Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Sie sind nicht der erste, der das sagt. Vergils Vater sagte es, bevor er mich verließ. Aber Sie wissen es, nicht wahr?«

John begann zu zittern. Tränen rannen ihm über die Wangen. Jerry starrte mit einem ungewissen Grinsen auf den wogenden Vorhang.

»Na, John, sind sie da drin?« fragte er seinen Bruder.

»Ich weiß nicht«, antwortete John. Er schnupfte und wischte sich das Gesicht mit dem Ärmel.

April ging ein paar Schritte auf den Vorhang zu. »Danke für Ihre Hilfe, meine Herren«, sagte sie, dann ging sie weiter. Als sie in den Vorhang trat, verzerrten sich ihre Umrisse wie in einer Bildstörung im Fernsehen, und dann verschwand sie.

»Sieh dir das an!« sagte John. Sein Zittern verstärkte sich.

»Sie hat recht«, sagte Jerry. »Spürst du es nicht?«

»Ich weiß es nicht!« heulte John. »Großer Gott, Bruder, ich weiß es nicht.«

»Laß uns gehen und sie suchen!« sagte Jerry und nahm den Zwillingsbruder bei der Hand. Er zog ihn behutsam, aber John widerstrebte.

Jerry zog wieder, etwas energischer.

»Einverstanden«, sagte John leise. »Zusammen.«

Seite an Seite gingen sie die wenigen Schritte die Straße entlang und in den Vorhang.

36

Im zweiundachtzigsten Stockwerk setzte der Muskelkrampf in ihrem Oberschenkel mit solch jäher Heftigkeit wieder ein, daß sie strauchelte, mit dem Kopf gegen das Treppengeländer schlug und auf die Stufen fiel. Ihre Kniescheibe prallte schmerzhaft auf eine Stufenkante, Taschenlampe und Radio flogen aus ihren Händen auf den betonierten Treppenabsatz. Die Wasserflasche platzte auf, bespritzte sie und ergoß den Inhalt über die Stufen, während Suzy, gelähmt vom Schmerz, hilflos zusah. Es schien Stunden zu dauern — waren aber wahrscheinlich nur Minuten —, bis sie sich zum Treppenabsatz hinaufziehen, auf den Rücken legen und die Beinmuskeln entspannen konnte. Während sie mit beiden Händen das Bein massierte, schloß sie die Augen. Es fühlte sich an, als hätte sie Sand darin, so sehr wünschte sie zu weinen, aber sie hatte keine Tränen mehr.

Eine Beule an der Stirn, ein Bein, das bei jeder neuerlichen Anstrengung schmerzte, wenig Nahrung und kein Wasser, und dreißig Stockwerke waren noch zu steigen. Das Licht der Taschenlampe flackerte und ging aus, ließ sie in vollkommener Dunkelheit. »Scheiße«, sagte sie. Ihre Mutter hatte den Gebrauch dieses Wortes noch mehr beklagt als die Anrufung des Namens Gottes ohne Notwendigkeit. Da sie keine sonderlich religiöse Familie waren, galt dies als eine geringere Übertretung, abstoßend nur in Gegenwart jener, die es beleidigen würde. Aber »Scheiße« zu sagen, war das letzte. Eine Anerkennung schlechter Manieren und schlechter Erziehung, oder einfach eine disziplinlose Kapitulation vor den niedrigsten Regungen.

Suzy versuchte, aufzustehen und sank wieder zu Boden. Ein stechender Schmerz war ihr durchs Knie gefahren. »Oh, oh«, stöhnte sie. »Werde besser, bitte, werde besser!« Sie versuchte, das Knie zu massieren, wie sie es zuvor mit den Beinmuskeln getan hatte, aber das machte den Schmerz nur schlimmer.

Sie tastete nach der Taschenlampe und fand sie. Nach kurzem Schütteln ging das Licht wieder an, und sie leuchtete umher und vergewisserte sich, daß die braunen und weißlichen Fasern und Laken sie nicht überholt hatten. Sie blickte abschätzend zur Tür des dreiundachtzigsten Stockwerks und erkannte, daß sie einstweilen nicht in der Lage sein würde, Treppen zu steigen, vielleicht den Rest des Tages nicht mehr. Sie kroch zur Tür und blickte über die Schulter zum Radio, als sie die Hand zur Klinke ausstreckte. Das Radio lag auf dem Treppenabsatz; es war hart aufgeprallt, als sie gestrauchelt war. Einen Augenblick lang dachte sie, daß sie es gerade so gut aufgeben könne, aber das Radio hatte eine besondere Bedeutung für sie: es war das einzige Bindeglied zur menschlichen Vergangenheit, die sie verloren hatte, das einzige Ding, das zu ihr sprach. Vielleicht würde sie irgendwo in dem Gebäude ein anderes finden, aber gewiß war das nicht, und sie glaubte, die Stille nicht ertragen zu können. Bemüht, das schmerzende Bein geradezuhalten, kroch sie zurück, das Radio zu holen.

Durch die schwere feuersichere Tür zu kommen, war mit mehr und neuen Schmerzen verbunden, als sie ihr im Zufallen den Arm einklemmte, aber schließlich streckte sie sich auf dem Teppichboden vor den Aufzügen aus und blickte zur schallschluckenden Decke auf. Dann wälzte sie sich auf den Bauch, lauschte aufmerksam, ob sich irgendwo etwas regte.

Stille, völlige Ruhe.

Langsam, bemüht, ihre Kräfte zu schonen, kroch sie aus dem Vorraum und um eine Ecke.

Hinter einer Glaswand lag ein großer Raum voller Zeichentische. Weiß emaillierte Beine auf beigefarbenem Teppichboden, schwarze Arbeitslampen mit verstellbaren Armen, die wie Krähen auf ihren Stangen saßen. Die Glastür stand angelehnt; ein Gummikeil hinderte sie am Schließen. Suzy hoppelte am Vorzimmer vorüber, bis sie den nächstbesten Tisch erreichte, auf den sie sich stützen konnte, die Augen glänzend von Erschöpfung und Schmerz. Auf dem Zeichentisch neben ihr lagen Blaupausen. Sie war in den Räumen eines Architekturbüros. Sie schaute eine der Zeichnungen genauer an und sah, daß sie einen Decksplan für ein Schiff darstellte. Also war es ein Konstruktionsbüro für Schiffe. Nun, ihr konnte es gleich sein.

Sie setzte sich auf einen Drehstuhl, dessen Gleitrollen blockiert waren. Mit einem Fuß bemühte sie sich eine halbe Minute lang, die Blockierung zu lösen, dann rollte sie sich mit dem Stuhl durch einen Gang zwischen den Tischen, wobei sie sich an den Tischkanten weiterzog.

Eine weitere lange Glaswand trennte den Zeichensaal von Büroabteilen. Sie hielt an und starrte. Alle Furcht war von ihr gewichen. Sie hatte sich erschöpft. Am nächsten Morgen, dachte sie bei sich, würde vielleicht mehr Furcht erhältlich sein, aber einstweilen vermißte sie sie nicht. Sie beobachtete bloß.

Die Büroteile waren voller Bewegung. Was dort herumwimmelte, war so seltsam, daß sie kaum wußte, wie sie sich selbst eine Beschreibung davon geben konnte. Scheiben mit Schneckenfüßen krochen über das Glas, und ihre Ränder leuchteten. Etwas Formlos-Flüssiges wie ein Tropfen Wachs oder Gummiarabikum hüpfte in einem anderen Abteil herum und schien sich gegen schwarze Kabel oder Seile zu werfen, die funkelnd den Raum durchzogen; der Tropfen strahlte fluoreszierendes grünes Licht aus, wann immer er mit Glas oder Mobiliar in Berührung kam. Im letzten Abteil erhob sich ein Wald von schuppigen Stecken, die an Hühnerbeine erinnerten und in einer unmöglichen Brise schwankten und wogten.

»Es ist irrsinnig«, sagte sie sich. »Es hat nichts zu bedeuten. Nichts geschieht, weil es keinen Sinn ergibt.«

Sie rollte ihren Stuhl fort von den Büroabteilen und an die Fenster. Der Boden schien aufgeräumt, nirgendwo war herumliegende Kleidung zu sehen. Von der anderen Seite des Raumes gesehen, ähnelten die Büroabteile Aquarien, in denen sich exotische Meereslebewesen tummelten.

Vielleicht war sie sicher. Was in einem Aquarium war, kam gewöhnlich nicht heraus. Sie versuchte, sich davon zu überzeugen, daß sie in Sicherheit sei, aber im Grunde war es gleich. Einstweilen konnte sie nirgendwohin.

Ihr Knie schwoll an, daß die Jeans sich spannte. Sie dachte daran, den Stoff aufzuschneiden, fand es dann aber besser, die Hose einfach auszuziehen. Grunzend vor Anstrengung, ließ sie sich vom Stuhl auf den Boden herab und lehnte sich gegen einen Ablageschrank. Indem sie die Hüften hob und auf einem Bein balancierte, brachte sie die knapp sitzenden Jeans herunter und vorsichtig über die Anschwellung hinweg.

Es sah noch nicht sehr schlimm aus, nur dick und mit einem purpurnen Bluterguß unter der Kniescheibe. Sie befühlte das Knie und verspürte Übelkeit, nicht vor Schmerzen, sondern einfach vor Erschöpfung. Es war jetzt nichts mehr von Suzy McKenzie übrig. Die alte Welt war vor ihr dahingegangen, bis nichts davon geblieben war außer Gebäuden, die ohne Bewohner wie Skelette ohne Fleisch waren. Neues Fleisch zog ein, die Skelette zu bedecken. Bald würde auch die alte Suzy McKenzie fort sein und nichts hinterlassen als einen lächerlichen Schatten.

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