Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Als ich dich das letzte Mal sah, waren wir in der Küche«, sagte ihre Mutter und betrachtete sie von Kopf und Fuß. »Ich war damals nicht sehr gesprächig. Vieles geschah gleichzeitig.«

»Du warst krank«, sagte Suzy.

»Ja… und nein. Komm, setz dich! Du mußt sehr hungrig sein.«

»Ich habe zwei Wochen geschlafen. Ich hätte verhungern müssen«, sagte sie.

»Sie glaubt es noch immer nicht«, sagte Howard grinsend.

Ihre Mutter winkte ab. »Still! Ihr würdet es auch nicht glauben, keiner von euch beiden.«

Sie gaben es zu.

»Aber ich bin doch hungrig«, sagte Suzy. Kenneth zog ihr einen Stuhl heraus, und sie setzte sich vor ein makelloses Tischgedeck aus feinem Porzellan und Silber.

»Wir haben es wahrscheinlich zu vornehm gemacht«, sagte Howard. »Zu sehr wie einen Traum.«

»Ja«, sagte Suzy. Sie fühlte sich benommen, glücklich, und inzwischen war ihr gleich, was wirklich und was nicht wirklich war. »Ihr Clowns habt übertrieben.«

Ihre Mutter häufte Schinken und Salate auf Suzys Teller, und Suzy zeigte auf das Kartoffelmus und die Bratensoße.

»Zum Mästen«, sagte Kenneth.

Suzy schnalzte, führte die erste Gabel voll Schinken zum Mund und kaute darauf. Echt. Der Biß der Zähne auf die Gabel: echt. »Wißt Ihr, was geschehen ist?«

»Nicht alles«, sagte ihre Mutter und setzte sich zu ihr.

»Wir können jetzt viel klüger sein, wenn wir wollen«, sagte Howard. Einen Augenblick lang fühlte Suzy sich verletzt; meinte er sie? Howard hatte sich immer seiner Noten geschämt, er war ein fleißiger Schüler gewesen, der sich angestrengt hatte, aber er war alles andere als begabt. Immerhin war er noch klüger als seine langsame Schwester.

»Wir brauchen nicht mal unsere Körper«, sagte Kenneth.

»Nicht so schnell!« ermahnte ihre Mutter sie. »Es ist sehr verwickelt, liebes Kind.«

»Wir sind jetzt Dinosaurier«, sagte Howard und nahm sich im Stehen vom Schinken. Dann machte er ein Gesicht und ließ den Bissen wieder fallen.

»Als wir krank waren…«, begann ihre Mutter.

Suzy legte die Gabel aus der Hand und kaute nachdenklich. Sie hörte nicht auf ihre Mutter, sondern lauschte anderen Stimmen, die von innen kamen.

Heilen dich

Pflegen dich.

Brauchen…

»Ach du lieber Gott«, murmelte sie mit vollem Mund. Sie schluckte und blickte zu den anderen. Sie hob die Hand. Weiße Schwielen zogen sich über den Handrücken und die Gelenke, verloren sich in schwach ausgeprägten Verzweigungen unter der Haut ihres Armes.

»Sei nicht bange, Suzy«, sagte ihre Mutter. »Bitte ängstige dich nicht. Sie ließen dich in Ruhe, weil sie nicht in deinen Körper eindringen konnten, ohne dich zu töten. Du hast eine ungewöhnliche Chemie, mein Kind. Du und ein paar andere. Das ist jetzt kein Problem mehr. Aber du hast die Wahl, Kind. Hör auf uns… und auf sie! Sie sind jetzt viel mehr verfeinert, Suzy, viel klüger als sie zur Zeit unserer… Umwandlung waren.«

»Dann bin ich jetzt auch krank, nicht wahr?« fragte Suzy.

»Es gibt so viele von ihnen«, sagte Howard mit einer alles umfassenden Armbewegung zum Aussichtsfenster, »daß du alle Sandkörner auf Erden und jeden Stern am Himmel zählen könntest, ohne ihre Zahl zu erreichen.«

»Nun hör gut zu!« sagte Kenneth und beugte sich zu seiner Schwester nieder. »Du hörst immer auf mich, nicht wahr, Sämling?«

Sie nickte wie ein Kind, langsam und besonnen.

»Sie wollen nicht verletzen, oder töten. Sie brauchen uns. Wir sind ein kleiner Teil von ihnen, aber sie brauchen uns.«

»Ja?«

»Sie lieben uns«, sagte ihre Mutter. »Sie sagen, sie kommen von uns und lieben uns wie… wie du deine Wiege liebst, die im Keller.«

»Wie wir Mama lieben«, sagte Kenneth. Howard nickte feierlich.

»Und nun geben sie dir die Wahl.«

»Was für eine Wahl?« fragte Suzy. »Sie sind schon in mir.«

»Die Wahl, ob du weitermachen möchtest, wie du bist, oder ob du dich zugesellen willst.«

»Aber ihr seid jetzt wieder wie ich.«

Kenneth kniete neben ihr nieder. »Wir möchten dir gern zeigen, wie es ist, wie sie sind.«

»Ihr habt eine Gehirnwäsche bekommen«, sagte sie. »Ich möchte lebendig sein.«

»Mit ihnen sind wir noch weit mehr lebendig«, sagte ihre Mutter. »Kindchen, wir haben keine Gehirnwäsche bekommen, wir sind überzeugt. Anfangs haben wir Schlimmes durchgemacht, aber das ist jetzt nicht mehr notwendig. Sie zerstören nichts. Sie können alles in sich bewahren, in der Erinnerung, aber es ist viel besser als Erinnerung…«

»Weil du dich selbst hineindenken und dort sein kannst, genauso wie es war…«

»Oder sein wird«, ergänzte Howard.

»Ich weiß noch immer nicht, was ihr meint. Sie wollen, daß ich meinen Körper aufgebe? Sie werden mich umwandeln, wie sie euch umwandelten, wie sie die ganze Stadt umwandelten!«

»Wenn du bei ihnen bist, wirst du deinen Körper nicht mehr brauchen«, sagte ihre Mutter. Suzy schaute sie entsetzt an. »Suzy, Kindchen, wir haben es mitgemacht. Wir wissen Bescheid.«

»Ihr redet wie diese Leute von der Mun-Sekte«, sagte Suzy. »Ihr habt mich immer gewarnt, daß die Mun-Leute und andere Jugendsekten mich übervorteilen und ausnutzen würden. Nun kommt ihr und wollt mir eine Gehirnwäsche machen. Ihr füttert mich und macht es mir angenehm, und ich weiß nicht mal, ob ihr meine Mutter und Brüder seid.«

»Du kannst so bleiben wie du bist, wenn du das willst«, sagte Kenneth. »Sie dachten bloß, du würdest gern mehr darüber wissen. Es gibt eine Alternative zu Alleinsein und Angst.«

»Werden sie meinen Körper verlassen?« fragte sie und hielt die Hand hoch.

»Wenn es das ist, was du willst«, sagte ihre Mutter.

»Ich möchte lebendig sein, nicht ein Geist.«

»Ist das deine Entscheidung?« fragte Kenneth.

»Ja«, sagte sie mit Entschiedenheit.

»Möchtest du, daß auch wir gehen?«

Sie spürte wieder die aufkommenden Tränen und griff nach der Hand der Mutter. »Ich bin verwirrt«, sagte sie. »Ihr würdet mich nicht belügen, nicht wahr? Ihr seid wirklich Mutter und Kenny und Howard?«

Sie nickten. »Nur besser«, fügte Howard hinzu. »Hör zu, Schwesterchen! Ich hatte die Weisheit wirklich nicht mit Löffeln gegessen, nicht wahr? Ich war vielleicht gutmütig, aber manchmal doch ein rechter Klotz. Doch als sie in mich kamen…«

»Wer sind sie?«

»Sie kamen von uns«, sagte Kenneth. »Sie sind wie unsere eigenen Zellen, nicht wie eine Krankheit.«

»Sie sind Zellen?« Sie dachte an die klumpigen Dinger — die Namen hatte sie vergessen —, die sie in der Schule unter dem Mikroskop gesehen hatte. Das machte ihr noch mehr Angst.

Howard nickte. »Und klug. Als sie in mich kamen, fühlte ich mich so stark — im Geist. Ich konnte denken und mich an alles mögliche erinnern, sogar Ereignisse, die ich gar nicht erlebt hatte. Es war, als unterhielte ich mich am Telefon mit Tausenden von klugen Leuten, allesamt gute Freunde, zur Zusammenarbeit geneigt…«

»Meistens«, sagte Kenneth.

»Na ja, sie streiten manchmal, und wir streiten auch. Es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Aber niemand haßt den anderen, weil wir alle hunderttausendfach, vielleicht millionenfach dupliziert sind. Weißt du, wie im Kopiergerät. Über das ganze Land verteilt. Sollte ich hier und jetzt sterben, so gibt es Hunderte von anderen, die auf mich eingestimmt sind, bereit, ich zu werden, und so sterbe ich nicht. Ich verliere bloß dieses bestimmte Ich. Dafür kann ich mich auf alle anderen einstimmen, und ich kann überall sein, und es wird unmöglich — zu sterben.«

Suzy hatte aufgehört zu essen. Nun ließ sie das Herumstochern mit der Gabel sein und legte sie aus der Hand. »Das ist jetzt zu schwer für mich«, sagte sie. »Ich möchte wissen, warum ich nicht auch krank wurde.«

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