Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Wir werden Ruth und Loren suchen, und vielleicht Tricia.« Tricia war in den vergangenen sechs Jahren Jerrys Freundin gewesen. Er hatte ihre Auflösung nicht gesehen, aber es lag nahe zu vermuten, daß dies ihr Schicksal gewesen war.

»Die sind nicht mehr«, sagte John mit leiser, kehliger Stimme.

»Und ob sie sind. Sie sind bloß auseinandergenommen und hier heruntergebracht worden.«

»Wie, zum Teufel, kommst du auf die Idee?«

Jerry schüttelte den Kopf. »Entweder das, oder sie sind tot, wie du sagst. Hast du das Gefühl, daß sie tot sind?«

John dachte nach. »Nein«, räumte er ein. Beide wußten, wie es war, einen Menschen zu verlieren, der ihnen nahestand. »Vielleicht mache ich mir bloß etwas vor.«

»Unsinn«, versetzte Jerry. »Ich weiß, daß sie nicht tot sind. Und wenn sie nicht tot sind, dann sind auch alle anderen nicht tot. Und du hast selbst gesehen…«

John nickte. Er hatte die mit sich auflösendem Fleisch gefüllten Kleider gesehen. Er hatte nicht gewußt, was er tun sollte. Es war vormittags gewesen, und am Abend zuvor waren Ruth und Loren an etwas erkrankt, was sie für eine Art Grippe gehalten hatten. Weißliche Streifen auf den Händen und Gesichtern. Er hatte ihnen gesagt, daß sie am nächsten Vormittag zum Arzt gehen würden.

Was in der Zeitspanne zwischen seiner gräßlichen Entdeckung und Jerrys Ankunft geschehen war, wußte er auch jetzt noch nicht. Er hatte geschrien oder etwas anderes getan, was seiner Kehle solch einen Schmerz verursacht hatte, daß er kaum hatte sprechen können. »Warum sind wir dann nicht auch betroffen?«

Jerry klopfte sich auf den Bauch, der Johns an Umfang nicht nachstand. »Ein zu großer Happen«, sagte er und wedelte mit der Hand im Nebel. Der Lichtkegel reichte nicht weiter als ein paar Schritte in jeder Richtung. »Also, mir ist nicht geheuer«, sagte er. »Hier unten wird mir angst und bange.«

»Das erfreut mein Herz«, sagte John.

»Du bist derjenige, der den Vorschlag machte, wir sollten hier hinein«, sagte Jerry. John erhob keine Einwände gegen die Umkehrung der Wahrheit. »Also sagst du jetzt auch, wohin wir gehen sollen.«

»Geradeaus«, sagte John. »Und gib acht auf Kobolde!«

»Ja, mein Gott. Kobolde!«

Langsam gingen sie über den schwammigen, purpurnen Boden. Mehrere feuchte und unglückliche Minuten vergingen, bevor der Lichtkegel voraus eine Oberfläche zeigte. Glänzende, unregelmäßige Röhren, grau und braun gefleckt und pulsierend, bedeckten eine Wand. Zur Linken bogen sie um und verschwanden in einem dunklen Tunnel. »Ich kann es nicht glauben«, sagte Jerry.

»Na?« John zeigte zum Tunnel.

Jerry nickte. »Dunkel wie eine Negerhochzeit, aber wir wissen bereits, was das Schlimmste ist«, sagte er.

»Hoffentlich«, brummte John.

Jerry zeigte. »Du zuerst.«

»Du gefällst mir.«

»Los!«

Sie betraten den Tunnel.

26

Paulsen-Fuchs wies Uwe an, auf der Anhöhe zu halten. Das Feldlager der Protestierenden um das Firmengelände der Pharmek hatte sich in nur einer Woche um das Doppelte vergrößert. Die Zahl der Demonstranten wurde auf hunderttausend geschätzt, ein Meer von Zelten und Transparenten und Fahnen, die meisten davon auf der Ostseite, wo die Hauptzufahrt lag. Der Protest schien ohne irgendeine besondere Organisation zustande gekommen zu sein, was ihm Sorgen bereitete.

Die Leute waren nicht politisch motiviert — bloß ein Querschnitt der Bevölkerung, von Verhängnissen, die sie nicht begreifen konnte, zur Verzweiflung getrieben. Sie waren Bernards wegen zur Pharmek gekommen und wußten noch nicht, was sie wollten. Aber das würde sich ändern. Jemand — wahrscheinlich aus dem Lager politischer Unruhestifter — würde die Initiative ergreifen und dem Massenprotest Richtung geben.

Weniger gut informierte Teile der Öffentlichkeit verlangten Bernards Tötung und die Sterilisierung der Isolierkammer, doch war nicht anzunehmen, daß sie mit der Forderung durchdringen würden. Die meisten europäischen Regierungen waren sich darin einig, daß Forschung an Bernards Person die einzige Möglichkeit sei, die Seuche zu studieren und Möglichkeiten zu finden, sie zu beherrschen.

Gleichwohl war ganz Europa in Panik. Viele Reisende — Touristen, Geschäftsleute, Militärpersonal — waren vor der Quarantäne aus Nordamerika zurückgekehrt. Nicht alle von ihnen waren ermittelt und untersucht worden. Einige von ihnen waren in Hotels, Wohnungen, Häusern im Zustand der Transformation aufgefunden worden. Die Opfer waren beinahe ausnahmslos von den örtlichen Behörden getötet, die Gebäude desinfiziert und eingeäschert worden, und die Abwässer und Wasserleitungen hatte man mit starken Dosen Desinfektionsmitteln behandelt.

Niemand wußte jedoch, ob solche Maßnahmen wirksam waren.

Die Mehrzahl der Menschen überall auf der Welt war überzeugt, daß es lediglich eine Frage der Zeit sei.

Die Nachrichten, die er an diesem Morgen erhalten hatte, ließen ihn beinahe hoffen, daß diese Leute recht hätten. Die Seuche mochte dem Selbstmord vorzuziehen sein. »Zur Nordeinfahrt«, sagte Paulsen-Fuchs, nachdem er wieder eingestiegen war.

Die Ausrüstung war endlich geliefert worden und nahm jetzt die Hälfte der Isolierkammer ein. Bernard stellte Feldbett und Schreibtisch um und betrachtete das kompakte Laboratorium mit Befriedigung. Endlich würde er etwas zu tun bekommen. Er konnte sich selbst stechen und anzapfen.

Wochen waren verstrichen, und er hatte die endgültige Transformation noch immer nicht erfahren. Niemand konnte ihm sagen, warum; doch konnte er sich selbst erklären, warum noch keine Kommunikation zwischen ihm und den Noozyten zustande gekommen war, wie Vergil sie erlebt hatte. Oder sich eingebildet hatte.

Vielleicht hatte Vergil einfach den Verstand verloren, war halluzinatorischen Wahrnehmungen zum Opfer gefallen. Es war denkbar, daß eine Kommunikation überhaupt nicht möglich war.

Er benötigte weitaus mehr Ausrüstungen als in die Kammer gezwängt werden konnten, aber der größte Teil der chemischen Analysen, die er plante, konnte draußen vorgenommen und die Information seinem Datenanschluß eingegeben werden.

Er fühlte sich ein wenig wie der alte Michael Bernard. Er war auf einer Fährte. Er würde herausbringen oder den anderen helfen, zu entdecken, wie die Zellen kommunizierten, welche chemische Sprache sie gebrauchten. Und wenn sie nicht direkt mit ihm sprechen wollten, würde er einen Weg finden, zu ihnen zu sprechen. Sie vielleicht zu beherrschen. Pharmek verfügte über alle notwendigen Fachleute und Einrichtungen, über alles, was Ulam zur Verfügung gehabt hatte, um mehr; falls erforderlich, konnten sie die Experimente wiederholen und von vorn anfangen.

Bernard bezweifelte, daß es dafür eine Erlaubnis geben würde. Von Gesprächen mit Paulsen-Fuchs und anderen Pharmek-Fachleuten hatte er den Eindruck gewonnen, daß gegenwärtig eine stürmische Auseinandersetzung um ihn tobte.

Nachdem er eine kurze Inventur der Ausrüstung gemacht hatte, fing er damit an, daß er sein Gedächtnis in Verfahrensfragen auffrischte, indem er die Gebrauchsanweisungen und Handbücher las. Nach ein paar Stunden wurde er dessen müde und machte einen Eintrag in sein Computer-Notizbuch, obwohl er sehr wohl wußte, daß es nicht privat bleiben, sondern jetzt oder später von Pharmek- Leuten und Behördenvertretern gelesen würde — Psychologen, vielleicht. Alles über ihn war jetzt wichtig.

Es gibt keinen mir bekannten biologischen Grund, warum das uns bekannte Leben auf der Erde nicht bereits zugrunde gegangen ist. Die Seuche ist anpassungsfähig, kann jedes Lebewesen umwandeln. Aber Europa bleibt frei — ausgenommen verstreute Einzelfälle —, und ich zweifle daran, daß es ein Verdienst der scharfen Maßnahmen ist. Vielleicht wird die Antwort auf die Frage, warum ich atypisch für den Ablauf der Seuche bin, dieses andere Geheimnis erklären. Morgen werde ich mir wieder Blut und Gewebeproben entnehmen lassen, aber nicht alles davon wird aus der Kammer entfernt. An Teilen dieser Proben werde ich selbst arbeiten, insbesondere an Blut und Lymphe.

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