Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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Sie ging nach vorn und zog einen der Einkaufswagen heraus. An seinem Boden haftete noch ein sehr altes Salatblatt mit einem Kassenzettel. Sie rollte den holpernden Wagen durch die Gassen und nahm aus den Regalen, was sie für eine vernünftige Zusammenstellung von Lebensmitteln hielt. Ihre üblichen Eßgewohnheiten waren nicht die besten. Trotzdem hatte sie eine bessere Figur als die meisten der Diät- und Gesundheitskost-Fanatikerinnen, die sie kannte — ein Umstand, auf den sie nicht wenig stolz war.

Dosenschinken, Rindfleisch in Dosen, Hühnchen, Frischgemüse und Obst (die bald knapp sein würden, dachte sie), Obstkonserven, einen Kasten Mineralwasser, den sie auf das Untergestell des Wagens stellen konnte, Brot und ein paar etwas weiche Frühstückssemmeln, vier Literpackungen Milch aus dem noch gekühlten Fach für Milchprodukte. Eine Flasche Aspirin und etwas Shampoo, obwohl sie sich fragte, wie lange noch Wasser aus der Dusche kommen würde. Eine große Packung Vitaminbonbons. Sie versuchte, in den Drogerieregalen etwas zu finden, das abwehren könnte, was ihrer Familie geschehen war — und dem Postboten und dem Krämer und vielleicht allen anderen. Aufmerksam las sie die Aufschriften an Flaschen und Schachteln, aber nichts schien geeignet.

Dann schob sie den beladenen Wagen zur Registrierkasse, zwinkerte die verschlossene Tür jenseits davon an und drehte um. Nichts zu bezahlen. Sie hatte ohnehin kein Geld mitgebracht. Sie war auf halbem Weg zum rückwärtigen Ausgang, als ihr noch ein Gedanke in den Sinn kam, und sie ging zurück zur Registrierkasse.

Wo Gerüchte gesagt hatten, daß sie sein würde, nämlich auf einem Regal über dem Fach für Plastiktüten, lag ein großer und schwerer schwarzer Revolver mit einem langen Lauf. Sie fummelte damit herum, wobei sie achtgab, daß sie nicht auf sich selbst zielte, bis sie entdeckte, wie man die Trommel herausrollte. Die Waffe war mit sechs großen Patronen geladen.

Suzy hatte eine Abneigung gegen den Revolver. Ihr Vater besaß Schußwaffen, und anläßlich der wenigen Besuche, die sie bei ihm gemacht hatte, hatte er sie immer ermahnt, die Finger davon zu lassen. Aber Schußwaffen waren zum Schutz, nicht zum Spielen, und sie wollte nicht damit spielen, das war gewiß. Wie auch immer, sie bezweifelte, daß es etwas gab, was sie damit erschießen könnte.

»Man kann nie wissen«, sagte sie sich, steckte den Revolver in eine braune Papiertüte und legte sie in den Korb des Einkaufswagens, den sie zum rückwärtigen Eingang hinausrollte, über die leeren Kleider des Krämers hinweg und auf die Straße.

Sie verstaute die Lebensmittel im Hausgang und überlegte, ob sie die Milchpackungen in den Kühlschrank stellen sollte. »Wenn ich es nicht tue, werden sie nicht lange halten«, sagte sie sich in einem sehr praktischen Ton. »O Gott«, murmelte sie dann, und ein heftiges Schaudern überlief sie. Wenn sie die Augen schloß, sah sie jede Küche in jeder Wohnung in Brooklyn, gefüllt mit leeren Kleidern oder in Auflösung befindlichen Körpern mit röhrenartigen Auswüchsen hierhin und dorthin. Sie lehnte sich gegen das Treppengeländer und ließ den Kopf auf die Arme sinken. »Suzy, Suzy«, flüsterte sie. Dann holte sie tief Atem, richtete sich auf und nahm die Milchpackungen an sich. »Also los!« sagte sie mit erzwungener Munterkeit.

Das braune Laken war verschwunden, und nur die Dellen in der Wand kündeten von ihrem mutigen Kampf mit dem Besenstiel. Sie öffnete den Kühlschrank und legte die Milchpackungen in das untere Regal, dann schaute sie nach, was an Vorräten zum Mittagessen vorhanden war.

Die herumliegenden Kleider störten sie. Sie nahm den Besen und stieß das Kleid ihrer Mutter an, um zu sehen, ob unter den Falten etwas verborgen sei; — nichts. Mit Daumen und Zeigefinger hob sie das Kleid hoch. Der Schlüpfer fiel heraus, und unter seinem Rand schaute ein Tampon hervor, weiß und frisch. Beim Kragen des Kleides glänzte etwas am Boden, und sie bückte sich, um genauer hinzusehen. Kleine Klumpen von grauem und goldenem Metall, unregelmäßig geformt.

Die Antwort kam ihr allzu schnell in den Sinn, ausgedacht mit einer panikartigen Geistesgegenwart, die sie nicht gewohnt war.

Füllungen, Zahnfüllungen und Goldkronen.

Sie hob die Kleider auf und steckte sie alle in den Kasten für schmutzige Wäsche. Das wär’s also, dachte sie. Lebt wohl, Mutter und Kenneth und Howard!

Dann fegte sie den Boden, nahm die Füllungen und den Staub (keine toten Kakerlaken, was ungewöhnlich war) mit der Kehrschaufel auf und beförderte alles in den Abfalleimer neben dem Kühlschrank.

»Ich bin die einzige«, sagte sie, als sie fertig war. »Ich bin die einzige, die in Brooklyn übriggeblieben ist. Ich bin nicht krank geworden.« Sie stand am Tisch, einen Apfel in der Hand, und kaute gedankenvoll. »Warum?« fragte sie.

»Weil«, antwortete sie und wirbelte herum, daß kein verwunschener Winkel in der Küche ihrem Blick entgehen konnte, »weil ich so schön bin, und der Teufel mich zu seiner Frau machen möchte.«

21

»In den vergangenen vier Tagen«, sagte Paulsen-Fuchs, »sind die meisten Verbindungen mit dem nordamerikanischen Kontinent unterbrochen worden. Die Etiologie der Krankheit ist nicht genau bekannt, aber sie scheint jeden Vektor zu passieren, der den Epidemiologen bekannt ist, geht aber darüber hinaus. Mr. Bernards Unterlagen lassen erkennen, daß die Erreger oder Komponenten der Krankheit selbst intelligent und gelenkter Aktion fähig sind.«

Die Besucher im Vorführraum — Vorstandsmitglieder der Pharmek und Abgesandte von vier europäischen Ländern — saßen mit undurchdringlichen Mienen auf ihren Klappstühlen. Paulsen-Fuchs stand mit dem Rücken zum Fenster, den Delegierten Frankreichs und Dänemarks gegenüber. Er wandte sich um und zeigte zu Bernard, der in seiner Isolierkammer am Schreibtisch saß und mit einer Hand, die von weißlichen Schwielen gezeichnet war, auf die Tischplatte klopfte.

»Mr. Bernard ist unter Inkaufnahme großer Risiken und nicht ohne Tollkühnheit nach Europa gekommen, um sich als Versuchsperson für unsere Experimente zur Verfügung zu stellen. Wie Sie sehen können, sind wir hier gut ausgerüstet, um Mr. Bernard sicher in Quarantäne zu halten, und es besteht keine Notwendigkeit, ihn zu einem anderen Laboratorium oder Krankenhaus zu verlegen. Solch ein Transport könnte tatsächlich sehr gefährlich sein. Wir sind jedoch durchaus bereit, Anregungen zur wissenschaftlichen Verfahrensweise anzunehmen und zu befolgen.

Offen gesagt, wissen wir noch nicht, welche Art von Experimenten wir durchführen sollen. Gewebeproben von Mr. Bernard lassen erkennen, daß die Krankheit — wenn wir das Phänomen so nennen wollen — sich rasch durch seinen Körper ausbreitet, die Funktionen jedoch in keiner Weise beeinträchtigt. Tatsächlich behauptete er, daß er sich mit Ausnahme gewisser Symptome, auf die wir noch zu sprechen kommen werden, niemals in seinem Leben besser gefühlt habe. Und es hat den Anschein, daß seine Anatomie von Grund auf verändert wird.«

»Warum ist Mr. Bernard nicht vollständig umgewandelt worden?« fragte der Vertreter Dänemarks, ein jugendlich aussehender, dicklicher Mann in einem schwarzen Anzug, dessen Haar wie kurzgeschnittenes Fell aussah. »Unsere wenigen Informationen aus den Vereinigten Staaten zeigen, daß Transformation und Auflösung innerhalb einer Woche nach Infektion stattfinden.«

»Ich weiß es nicht«, sagte Bernard, dessen Stimme durch Lautsprecher übertragen wurde. »Meine Lebensumstände unterscheiden sich von jenen der Opfer in einer natürlichen Umgebung. Vielleicht ist den Organismen in meinem Körper bewußt, daß es ihnen nicht guttun würde, die Umwandlung zu vollenden.«

Die Bestürzung in ihren Gesichtern zeigte, daß sie das Konzept der Noozyten noch nicht gewohnt waren. Oder vielleicht glaubten sie einfach nicht daran.

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