Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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Bernard folgte den Lichtern und Anweisungen des Landessystems, fühlte das Aufsetzen und Quietschen der Räder auf dem Beton der Landepiste, gefolgt von dumpf rumpelndem Ausrollen. Eine perfekte Landung, die letzte, die das schnittige Düsenflugzeug jemals machen würde.

Zur Linken konnte er einen großen weißen Lastwagen und Personal in Schutzanzügen sehen, die darauf warteten, daß er von der Piste auf einen Standplatz manövrierte. Sie ließen die Maschine nicht aus dem Lichtkegel eines Scheinwerfers. Er winkte aus dem Fenster und bedeutete ihnen zu bleiben, wo sie waren. Über den Bordfunk sagte er: »Ich brauche einen Schutzanzug ungefähr hundert Meter von der Maschine entfernt. Und der Wagen wird weitere hundert Meter jenseits stehen müssen.« Ein Mann, der auf dem Trittbrett des Fahrerhauses stand, hörte den Empfang mit und signalisierte ihn mit erhobenem Daumen. Ein Schutzanzug wurde am Rand der Landepiste niedergelegt, und der Lastwagen und das Personal vergrößerten ihre Distanz.

Bernard ließ die Triebwerke auslaufen, schaltete die Zündung aus und ließ nur die Innenbeleuchtung und das Treibstoff- Notabwurfsystem aktiviert. Darauf klemmte er seinen Aktenkoffer unter den Arm, trat in die Passagierkabine und nahm aus dem Gepäckabteil einen Aluminiumkanister mit Desinfektionsmittel. Mit einem tiefen Atemzug zog er sich eine Filtermaske aus Gummi über den Kopf und las die Instruktionen an der Seite des Kanisters. Der schwarze, zulaufende Stutzen war mit einem flexiblen Plastikschlauch und einer Messingarmatur versehen. Diese paßte genau auf das Ventil im Kanister und ließ sich festziehen. Den Schlauch in einer Hand und den Kanister in der anderen, kehrte er ins Cockpit zurück und besprühte Instrumente, Sitz, Boden und Decke, bis alles von der milchig grünen, giftigen Flüssigkeit troff. Dann ging er wieder in die Passagierkabine und besprühte alles, was er angefaßt hatte, und noch mehr. Als der Kanister leer war, schraubte er das Druckventil auf und legte den Kanister auf einen der ledergepolsterten Sitze. Auf einen Hebeldruck öffnete sich zischend die Luke und fuhr die Ausstiegstreppe aus.

Er befühlte die Hosentasche, um sich zu vergewissern, daß er die Leuchtpistole bei sich hatte, fühlte nach den sechs zusätzlichen Leuchtpatronen und stieg die Treppe hinunter auf den Beton der Piste. Ungefähr zehn Meter vor der hellrot lackierten Nase der Maschine stellte er den Aktenkoffer ab.

Schritt für Schritt machte er sodann die Maschine unbrauchbar. Zuerst öffnete und entleerte er die hydraulischen Systeme, dann schnitt er die Reifen auf und ließ die Luft heraus. Mit einer Axt schlug er das Fenster auf der Steuerbordseite ein, dann die drei Fenster der Passagierkabine backbords. Um sie zu erreichen, mußte er auf die Tragfläche klettern.

Dann ging er wieder an Bord und ins Cockpit, beugte sich über den vom Desinfektionsmittel durchnäßten Pilotensitz und zog die Schutzkappe vom Treibstoff-Notabwurfschalter. Mit einem scharfen Knacken gab der Schalter unter seinem Finger nach, und die Ventile öffneten sich. Eilig verließ er die Maschine, nahm den Aktenkoffer auf und rannte zu der Stelle, wo der graue und orangefarbene Schutzanzug auf dem Beton lag.

Die Techniker hatten keinen Versuch gemacht, sich einzumischen. Bernard zog die Leuchtpistole und ihre Patronen aus der Tasche, legte seine Kleider ab und zog den Schutzanzug über. Er knüllte die Kleidung zusammen, trug sie zu der sich ausbreitenden Kerosinpfütze unter der Maschine und warf sie hinein. Er kehrte zurück und öffnete den Aktenkoffer, nahm seinen Paß heraus und steckte ihn in einen Plastikbeutel. Dann hob er die Leuchtpistole.

Er zielte sorgfältig, hoffte, daß die Flugbahn nicht allzu stark gekrümmt sein würde, und feuerte eine Leuchtkugel auf den Gegenstand seiner Freude und seines Stolzes.

Das Kerosin geriet in Brand, und innerhalb von Sekunden war die Maschine in ein Inferno orangegelber Flammen und brodelnden schwarzen Qualms gehüllt. Bernard nahm seinen Aktenkoffer und ging auf den Lastwagen zu.

Ein Zollbeamter befand sich wahrscheinlich nicht unter den Anwesenden, aber um sich keiner Verletzung geltenden Rechts schuldig zu machen, hielt er den in Plastik gehüllten Paß in die Höhe und zeigte darauf. Ein Mann in einem ähnlichen Schutzanzug nahm ihn aus seiner Hand.

»Nichts zu verzollen«, sagte Bernard. Der Mann hob zum Zeichen, daß er verstanden hatte, die Hand an den Helm und trat zurück. »Sprühen Sie mich bitte ein!«

Er drehte sich im Schauer des Desinfektionsmittels, hob die Arme und abwechselnd die Beine. Als er die Stufen in den Isoliertank des Lastwagens erstieg, hörte er das leise Summen der Luftzirkulation und sah den violetten Schein ultravioletter Lampen. Die Tür schloß sich hinter ihm, hielt inne und sank dann mit einem leisen Seufzer in ihre luftdichte Versiegelung.

Während der Lastwagen auf einer schmalen Straße durch Wiesenland fuhr, spähte Bernard durch das dicke Glas eines seitlichen Fensters zurück zur Landepiste. Der Rumpf der Düsenmaschine war zu einem geschwärzten, verbogenen Skelett zusammengesunken. Noch immer loderten Flammen hoch in den Sommermorgen. Der Brand schien alles zu verzehren.

19

Heinz Paulsen-Fuchs beobachtete die auf dem Bildschirm seines Speichergerätes verzeichneten Anrufe. Es ging schon los. Nachfragen mehrerer Behörden lagen vor, darunter vom Bundesumweltamt, dem Bundesgesundheitsministerium und dem Hessischen Umweltministerium.

Alle Flüge nach und von den Vereinigten Staaten waren storniert. Er mußte damit rechnen, daß innerhalb der nächsten Stunden Beamte der zuständigen Behörden bei ihm erscheinen würden. Ehe sie eintrafen, mußte er Bernards Erklärung hören.

Nicht zum erstenmal in seinem Leben bedauerte er, einem Freund Hilfe geleistet zu haben. Es war nicht der geringste seiner Fehler. Einer der wichtigsten Industriellen im Nachkriegsdeutschland, und immer noch ein weichherziger Gefühlsmensch, der nicht nein sagen konnte.

Er zog einen transparenten Regenmantel über seinen gutsitzenden grauen Wollanzug und drückte eine Baskenmütze auf sein lockiges weißes Haar. Dann wartete er beim Eingang auf den regenbeperlten Citroen.

»Morgen, Uwe«, begrüßte er den Chauffeur, der ihm den Schlag öffnete. »Für Richard, wie versprochen.« Er beugte sich über den Sitz und gab Uwe drei Taschenbücher. Richard war der zwölfjährige Sohn des Chauffeurs und wie Paulsen- Fuchs ein Liebhaber von Kriminalromanen. »Fahren Sie noch schneller als sonst!«

»Sie werden mir vergeben, daß ich Sie nicht am Flugfeld abgeholt habe«, sagte Paulsen-Fuchs. »Ich war hier und bereitete mich auf Ihre Ankunft vor, und dann wurde ich abgerufen.

Es liegen bereits Nachfragen von Regierungsbehörden vor. Offensichtlich ist eine sehr ernste Entwicklung eingetreten. Sie sind darüber im Bilde?«

Bernard trat an die dicke Panzerglasscheibe des Fensters, das seinen isolierten Laboratoriumsbereich vom benachbarten Besuchszimmer trennte. Er hob die Hand, die von weißlichen Schwielen überzogen war und sagte: »Ich bin infiziert.«

Paulsen-Fuchs betrachtete Bernards Hand mit zusammengekniffenen Augen, dann sagte er: »Sie sind allem Anschein nach nicht der einzige, Michael. Was geschieht in Amerika?«

»Ich habe seit meinem Abflug nichts gehört.«

»Ihre Behörde für Seuchenkontrolle in Atlanta hat Seuchenalarm gegeben und verbreitet Verhaltensmaßnahmen für den Katastrophenfall. Alle nationalen und internationalen Flüge sind storniert. Gerüchte besagen, daß einige Städte von der Kommunikation mit der Außenwelt abgeschnitten seien. Es scheint ein rasch um sich greifendes Chaos zu herrschen. Nun, Sie kommen zu uns, verbrennen Ihre Maschine auf unserer Landepiste und vergewissern sich sehr gründlich, daß Sie das einzige von Ihrem Land sind, das in unserem überlebt — alles andere ist sterilisiert. Was für einen Reim sollen wir uns auf dies alles machen, Michael?«

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