Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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— Bisher sehr informativ. Und ich gebe zu, daß ich mich hier klein und bescheiden fühle.

Nicht wie eine oberste Befehlsgruppe?

— Nein. Ich bin kein Gott.

Wir verstehen nicht GOTT.

Die Befehlsgruppe war viel größer als eine normale Noozyten-Ansammlung. Bernard schätzte, daß sie mindestens zehntausend Zellen enthielt, mit einer entsprechend größeren Denkkapazität. Er kam sich vor wie eine geistige Eintagsfliege, auch unter dem Eindruck der Schwierigkeit, im Noozytenbereich Urteile abzugeben.

— Habt ihr Zugang zu meinen Erinnerungen von H. G. Wells?

Pause. Dann:

Ja, dafür, daß es keine Erinnerungen wirklicher Erlebnisse sind, erscheinen sie ziemlich lebendig.

— Ja, nun, sie entstammen einem Buch, der Verschlüsselung einer unwirklichen Erfahrung.

Wir sind mit dem Begriff der »Fiktion« vertraut.

— Ich komme mir vor wie Cavour in Die ersten Menschen im Mond.

Der Vergleich mag passend sein, aber wir verstehen ihn nicht. Wir sind sehr verschieden, BERNARD, weitaus verschiedener als dein Vergleich mit der unwirklichen Erfahrung vermuten lassen würde.

— Ja, aber wie Cavour habe auch ich Tausende von Fragen. Vielleicht wünscht ihr, nicht alle zu beantworten.

Um zu verhüten, daß Makro-MENSCHEN alles wissen, was wir tun könnten, und versuchen, uns daran zu hindern.

Die Botschaft war gerade unklar genug, um Bernard zu zeigen, daß die Befehlsgruppe noch unfähig war, die Realität des Makrokosmos vollständig zu erfassen.

— Steht ihr in Verbindung mit den Noozyten in Nordamerika?

Wir sind uns bewußt, daß es andere, weitaus »mächtigere« Konzentrationen gibt, in viel besseren Umständen.

— Und…? Keine Antwort.

Dann:

Ist dir bekannt, daß dein »eingeschlossener Raum« in Gefahr ist?

— Nein. Welcher Art von Gefahr? Ihr meint das Laboratorium?

»Das Laboratorium« ist umringt von deinen Mitmenschen in »ungewisser hierarchischer Beziehung«.

— Ich verstehe nicht.

Sie wünschen das Laboratorium zu zerstören, und mit ihm vermutlich uns alle.

— Woher wißt ihr dies?

Wir sind in der Lage, RADIOFREQUENZ- SENDUNGEN in mehreren SPRACHEN — »Kodierungen« zu empfangen. Kannst du diese Versuche beenden? Bist du in einer Position von hierarchischem EINFLUSS?

Bernard grübelt über die Frage nach.

Wir haben Erinnerung an die SENDUNGEN.

— Dann laßt sie mich hören!

Er kann von Vorbeigang eines Flagellaten schmecken, der den Boten der Befehlsgruppe abfängt und mit einem Datenpaket zurückkehrt. Bernards Gruppe absorbiert das Material.

Er »hört« die Sendungen jetzt im Gedächtnis. Sie sind nicht von bester Empfangsqualität, und die meisten kommen in deutscher Sprache, die er nur mangelhaft versteht. Aber er kann genug aufnehmen, um zu verstehen, warum Paulsen- Fuchs in letzter Zeit merklich schlechter und erschöpfter ausgesehen hat.

Das Pharmek-Gelände ist umgeben von einer riesigen Zelt- und Hüttenstadt protestierender Menschen. Bis zum Flugplatz hinaus ist das Land mit ihnen übersät; die Zahl der Protestierenden beträgt schätzungsweise eine halbe Million, und jeden Tag treffen weitere mit Bussen, Automobilen oder zu Fuß ein. Militär und Polizei beschränken sich auf die Abriegelung des Pharmek-Geländes und die Bewachung der Zufahrtstraßen. Die politische Führung wagt nicht gegen die Demonstranten vorzugehen; die Stimmung in ganz Deutschland und in den meisten Ländern Europas ist sehr explosiv.

— Ich habe keine Macht, sie zurückzuhalten.

ÜBERREDUNG?

Wieder schmunzelt Bernard innerlich. — Nein, ich bin der, den sie vernichtet sehen wollen. Und ihr seid es.

Du bist in deinem Bereich viel weniger einflußreich, als wir es hier sind.

— O ja, natürlich.

Längere Zeit kommen keine Botschaften von der Befehlsgruppe.

Dann:

Es ist sogar noch weniger Zeit. Wir übertragen dich jetzt.

Er spürt eine subtile Veränderung in der Stimme, als er von Flagellaten aus der Befehlsgruppe entfernt wird. Folge. Er bemerkt, daß eine Anzahl kleinerer Gruppen sich von der Befehlsgruppe gelöst hat. Sie kommunizieren mit ihm, und ihre Stimme kommt ihm seltsam vertraut vor, unmittelbarer und zugänglicher.

— Wer führt mich?

Die Antwort ist chemisch. Ein Flagellat bringt ihm eine identifizierende Kette, und auf einmal weiß er, daß er von vier Gruppen primärer B-Lymphozyten geführt wird, den frühesten Versionen von Noozyten. Primäre B-Lymphozyten haben einen Platz in den meisten Befehlsgruppen und werden mit großem Respekt behandelt; sie sind die Vorläufer, obgleich ihre Aktivitäten begrenzt sind. Sie sind in beiden Bedeutungen des Wortes primitiv: in Entwurf und Funktion weniger vervollkommnet als die in jüngerer Zeit geschaffenen Noozyten, und die Vorfahren von allen.

DU MAGST DAS GEDANKENUNIVERSUM BETRETEN.

Die Stimme schwindet und kommt wieder, wie bei schlechtem Senderempfang. Bruchstückhaft, unvollständig.

* * *

Die Empfindung, in einer Noozytenansammlung zu sein, fand ein abruptes Ende. Jetzt war Bernard weder verkörpert noch auf den Maßstab der Noozyten geschrumpft. Seine Gedanken waren einfach, und der Ort, wo sie waren, war außerordentlich schön.

Wenn es eine Verlängerung im Raum gab, war sie illusorisch. Dimensionen schienen vom Gegenstand definiert zu sein; Information, die für sein gegenwärtiges Denken bedeutsam war, befand sich in der Nähe, andere Gegenstände waren weiter entfernt. Der Gesamteindruck war der einer ungeheuren, vielschichtigen Bibliothek, die in einer Sphäre um ihn angeordnet war. Er teilte dieses Zentrum mit einer anderen Gegenwart.

Menschen, menschliche Form, sagte die Gegenwart. Ein Hasten und Jagen von Informationen umgab Bernard, verlieh ihm Arme, Beine, einen Körper und ein Gesicht. Neben ihm, scheinbar in einem Liegestuhl ruhend, war ein undeutliches, nebelhaftes Abbild von Vergil Ulam. Ulam lächelte wenig überzeugend.

»Ich bin Ihr zellularer Vergil Ulam. Willkommen im inneren Kreis der Befehlsgruppen.«

»Sie sind tot«, sagte Bernard. Seine Stimme war eine unvollkommene Annäherung.

»Das hörte ich.«

»Wo sind wir?«

»Wenn ich die beschreibende Kette der Noozyten vereinfacht übersetze, dann befinden wir uns in einem Gedankenuniversum. Ich nenne es eine Noosphäre. Hier drin wird alles, was wir erleben, durch Denken erzeugt. Wir können sein, was wir wollen, können lernen, was uns gefällt, können über alles in der Welt nachdenken. Wir sind nicht eingeschränkt durch fehlendes Wissen oder mangelnde Erfahrung; alles steht zu unserer Verfügung und kann zu uns gebracht werden. Wenn ich nicht von den Befehlsgruppen gebraucht werde, verbringe ich den größten Teil meiner Zeit hier.«

Ein Dodekaeder aus Granit, dessen Kanten mit goldenen Stäben geschmückt waren, bildete sich zwischen ihnen. Eine Weile kollerte er hierhin und dorthin, dann wandte er sich an Vergils blasse, geisterhafte Gestalt. Bernard verstand nichts von der Kommunikation. Der Dodekaeder verschwand.

»Wir alle nehmen hier charakteristische Formen an, und die meisten von uns fügen Strukturen und Einzelheiten hinzu. Noozyten haben keinen Namen, Mr. Bernard. Sie haben Sequenzen identifizierender Aminosäuren, die von Codonen aus den Intronen ribosomer RNS ausgewählt werden. Hört sich kompliziert an, ist tatsächlich aber viel einfacher als ein Fingerabdruck. In der Noosphäre müssen alle aktiven Forscher deutlich identifizierende Symbole haben.«

Bernard versuchte, Spuren des Vergil Ulam zu finden, dem er begegnet und mit dem er einen Händedruck ausgetauscht hatte. Viele schien es nicht zu geben. Selbst der Stimme fehlte der Akzent und die leichte Atemlosigkeit, an die er sich erinnerte. »Es gibt hier nicht sehr viel von Ihnen, nicht wahr?«

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