Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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Wir WÜNSCHTEN, du wärst dir der Physiologie deines Gehirns mehr bewußt. Wir könnten dir viel mehr über deinen Zustand sagen. Wie die Dinge liegen, haben wir extreme Schwierigkeiten, WORTE zu finden, um die Örtlichkeit unserer Arbeitsgruppen zu beschreiben. Aber um zu der vorherigen Frage zurückzukehren: Warum WÜNSCHST du andere Formen der Kommunikation zu verarbeiten?

— Ich blockiere meine Gedanken nicht, oder? (Tue ich es?) Ihr solltet von selbst imstande sein, festzustellen, was ich tue. (Wie könnte ich euch meine Gedanken verbergen?)

Du erkennst unsere Unzulänglichkeit. Du bist uns so neu. Wir betrachten dich mit…

— Ja?

Diejenigen, die beauftragt worden sind, diesen Zustand nachzubilden als ****** Dies ist unklar.

— Scheint mir auch so.

Wir betrachten dich, als ob du einer leichten Form von »Doppelbewußtsein« fähig wärst. Tadel für minimale Leistung zugewiesener Verarbeitung.

— Ihr betrachtet mich als was?

Wir betrachten dich als »oberste Befehlsgruppe«.

— Was ist das? Und das bringt mich auf eine ganze Menge von Fragen, die ich stellen möchte.

Wir sind autorisiert, diese Fragen zu beantworten.

(Mein Gott! Sie wußten den Inhalt der Fragen, noch ehe sie in seinem Verstand Gestalt angenommen hatten.)

— Ich möchte gern zu einem Individuum sprechen.

INDIVIDUUM?

— Nicht bloß zur Gruppe oder Forschungsabteilung. Zu einem von euch, der allein handelt.

Wir haben INDIVIDUUM in deinen Begriffen studiert. Wir passen nicht zu dem Wort.

— Es gibt keine Individuen?

Nicht genau. Information wird zwischen Anhäufungen von ***** geteilt.

— Nicht klar.

Vielleicht ist dies, was du mit INDIVIDUUM meinst. Nicht das gleiche wie eine einzelne Mentalität. Dir ist bewußt, daß Zellen sich zu grundlegender Strukturierung zusammenschließen; jeder Zusammenschluß ist das kleinste INDIVIDUUM. Diese Zusammenschlüsse trennen sich selten für längere Zeit in einzelne Zellen. Information wird zwischen Zusammenschlüssen, die gemeinsam an zugewiesenen Aufgaben arbeiten, ausgetauscht, einschließlich Unterweisung und Erinnerung. Mentalität wird auf diese Weise zwischen Gruppen geteilt, die eine Funktion ausführen. Wichtige Erinnerung kann durch alle Zusammenschlüsse verbreitet werden. Was du als INDIVIDUUM denkst, mag durch die »Totalität« verbreitet werden.

— Aber ihr seid nicht alle von einer Mentalität, einem kollektiven Bewußtsein.

Nein, soweit wir diese Begriffe analysieren können.

— Ihr könnt miteinander streiten?

Es kann Differenzen in der Zugangsweise geben, ja.

— Was also ist eine Befehlsgruppe?

Eine Schlüsselgruppe entlang wichtiger »Verkehrsverbindungen« wie Adern, um die Wirkung wandernder Gruppen, Dienerzellen und für Spezialzwecke geschaffene Designerzellen zu überwachen. Du bist wie die mächtigste der Kommandogruppen, und doch bist du EINGESCHLOSSEN und hast noch nicht entschieden, deine Macht zur »Lysis« zu gebrauchen. Warum übst du nicht Herrschaft aus?

Die Augen geschlossen, dachte er lange über diese Frage nach — vielleicht eine Sekunde oder mehr —, und antwortete:

— Ihr macht Bekanntschaft mit dem Geheimnis.

Versuchst du durch diese Forschungen unsere Kommunikation herauszufordern?

— Nein.

Hier liegt eine »Trennung« vor.

— Ich werde jetzt müde. Bitte laßt mich für eine Weile allein.

Verstanden.

Er rieb sich die Augen und nahm ein Stück Obst aus der Schale. Plötzlich fühlte er sich erschöpft.

»Michael?«

Paulsen-Fuchs stand im Nebenraum. »Hallo, Heinz«, sagte Bernard. »Ich habe gerade eben das unheimlichste Gespräch geführt, das Sie sich denken können.«

»Ja?«

»Ich glaube, sie behandeln mich wie eine Art Gottheit.«

»Ach du liebe Zeit«, sagte Paulsen-Fuchs.

»Und wahrscheinlich bleiben mir nur noch ein paar Wochen.«

»Das sagten Sie schon bei Ihrer Ankunft — nur sprachen Sie damals von einer Woche.«

»Ich kann die Veränderungen jetzt spüren. Es geht langsam voran, aber es wird doch dazu kommen.«

Sie starrten einander durch das Dreischichtenglas an. Paulsen-Fuchs setzte mehrere Male zum Sprechen an, brachte aber nichts hervor. Dann hob er hilflos die Hände und ließ sie fallen.

»Ja«, sagte Bernard seufzend.

33

Nordamerika, Satellitenübertragung vom Höhenfernaufklärer RB-IH; Sprecher Lloyd Upton, Korrespondent der EBN

Ja, fertig — alle Leitungen entwirrt und angeschlossen — wir alle sind hier ein wenig nervös, machen Sie sich nichts aus dem Zähneklappern. Aufnahme jetzt? Und die Direktleitung… ja, Arnold? 1,2,3, Lloyd Upton hier, ja, das ist richtig… In Ordnung. Colin, diese Flasche. Wird der orangefarbene Anzug das Videobild nicht stören? Mich stört er. Fangen wir an!

Hallo, ich bin Lloyd Upton vom britischen Zweig des Sendernetzes Europäischer Rundfunkanstalten. Ich befinde mich jetzt zwanzigtausend Meter über dem Herzland der Vereinigten Staaten von Amerika, im Nachrichtenraum eines als Höhenfernaufklärer umgebauten B1-Kampfflugzeugs, des RB-IH. Mit mir sind Korrespondenten von vier großen Kontinentalen Sendergruppen, von internationalen Nachrichtenagenturen und der BBC. Wir sind die ersten zivilen Berichterstatter, die seit dem Ausbruch der schrecklichsten Seuche in der Menschheitsgeschichte die Vereinigten Staaten überfliegen. In unserer Begleitung befinden sich zwei namhafte Wissenschaftler, die wir auf der Rückkehr von unserem Aufklärungsflug, auf dem bisher eine Durchschnittsgeschwindigkeit von Mach 2 erreicht wurde, eingehend zu den beobachteten Erscheinungen befragen werden.

In nur acht Wochen, zwei kurzen Monaten, hat der gesamte nordamerikanische Kontinent eine kaum zu beschreibende Umwandlung erfahren. Alle vertrauten Landmarken — ganze Städte — sind unter der Landschaft eines biologischen Alptraums verschwunden oder umgewandelt worden. Unsere Maschine folgte einem Zickzackkurs von New York nach Atlantic City, dann hinüber nach Washington, durch Virginia, Kentucky und Ohio, und bald werden wir auf eine Höhe von eintausend Metern heruntergehen und Chikago, Illinois und die Großen Seen überfliegen. Dort werden wir umkehren und die Ostküste südwärts nach Florida fliegen, von dort über den Golf von Mexiko, wo wir von einem auf dem Marinestützpunkt Guantanamo, auf Kuba, der wie durch ein Wunder den Auswirkungen der Seuche entgangen ist, stationierten Tankflugzeug Treibstoff übernehmen werden.

Wir können den Kummer vieler in England, Europa und Asien wie in anderen Teilen der Welt gestrandeten Amerikaner verstehen. Ich fürchte sehr, daß wir ihnen mit diesem historischem Überflug keine Tröstung bringen können. Was wir gesehen haben, kann keinen Menschen erfreuen. Gleichwohl haben wir nicht Verlassenheit beobachtet, sondern vielmehr eine unheimliche und — wenn ich hier ein ästhetisches Urteil abgeben darf — wundersame Landschaft, gestaltet von einer völlig neuen Lebensform, deren Ursprünge in geheimnisvolles Dunkel gehüllt sind. Spekulationen, daß die Seuche in einem biogenetischen Laboratorium bei San Diego, Kalifornien, entstand, sind von amtlicher Seite weder bestätigt noch dementiert worden, und uns war es bisher nicht möglich, eine potentielle Schlüsselfigur in dem Drama zu interviewen, den berühmten Neurochirurgen Dr. Michael Bernard, der gegenwärtig bei Wiesbaden in Quarantäne gehalten wird.

Während dieses Fluges senden wir Videoaufzeichnungen und Einzelaufnahmen unserer Reihenbildkameras. Einige Bildfolgen werden direkt übertragen, andere ausgewertet und geschnitten, um dieser historischen Lifesendung zu einem späteren Zeitpunkt zu folgen.

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