Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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Er zögerte, die Finger über der Tastatur, und war im Begriff, weiterzuschreiben, als Paulsen-Fuchs in den Nebenraum kam und mit einem Summton um seine Aufmerksamkeit bat.

Bernard drehte sich auf seinem Stuhl herum. »Guten Tag.« Wie seit einiger Zeit üblich, war er nackt. Eine Kamera in der oberen rechten Ecke des Nebenraumes nahm ihn kontinuierlich auf und gab die Konturen und Besonderheiten seines Körpers zur Analyse in den Computer ein.

»Kein guter Tag, Michael«, antwortete Paulsen-Fuchs. Sein langes Gesicht war noch länger und hagerer als sonst. »Als hätten wir nicht schon genug Probleme, sehen wir uns nun der Möglichkeit eines Krieges gegenüber.«

Bernard stand auf und trat zum Fenster, hinter dem der andere eine britische Tageszeitung aufschlug. Die Schlagzeile sandte ihm einen kalten Schauer über den Rücken.

RUSSISCHER ATOMSCHLAG GEGEN PANAMAKANAL

»Wann?« fragte er.

»Gestern nachmittag. Kuba meldete eine über den Atlantik ziehende radioaktive Wolke. Militärische Nachrichtensatelliten der Nato entdeckten die heiße Stelle. Ich vermute, daß die Militärs schon vorher Bescheid wußten — sie müssen ihre Seismographen oder was immer haben —, aber die Presse und die Rundfunkanstalten erfuhren erst heute früh, was geschehen war. Die Russen setzten neun oder zehn Raketen mit Gefechtsköpfen von jeweils einer Megatonne ein, wahrscheinlich von einem U-Boot abgeschossen. Die gesamte Kanalzone ist…« Er schüttelte den Kopf. »Von den Russen gibt es keine Stellungnahme. In Deutschland glaubt die Hälfte der Bevölkerung, daß wir noch in dieser Woche angegriffen werden. Die andere Hälfte ist betrunken.«

»Gibt es Nachrichten vom Kontinent?« So bezeichnete man seit kurzem Nordamerika: der Kontinent, das wirkliche Zentrum der Geschehnisse.

»Nichts«, sagte Paulsen-Fuchs und warf die Zeitung auf den Tisch.

»Glauben Sie — und die anderen Europäer —, daß die Russen in Nordamerika eindringen werden?«

»Die Meinungen sind geteilt. Manche rechnen jeden Tag damit. Sie könnten sich auf das Recht berufen, herrenloses Gut in Besitz zu nehmen.« Er schmunzelte.

»Ich bin kein Anwalt, aber sie werden sich schon die richtigen Begründungen ausdenken und in Genf rechtfertigen, wenn sie Genf nicht inzwischen auch bombardiert haben.« Er beugte sich über den Tisch, beide Arme rechts und links neben der Zeitung aufgestützt. »Niemand ist darauf vorbereitet, die Frage zu erörtern, was mit ihnen geschehen wird, wenn sie sich zu einer Besetzung Nordamerikas entschließen. Die amerikanische Exilregierung möchte mit ihren in Europa stationierten Truppen und Marineeinheiten drohen, aber die europäischen Regierungen setzen sie aus Furcht vor einem Atomkrieg unter Druck, und die Russen nehmen sie nicht ernst. Bevor Sie mich im vergangenen Monat anriefen, hatte ich geplant, meine erste Urlaubsreise seit sieben Jahren anzutreten. Offensichtlich wird wieder nichts daraus. Michael, Sie haben etwas in mein Leben gebracht, das mich umbringen kann. Bitte vergeben Sie mir die selbstsüchtige Regung.«

»Ich verstehe«, sagte Bernard.

»In Deutschland gibt es einen alten Soldatenspruch«, sagte Paulsen-Fuchs. ›»Es ist die Kugel, die du nicht hörst, die dich erwischt. ‹ Sehen Sie darin eine Bedeutung für sich?«

Er nickte.

»Dann machen Sie sich an die Arbeit, Michael. Tun Sie, was Sie können, bevor wir alle von eigener Hand den Tod finden!«

27

Am Arbeitsplatz des Wachmannes fand Suzy eine lange, starke Taschenlampe — sehr aufwendig, schwarz wie ein Feldstecher und mit einem Lichtkegel, der durch Drehen eines Knopfes scharf gebündelt oder weit gefächert werden konnte — und machte sich daran, die Einkaufsstraße und den Verbindungsweg zwischen den beiden Türmen zu erkunden. In einer Boutique verbrachte sie einige Zeit mit der Anprobe von Kleidern, konnte sich selbst jedoch nicht sehr gut im Lichtkegel sehen, und das Vergnügen wurde rasch langweilig. Außerdem war es spukhaft. Sie unternahm einen halbherzigen Versuch festzustellen, ob andere wie sie das Gebäude betreten hatten, und wagte sich sogar in die U-Bahn-Station Cordtlandt Street. Als sie sich vergewissert hatte, daß die unteren Geschosse leer waren — mit Ausnahme der allgegenwärtigen Häufchen von Kleidern —, kehrte sie zurück zu ihrem Kerzenschein-Raum, wie sie ihn getauft hatte, und plante ihren Aufstieg.

Sie hatte einen Übersichtsplan vom Nordturm gefunden und fuhr mit dem Finger die Grundrisse von Foyer und Verbindungsbau nach, um sich zu orientieren. Beim Durchblättern des Plans wurde ihr klar, daß das Gebäude keine hohen Treppenhäuser hatte, sondern Verbindungstreppen, die in jedem Stockwerk an anderer Stelle waren.

Das bedeutete eine weitere Erschwernis ihres Aufstiegs. Sie fand auf dem Plan die Tür, die zur ersten Treppe führte und ging hin. Sie war verschlossen. Wieder am Tisch des Wachmannes, stieß sie mit dem Fuß eine in sich zusammengesunkene Uniform an und förderte einen großen Schlüsselring an einer selbstaufspulenden Kordel zutage. Sie zog den Gürtel aus den Schlaufen, bemerkte, daß ein Büstenhalter in der Kleidung war und brachte die Schlüssel an sich. »Verzeihung«, flüsterte sie und versuchte, die Kleider wieder in ihren vorherigen Zustand zu bringen. »Ich leihe sie bloß aus. Bin gleich wieder da.« Sie faßte sich und biß sich auf den Daumen. Dummes Zeug, dachte sie bei sich. Niemand ist da. Bloß ich, jetzt.

Es dauerte einige Minuten, bis sie mühsam die Etiketten der verschiedenen Schlüssel entziffert und denjenigen gefunden hatte, der die Tür zum Treppenhaus öffnete. Hinter der Tür waren schmucklose Stufen aus Beton und Stahl. Im nächsten Geschoß kam sie in einen Korridor, spähte um die Ecke und sah Türen, die zu verschiedenen Büros führten, manche mit Schildern gekennzeichnet, andere bloß numeriert. Ein rascher Blick in mehrere der Büros brachte ihr wenig Aufschluß.

»In Ordnung«, sagte sie sich. »Es ist nichts als ein Fußmarsch, ein langer, steiler Fußmarsch. Ich werde Essen und Wasser brauchen.« Sie blickte auf ihre Turnschuhe und seufzte. Sie würde sich mit ihnen behelfen müssen, es sei denn, sie nähme ein paar leere Schuhe von…

Diese Idee war ihr zuwider. Hinter dem Zeitungsstand im Foyer fand sie einen Plastikeinkaufsbeutel und füllte ihn mit leichtgewichtigen Lebensmitteln aus ihrem Einkaufswagen. Wasser war schwieriger; die Plastikflaschen mit Mineralwasser waren zu dick, um sie in den Gürtel zu stecken, aber es gab keine rechte Alternative. Und wenn sie in den oberen Stockwerken entdeckte, daß die Wasserversorgung noch funktionierte — außerdem mußte es Wasserkühler geben —, konnte sie die Flaschen immer noch zurücklassen.

Um acht Uhr dreißig am Morgen begann sie den Aufstieg. Es war am besten, sagte sie sich, in gleichmäßigem Schritt zehn Stockwerke zu steigen und dann auszuruhen oder zu erforschen, was es auf dieser Ebene gab und was von dort von der Stadt zu sehen war. Auf diese Weise würde sie bis zum Abend vielleicht oben ankommen.

Während sie »Michelle« summte, stieg sie Treppe um Treppe hinauf, eine Hand am Eisengeländer, eine Tür nach der anderen aufstoßend. Sie versuchte, eine Art Rhythmus zu finden. Kenneth und Howard waren einmal mit ihr in Maine wandern gewesen, und sie hatte dort gelernt, daß jeder Wanderer einen bestimmten Rhythmus hatte. Folgte man ihm, wurde das Gehen viel einfacher; unterbrach man ihn, um jemand anderem zu folgen, wurde es viel anstrengender.

»Niemand da, dem ich folgen könnte«, sagte sie sich im vierten Stock. Wieder summte sie »Michelle«, doch gelang es ihr nicht, den Rhythmus ihren Schritten anzugleichen, so daß sie sich damit begnügte, einen Marsch zu pfeifen. Im neunten Stock begann sie zu schnaufen. »Noch eine Etage.« Und im zehnten Stock setzte sie sich auf den Boden, den Rücken an der Wand zum Aufzug-Vorraum, und starrte die Türen an. Vielleicht war es keine gute Idee, aber sie war hartnäckig — ihre Mutter hatte immer mit einigem Stolz gesagt, daß sie Ausdauer habe —, und sie wollte nicht nachlassen. »Nichts anderes zu tun«, sagte sie, und ihre Stimme hallte hohl im verlassenen Raum.

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