Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Es ist bestimmt besser, wenn es von einem Freund kommt.«

»Ja«, sagte Paulsen-Fuchs, »aber selbst die Worte eines Freundes können die Nachrichten, wie sie heute sind, nicht verbessern.«

»Würde ein Atomschlag das Problem lösen? Ich bin kein Epidemiologe — ließe sich ein ganzer Kontinent wie Nordamerika tatsächlich sterilisieren?«

»Ich halte es für unwahrscheinlich, und die Russen werden sich dessen bewußt sein. Wir haben einiges über die Zielgenauigkeit ihrer Gefechtsköpfe gehört, über Blindgängerhäufigkeit und dergleichen. Sie könnten bestenfalls die Hälfte des Kontinents hinreichend ausbrennen, daß alle Lebensformen vernichtet werden. Das wäre so gut wie nutzlos. Und die Strahlungsgefahr — ganz zu schweigen von den meteorologischen Veränderungen und den Unberechenbarkeiten der Verbreitung intakter mikrobiologischer Organismen durch die Staubwolken wären enorm. Aber wir haben es mit Russen zu tun«, sagte er achselzuckend. »Sie können es nicht wissen, aber ich erinnere mich an die Kämpfe um Berlin und die Besetzung. Ich war damals noch ein Junge, aber ich erinnere mich an sie — stark, sentimental, grausam, schlau und dumm zugleich.«

Bernard hielt es nicht für opportun, das Verhalten der Deutschen in Rußland zu kommentieren. »Was also hält sie zurück?«

»Die NATO. Frankreich, überraschenderweise. Die energischen Einsprüche der meisten blockfreien Länder, insbesondere in Mittel- und Südamerika. Aber genug davon. Ich brauche einen Bericht.«

»Jawohl«, sagte Bernard und salutierte. »Ich fühle mich gut, wenn auch ein wenig benommen. Ich denke daran, verrückt zu werden und Lärm zu schlagen. Ich komme mir vor wie in einem Gefängnis.«

»Verständlich.«

»Noch keine weiblichen Freiwilligen?«

»Nein«, antwortete Paulsen-Fuchs, und fügte vollkommen ernst hinzu: »Ich verstehe es nicht. Es heißt immer, Ruhm sei das beste Aphrodisiakum.«

»Nun, auch gut. Wenn es ein Trost sein kann: seit vorgestern habe ich keine Veränderungen in meiner Anatomie bemerkt.«

Das war der Zeitpunkt, als die Schwielen auf seiner Haut sich zurückbildeten.

»Sie haben sich entschlossen, die Bestrahlung fortzusetzen?«

Bernard nickte. »Es gibt mir etwas zu tun.«

»Wir denken noch immer an Antimetaboliten und DNS- Polymerase-Inhibitoren. Die infizierten Tiere zeigen keine Symptome — anscheinend sind Ihre Noozyten über Tiere nicht sehr erfreut. Jedenfalls nicht hier. Es gibt verschiedene Theorien. Haben Sie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, etwas von der Art, selbst, wenn sie Ihnen normal erscheinen mögen?«

»Ich habe mich nie im Leben besser gefühlt. Ich schlafe wie ein kleines Kind, das Essen schmeckt mir, keine Schmerzen oder Beschwerden. Ein gelegentliches Hautjucken. Ja, und manchmal juckt es innen, in meinem Bauch, aber es ist schwierig zu lokalisieren. Nicht sehr störend.«

»Ein Bild der Gesundheit«, sagte Paulsen-Fuchs, der mitgeschrieben hatte. »Macht es Ihnen etwas aus, wenn wir Ihre Aufrichtigkeit überprüfen?«

»Ich habe keine Wahl, nicht wahr?«

Sie untersuchten ihn zweimal täglich, so regelmäßig wie seine unberechenbaren Schlafperioden es gestatteten. Er unterzog sich allen Behandlungen und Untersuchungen mit grimmiger Geduld; das ungewohnte und störende Novum einer Untersuchung, die durch ferngesteuerte Mechanismen vorgenommen wurde, war längst zur Routine geworden.

Der große rechteckige Ausschnitt der Wandverkleidung öffnete sich summend, und ein Tablett, das Glasgegenstände und Werkzeug enthielt, schob sich vorwärts. Dann entfalteten sich vier lange Arme aus Metall und Plastik, deren Greifwerkzeuge sich versuchsweise öffneten und schlossen. In einer Kabine hinter den Armen stand eine Frau und beobachtete Bernard durch ein doppeltes Fenster aus Panzerglas. Eine Videokamera am Ellbogen eines der Arme drehte sich, und als sie Bernard im Visier hatte, glomm ein rotes Licht daran auf. »Guten Abend, Dr. Bernard«, sagte die Frau freundlich. Sie war jung, von strenger Attraktivität, mit rotbraunem Haar, das glatt zurückgekämmt und im Nacken aufgesteckt war.

»Ich liebe Sie, Dr. Schatz«, sagte er, als er sich auf den niedrigen Behandlungstisch legte, der unter den Greifarmen und dem Tablett vorgerollt war.

»Nur für Sie, und nur für heute, ich heiße Frieda. Wir lieben Sie auch, Doktor«, sagte sie. »Und ich an Ihrer Stelle würde mich überhaupt nicht lieben.«

»Diese Sache fängt an, mir zu gefallen, Frieda.«

»Hm.« Mit einem der Greifer nahm sie eine Vakuumampulle vom Tablett und lenkte die Nadel mit unglaublicher Geschicklichkeit in eine Ader, der sie zehn Kubikzentimeter Blut entnahm. Er bemerkte mit Interesse, daß das Blut purpurrosa war.

»Seien Sie vorsichtig, daß sie nicht zurückbeißen«, sagte er.

»Wir sind sehr vorsichtig, Doktor«, erwiderte sie. Bernard spürte Anspannung hinter der scherzhaften Fassade. Es konnte Verschiedenes geben, was sie ihm über seinen Zustand verschwiegen. Aber warum etwas verbergen? Er betrachtete sich bereits als einen zum Untergang Verurteilten.

»Sie sagen mir nicht alles, Frieda«, sagte er, als sie zur Hautuntersuchung einen Spezialklebestreifen an seinem Rücken anbrachte. Ein Greifer zog den sehr fest haftenden Streifen mit einem Ruck ab und ließ ihn in eine Glasschale fallen, der andere Arm verschloß die Schale und versiegelte sie in einem Bad aus flüssigem Wachs.

»Oh, ich finde, daß wir Ihnen nichts verschweigen«, antwortete sie, auf die Bedienung der Fernsteuerung konzentriert. »Welche Fragen haben Sie?«

»Gibt es in meinem Körper noch Zellen, die nicht umgewandelt worden sind?«

»Nicht alle sind Noozyten, Dr. Bernard, aber die meisten sind in der einen oder der anderen Weise verändert, ja.«

»Was geschieht mit ihnen, nachdem sie analysiert worden sind?«

»Zu dem Zeitpunkt sind sie alle tot, Doktor. Seien Sie unbesorgt. Wir sind sehr gründlich.«

»Ich bin nicht besorgt, Frieda.«

»Das ist gut. Nun drehen Sie sich bitte um.«

»Nicht wieder die Harnröhre.«

»Wie ich hörte, war dies einst ein sehr kostspieliger Genuß unter reichen jungen Herren zur Zeit der Weimarer Republik. Ein seltenes Erlebnis in den Bordellen von Berlin.«

»Frieda, Sie verblüffen mich immer wieder aufs neue.«

»Ja. Nun drehen Sie sich bitte um.« Er gehorchte und schloß die Augen.

24

Kerzen säumten das lange Fenster des Foyers. Suzy trat zurück und überblickte ihr Werk. Am Tag zuvor hatte sie sich durch eine vom Wind zerfetzte Strecke brauner Laken gekämpft und ein Kerzengeschäft gefunden. Mit einem zweiten Einkaufswagen, den sie bei einem armenischen Krämerladen in der South Street hatte mitgehen lassen, hatte sie eine Ladung Votivkerzen zum World Trade Center geschafft, wo sie im Erdgeschoß des südlichen Turms ihr Lager aufgeschlagen hatte. Im obersten Geschoß dieses Gebäudes hatte sie den grünen Lichtschein gesehen.

Mit all den Kerzen würden die U-Boote oder Flugzeuge sie vielleicht finden. Und es spielte noch ein Impuls dabei mit, der ihr freilich so albern vorkam, daß sie kichern mußte, wenn sie darüber nachdachte. Sie wollte dem Fluß Antwort geben. Sie stellte die Kerzen auf das Fensterbrett, zündete eine nach der anderen an und schaute zu, wie ihr warmer Lichtschein sich in der weiten Dunkelheit ringsum verlor.

Nun arrangierte sie die Kerzen in Spiralen am Boden, mußte aber die Abstände vergrößern, als ihr Vorrat zur Neige ging. Sie zündete die Kerzen an und ging von Flamme zu Flamme, lächelte ins Licht und verspürte vage Schuldgefühle, weil das tropfende Wachs den Teppichboden befleckte.

Sie aß einen Schokoladeriegel und las im Schein von fünf gebündelten Kerzen in einem Exemplar des Ladies Home Journal, das sie von einem Zeitungsstand mitgenommen hatte. Sie war ziemlich gut im Lesen — langsam, aber sie kannte viele von den Worten. Die Zeitschriftenseiten mit ihrer Überfülle von Anzeigen und schmalen Textspalten über Kleider und Kochen und Familienprobleme waren eine willkommene Anästhesie.

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