Greg Bear - Blutmusik

Здесь есть возможность читать онлайн «Greg Bear - Blutmusik» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1988, ISBN: 1988, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blutmusik»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

Blutmusik — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blutmusik», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Sie hatten sich nicht mal geküßt.

— Was ist seitdem mit mir geschehen? Drei Ehefrauen — die dritte, weil sie wie Olivia aussah — und diese Di stanz, diese unüberbrückbaren Abstände. Ich habe bei weitem zu viele Illusionen verloren.

Es gibt Optionen.

— Ich verstehe nicht.

Was würdest du gern revidieren?

— Wenn ihr zurückgehen meint, ich sehe nicht, wie das geschehen sollte.

Hier im Gedankenuniversum ist alles möglich. Simulationen. Rekonstruktionen nach deinem Gedächtnis.

— Ich könnte ein weiteres Leben durchleben? Wenn Zeit ist.

— Mit der echten Olivia? Sie… wo war sie, ist sie? Das ist nicht bekannt.

— Dann werde ich es lieber sein lassen. An Träumen bin ich nicht interessiert.

Es gibt mehr Erinnerungen in dir.

— Ja…

Aber wo paßten sie hinein, wo kamen sie her?

Randall Bernard, vierundzwanzig, hatte Tiffany Marnier am siebzehnten November 1943 in einer kleinen Kirche in Kansas City geheiratet. Sie trug ein weißes Seidenkleid mit silbernen Perlen und einem weißen Spitzenüberwurf, den schon ihre Mutter zur Hochzeit getragen hatte, keinen Schleier, und die Blumen waren blutrote Rosen gewesen. Sie hatten…

Sie nippten vom Kelch mit Wein, tauschten ihre Gelübde aus und brachen ein Stück Brot, und der Geistliche, ein Theosoph, der sich im Laufe des nächsten Jahrzehntes zum Anhänger der indischen Vedanta wandeln sollte, erklärte sie für gleich in den Augen der Gottheit und nunmehr vereint durch gegenseitige Liebe und die rechtliche Bindung des Ehestands.

Die Erinnerung war verfärbt wie eine alte Fotografie, und nicht gut in Details. Aber sie war da, obwohl er damals noch nicht einmal geboren war, und er sah es, und sah dann ihre Hochzeitsnacht, bestaunte, was sich in flüchtigen Einblicken offenbarte und möglicherweise seine eigene Erschaffung war, und wie wenig sich zwischen Mann und Frau geändert hatte, bestaunte seiner Mutter Leidenschaft und seines Vaters präzise, wissende Geschicklichkeit, selbst im Bett ein Arzt…

Und sein Vater zog in den Krieg, drang mit Pattons Dritter Armee durch die Ardennen vor, erlebte die erbitterten Kämpfe und überschritt schließlich den Rhein bei Koblenz, und sein Sohn sah, was er nicht gesehen haben konnte. Und dann sah er, was sein Vater nicht gesehen haben konnte:

Ein Soldat in Reithosen, der den dunklen, feuchten Hausgang eines Pariser Bordells betrat; weder sein Vater noch sonst jemand, den er kannte…

Sehr trübe, aber klar in den Umrissen, eine Frau, die ihr Kind wiegte, beschienen von orangefarbenem Sonnenlicht, das durch ein Fenster aus getrockneter Fischblase drang…

Einen Mann, der im Grau des frühen Morgens mit Kormoranen in einem Fluß fischte…

Ein Kind, das vom Heuboden eine Gruppe von Männern beobachtete, die unten auf dem Hof einen großen, ängstlich glotzenden, schwarzweiß gefleckten Ochsen umstanden und sich anschickten, ihn zu schlachten…

Männer und Frauen, die ihre langen weißen Gewänder ablegten und in einem lehmigen, von roten Sandsteinfelsen gesäumten Fluß schwammen…

Einen Mann, der auf einer Klippe stand, den Hornbogen in der Hand, und eine Antilopenherde beim Durchqueren einer dunstigen Steppenebene beobachtete…

Eine Frau, die in einem dunklen unterirdischen, von Talglampen erhellten Raum ein Kind gebar, umringt von beschmierten, sorgenvollen Gesichtern…

Zwei alte Männer, die über Lehmkugeln in einem in den Sand gezogenen Kreis stritten…

— Ich erinnere diese Dinge nicht. Sie haben nichts mit mir zu tun. Ich erlebte sie nicht.

Er riß sich los vom Informationsstrom. Mit beiden Händen reichte er hinauf zu rotglühenden Kreisen über seinen Kopf, die so warm und attraktiv waren. Woher kamen sie? Er berührte die Kreise und spürte die Antwort in seinem hundertzelligen Körper.

Nicht alle Erinnerung kommt aus dem Leben eines Individuums.

— Woher dann?

Erinnerung ist gespeichert in Neuronen — wechselwirkende Erinnerung, bewahrt als Ladung und Potential, dann abgeladen in chemische Speicherung in Zellen, darauf weiterverfrachtet auf die molekulare Ebene. Gespeichert von den Intronen einzelner Zellen.

Die Einsicht war in ihrer Vollständigkeit und Intensität geradezu quälend.

Symbiotische Bakterien und Trägerviren, die von Natur aus in allen Tieren vorkommen und für jede Art bestimmte Funktionen entwickelt haben, werden mit molekularer Erinnerung, die von den Intronen übertragen wird, versehen. Sie verlassen das Individuum und gehen auf ein anderes über, »infizieren« die somatischen Zellen mit der Erinnerung. Einige der Erinnerungen kehren dann in den chemischen Speicher zurück, und ein paar werden wieder zu aktiver Erinnerung.

— Über Generationen hinweg?

Über Jahrtausende hinweg.

— Die Intronen sind nicht Sequenzen ohne Merkmalausprägung…

Nein, sie sind hochverdichtete Gedächtnisspeicher.

Vergil Ulam hatte Biologik in Zellen nicht aus dem Nichts geschaffen. Er war auf eine natürliche Funktion gestoßen — die Übertragung rassischer Erinnerung. Er hatte ein bereits existierendes System verändert.

— Es ist mir gleich! Keine Enthüllungen mehr, keine Einsichten mehr. Ich habe genug. Was ist aus mir geworden? Was nützt Offenbarung, wenn sie an einen Dummkopf verschwendet wird?

Er war wieder im Rahmenwerk des Gedankenuniversums. Er sah sich zwischen den Bildern um, den symbolischen Ursprüngen verschiedener Zweige von Information, dann zu den Ringen über seinem Kopf. Sie glommen jetzt grün.

Du bist BEKÜMMERT. Berühre sie!

Er reichte hinauf und berührte sie wieder.

Mit einem Ruck streckte er sich aus in die Zwischenschicht und begann, sich in den Bernard des Makro-Maßstabs zu integrieren; den Tunnel der Auflösung hinauf in die warme Dunkelheit des Laboratoriums. Es war Nacht — oder jedenfalls Schlafenszeit.

Er lag auf seinem Feldbett, kaum in der Lage, einen Arm zu bewegen.

Wir können deine Körperform nicht länger erhalten.

— Was?

Du wirst bald wieder in unseren Bereich zurückgezogen werden, innerhalb von zwei Tagen. All deine Arbeit im Makro-Maßstab muß bis dahin abgeschlossen sein.

— Nein…

Wir haben keine Wahl. Wir haben es lange genug hinausgezögert. Wir müssen umwandeln.

»Nein! Ich bin nicht bereit! Das ist zuviel!« Er merkte, daß er schrie, und die Angst gab ihm die Beweglichkeit zurück. Er fuhr hoch und saß auf dem Rand des Feldbettes, das grotesk von Schwielen verformte Gesicht schweißtriefend.

40

»Wollt ihr wieder gehen? Einfach weggehen?« Suzy hielt die Hand des Bruders fest. Kenneth machte vor dem Aufzug halt. Die Tür ging auf.

»Es ist hart, einfach wieder menschlich zu sein, weißt du«, sagte er. »Es ist einsam. Also werden wir zurückgehen, ja.«

»Einsam? Und wie, glaubt ihr, wird mir zumute sein? Ihr seid wieder tot.«

»Nicht tot, Sämling. Du weißt das.«

»Ihr könntet es genausogut sein.«

»Warum kommst du nicht zu uns?«

Suzy begann zu zittern. »Kenny, ich fürchte mich.«

»Sieh mal, sie haben dich verlassen, wie du wolltest. Und sie werden dich gehen lassen. Obwohl ich nicht weiß, was du dort draußen anfangen willst. Die Stadt ist nicht mehr für Menschen gemacht. Du wirst ernährt und wirst leben, aber… Suzy, alles verändert sich. Die Stadt wird sich noch mehr verändern. Du wirst im Wege sein… aber sie werden dir nicht weh tun. Wenn du es so willst, werden sie dich wie einen Nationalpark unter Schutz stellen.«

»Komm mit mir, Kenny! Du und Howard und Mama! Wir könnten zurückgehen…«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blutmusik»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blutmusik» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Blutmusik»

Обсуждение, отзывы о книге «Blutmusik» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.