Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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John Olafsen war gut zurechtgekommen, solange das Leben seinen normalen Gang genommen hatte. Er hatte Ruth und die siebenjährige Loren gut gekleidet und genährt. Das Haus gehörte seit neunzig Jahren seiner Familie, seit es neu gewesen war. Sie hatten keine großen Ansprüche gestellt.

Er setzte das zerkratzte schwarze Fernglas ab und wischte sich mit einem roten Halstuch Müdigkeit und Schweiß von den Augen. Dann setzte er seine Beobachtung fort. Er hatte den Feldstecher auf das weitläufige Gelände der Lawrence Livermore National Laboratories und die Sandia Laboratories auf der anderen Straßenseite gerichtet. Der Geruch von Staub und dünnem Gras weckte in ihm den Wunsch, sich zu schneuzen, zusammenzupacken und wegzugehen — und doch wiederzukommen, weil dies der einzige Ort war, der ihm geblieben war. Es war halb sechs, und die Dämmerung senkte sich auf das Land herab. »Nun zeig schon deine Fahne, Jerry!« murmelte er. »Du Armleuchter!«

Jerry war sein Zwillingsbruder, fünf Minuten jünger und doppelt so leichtsinnig wie er. Jerry hatte im Salinas-Tal Sprühflugzeuge geflogen. Wie John es geschafft hatte, der Seuche zu entgehen, wußte keiner von ihnen, aber es lag auf der Hand, daß Jerry bis zum Kragen voll mit DDT und PCBs und weiß Gott was noch war. Er konnte dem, was die Stadt Livermore und Ruth und Loren gefressen hatte, einfach nicht schmecken.

Jerry war unten zwischen den großen, modernen Kästen und den alten Bungalows und Baracken, die zehn Meter hohen Hügel zu erforschen, die sich nun überall erhoben, wo auf dem Gelände der Lawrence Livermore freier Raum war. Er hatte ein weiteres rotes Halstuch an einen Stock gebunden. Keiner der beiden Brüder war jemals ohne ein Halstuch gesehen worden. Jedes Jahr hatten sie einander zu Weihnachten neue gekauft und in rote Folie mit breiten roten Bändern verpackt.

John schwenkte den Feldstecher ein Stück weiter und sah das rote Halstuch rasch am Stock kreisen: einmal im Uhrzeigersinn, einmal anders herum, dann wieder dreimal im Uhrzeigersinn. Das bedeutete, das John hinunterkommen und sehen sollte, was es zu sehen gab. Nichts Gefährliches… soweit Jerry es beurteilen konnte.

Er wuchtete seine zweihundertfünfzig Pfund in die Höhe und streifte dürre Halme von den Hosenbeinen seiner verschlissenen schwarzen Jeans. Sein rotes Kraushaar und der Bart hoben sich leuchtend vom tiefen Graublau des Osthimmels ab, als er aus dem Entwässerungsgraben stieg und sich durch den Stacheldrahtzaun zwängte, dann durch das Loch im Maschendrahtzaun und den nicht mehr unter Strom stehenden inneren Schutzzaun.

Dann lief und schlitterte er den steilen Hang hinab und übersprang einen weiteren Graben, bevor er zu einem beiläufigen Schlendern verlangsamte. Er zündete sich eine Zigarette an und zerbrach das Streichholz, bevor er es wegwarf. Fünfzehn oder zwanzig Wagen standen noch immer auf dem Parkplatz neben den alten Gebäuden des Fusionsprojekts. Ein besonders eindrucksvoller Hügel, ungefähr zwanzig Meter im Durchmesser, erhob sich nahe dem Parkplatz aus der Erde. Jerry stand obendrauf. Er war irgendwo zu einer Spitzhacke gekommen und ließ sie am ausgestreckten Arm baumeln, ein breites Grinsen im bartlosen Gesicht.

»Keine Jogger mehr«, sagte er, als John den Hügel erstieg und bei ihm anlangte. Sie nannten einige der eigentümlichen Dinger, die sie in Livermore gesehen hatten, Jogger. Der Name schien passend, da die Dinger fast immer liefen; nicht ein einziges Mal hatten sie eins stillstehen gesehen.

»Erfreut mein Herz«, sagte John. »Was hast du vor?«

»Mich nach China durchgraben«, sagte Jerry und klopfte auf den Hügel. »Bist du nicht neugierig?«

»Man kann neugierig sein, und neugierig«, sagte John. »Angenommen, diese Hügel sind etwas, was die Leute hier sich ausgedacht haben? Was Militärisches, oder vielleicht ein Experiment, das ihnen außer Kontrolle geriet?«

»Ich würde sagen, daß ein Experiment bereits außer Kontrolle geraten ist.«

»Ich glaube noch immer nicht, daß es von hier seinen Ausgang genommen hat.«

»Scheiße.« Jerry ließ die Spitzhacke auf den Hügel plumpsen, daß die rissige Erde und das ausgetrocknete Gras staubten. »Warum nicht, und wo sonst, zum Teufel?«

»Anderswo gibt es mehr zu holen.«

»Sicher, und vor allem die Seuche.«

John zuckte die Achseln. Wahrscheinlich würden sie es nie wissen. »Also dann mach schon, in Gottes Namen!«

Jerry holte mit der Spitzhacke aus und schlug zu. Die Spitze durchbrach die Erde wie eine Nadel, die durch eine Eierschale gestoßen wird, und der Griff wurde ihm fast aus den Händen gerissen. »Hohl«, grunzte er und zog die Spitzhacke mit einiger Mühe heraus. Er kniete nieder und spähte in das Loch. »Nichts zu sehen.« Er stand auf und holte abermals aus.

»Hast sie getroffen«, sagte John und leckte sich die Lippen. »Laß mich mal ran!«

»Wir wissen nicht, was da unten ist«, sagte Jerry und brachte den Spitzhackenstiel vor der breiten, dicken, ausgestreckten Hand des Bruders in Sicherheit.

John nickte widerwillig und steckte die Hand in die Jeanstasche. Er blickte zur untergehenden Sonne hinüber und schüttelte den Kopf. »Wir können ihnen nichts anhaben«, sagte er. »Es gibt bloß uns.«

Jerry holte dreimal in rascher Folge mit der Spitzhacke aus, und ein Loch von fast einem Meter Durchmesser brach ein. Die Brüder sprangen zurück, dann zogen sie sich vorsichtshalber noch einmal mehrere Schritte zurück. Der Rest des Hügels hielt. Jerry ließ sich auf alle viere nieder und kroch zum Loch hinauf. »Kann noch immer nichts sehen«, sagte er. »Geh und hol die Lampe!«

Es wurde dunkel, als John mit einer großen, wasserdichten Batterielampe von ihrem Lastwagen zurückkam. Jerry saß beim Loch, rauchte eine Zigarette und schnippte die Asche hinein. »Hab auch ein Seil mitgebracht«, sagte John und warf die Rolle neben seines Bruders Knie.

»Wie sieht die Stadt aus?« fragte Jerry.

»Soviel ich sehen konnte, genauso wie vorher, nur noch mehr so.«

»Wird morgen noch was übrig sein?«

John zuckte die Achseln. »Das, zu dem sie wird, nehme ich an.«

»Gut. Da unten ist es dunkel, da macht die Nacht keinen Unterschied. Du hältst das Seil, ich werde mich mit dem Licht hinunterlassen…«

»Kommt nicht in Frage«, sagte John. »Ohne ein Licht bleibe ich nicht hier oben.«

»Dann gehst du hinunter.«

John dachte darüber nach. »Ach was, wir binden das Seil an einen Wagen und gehen beide hinunter.«

»Fein«, sagte Jerry. Er lief mit dem Seil zum nächsten Wagen, knotete es um eine Stoßstange und kam zurück. Ungefähr zehn Meter Seillänge blieben ihnen, als er auf dem Hügel anlangte. »Ich zuerst«, sagte er.

»Also los!«

Jerry ließ sich in das Loch hinab. »Licht!«

John gab ihm die Lampe. Jerrys Kopf verschwand unter dem Rand. »Es reflektiert«, sagte er. Der Lichtstrahl schoß gerade hinauf in die feuchte Abendluft und erfaßte Johns Gesicht, als dieser hinabspähte. Als genug Raum war, ergriff er das gespannte Seil und folgte seinem Zwillingsbruder in die Öffnung.

Ihre Mutter hatte ihnen Geschichten erzählt, die sie von einer dänisch sprechenden Großmutter gehört hatte und in denen von solchen Hügeln voller Elfengold, Leichen, unheimlichem blauen Feuer und Gesang und Dudelsackmusik die Rede war.

Er hätte es niemals zugegeben, aber was er wirklich zu sehen erwartete, waren Zwerge.

Beide Zwillinge schwitzten, als sie am Boden des hohlen Hügels standen. Die Luft war hier viel wärmer und feuchter als draußen. Der Lichtkegel der Lampe durchschnitt einen süßlich riechenden dichten Nebel. Ihre Stiefel sanken in eine elastische, dunkelpurpurne Oberfläche, die quietschte, wenn sie sich bewegten. »Gottverdammich«, sagten sie gleichzeitig.

»Was, zum Kuckuck, sollen wir tun, da wir nun schon hier sind?« fragte John in klagendem Ton.

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