Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Ich habe eben die Gesundheitsbehörde angerufen«, sagte Harrison. »Man wird uns Instruktionen geben.«

Bald würde jedes Krankenhaus in der Gegend unterrichtet sein. Wie lange würde es dauern, bis sie die Schließung der Flughäfen anordneten? Wie effizient waren sie? »Lassen Sie mich dann wissen, was angeordnet wird«, sagte Bernard. Er ging hinaus und überlegte flüchtig, ob er noch etwas mitnehmen mußte. Vermutlich nicht. Er hatte Kopien von Ulams Floppy Discettes in seiner Aktentasche. Und er hatte Ulams Organismen in seinem Blut.

Das würde sicherlich ausreichen, ihn einstweilen zu beschäftigen.

Leute? Gab es welche, die er warnen sollte?

Eine seiner drei Exfrauen? Er wußte nicht einmal, wo sie jetzt lebten. Seine Buchhalterin schickte ihnen die Alimentenschecks. Es gab keine praktische Möglichkeit…

Einen Menschen, an dem ihm wirklich lag? Dem auch er etwas bedeutete?

Er hatte Paulette zuletzt im März gesehen. Der Abschied war freundschaftlich gewesen. Alles war freundschaftlich gewesen. Sie waren umeinander gekreist wie Mond und Erde, ohne sich wirklich nahezukommen. Paulette hatte Einwände dagegen erhoben, der Mond zu sein, und völlig zu Recht. Sie hatte es in ihrer eigenen Karriere weit gebracht und war Leiterin der Abteilung Zytotechnologie in der Cetus Corporation in Palo Alto.

Nun, da er darüber nachdachte, fiel ihm ein, daß es wahrscheinlich diejenige gewesen war, die Harrison von der Genetron seinen Namen empfohlen hatte. Nach ihrer Trennung. Ohne Zweifel hatte sie gedacht, sie sei sehr großzügig, und objektiv, indem sie allen Beteiligten half.

Er konnte ihr keinen Vorwurf daraus machen. Aber es gab nichts in ihm, was ihn drängte, sie anzurufen, zu warnen.

Es war einfach nicht praktisch.

Von seinem Sohn hatte er seit fünf Jahren nichts gehört. Er war mit einem Forschungsauftrag irgendwo in China.

Er schlug sich den Gedanken aus dem Kopf.

Vielleicht brauche ich nicht einmal eine Isolationskammer, dachte er bei sich. Ich bin bereits stärker isoliert als mir bewußt war.

17

Sie waren dem Tode nahe. Innerhalb von Minuten war Edward zu schwach, sich zu bewegen. Er hörte, wie Gail seine Eltern anrief, verschiedene Krankenhäuser, ihre Schule. Sie war außer sich vor Angst, daß sie womöglich ihre Schüler infiziert hatte. Er stellte sich vor, wie die Nachricht sich in Windeseile ausbreitete. Die Panik. Aber Gail wurde bald langsamer, klagte über Schwindelgefühl und legte sich neben ihn aufs Bett.

Sie versuchte sich aufzurappeln, wie ein Pferd, das gestürzt ist und sich ein Bein gebrochen hat, wieder hochzukommen sucht, aber die Anstrengung war nutzlos.

Mit ihrer letzten Kraft kam sie zu ihm, und sie hielten einander in den Armen, schweißgebadet. Gails Augen waren geschlossen, ihr Gesicht hatte die Farbe von Talkum. Sie glich einem Leichnam in der Aussegnungskapelle. Eine Weile dachte Edward, sie sei tot, und krank wie er war, wütete er gegen sich selbst, haßte sich selbst, niedergedrückt von Schuldgefühlen wegen seiner Schwäche, seiner Langsamkeit, die Möglichkeiten zu verstehen. Dann kümmerte es ihn nicht länger. Er war zu schwach, mit den Augen zu zwinkern, also schloß er sie und wartete.

Ein Rhythmus war in seinen Armen, seinen Beinen. Mit jedem Pulsschlag durchwogte ihn eine Art Klang, als ob ein Orchester von Tausenden Musikern spielte, aber nicht im Gleichklang; als ob sie verschiedene Symphonien oder Sätze daraus gleichzeitig spielten. Musik im Blut. Die Empfindung wurde koordinierter; die Klangfolgen verloren sich schließlich in Stille, lösten sich auf in harmonische Pulsschläge.

Das Pochen seines eigenen Herzens.

Keiner von ihnen hatte ein Gefühl für den Ablauf der Zeit. Tage konnten vergangen sein, bevor er genug Kraft aufbrachte, zum Wasserhahn ins Badezimmer zu wanken. Er trank, bis sein Magen nicht mehr fassen konnte, und kehrte mit einem Glas Wasser zurück. Er hob ihren Kopf mit dem Arm, berührte Gails Lippen mit dem Rand des Glases. Sie nippte am Wasser. Ihre Lippen waren aufgesprungen, die Augen blutunterlaufen und die Pupillen umrandet mit gelblichen, körnigen Strukturen, aber ihre Haut hatte wieder etwas Farbe. »Wann werden wir sterben?« fragte sie, ihre Stimme ein mattes Krächzen. »Ich möchte dich festhalten, wenn wir sterben.«

Wenig später war er stark genug, ihr in die Küche zu helfen. Er schälte eine Orange und teilte sie mir ihr, er schmeckte den Zucker und den Saft und die Säure in der Kehle. »Wo sind alle?« fragte sie. »Ich rief Krankenhäuser und Freunde an. Wo sind sie?«

Die harmonische, orchestrale Empfindung kehrte wieder, die Herzschläge koordinierten sich zu rhythmischen Fragmenten, diese verschmolzen, gewannen eine Bedeutung, und auf einmal —

Tritt UNWOHLSEIN auf?

— Ja.

Er antwortete automatisch und gleichfalls in Gedanken, als hätte er den Austausch erwartet und sei bereit für ein langes Gespräch.

GEDULD. Es gibt Schwierigkeiten.

— Was? Ich verstehe nicht.

»Immunreaktion«. »Konflikt«. Schwierigkeiten.

— Dann verlaßt uns! Geht fort!

Nicht möglich. Zu sehr INTEGRIERT.

Sie erholten sich nicht, nicht in dem Maße, daß sie von der Infektion frei gewesen wären. Jedes Gefühl wiederkehrender Freiheit war illusorisch. Sehr knapp und darauf beschränkt, was seine Kräfte zuließen, versuchte er Gail zu erklären, was sie seiner Meinung nach erlebten.

Sie stützte sich auf die Stuhllehne, stand auf und ging langsam und unsicher zum Fenster, wo sie auf wankenden Beinen stand und auf die Grünanlage und andere Reihen von Wohnhäusern hinausblickte. »Was ist mit den anderen Leuten?« fragte sie. »Haben die es auch? Sind sie deshalb nicht gekommen?«

»Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich bald.«

»Sind sie… die Krankheit? Spricht sie zu dir?«

Er nickte.

»Dann bin ich nicht verrückt.« Langsam tappte sie durch das Wohnzimmer. »Ich werde mich nicht mehr lange bewegen können«, sagte sie. »Wie ist es mit dir? Vielleicht sollten wir versuchen zu fliehen.«

Er nahm ihre Hand und schüttelte den Kopf. »Sie sind innen, inzwischen Teil von uns. Sie sind wir. Wohin könnten wir fliehen?«

»Dann möchte ich mit dir im Bett sein, wenn wir uns nicht mehr bewegen können. Und ich möchte, daß du die Arme um mich legst.«

Sie legten sich wieder aufs Bett und hielten einander in den Armen.

»Eddie…«

Es war das letzte Geräusch, das er hörte. Er versuchte zu widerstehen, aber Wellen des Friedens überrollten ihn, und er konnte nur erfahren. Er trieb auf einer weiten, blauvioletten See. Über der See wurde sein Körper auf eine scheinbar grenzenlose Fläche gezeichnet. Die Bemühungen der Noozyten wurden dort in einer Art Diagramm erfaßt, und er hatte keine Schwierigkeiten, ihren Fortschritt zu verstehen. Es war offensichtlich, daß sein Körper jetzt mehr Noozyt als Milligan war.

Was wird mit uns geschehen?

Nicht mehr BEWEGUNG.

— Sterben wir?

Veränderung.

— Und wenn wir uns nicht verändern wollen?

Kein SCHMERZ.

— Und Furcht? Ihr werdet uns nicht einmal erlauben, daß wir uns fürchten?

Die blauviolette See und das Diagramm lösten sich in warme Dunkelheit auf.

Er hatte viel Zeit, die Dinge zu durchdenken, aber nicht annähernd genug Information. War es dies, was Vergil erfahren hatte? Kein Wunder, daß er den Eindruck gemacht hatte, verrückt zu werden. Begraben in einer inneren Perspektive, weder an einem Ort noch an einem anderen. Er spürte eine Zunahme der Wärme, eine Nähe und zwingende Gegenwart.

— Edward…

— Gail? Ich kann dich hören — nein, nicht hören —

— Edward, ich sollte entsetzt sein. Ich möchte zornig sein, aber ich kann nicht.

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