Robert Silverberg - Über den Wassern

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Über den Wassern: краткое содержание, описание и аннотация

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Auf der Wasserwelt Hydros leben seit Generationen Siedler von der Erde friedlich nebeneinander mit den amphibischen Eingeborenen des Planeten. Als eines Tages ein Fischer ein paar von den intelligenten Fischen im Meer tötet, haben die Menschen ihr Siedlungsrecht verwirkt. Sie müssen ihre kleinen schwimmenden Inseln, die ihnen längst zur Heimat geworden sind, verlassen und sind gezwungen, ein geheimnisvolles dunkles Land zu sucher, das vielleicht nur in den Sagen existiert.

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Nun war er am Gestade angelangt. Das altvertraute grobe, seiner Textur nach wie alles auf dieser künstlichen Insel ohne Erdkrume und Vegetation holzähnliche Geländer schmiegte sich unter seine Hand, als er zum Uferwall hinaufkletterte.

Hier veränderte sich die Topographie der Insel, die von der künstlichen Erhebung im Zentrum graduell bis zum darum herum gelagerten Meeresbollwerk abgefallen war, abrupt, und der Boden wölbte sich nach oben und bildete einen Meniskus, einen halbmondförmigen Rand, der den inneren Straßen Schutz bot, außer gegen die allerschwersten Sturmfluten. Hier faßte Lawler das Geländer und lehnte sich nach vorn über das dunkle schmatzende Wasser hinaus, als wolle er sich dem allumschlingenden Ozean zum Opfer anbieten.

Trotz der Dunkelheit besaß er ein klares Bild von der kommaförmigen Inselgestalt und seiner exakten Position am Ufer. Von einer Spitze zur anderen war die Insel acht Kilometer lang, ihre größte Breite betrug etwa einen Kilometer, gemessen vom Rand der Bucht bis zur Spitze des hinteren Bollwerks gegen die offene See. Lawler stand fast im Mittelpunkt der inneren Krümmung der Bucht. Rechts und links von ihm ragten die zwei gebogenen Inselarme hinaus, der rundlichere Teil, den die Gillies bewohnten, und der schmalere zugespitzte Sporn, auf dem dichtgedrängt das Häufchen Menschen hauste.

Direkt vor ihm lag umschlossen von diesen zwei ungleichen Landzungen die Bucht, das lebendige Herz der Insel. Die gillianischen Erbauer der Insel hatten hier einen künstlichen Boden errichtet, ein Unterwasserschelf aus Holzkelp in Verbundbauweise, das von Arm zu Arm an der Insel befestigt war, so daß sich eine konstante flache, fruchtbare Lagune vor ihr bildete, sozusagen ein privater Teich. Die ungezähmten bedrohlichen Räuber, die im offenen Meer ihr Unwesen trieben, kamen niemals in diese Bucht; möglicherweise hatten die Gillies vor langer Zeit einen Vertrag mit ihnen geschlossen. Ein Geflecht schwammiger bodenbedeckender Nachtalgen, die ohne Licht auskommen konnten, verbanden die Unterseite des Buchtgrundes fest und schützten und erneuerten sie durch ihr stetiges unbeirrbares Wachstum dauerhaft. Darüber lagen Sande, die von Stürmen vom gewaltigen unerforschten Ozeanboden weit draußen herangespült worden waren. Darüber erhob sich ein Dschungel von hundert oder mehr nutzbaren Meerespflanzen, zwischen denen allerlei Seegetier umherschwamm. Verschiedenartige Schalentiere besetzten die tieferen Bereiche, filterten das Meerwasser durch ihr weiches Gewebe und sammelten dabei wertvolle Mineralien an, welche die Insulaner verwerten konnten. Zwischen ihnen lebten frei schwimmende maritime Würmer und Schlangen. Rundliche und schlanke Fische weideten dort. Lawler sah in eben diesem Augenblick eine Herde riesenhafter phosphoreszierender Meerestiere sich da draußen tummeln und Wellen bläulich-violetten Lichts pulsen: die großen als ›Mäuler‹ bekannten Tiere, oder vielleicht auch die sogenannten ›Plattformen‹, es war noch zu dunkel, sie zu unterscheiden. Und jenseits des hellgrünen Wassers der Bucht lag der weite Ozean und wogte bis an den Horizont und darüber hinaus und hielt die ganze Welt in seinem Griff, eine behandschuhte Hand, die einen Ball umfängt. Wie Lawler so hinausstarrte, spürte er wie immer die unermeßliche Wucht und Kraft und Schwere des Ozeans.

Er betrachtete das Kraftwerk, das isoliert und massig auf dem kleinen stumpfnasigen Kap hockte, das sich in die Bucht vorschob.

Tatsächlich waren sie natürlich nicht mit dem Bau fertig geworden. Die klobige Struktur, gegen den Regen von Festons geflochtenen Strohmatten geschützt, lag noch immer dunkel und still da. Davor bewegten sich schattenhafte Gestalten. Die hängeschultrigen Silhouetten waren unverkennbar gillianisch.

Das Kraftwerk sollte aus dem Temperaturgefälle der See Elektrostrom erzeugen. Dann Henders, der als einziger Mensch auf Sorve überhaupt etwas von Technik verstand, hatte es Lawler erklärt, nachdem er einem der Kiemlinge eine bruchstückhafte Projektbeschreibung entlockt hatte. Durch Schrauben wurde dabei warmes Oberflächenwasser aus der See hereingepumpt und gelangte in eine Vakuumkammer, in welcher sich der Siedepunkt beträchtlich verringerte. Das heftig kochende Wasser sollte sodann Dampf von geringer Dichte abgeben, durch den die Turbinengeneratoren betrieben wurden. Daraufhin sollte kaltes Meerwasser, das aus den tieferen Schichten vor der Bucht herangepumpt wurde, den Dampf wieder zu Wasser kondensieren, das dann durch Abflüsse am anderen Ende der Insel wieder ins Meer gelassen werden sollte.

Die Gillies hatten praktisch das Ganze — die Röhren, Pumpen, Ventilatoren, Turbinen, Kondensatoren und die Vakuumkammer selbst — aus den unterschiedlichen Organoplastikmaterialien hergestellt, die sie aus den Rohstoffen von Algen und anderen Wasserpflanzen produzierten. Anscheinend hatten sie bei der Konstruktion kaum Metalle verwendet, was angesichts der schwierigen Metallgewinnung auf Hydros nicht besonders überraschen konnte. Und das Ganze war sehr einfallsreich, besonders wenn man bedachte, daß die Gillies mit Technologie wenig an den Kiemen hatten, jedenfalls verglichen mit anderen intelligenten Spezies der Galaxis. Irgendein aus der Art geschlagenes Genie unter ihnen war wohl auf den Gedanken gekommen. Aber Genialität her oder hin, es ging das Gerücht, daß es erbärmlich lang dauerte, bis sie die Sache funktionabel hinkriegen würden, und noch habe das Werk ja nicht einmal ein erstes Watt produziert. Und die meisten unter den Inselmenschen zweifelten daran, daß dies je der Fall sein werde. Wahrscheinlich, überlegte Lawler, hätte sich die Geschichte für die Gillies ziemlich vereinfachen und beschleunigen lassen, wenn sie Dann Henders oder sonst einen technisch-orientierten Menschen in den Planungsstab zugezogen hätten. Aber natürlich hatten die Gillies eben keineswegs die Gewohnheit, sich bei den unwillkommenen Fremdlingen, mit denen sie widerwillig ihre Insel teilten, Rat und Hilfe einzuholen, selbst dann nicht, wenn es ihnen selbst zum Vorteil gereicht hätte. Eine Ausnahme hatten sie nur gemacht, als eine Epidemie von Finnenauszehrung ihre Nachkömmlinge zu dezimieren begann und Lawlers heiligmäßiger Vater ihnen mit einem Impfstoff zu Hilfe kam. Doch das war vor vielen Jahren geschehen, und was immer die Leistung des verstorbenen Dr. Lawler an Goodwill und Freundschaftsgefühlen gezeugt haben mochte unter den Gillies, war längst schon und ohne sichtliche Sedimentrückstände verdunstet.

Daß das E-Werk offenbar noch immer nicht in Betrieb war, bedeutete für Lawlers grandiosen Plan, der ihm in dieser Nacht gekommen war, gewissermaßen einen Rückschlag.

Was sollte er jetzt tun? Hingehen und trotzdem zu den Kiemlingen reden? Ihnen die beabsichtigte floskelstrotzende Ansprache halten, sie mit erhaben tönender Rhetorik einseifen, dem nächtlichen Impuls bis zum Ende nachgehen, ehe der anbrechende Tag ihn jeglichen Quentchens von Plausibilität beraubte?

»Im Namen der gesamten Humangemeinschaft auf der Insel Sorve möchte ich — wie ihr wißt, der Sohn eures geliebten Dr. Bemat Lawler, der euch während der Finnseuchen-Epidemie so selbstlos gedient hat — euch aus vollstem Herzen gratulieren zu der Vollendung eures genialen und wundervoll nützlichen…«

»…Selbst wenn die Erfüllung dieses grandiosen Traumes vielleicht noch einige wenige Tage auf sich warten läßt, stehe ich hier vor euch im Namen der gesamten Humangemeinschaft von Sorve, um euch unsere tiefstgefühlte Begeisterung auszudrücken, die wir aus diesem Werk für die Erhöhung der Lebensqualität auf dieser Insel entsprießen sehen, die wir mit euch teilen, wenn es euch endlich gelingt…«

»…In diesem Augenblick, da unsere Gemeinschaft mit Jubel begeistert der Verwirklichung des historischen Ereignisses entgegenfiebert…«

Nein, mir reicht es, dachte er, und begann in Richtung der Landzunge mit dem Kraftwerk zu gehen.

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