Greg Bear - Blutmusik

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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— Ich fürchte mich. Ich fürchte, ihr werdet mir die Seele stehlen…

Deine SEELE ist bereits verschlüsselt, Bernard. Wir werden nichts einleiten, solange wir nicht von all deinen geistigen Fragmenten die Erlaubnis erhalten.

»Michael?« Paulsen-Fuchs’ Stimme riß ihn aus dem inneren Zwiegespräch. Bernard schlug die Augen auf und blinzelte zum Fenster des benachbarten Raums. »Michael? Sind Sie wach?«

»Ich bin wach. Was gibt es?«

»Vor einigen Tagen gaben Sie uns Ihre Einwilligung, Sean Gogarty zu empfangen. Er ist jetzt hier.«

Michael stand auf. »Ja, verstehe. Dort bei Ihnen? Meine Sicht ist verschwommen.«

»Nein, draußen. Ich denke, Sie werden sich vorher anziehen und säubern wollen.«

»Wozu?« erwiderte Bernard gereizt. »Ganz gleich, wie oft ich mich rasiere, ich werde keinen hübschen Anblick bieten.«

»Sie wünschen ihn zu empfangen, wie Sie sind?«

»Ja. Bringen Sie ihn herein. Sie unterbrachen gerade ein interessantes Zwiegespräch, Heinz.«

»Wir alle werden für Sie jetzt immer mehr zu bloßen Unterbrechungen, nicht wahr?«

Bernard versuchte zu lächeln. Sein Gesicht fühlte sich steif an, unvertraut. »Bringen Sie ihn herein, Heinz!«

Sean Gogarty, Professor für theoretische Physik am Kings College der Universität London, betrat den Beobachtungsraum und beschirmte mit einer Hand die Augen, als er in die Isolierkammer spähte. Sein Gesicht war offen und freundlich, mit vorstehenden Vorderzähnen und einer langen Nase. Er war groß und hielt sich gut, und unter seinem Jackett aus irischer Wolle wirkten seine Arme kräftig und muskulös. Aber sein Lächeln verblaßte, und die Augen hinter der modischen Brille wurden schmal, als er Bernard sah. »Dr. Bernard?« sagte er zögernd. Seine Stimme hatte einen angenehmen irischen Dialekt mit einem Firnis von Oxford.

»Dr. Gogarty.«

»Ja, nun… ah… Ich weiß von Ihnen, und ich bin sicher, daß Sie nie von mir gehört haben, Dr. Bernard.« Wieder das Lächeln, aber die Selbstsicherheit war dahin, und er schien gründlich beunruhigt. Als hätte er, dachte Bernard, ein menschliches Wesen erwartet und sehe sich nun…

»Heinz — Dr. Paulsen-Fuchs — hat mich über einige Ihrer Arbeiten unterrichtet. Es geht etwas über meine Begriffe, Dr. Gogarty.«

»Geradeso wie diese Ereignisse in Ihrem Land über meine Begriffe gehen. Ich habe ein paar Punkte, die ich gern mit Ihnen erörtert hätte, Dr. Bernard, und nicht bloß mit Ihnen.«

Paulsen-Fuchs warf ihm einen etwas besorgten Seitenblick zu. Diese Zusammenkunft war unzweifelhaft von den beteiligten Regierungen abgesegnet worden, dachte Bernard, oder es wäre nie dazu gekommen. Aber Paulsen-Fuchs befand sich trotzdem in einem Zustand sichtlicher Anspannung.

»Meine Kollegen?« Bernard machte eine Handbewegung zu Paulsen-Fuchs.

»Nein, nicht ihre menschlichen Kollegen?« sagte Gogarty.

»Meine Noozyten.«

»Noozyten? Ja, ja, ich verstehe. Ihre Noozyten. Teilhard de Chardin hätte diesen Namen gebilligt, denke ich.«

»Ich habe in letzter Zeit nicht viel an Teilhard de Chardin gedacht«, antwortete Bernard, »aber er mag kein schlechter Führer sein.«

»Ja, gut, ich habe es mit knapper Not geschafft, hierher zu kommen«, sagte Gogarty, »und meine Zeit war und ist leider begrenzt. Ich habe Ihnen einen Gedanken vorzutragen und möchte Sie und Ihre kleinen Kollegen bitten, ein Urteil darüber abzugeben.«

»Wie erhielten Sie detaillierte Information über mich und über die Noozyten?« fragte Bernard.

»Fachleute aus ganz Europa zerbrechen sich den Kopf über diese Fragen. Jemand kam zu mir, weil er eine Idee hatte. Ich hoffe, es wird seine berufliche Karriere nicht beeinträchtigen. Nicht alle Kollegen zollen mir den höchsten Respekt, Dr. Bernard. Meine Ideen sind, so fürchte ich, bisweilen mehr als nur ein bißchen weit hergeholt.«

»Dann lassen Sie hören!« sagte Bernard mit wachsender Ungeduld.

»Ja. Ich nehme an, Sie haben nicht viel über Informationsmechanik gehört?«

»Nicht ein Flüstern«, sagte Bernard.

»Ich arbeite auf einem sehr spezialisierten Gebiet dieses Zweiges der Physik — einem noch nicht anerkannten Gebiet, das sich mit den Auswirkungen von Informationsverarbeitung auf die Raumzeit beschäftigt. Ich werde versuchen, es mit einfachen Worten auszudrücken, weil die Noozyten bereits mehr wissen mögen als ich und besser in der Lage sein werden, es Ihnen zu erklären…«

»Verlassen Sie sich nicht darauf! Die Noozyten schätzen Komplexität, und ich teile diese Vorliebe durchaus nicht.«

Gogarty saß einige Sekunden still und wie in sich versunken, bis Paulsen-Fuchs ihn besorgt ansah.

»Dr. Bernard, ich habe eine große Menge theoretischer Strukturen gesammelt, welche die folgende Aussage stützt.« Tiefer Atemzug. »Informationsverarbeitung hat eine Wirkung auf Ereignisse, die im Raumzeitkontinuum stattfinden. Bewußte Wesen spielen im Universum eine integrale Rolle; wir bestimmen seine Grenzen und im großen Umfang seine Natur, wie es unsere Natur bestimmt. Ich habe Grund zu der Annahme — bloß eine Hypothese einstweilen —, daß wir physikalische Gesetze weniger entdecken als vielmehr an ihnen mitarbeiten. Unsere Theorien werden an früheren Beobachtungen von uns selbst und anderen erprobt — und vom Universum selbst. Wenn das Universum zustimmt, daß vergangenen Ereignissen nicht von einer Theorie widersprochen wird, dann gewinnt die Theorie Schablonencharakter. Das Universum geht darauf ein. Je besser die Theorie den Tatsachen entspricht, desto länger hat sie Bestand — wenn ihr überhaupt ein Bestand beschieden ist. Dann unterteilen wir das Universum in Territorien — unser besonderes Territorium als Menschen zeichnet sich infolgedessen durch ganz besondere Eigenschaften aus. Kein extraterrestrischer Kontakt, verstehen Sie? Wenn es jenseits der Erde andere intelligente Wesen gibt, würden sie weitere Territorien der Theorie besetzen. Wir würden zwischen den Theorien verschiedener Territorien keine größeren Differenzen erwarten — schließlich spielt das Universum eine bedeutende Rolle —, aber kleine Differenzen wären zu erwarten.

Die Theorien können nicht für allezeit wirksam sein. Das Universum ist in steter Veränderung begriffen; wir können uns Regionen der Realität vorstellen, die sich entwickeln, bis neue Theorien notwendig sind. Bislang hat die Menschheit nicht Annähernd die Dichte oder Menge von Informationsverarbeitung erzeugt, um wirklich erkennbare Auswirkungen auf die Raumzeit zu haben. Wir haben keine so vollständigen Theorien geschaffen, daß sie die Evolution der Wirklichkeit festhalten könnten. Aber das alles hat sich geändert, vor kurzer Zeit.«

Hör gut auf den GOGARTY!

Bernard merkte auf und begann, den Worten des anderen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

»Leider reicht meine Zeit nicht, Ihnen meine mathematischen Berechnungen und die Wechselbeziehungen zur formalen Informationsmechanik und Quanten-Elektrodynamik darzulegen… Und ich fürchte, Sie würden nicht alles verstehen.«

»Ich höre, Professor Gogarty. Wir hören.«

Gogartys Augen weiteten sich. »Die… Noozyten? Haben sie reagiert?«

»Sie haben ihnen nicht viel gegeben, worauf sie reagieren könnten. Bitte fahren Sie fort, Professor!«

»Bisher war die dichteste Einheit der Informationsverarbeitung auf dieser Welt das menschliche Gehirn — man müßte vielleicht bestimmte Wale und Delphine miteinbeziehen, aber ich würde sagen, daß in dem Bereich nicht annähernd so viel Stimulus existiert, was auf die Menge des verarbeiteten Materials nicht ohne Auswirkung bleiben kann. Bleiben wir also bei den Menschen. Vier oder fünf Milliarden von uns denken jeden Tag. Die Auswirkungen sind gering. Zeitspannungen, kleine Erschütterungen, nicht einmal meßbar. Unsere Beobachtungsfähigkeit — unsere Fähigkeit, effektive Theorien zu formulieren — ist nicht hinreichend intensiv, um die Auswirkung zu erzeugen, die ich in meiner Arbeit entdeckt habe. Nichts im ganzen Sonnensystem, vielleicht nicht einmal in der Galaxis!«

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