Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Laß sie diesmal antworten«, sagte ihre Mutter. »Du brauchst ihnen bloß zuzuhören.«

Suzy schloß die Augen.

Verschiedene Leute

manche wie du

starben/Unheil/Ende

beiseitegelegt, konserviert

wie Nationalparks

diese Leute/du

zu lernen.

Die Worte formten sich nicht bloß in ihrem Bewußtsein. Sie waren begleitet von einer klaren, lebhaften Serie visueller und sinnlich wahrgenommener Reisen über weite geistige und physikalische Entfernungen. Sie wurde sich der Unterschiede zwischen Zellintelligenz und ihrer eigenen bewußt, der verschiedenen, nun zusehends integrierten Erfahrungen; sie kam in Berührung mit den Gestalten und Gedanken vom Menschen, die in die Zellerinnerungen eingegangen waren; sie gewann sogar den Eindruck, daß die Erinnerungen jener, die vor der Absorption gestorben waren, teilweise in den Zellen überdauert hatten. Sie hatte niemals eine derartige Vielfalt gesehen, gefühlt, geschmeckt.

Suzy schlug die Augen auf. Sie war schon nicht mehr dieselbe. Etwas in ihr war überbrückt worden — der Teil, der sie langsam machte. Sie war jetzt nicht mehr so langsam, nicht durchgängig.

»Siehst du, wie es ist?« fragte Howard.

»Ich werde darüber nachdenken«, sagte sie und schob den Stuhl vom Tisch zurück. »Sagt ihnen, sie sollen mich in Ruhe lassen und mich nicht krank machen!«

»Du hast es ihnen bereits gesagt«, erwiderte ihre Mutter.

»Ich brauche einfach Zeit«, sagte Suzy.

»Kindchen, wenn du willst, kannst du alle Zeiten der Welt haben.«

39

Bernard treibt in seinem eigenen Blut dahin, ungewiß, mit wem er kommuniziert. Die Kommunikation wird von Geißeltierchen durch den Blutstrom aufwärts getragen, angepaßten Protozoen, die im Serum hohe Geschwindigkeit erreichen können. Seine Antworten kehren auf dem gleichen Weg zurück, oder werden einfach in den Blutstrom geworfen.

Alles ist Information, oder Mangel an Information.

— Wie viele von mir gibt es?

Diese Zahl wird sich immer verändern. Mittlerweile vielleicht eine Million.

— Werde ich sie treffen? Sie integrieren oder in sie integriert werden?

Keine Gruppe hat die Fähigkeit, die Erfahrungen aller gleichartigen Gruppen zu absorbieren. Das muß den Befehlsgruppen vorbehalten werden. Nicht alle Information ist zu jeder gegebenen Zeit gleich nützlich.

— Aber keine Information geht verloren?

Information geht immer verloren. Das ist das Ringen. Aber keiner Gruppe Gesamtstruktur geht je verloren. Es gibt stets Verdoppelungen.

— Wohin gehe ich?

Schließlich über die »Blutmusik«. Du bist die Gruppe, welche zur Reintegration mit BERNARD ausgewählt wurde.

— Ich bin Bernard.

Es gibt viele BERNARD.

Vielleicht eine Million anderer, die denken, wie er jetzt dachte, die sich durch Blut und Gewebe ausbreiten und allmählich in die Noozyten-Hierarchie eingehen. Eine Million in Veränderung begriffener Versionen, die niemals reintegriert werden.

Du wirst mit Befehlsgruppen zusammentreffen. Du wirst GEDACHTES UNIVERSUM erfahren.

— Es ist zuviel. Ich fürchte mich wieder.

FURCHT ist unmöglich ohne hormonale Reaktion BERNARDS auf Makro-Ebene. FÜRCHTEST du dich tatsächlich?

Er sucht nach den Kennzeichen und Wirkungen der Furcht und findet sie nicht.

— Nein, aber ich sollte mich fürchten.

Du hast Interesse an Hierarchie ausgedrückt. Dazu ist erforderlich die Anpassung deiner Verarbeitung an**********.

Die Botschaft bleibt seinem menschlichen Geist unverständlich, eingebettet in die Biologik der Noozytengruppe, aber die Gruppe selbst versteht und bereitet die Einführung bestimmter Datenpakete vor.

Und als die Daten eintreffen — schlanke, zusammengerollte RNS-Stränge und knorrig, verschlungene Proteine —, fühlt er seine Zellen absorbieren und eingliedern. Es ist nicht möglich zu wissen, wieviel Zeit dies in Anspruch nimmt, aber er scheint beinahe augenblicklich die Erfahrung der im Kapillargefäß vorbeiströmenden Zellen zu begreifen. Er nährt sich von ihren kürzlich abgelegten Erfahrungserinnerungen.

Die bei weitem größte Zahl sind nicht reife Noozyten, sondern gewöhnliche somatische Zellen, die entweder geringfügig verändert wurden, um Störungen der Noozytenaktivität auszuschließen, oder Dienerzellen mit begrenzten Funktionen, die von einfacher Biologik bestimmt sind. Einige dieser Zellen sind im Auftrag von Befehlsgruppen unterwegs, andere übertragen erfahrene Erinnerung in hybridisierten oder polymerisierten Klumpen von einem Ort zum anderen. Wieder andere führen neue Körperfunktionen aus, die für unspezialisierte somatische Zellen noch nicht erreichbar sind.

Noch tiefer auf der Stufenleiter stehen domestizierte Bakterien, sorgfältig maßgeschneidert, um eine oder zwei Funktionen auszuführen. Verschiedene dieser Bakterien (es besteht keine Möglichkeit, ihre Art mit einer in Zusammenhang zu bringen, die er bei ihren wissenschaftlichen Namen kennt) sind kleine Fabriken, die das Blut mit den für die Noozyten erforderlichen Molekülen versorgen.

Und ganz unten auf der Stufenleiter, doch in ihrer Bedeutung keineswegs zu vernachlässigen, sind maßgeschneiderte Phagen-Viren. Von diesen fungieren verschiedene als Hochgeschwindigkeits-Transportmittel für wichtige Informationen, in Schlepp genommen von Geißeltierchen- Bakterien oder schlank gemachten Lymphozyten; andere bewegen sich freizügig durch das Blut, umringen die größeren Zellen wie Staubwolken. Wenn somatische Zellen, Dienerzellen oder sogar reife Noozyten die Hierarchie verlassen haben — aus Rebellion oder einer drastischen Fehlfunktion —, greifen die Viruspartikel sie an und injizieren ihre Ladung zersetzender RNS. Die angegriffenen Zellen platzen bald und stoßen eine Wolke weiterer maßgeschneiderter Viren aus, und die Abfälle werden von verschiedenen Noozyten und Dienerzellen absorbiert und beseitigt.

Jeder Zelltyp, der ursprünglich in seinem Körper vorhanden war, ob Freund oder Feind, ist von den Noozyten studiert und nutzbringend eingesetzt worden.

Mach dich los und folge der Spur der Befehlsgruppe! Du wirst interviewt.

Bernard fühlt, wie seine Gruppe sich in das Kapillargefäß zurückzieht. Dessen Wände verengen sich, bis die Gruppe in eine lange Linie aufgereiht ist, deren interzellulare Kommunikationen reduziert sind, bis sich das Noozyten- Äquivalent von Erstickung einstellt. Dann passiert die Gruppe die Wand des Kapillargefäßes und ist in Körperflüssigkeit gebadet. Die Spur ist sehr deutlich. Er kann die Anwesenheit reifer Noozyten »schmecken«. Es müssen sehr viele von ihnen sein.

Plötzlich kommt ihm in den Sinn, daß er tatsächlich noch nahe seinem Gehirn ist, möglicherweise noch in seinem Gehirn, und daß er sich anschickt, einige der Forscher zu treffen, die für den Durchbruch zu den Maßstäben des Makrokosmos verantwortlich sind.

Er passiert Mengen von Dienerzellen, Informationen befördernder Flagellaten, auf Befehle wartender Noozyten.

Ich werde, sagt er sich, mit dem großen Menschenfresser zusammentreffen. Der Gedanke und das begleitende geistige Schmunzeln geht augenblicklich in seine Erfahrungsdaten ein, wird von einer Dienerzelle hastig herausgezogen, geborgen und zur Befehlsgruppe fortgetragen. Schon im nächsten Augenblick erreicht ihn eine Antwort.

Bernard vergleicht uns mit einem UNGEHEUER.

— Nicht im geringsten. Ich bin hier das Ungeheuer. Entweder das, oder die Situation selbst ist ungeheuerlich.

Wir sind noch weit davon entfernt, die Subtilitäten deines Denkens zu verstehen. Hast du die Reise »stromabwärts« informativ gefunden?

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