Greg Bear - Blutmusik

Здесь есть возможность читать онлайн «Greg Bear - Blutmusik» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1988, ISBN: 1988, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blutmusik»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

Blutmusik — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blutmusik», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Ich bin eine kleine Nummer«, sagte er laut. »Eine sehr kleine Nummer jetzt.«

35

Das Feuer knisterte fröhlich und warf breite, undeutliche Baumschatten auf die historischen alten Gebäude von Fort Tejon. April Ulam stand dem Feuer abgewandt, die Arme vor der Brust verschränkt, und ihr zerrissenes Gewand wehte leicht in der kühlen Abendbrise. Jerry stocherte mit einem Stecken im Feuer und schaute seinen Zwillingsbruder an. »Was haben wir nun eigentlich gesehen?«

»Die Hölle«, sagte John mit Entschiedenheit.

»Wir sahen Los Angeles, meine Herren«, sagte April, ohne sich umzuwenden.

»Ich habe nichts wiedererkannt«, meinte John. »Nicht mal wie Livermore, oder die Felder und Weiden. Ich meine…«

»Es war einfach nichts wirklich«, beendete Jerry den Satz für ihn. »Einfach ein… ein Durcheinander.«

April machte kehrt, zog ihr Gewand hoch und ließ sich auf einen Holzklotz nieder. »Ich finde, wir sollten einander erzählen, was wir sahen, so genau, wie wir es beschreiben können. Ich werde anfangen, wenn Sie einverstanden sind.«

Jerry zuckte die Achseln. John starrte ins Feuer.

»Ich glaube, ich erkannte die Umrisse des San Fernando- Tales. Es sind zehn Jahre vergangen, seit ich zuletzt Los Angeles besuchte, aber ich erinnere mich, wie ich über die Höhen kam, und dort war Burbank, und dort Glendale… Ich erinnere mich bloß nicht mehr, wie sie damals aussahen. Dunstige Luft. Es war heiß, nicht wie jetzt.«

»Der Dunst ist noch da«, meinte Jerry. »Aber er sieht nicht mehr genauso aus.«

»Purpurner Dunst«, sagte John kopfschüttelnd.

»Nun, wenn Sie mir zustimmen, daß wir das Tal sahen…«

»Ja«, sagte Jerry. »Das vielleicht.«

»Dann war etwas in dem Tal, weit ausgebreitet.«

»Aber nicht fest. Nicht aus festem Material gemacht«, sagte John.

»Einverstanden«, sagte April. »Wie sollen wir es dann nennen — Energie?«

»Sah aus wie ein Gemälde von Jackson Pollock auf einer Töpferscheibe«, sagte Jerry.

»Oder ein Picasso«, sagte John.

»Meine Herren, ich stimme zu, und berichtige ein wenig: für meine Begriffe sah es genau wie ein Vasarely aus.«

»Kenne ich nicht«, sagte Jerry. »In der Mitte drehte sich etwas. Ein Tornado.«

Sie nickte. »Ja. Aber was für ein Tornado?«

John rieb sich die Augen und blinzelte. »Am Boden ausgebreitet, und alle Arten von Speichen gingen davon aus — wie Blitze, aber nicht leuchtend. Wie Schatten von Blitzen.«

»Die immer nur für kurze Zeit zu sehen waren«, sagte John, »und dann verschwanden.«

»Wie ein tanzender Tornado, vielleicht«, schlug April vor.

Die Zwillinge nickten.

»Ich sah Ketten oder Scheiben, die sich unter dem Tornado hinein- und herausschlängelten«, fuhr sie fort. »Sie auch?«

Beide schüttelten die Köpfe.

»Und auf den Hügeln bewegten sich Lichter, als ob Glühwürmchen zum Himmel hinaufkröchen.« Sie hatte wieder ihr exaltiertes Aussehen angenommen und starrte wie in träumerischer Verzückung über das Feuer hin. John stützte den Kopf in die Hände.

»Nicht wirklich«, sagte er.

»Sie haben recht, nicht wirklich. Aber es muß einen Zusammenhang damit haben, was mein Sohn tat.«

»Unsinn!« sagte John.

»Nein«, widersprach ihm Jerry und nickte April zu. »Ich glaube Ihnen.«

»Wenn es in La Jolla anfing und sich von dort über das Land ausbreitete, wo ist es dann am ältesten und am festesten etabliert?«

»In La Jolla«, sagte Jerry und schaute sie erwartungsvoll an. »Vielleicht fing es bei der UCSD an?«

»Nein, in La Jolla, wo Vergil arbeitete und lebte. Aber es breitete sich rasch die Küste entlang aus. Also vielleicht bis hinunter nach San Diego. Es hat sich vereint, ist zusammengekommen und hat diesen Ort zu seinem Zentrum gemacht.«

»Scheiß drauf!« sagte John.

April sagte: »Wir können nicht nach La Jolla, solange dies im Weg ist. Und ich bin hierher gekommen, um bei meinem Sohn zu sein.«

»Sie müssen zu heiß gebadet haben«, sagte John.

»Ich weiß nicht, warum Sie verschont wurden, meine Herren«, sagte April, »aber warum ich verschont geblieben bin, ist offensichtlich.«

»Weil Sie seine Mutter sind«, sagte Jerry und lachte und nickte, als hätte er eine großartige Schlußfolgerung gezogen.

»Genau«, sagte April. »Also, meine Herren, werden wir morgen zurückfahren, und wenn Sie wollen, können Sie sich mir anschließen, aber ich werde, wenn nötig, allein gehen und mich meinem Sohn anschließen.«

Jerry ernüchterte sich. »Aber das ist wirklich verrückt! Angenommen, dieses Ding oder diese Erscheinung ist etwas wahrhaft Gefährliches, wie ein schweres Gewitter, oder ein durchgeschmolzener Atomreaktor?«

»In Los Angeles gibt es keine Atomkraftwerke«, sagte John. »Aber Jerry hat recht. Es ist einfach verrückt, in diese Hölle hineinzugehen oder auch nur daran zu denken!«

»Wenn mein Sohn dort ist, wird es mir nicht schaden«, sagte April.

Jerry stocherte energisch im Feuer. »Ich werde Sie hinfahren«, sagte er, »aber ich werde nicht mit Ihnen hineingehen.«

John bedachte seinen Bruder mit einem scharfen und kritischen Blick. »Ihr seid beide übergeschnappt!«

»Ich kann auch zu Fuß gehen«, sagte April entschlossen.

John starrte, die Hände in die Hüften gestemmt, grollend seinem Bruder und April Ulam nach, die zum Lastwagen gingen. Süßlicher purpurrosa Nebel stieg aus dem Becken von Los Angeles und zog in Baumwipfelhöhe über Fort Tejon hinweg, trübte den Schein der Morgensonne und ließ alles schattenlos und geisterhaft erscheinen.

Erst als die beiden einstiegen und Jerry den Motor startete, setzte John sich in Bewegung. »He!« rief er. »Verdammt noch mal, he! Laßt mich nicht einfach hier!«

Die verlassene Fernstraße zog sich in weiten Kurven über die Höhen, und sie blickten hinab in den Strudel. Bei Tageslicht sah es kaum anders aus als am Abend zuvor.

»Es ist wie alles, was du je geträumt hast, alles zusammengerollt und durcheinandergeschoben«, sagte Jerry.

»Keine schlechte Beschreibung«, erwiderte April. »Ein Wirbel von Träumen. Vielleicht den Träumen aller Menschen, die von der Veränderung erfaßt wurden.« John hatte beide Hände am Armaturenbrett und starrte mit aufgerissenen Augen die Straße hinunter. »Es sind noch knapp zwei Kilometer Straße übrig«, sagte er. »Dann müssen wir halten.«

Jerry stimmte mit kurzem Nicken zu und verlangsamte. Mit weniger als fünfzehn Stundenkilometern näherten sie sich einem Vorhang tanzender, vertikaler Nebelstreifen. Dieser Vorhang erreichte über der Straße und zu beiden Seiten eine Höhe von annähernd fünfzehn Metern und umhüllte undeutlich sichtbare, orangefarbene Umrisse, die einmal Gebäude gewesen sein mochten.

»Herr Jesus«, sagte John.

»Halt!« befahl April, und Jerry brachte den Lastwagen zum Stillstand. Die Frau schaute John mit strengem Blick an, bis er die Tür öffnete und ausstieg, um sie hinauszulassen. Jerry schaltete den Leerlauf ein und zog die Bremse an, dann stieg er auf der anderen Seite aus.

»Sie vermissen Angehörige, nicht wahr, meine Herren?« sagte April und strich ihr zerrissenes Seidengewand glatt. Der Strudel brüllte wie ein ferner Tornado — brüllte und zischte und dröhnte.

John und Jerry nickten.

»Wenn mein Vergil hier drin ist, und ich weiß es, dann müssen sie auch dort sein. Oder wir können sie von hier erreichen.«

»Das ist verrückt«, sagte John. »Meine Frau und mein Junge können nicht dort drin sein.«

»Warum nicht? Sind sie tot?«

John starrte sie an.

»Sie wissen, daß sie nicht tot sind. Ich weiß, daß mein Sohn nicht tot ist.«

»Sie sind eine Hexe«, sagte Jerry, weniger anklagend als bewundernd.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blutmusik»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blutmusik» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Blutmusik»

Обсуждение, отзывы о книге «Blutmusik» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.