Greg Bear - Blutmusik

Здесь есть возможность читать онлайн «Greg Bear - Blutmusik» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1988, ISBN: 1988, Издательство: Wilhelm Heyne Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Blutmusik»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

Blutmusik — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Blutmusik», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Nachdem sie verschnauft hatte, stand sie auf und nahm ihre Traglast auf. Dann ging sie zur nächsten Tür und öffnete sie. Wieder eine Treppe hinauf. Ein weiterer Vorraum, mehr Korridore und Büros. Sie beschloß, eines der Ausruhzimmer zu untersuchen.

»Vielleicht gibt’s Wasser«, sagte sie sich. Sie betrat den Vorraum der Toiletten, schaute zwischen Herren- und Damentoilette hin und her und kicherte, ging dann in die Herrentoilette. Sie leuchtete mit der Lampe über Spiegel und Armaturen, gab der Neugier nach und ging durch den Waschraum zum Pissoir. Sie hatte noch nie die Reihe der weißen Porzellanbecken an der Wand gesehen, hatte sogar vergessen, wie sie genannt wurden. Sie schaute unter die Toilettentüren und bekam einen Schreck. Furcht vermischte sich mit aufkommender perverser Heiterkeit.

In einer der Toiletten lag ein Haufen Kleider. »Den hat es gleich in die Toilette gesaugt«, murmelte sie, richtete sich auf und fuhr mit der Hand über die Augen. »Armer Kerl. Was für ein Ende.« Sie drehte den Warmwasserhahn am Waschbecken. Wasser tröpfelte heraus. Mehr kam, als sie den Kaltwasserhahn aufdrehte, aber es sah nicht vielversprechend aus.

Sie verließ die Toiletten und schlenderte einen Korridor entlang. Hinter einer großen hölzernen Flügeltür mit japanisch klingenden Namen war ein Wartezimmer, samtbezogene Sofas, Glastische und ein großer Schreibtisch nahe der Rückwand. Es gab keine Empfangsdame und auch keine Kleider.

Sie schaute aus dem Fenster des Wartezimmers hinab auf den Platz. Der Beton war jetzt ganz unter einem braunen Überzug verschwunden. »Weiter«, sagte sie sich. Die Himmelsleiter. Stirb oben und sei dem Ziel näher!

28

»Wie wenn man eine Kehle hinunterkriecht«, sagte John.

»Gott, bist du krankhaft.«

»Es ist aber so, nicht?«

»Tja«, sagte Jerry, grunzte und bückte sich tiefer. »Wir benehmen uns wie Idioten. Warum dieser Hügel, und warum jetzt?«

»Du hast ihn ausgesucht.«

»Und ich weiß selbst nicht, warum. Vielleicht ohne irgendeinen Grund.«

»Ob dieser oder ein anderer, es wird aufs gleiche hinauslaufen.«

Die Tunnelwände veränderten sich, als sie weiter vordrangen. Große fleischige Röhren machten einem feinen, glänzenden Netzwerk Platz, dessen Beschaffenheit an die Innenwände von Gedärmen oder Mägen erinnerte. John richtete den Lichtkegel nach oben und sah, daß jede kleine Höhlung zwischen den Zotten mit winzigen Scheiben und Würfeln und Kugeln angefüllt war, die in ungeordnetem Durcheinander gestapelt waren. Der Boden verengte sich, das schwammige, purpurne Material bildete Rücken, die parallel zum Tunnel verliefen. »Drainage«, sagte Jerry und zeigte hin.

Sie ließen den Lichtkegel hin und her wandern, um an dem Gefühl von Normalität und Sicherheit teilzuhaben, das er ihnen gab. Manchmal leuchteten sie einander in die Gesichter, oder inspizierten ihre Haut oder ihre Kleider, um sicherzugehen, daß nichts an ihnen haftete.

Auf einmal weitete sich der Tunnel und der dichte, süßliche Nebel trieb um sie. »Wir sind weit genug gegangen, um unter einem anderen Hügel zu sein«, sagte Jerry. Er machte halt und zog seinen Stiefel aus etwas Klebrigem. »Da ist so ein Zeug überall am Boden.«

John leuchtete Jerrys Stiefel an. Eine bräunlichrote zähe Masse haftete an der Sohle. »Scheint nicht tief zu sein«, sagte er.

»Vorläufig noch nicht.« Der Nebel roch schwach nach Dünger, oder wie die See. Lebendig. Er zirkulierte in Schleiern, als würde er von Luftströmen in Bewegung gehalten.

»Wohin jetzt? Wir wollen nicht im Kreis laufen«, sagte Jerry.

»Du bist der Anführer«, sagte John. »Verlang nicht, daß ich die Initiative ergreife.«

»Riecht, als hätte jemand Seetang in einem Süßwarengeschäft abgeladen«, sagte Jerry. »Schnürt einem die Kehle zu.«

»Pilze«, sagte John und richtete den Lichtkegel abwärts. Weiße Kappen von ungefähr zehn Zentimetern Durchmesser waren um ihre Füße und bildeten sich unter ihnen, während sie gingen. Er schwenkte den Lichtkegel höher und sah durch den Nebel vor ihnen vertikale und horizontale Linien.

»Regale«, sagte Jerry. »Regale, auf denen was wächst.«

Die Regale waren kaum dicker als ein halber Zentimeter und wurden in unregelmäßigen Abständen von Wandhaltern getragen, die alle aus einer harten weißen Substanz waren, die im Lichtschein glänzte. Auf den Regalen waren Stapel von einem Material, das wie verbranntes Papier aussah — nasses, verbranntes Papier.

Jerry befühlte einen der Stapel mit dem Zeigefinger und schauderte.

»Ich würde an deiner Stelle nichts anrühren«, sagte John.

»Was heißt, an meiner Stelle? Du bist ich, Bruder. Bis auf unbedeutende Unterschiede.«

»Ich würde trotzdem nichts anfassen!«

»Ja. Wahrscheinlich hast du recht.«

Sie gingen weiter die Regale entlang und kamen zu einer mit Röhren bedeckten Wand. Die Röhren wuchsen aus den Regalen und verzweigten sich zu kleineren Bündeln, die zu den glänzenden braunen Stapeln führten. »Was für Zeug ist das, Plastik oder was?« fragte Jerry und klopfte an eine der Halterungen.

»Sieht nicht wie Plastik aus«, sagte John. »Mehr wie sauberer weißer Knochen.« Sie starrten einander an.

»Hoffentlich nicht«, sagte Jerry und wandte sich weg. Sie gingen durch wogende Nebel zum anderen Ende der Regale und fanden dort eine schwammartige weiße Matrize, die an Bienenwaben aus Gummi gemahnte und mit offenen Blasen übersät war, die bis zum Rand mit purpurfarbenem Sirup gefüllt waren. Einige der Blasen vertropften purpurne Flüssigkeit auf den Boden, wo jeder Tropfen beim Auftreffen zischte und rauchte.

John unterdrückte einen Brechreiz und murmelte, daß sie hinaus müßten.

»Einverstanden«, sagte Jerry und bückte sich, die Blasen genauer anzusehen. »Aber vorher sieh dir dies an!«

Widerwillig bückte sich John, die Hände auf die Knie gestützt und besah die Blase, die sein Bruder ihm zeigte.

»Siehst du all diese kleinen Drähte?« fragte Jerry. »Winzige Perlen, die an Drähten über dem purpurnen Zeug dahinwandern. Rote Perlen. Sieht wie Blut aus, nicht?«

John nickte. Er grub in seiner Jeanstasche und zog ein Schweizer Armeemesser hervor, das er unter den zerrissenen Sitzen des britischen Geländewagens gefunden hatte. Mit den Fingernägeln zog er ein kleines Vergrößerungsglas aus dem Messergriff. »Leuchte darauf!« Als der Lichtschein sein Objekt voll traf, spähte er durch das Glas und beobachtete die winzigen Drähte mit den roten Tropfen.

Je genauer er hinsah, desto detaillierter wurde das Bild. Es zeigte keine Strukturen, die er identifizieren konnte, aber die purpurne Oberfläche bestand aus Tausenden winziger Pyramiden. Und das weiße Material glich Styropor oder Korken.

Er biß die Zähne zusammen. »Sehr hübsch«, sagte er. Er faßte den Rand der Blase und riß ihn weg. Die Flüssigkeit ergoß sich zu seinen Füßen, und der Nebel verdichtete sich. »Sie sind nicht hier.«

»Warum hast du das getan?« fragte Jerry.

John schlug nach den weichen Bienenwaben und zog die Hand zurück. Sie glänzte von dem purpurnen Zeug. »Weil sie nicht hier sind.«

»Wer?«

»Ruth und Loren. Sie sind einfach fort.«

»Warte…«, ermahnte ihn Jerry aber John holte mit beiden Armen aus und riß das blasige Netzwerk auseinander. Sie konnten einander durch den süßlichen, stickigen Nebel kaum erkennen. Jerry faßte seinen Bruder bei der Schulter und versuchte ihn zurückzureißen. »Hör auf, hör auf, John, verdammt noch mal!«

»Sie haben sie genommen!« brüllte John. Seine Kehle verkrampfte sich, und er hielt sich mit einer Hand den Hals, während er mit der anderen weiterstieß und zerrte und riß. »Sie sind nicht hier drin, Jerry!«

Jerry wollte ihn zurückreißen, aber John setzte sich zur Wehr, und sie kamen zu Fall und wälzten sich in dem klebrigen Zeug, bis es Jerry gelang, die Arme seines Bruders niederzudrücken. Hinter ihnen zeigte der Lichtkegel schräg aufwärts. John schüttelte den Kopf, dann begann er leise und anhaltend zu schluchzen, die Augen zugedrückt, den Mund breit gedehnt. Jerry half ihm auf und umarmte seinen Bruder, blickte über seine Schulter hinweg in den wogenden, vom Lichtkegel durchschnittenen Nebel. »Schhh!« machte er immer wieder. Sie waren über und über bedeckt mit dem unangenehm riechenden, klebrigen braunen Schmutz. »Schhh.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Blutmusik»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Blutmusik» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Blutmusik»

Обсуждение, отзывы о книге «Blutmusik» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.