Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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Wie kann ich die Landschaft unter uns bildhaft beschreiben? Ein neues Vokabular, eine neue Sprache mag dazu notwendig sein. Strukturen und Formen, die Biologen und Geologen bislang unbekannt waren, haben die Städte und ihre Vororte abgelöst und sogar die unbewohnten Gebiete Nordamerikas umgewandelt. Während die Wälder ihr Aussehen weitgehend behalten haben, sind weite landwirtschaftliche Flächen zu grüngrauen Dickichten geworden. Durch Teleobjektive haben wir da und dort Bewegung in diesen Komplexen beobachtet, elefantengroße Objekte, die sich auf unbekannte Weise fortbewegen. Wir haben gesehen, wie Flüsse in eine Art Kontrollierter Strömung überführt wurden und Strömungsmuster zeigen, die dem Fluß natürlicher Wasserwege unähnlich sind. An der Atlantikküste, vor allem aber in der Nachbarschaft von Städten wie New York und Atlantic City, ist der Ozean selbst über eine Entfernung von zehn bis zwanzig Kilometern bedeckt mit einer anscheinend lebenden Schicht glänzender, glasig-grüner Materie.

Was die Städte selbst betrifft, so konnten wir kein Zeichen vertrauten Lebens feststellen, auch keine Zeichen überlebender Menschen. Das Stadtgebiet von New York ist heute ein fremdartiges Gewirr teils organisch anmutender, teils geometrischer Formen, eine Stadt, die offensichtlich niedergerissen worden ist und nun nach den Bedürfnissen der Seuche umgestaltet wird — wenn eine Seuche Ziele und Bedürfnisse haben kann. Tatsächlich bestätigt alles, was wir, gesehen haben, die volkstümlichen Gerüchte, nach denen Nordamerika der Invasion einer Form intelligenten biologischen Lebens erlegen ist — das heißt, intelligenter Mikroorganismen, die zusammenarbeiten, mutieren, sich anpassen und ihre Umwelt verändern. New Jersey und Connecticut zeigen ähnliche biologische Formationen, die wir Journalisten »Megaplexe« zu nennen uns angewöhnt haben, da uns ein passenderer Ausdruck fehlt. Wir überlassen die weitere Verfeinerung der Nomenklatur den Wissenschaftlern.

Wir gehen jetzt tiefer. Die Stadt Chikago liegt im Bundesstaat Illinois am Südwestende des Michigansees, eines riesigen Süßwasserreservoirs. Wir befinden uns gegenwärtig einhundert Kilometer von Chikago entfernt und überfliegen den Michigansee in südwestlicher Richtung. Schwenken wir die Kamera, um zu zeigen, was wir, die Korrespondenten, Wissenschaftler und Besatzungsmitglieder an Bord dieser Maschine, mit eigenen Augen sehen. Dieser besondere Bildschirm, der sich durch hohes Auflösungsvermögen auszeichnet, zeigt die Oberfläche des Michigansees absolut glatt, ähnlich der Oberfläche des Ozeans im Umkreis der großen Hafenstädte. Das Gitternetz ist vermutlich für kartographische Zwecke. Verzeihen Sie, daß ich meinen Finger ins Bild bringe, aber ich möchte diese eigentümlichen Merkmale zeigen, die wir schon in den Wassern des Hudson gesehen haben, diese charakteristischen, sehr lebhaft erscheinenden gelbgrünen Kreise oder Atolle, von denen äußerst komplexe Linien wie die Speichen eines Rades ausstrahlen. Eine Erklärung für diese Formationen ist nicht bekannt, obwohl Satellitenaufnahmen bisweilen gezeigt haben, daß Ausläufer der Speichen sich rasch zum Ufer hin verlängerten, um dort Verbindung mit topographischen Veränderungen aufzunehmen, die auf dem Festland stattfanden.

Wie bitte? Ja, ich verstehe. Wir sind… ah… soeben unterrichtet worden, daß einige dieser Phänomene vorläufig der Geheimhaltung unterliegen.

Wir haben den Kurs geändert und gehen in einem weiten Bogen über Waukegan, Illinois nieder. Illinois ist bekannt für das Fehlen von Bodenerhebungen und für seine Automobile, da Detroit in… nein, Detroit ist oder war in Michigan. Ja. Illinois ist bekannt für seine flache Topographie, und Chikago trug den Beinamen Windy City, wegen der Winde, die oft vom Michigansee hereinblasen. Wie wir sehen können, ist die Topographie jetzt zu Strukturen verändert worden, die an Farmgebiete erinnern, doch sind die Unterteilungen nicht rechteckig oder gitterförmig, sondern oval oder kreisförmig, wobei kleinere Kreise die Räume zwischen den größeren ausfüllen. Im Mittelpunkt eines jeden Kreises liegt ein Hügel, eine Erhebung, die an die Zentralkegel von Mondkratern erinnert. Diese Kegel — ja, ich sehe, daß sie tatsächlich kegelförmige Pyramiden mit konzentrischen Ringen oder Stufen sind, haben wahrscheinlich eine Funktion, die uns jedoch nicht bekannt ist. Die Spitzen dieser Kegel sind orangefarben, etwa wie der Fluganzug, den ich trage. Leuchtfarbenorange, sehr auffallend.

Wir haben beträchtlich verlangsamt. Die Tragflächen sind weiter ausgefahren worden, und in diesem Augenblick überfliegen wir in vergleichsweise niedriger Höhe und Geschwindigkeit die Stadt Evanston nördlich von Chikago. Kein Zeichen menschlichen Lebens, so weit das Auge reicht. Wir sind alle… äh… ein wenig nervös, glaube ich, selbst die aus Luftwaffenoffizieren bestehende Mannschaft, denn sollte etwas schief gehen, würden wir inmitten dieses… Nein, daran wollen wir nicht denken. Wir gehen tiefer und verlangsamen weiter.

Wir haben beschlossen, Chikago zu überfliegen, weil Aufnahmen von Satelliten und Höhenaufklärern eine Konzentration biologischer Aktivität um diese einstige Millionenstadt zeigen. Wie Chikago einmal das wirtschaftliche Zentrum des amerikanischen Herzlandes war, so dient es allem Anschein nach jetzt als eine Art Brennpunkt, eine Schaltstelle vielleicht, für die Aktivitäten überall im Land, von Kanada bis Mexiko. Deutlich sind in den Aufnahmen Strukturen wie Erdölleitungen zu erkennen, die aus allen Richtungen in Chikago zusammenfließen. In einigen Gegenden öffnen sich diese Strukturen zu breiten Kanälen, und gerade jetzt überfliegen wir einen und können das rasche Dahinströmen einer breiig aussehenden grünen Flüssigkeit beobachten… Ja, dort. Können wir vielleicht…? Nun, später in der Sendung. Der Kanal muß annähernd einen halben Kilometer breit gewesen sein. Erstaunlich. Furchterregend.

Gerüchten zufolge, die auf Kreise des militärischen Geheimdienstes in Wiesbaden, London und Schottland zurückgehen sollen, befindet sich ein weiteres und sehr andersartiges Zentrum biologischer Aktivität an der Westküste der Vereinigten Staaten. Einzelheiten sind nicht zugänglich, doch scheint Chikago mit Südwestkalifornien die Auszeichnung zu teilen, ein Hauptpunkt des Interesses für Forscher und Entdecker zu sein. Wir werden jedoch nicht zur Westküste fliegen; unsere Maschine verfügt nicht über die erforderliche Reichweite ohne aufzutanken, und so weit im Westen des Kontinents gibt es keine Auftankmöglichkeiten.

Die Maschine kreist nun über dem nördlichen Stadtgebiet Chikagos und beschleunigt wieder etwas. Unter uns liegt der Vorort Oak Park, doch läßt sich nicht eine einzige Straße nach dem uns vorliegenden Stadtplan identifizieren. Und nun befinden wir uns über Chikago selbst, wenn ich die Entfernungen richtig einschätze, und wir kommen wieder hinaus über den See; ja, da ist der Hafen von Montrose, die Uferstraße und der Lincoln Park, erkennbar durch die Umrisse des Seeufers. Wieder ein weiter Kreis, diesmal über dem Gebiet, wo das Museum für Wissenschaft und Industrie stand — wir alle können nur raten. Und jetzt sehe ich Wasserwege, vielleicht die ursprünglichen Verzweigungen des Schiffskanals, und wir sind jetzt auf ungefähr eintausend Meter Höhe heruntergegangen, eine sehr gefährliche Höhe, denn wir haben keine Ahnung, wie hoch diese biologischen Mikroorganismen sich ausbreiten können. Keiner von uns ist frei von Befürchtungen. Wir überfliegen jetzt… ja…

Großer Gott! Verzeihen Sie. Das müssen die Schlachthöfe gewesen sein. Wir haben sie eben kaum gesehen, denn der Pilot hat die Maschine steil hochgezogen, und wir nehmen jetzt Kurs nach Süden. Was wir gesehen haben…

Verzeihen Sie.

Ich muß erst meine Fassung wiedergewinnen, denn ich habe in all den Stunden, die wir über dem Alptraumland zugebracht haben, nichts dergleichen gesehen. Das Teleobjektiv zeigte uns genau Einzelheiten der Gegend, wo einst die berühmten Schlachthöfe und Viehpferche von Chikago gewesen sein müssen. Wenn wir die enorme Menge lebender Tiere in Betracht ziehen — Schweine, Schafe, Rinder — die in diesem Bereich konzentriert waren, sollten wir vielleicht nicht überrascht oder erschreckt sein. Die größten mir bekannten Lebewesen sind bisher Wale gewesen, aber was wir hier gesehen haben, übertraf selbst den größten Wal um… ich weiß nicht genau wieviel. Riesengroße bräunliche und weißliche Eier, können sie in der Luft geschwebt sein? Vielleicht ruhten sie am Boden. Größer als Dinosaurier, doch ohne erkennbare Beine, Köpfe, Schwänze. Doch auch nicht ohne Merkmale, Verlängerungen und Erweiterungen, und sie waren umgeben und wurden vielleicht gepflegt von Polyedern, das heißt, Ikosaedern oder Dodekaedern — mit insektenähnlichen Beinen, gerade und ohne Gelenke, Beinen, die zwei oder drei Meter dick sein mußten. Eine von den eiförmigen Kreaturen, oder was immer sie waren, hätte sicherlich ein Fußballfeld ausgefüllt.

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