Greg Bear - Blutmusik

Здесь есть возможность читать онлайн «Greg Bear - Blutmusik» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1988, ISBN: 1988, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blutmusik»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

Blutmusik — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blutmusik», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Sie schweifen ab, Professor Gogarty«, sagte Paulsen-Fuchs. Gogarty nickte zerstreut, ohne den Blick von Bernard zu wenden.

Er spricht von Interesse.

»Er kommt schon zur Sache, Heinz, drängen Sie ihn nicht!«

»Danke. Ich danke Ihnen sehr, Dr. Bernard. Was ich sagen möchte, ist dies: wir haben jetzt Bedingungen, die ausreichend sind, die Wirkungen zu verursachen, die ich in meinen Untersuchungen beschrieben habe. Nicht bloß vier oder fünf Milliarden individueller Denker, Dr. Bernard, sondern Billionen… vielleicht Milliarden von Billionen. Die meisten in Nordamerika. Winzig, sehr dicht, alle Aspekte ihrer Umwelt in ihre Aufmerksamkeit einbeziehend, vom sehr sehr Kleinen bis zum sehr Großen. Sie beobachten alles in ihrer Umgebung und theoretisieren über die Dinge, die sie nicht beobachten. Beobachter und Theoretiker können die Form von Ereignissen, von Realität in durchaus signifikanter Weise bestimmen. Es gibt nichts als Information, Dr. Bernard. Alle Partikel, alle Energie, selbst Raum und Zeit sind letzten Endes nichts als Information. Die Natur, die Klangfarbe des Universums kann verändert werden, Dr. Bernard. Hier und jetzt. Von den Noozyten.«

»Ja«, sagte Bernard. »Das wird sie interessieren.«

»Vor zwei Tagen«, fuhr Gogarty mit zunehmender Lebhaftigkeit fort, »führte die Sowjetunion anscheinend einen großangelegten Atomschlag gegen Nordamerika. Anders als im Fall des Angriffs auf den Panamakanal detonierte nicht ein einziger der Gefechtsköpfe.«

Bernard blickte zu Paulsen-Fuchs, zuerst unwillig, dann erheitert. Man hatte ihm nichts davon gesagt.

»Die Sowjetunion ist im Bau nuklearer Gefechtsköpfe nicht so schlecht, Dr. Bernard. Noch ist sie ohne Erfahrung darin. Es hätte eine atomare Vernichtung größten Stils geben müssen. Sie trat nicht ein. Nun, ich habe nach Beobachtungen und Informationen mehrere eindrucksvolle Diagramme zusammengestellt. Eine sehr wichtige Quelle war ein Fernaufklärer, der Wissenschaftler und Journalisten über Teile Nordamerikas flog und durch die Satellitenverbindung eine Liveübertragung für die Europäischen Rundfunkanstalten ermöglichte. Die Maschine befand sich mitten über dem Kontinent, als der Atomschlag versucht wurde. Allem Anschein nach stürzte sie ab, aber nicht wegen des Angriffs. Es gibt keine Gewißheit über die Ursachen des Absturzes, doch kann man Schlüsse aus der Art und Weise ziehen, wie Kommunikation und Telemetrie unterbrochen wurden… Der Zeitpunkt des Geschehens paßt genau in meine Theorie. Nicht nur das, sondern auch in anderen Weltteilen wurden recht eigentümliche Auswirkungen festgestellt. Funkstille, Stromausfall, meteorologische Phänomene. Bis hinaus in eine geosynchrone Umlaufbahn, wo zwei Satelliten, die zwölftausend Kilometer voneinander entfernt waren, vorübergehend Funktionsstörungen zeigten. Ich gab alle bekanntgewordenen Auswirkungen und Koordinaten der Vorfälle unserem Computer ein, der dieses Profil des Vierraumfeldes lieferte.« Er zog eine Vergrößerung von einer Computergraphik aus seiner Aktentasche. Bernard kniff die Augen zusammen, um sie besser zu sehen. Plötzlich verbesserte sich sein Sehvermögen. Er konnte sogar das Korn des Fotopapiers ausmachen. »Wie der Alptraum eines Gewichthebers«, sagte er.

»Ja, etwas verdreht um den Wulst«, sagte Gogarty. »Dies ist die einzige Form, die im Licht der verfügbaren Informationen einen Sinn ergibt. Und niemand außer mir wird aus dieser Form schlau. Ich nehme an, sie wird meine Aktie auf dem wissenschaftlichen Markt um einen guten Sprung steigen lassen. Wenn ich recht habe, und ich glaube daran, stehen uns noch weit mehr Schwierigkeiten bevor, als wir glauben, Dr. Bernard — oder viel weniger, je nachdem, welche Art von Schwierigkeiten wir erwarten.«

Bernard spürte, daß das Diagramm intensiv studiert und aufgenommen wurde. Die Noozyten unterbrachen sogar für Sekunden ihr ständiges Einwirken auf seinen Geist.

»Sie geben meinen kleinen Kollegen viel zu denken, Professor.«

»Ja, und ihre Reaktionen?«

Bernard schloß die Augen.

Nachdem mehrere Sekunden vergangen waren, öffnete er wieder die Augen und schüttelte den Kopf. »Nicht ein Wort«, sagte er. »Tut mir leid.«

»Nun, ich hatte nicht viel erwartet.«

Paulsen-Fuchs schaute auf seine Armbanduhr. »Ist das alles, Dr. Gogarty?«

»Nein, noch nicht ganz. Dr. Bernard, die Seuche kann sich nicht über Nordamerika hinaus verbreiten. Oder, genauer gesagt, über einen Umkreis von siebentausend Kilometern hinaus, wenn die Noozyten in jenem Weltteil eine gleichmäßige Verbreitungsdichte erreicht haben.«

»Warum nicht?«

»Weil es bereits zu viele von ihnen gibt. Verbreiten sie sich über diesen Radius hinaus, so würden sie ein ganz eigentümliches Phänomen erzeugen — einen Teil der Raumzeit, der viel zu eingehend beobachtet wird. Das Territorium würde außerstande sein, sich zu entwickeln. Zuviel brillante Theoretiker, verstehen Sie? Es würde ein Erstarrungszustand eintreten, ein Zusammenbruch auf Quantenebene. Eine Einzigartigkeit. Ein Schwarzes Loch des Denkens. Die Zeit würde ernstlich deformiert, und die Auswirkungen könnten die Erde zerstören. Ich vermute, sie haben ihr Wachstum in Kenntnis dieser Zusammenhänge begrenzt.« Gogarty wischte sich die Stirn mit einem Taschentuch und seufzte.

»Wie verhinderten sie die Detonation der Gefechtsköpfe?« fragte Bernard.

»Ich würde sagen, sie haben gelernt, isolierte und sehr starke Beobachtungszentren zu schaffen. Sie verleiten Billionen von Beobachtern dazu, eine kleine, vorübergehende Zone veränderter Raumzeit zu etablieren. Eine Zone, wo physikalische Vorgänge so sehr verschieden sind, daß Gefechtsköpfe nicht detonieren. Die Lebensdauer solch einer Zone ist natürlich sehr begrenzt, da sie in Widerspruch zu den physikalischen Gesetzen des Universums steht, aber sie währt lange genug, um eine atomare Vernichtung zu verhüten.«

»In diesem Zusammenhang habe ich eine entscheidende Frage«, fuhr er nach kurzer Pause fort, »befinden Ihre Noozyten sich in Kommunikation mit Nordamerika?«

Bernard lauschte in sich hinein und erhielt keine Antwort.

»Ich weiß es nicht«, sagte er. »Sie können in Verbindung sein, ohne Funk oder ähnliche vertraute Mittel zu gebrauchen. Wenn sie die Wirkungen beherrschen können, die sie auf den lokalen Bereich haben, könnten sie Wellen subtil deformierter Zeit erzeugen. Ich fürchte, wir besitzen keine Instrumente, die empfindlich genug wären, solche Signale auszumachen.«

Paulsen-Fuchs stand auf und tippte bedeutsam auf seine Uhr.

»Heinz«, sagte Bernard, »ist das der Grund, warum mir Nachrichten vorenthalten wurden? Warum hörte ich nicht von dem russischen Angriff?«

Paulsen-Fuchs antwortete nicht. »Können Sie etwas für Mr. Gogarty tun?« fragte er.

»Nicht sofort. Ich…«

»Dann werden wir Sie jetzt Ihrer Kontemplation überlassen.«

»Augenblick, Heinz! Was, zum Teufel, geht vor? Mr. Gogarty würde offensichtlich gern mehr Zeit mit mir verbringen, und ich mit ihm. Warum die Einschränkungen?«

Gogarty blickte peinlich berührt von einem zum anderen.

»Sicherheitsvorschriften, Michael«, sagte Paulsen-Fuchs. »Kleine Pötte haben große Ohren, wissen Sie.«

Bernards Reaktion war ein jähes, bellendes Auflachen. »Freut mich, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben, Professor Gogarty«, sagte er.

»Ganz meinerseits«, sagte Gogarty. Das Mikrofon im Nebenraum wurde ausgeschaltet, und die beiden Männer gingen. Bernard trat hinter den Toilettenvorhang und urinierte. Sein Urin war rötlich purpurn.

Du bist ihnen nicht übergeordnet? Sie befehlen dir?

— Solltet ihr noch nicht darauf gekommen sein: ich bin durchaus sterblich. Was ist mit meinem Urin? Er ist purpurn.

Phenyle und Ketone werden ausgestoßen. Wir müssen MEHR ZEIT mit der Untersuchung deines hierarchischen Status VERBRINGEN.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blutmusik»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blutmusik» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Blutmusik»

Обсуждение, отзывы о книге «Blutmusik» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.