Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Heinz, es gibt mehrere Maßnahmen, die alle Länder augenblicklich ergreifen müssen. Sie müssen alle Reisenden, die in letzter Zeit aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko eingereist sind, unter Quarantäne stellen. Ich habe keine Ahnung, wie weit die Ansteckung sich ausbreiten wird, aber sie scheint sehr schnell voranzukommen.«

»Ja, unsere Regierung ist dabei, diese Maßnahmen zu ergreifen. Aber Sie kennen die Bürokratie…«

»Umgehen Sie die Bürokratie. Brechen Sie alle physikalischen Kontakte mit Nordamerika ab!«

»Ich kann das nicht einfach bewirken, indem ich Behauptungen aufstelle.«

»Heinz«, sagte Bernard, und wieder hob er die Hand vor die Scheibe, »ich habe vielleicht noch eine Woche, weniger, wenn das, was Sie sagen, zutrifft. Erklären Sie Ihrer Regierung, das dies mehr ist als bloß eine Panne in einem Labor. Ich habe alle wichtigen Aufzeichnungen in meinem Aktenkoffer. Sobald ich ein paar Stunden geschlafen habe, muß ich mit Ihren führenden Biologen sprechen. Bevor sie mit mir sprechen, möchte ich, daß Sie die Unterlagen sehen, die ich mitgebracht habe. Ich werde die Disketten hier in den Datenanschluß stecken. Viel mehr kann ich jetzt nicht sagen; wenn ich nicht bald schlafen kann, falle ich um.«

»In Ordnung, Michael.« Paulsen-Fuchs schaute ihn traurig an, das Gesicht von tiefen Sorgenfalten gefurcht. »Ist es etwas, womit wir als Möglichkeit rechnen konnten?«

Bernard überlegte einen Augenblick lang. »Nein, das glaube ich nicht.«

»Um so schlimmer«, sagte Paulsen-Fuchs. »Ich werde die notwendigen Vorbereitungen treffen. Geben Sie Ihr Datenmaterial durch! Und schlafen Sie!« Paulsen-Fuchs ging, und das Licht im Besucherraum wurde ausgeschaltet.

Bernard schritt die drei mal drei Meter seines neuen Heimes ab. Das Labor war Anfang der achtziger Jahre für genetische Experimente eingerichtet worden, die damals als potentiell gefährlich angesehen wurden. Die gesamte innere Kammer war aufgehängt in einem Hochdrucktank; Brüche, Leckagen und Risse in der inneren Kammer führten dazu, daß Luft eindrang, nicht entwich. Der Drucktank konnte mit mehreren Desinfektionsmitteln besprüht werden und steckte in einer weiteren Stahlumhüllung, in der ein annäherndes Vakuum herrschte. Alle elektrischen Leitungen und mechanischen Systeme, die durch die Tanks verlaufen mußten, waren ummantelt und steckten in Desinfektionslösungen. Luft und Abfallmaterialien, die den Laborbereich verließen, wurden durch Hitze sterilisiert und verbrannt; alle dem Labor entnommenen Proben wurden in einem benachbarten Raum unter den gleichen Sicherheitsvorkehrungen verarbeitet oder weiterbehandelt. Bis das Problem gelöst oder er tot wäre, würde er von nun an nichts von Bernards Körper mit einem anderen Lebewesen außerhalb der Kammer in Berührung kommen.

Die Wände waren von einem neutralen Hellgrau; in Decke und Seitenwände eingelassene und verkleidete Leuchtstoffröhren verbreiteten Licht. Es konnte sowohl von innen wie auch von außen ein- und ausgeschaltet werden. Der Boden war schwarz gefliest. In der Mitte des Raums — deutlich sichtbar vom benachbarten Besucherraum — stand ein gewöhnlicher Schreibtisch mit einem Sessel, und auf dem Schreibtisch ein Datenanschluß mit Videoeinrichtung. Ein einfaches, aber bequem aussehendes Feldbett ohne Laken erwartete ihn in einer Ecke. Neben einer Klappe aus rostfreiem Stahl stand eine Stahlkommode. Ein großes, rechteckiges Feld in einer Wand markierte eine Luke für größere Gegenstände. Die Einrichtung wurde vervollständigt von einem Sessel und einer Duschkabine mit Plastikvorhang, die aussah, als sei sie in einem Stück aus einem Flugzeug oder einem Campingwagen ausgebaut worden.

Er nahm Hemd und Hose, die auf dem Feldbett für ihn bereitlagen, und befühlte das Material mit Daumen und Zeigefinger. Von nun an würde es keine Zurückgezogenheit geben. Er war keine Privatperson mehr. Bald würde man ihn untersuchen, Proben entnehmen, Hirnströme messen und ihn ganz allgemein wie ein Versuchskaninchen behandeln.

Gut so, dachte er, als er sich auf dem Feldbett ausstreckte. Ich verdiene es. Was immer jetzt geschieht, es geschieht mir recht. Mea culpa.

Bernard entspannte sich und schloß die Augen.

Sein Pulsschlag sang ihm in den Ohren.

METAPHASE

November

20

Brooklyn Heights

»Mutter? Howard?« Suzy McKenzie wickelte sich in den himmelblauen Frotteebademantel, den ihr Freund ihr im vergangenen Monat zu ihrem achtzehnten Geburtstag geschenkt hatte, und tappte barfuß durch den Korridor. Ihre Augen waren vom Schlaf verschwollen. »Ken?« Gewöhnlich wachte sie als letzte auf. »Faule Suzy« nannte sie sich oft selbst, mit einem heimlichen, wissenden Lächeln.

Sie hatte keine Uhren in ihrem Zimmer, aber die Sonne draußen stand hoch genug, daß es zehn Uhr vorbei sein mußte. Die Schlafzimmertüren waren geschlossen. »Mutter?« Sie klopfte an die Tür des Schlafzimmers ihrer Mutter. Keine Antwort.

Sicherlich würde einer ihrer Brüder auf sein. »Kenneth? Howard?« Sie machte mitten im Korridor kehrt, daß die Holzdielen des Bodens knarrten. Dann ergriff sie die Klinke und stieß die Tür zum Zimmer ihrer Mutter auf. »Mutter?« Das Bett war ungemacht; Decke und Laken waren am Fußende verknäuelt. Alle mußten unten sein. Sie ging ins Badezimmer, wusch sich das Gesicht, inspizierte die Haut ihrer Wangen nach neuen Pickeln, war erleichtert, keine zu finden, und ging die Treppe hinunter in die Diele. Sie hörte nicht ein Geräusch.

»He«, rief sie beim Betreten des Wohnzimmers, verwirrt und unglücklich. »Kein Mensch hat mich geweckt. Ich werde zu spät zu Arbeit kommen.« Seit drei Wochen arbeitete sie in einem Lebensmittelgeschäft in der Nachbarschaft. Die Arbeit machte ihr Freude — sie war viel interessanter und realer als die Arbeit im Sparsamkeitsladen der Heilsarmee —, und es half ihrer Mutter finanziell. Ihre Mutter hatte vor drei Monaten den Arbeitsplatz verloren und lebte von den unregelmäßig eintreffenden Schecks, die Suzies Vater schickte, sowie von ihren rasch zusammenschmelzenden Ersparnissen. Sie warf einen Blick zur Schiffsuhr auf dem Tisch und schüttelte den Kopf. Halb elf; sie hatte sich tatsächlich verspätet. Aber das beunruhigte sie nicht so sehr wie die Überlegung, wo die anderen alle sein mochten. Es gab manchen Streit, gewiß, aber sie waren eine Familie, die zusammenhielt — mit Ausnahme ihres Vaters, den sie kaum noch vermißte, nicht sehr, jedenfalls —, und es würden nicht einfach alle fortgehen, ohne ihr etwas zu sagen, ohne sie zu wecken.

Sie stieß die Pendeltür zur Küche auf und trat halb durch. Was sie sah, entzog sich zuerst ihrer bewußten Wahrnehmung: drei formlose Gestalten, drei Körper, einer in einem Kleid am Boden, halb gegen die Spüle gelehnt, einer in Jeans ohne Hemd auf einem Stuhl am Küchentisch, der dritte halb in der Speisekammer. Kein Durcheinander, keine Unordnung, nur drei seltsam verformte Körper, die sie nicht gleich erkannte.

Sie blieb ganz ruhig. Ihre erste Empfindung war der Wunsch, daß sie die Tür nicht gerade jetzt geöffnet hätte; vielleicht, wenn sie es etwas früher getan hätte, oder auch später, wäre alles normal gewesen. Irgendwie wäre es eine andere Tür gewesen — die Tür zu ihrer Welt —, und das Leben wäre einfach weitergegangen, lediglich mit dem kleinen Versäumnis, daß niemand sie geweckt hatte. Nun aber war sie ohne Warnung in diese unwirkliche Situation geraten, und das war nicht recht, wirklich. Sie hatte die Tür in genau dem falschen Augenblick geöffnet, und nun war es zu spät, sie einfach wieder zu schließen.

Der Körper an der Spüle trug das Kleid ihrer Mutter. Gesicht, Arme, Beine und Hände waren bedeckt mit weißlichen Schwielen. Suzy tat zwei kleine Schritte in die Küche hinein. Ihr Atem ging kurz und stoßweise. Die Türklinke entglitt ihren Fingern, die Tür klappte zu. Sie wich einen Schritt zurück, dann trat sie zur Seite, in einem kleinen unbewußten Tanz des Schreckens und der Unschlüssigkeit. Sie würde die Polizei rufen müssen, natürlich. Oder vielleicht einen Krankenwagen. Aber zuerst mußte sie herausbringen, was geschehen war, und all ihre Instinkte drängten sie, einfach aus der Küche zu laufen, aus dem Haus.

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