Robert Wilson - Chronos

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Was ist Zeit? Für Tom Winter stellt sich diese Frage auf geradezu existenzielle Weise. Denn in dem abgeschiedenen Haus auf dem Land, in dem er nach seiner Scheidung zur Ruhe kommen will, befindet sich eine mehr als mysteriöse Vorrichtung: eine Art Zeittunnel, die ihn in das New York des Jahres 1962 führt. Zuerst sieht er es als einzigartige Möglichkeit, von vorne anzufangen, sein bisheriges Leben ganz und gar hinter sich zu lassen. Doch es gibt noch jemanden, der den Tunnel durch die Zeit kennt. Und dieser jemand kennt nur ein Ziel: Tom Winter muss sterben…
Mit »Chronos« legt Robert Charles Wilson einen einzigartigen Zeitreise-Roman vor. Der preisgekrönte Autor von »Spin« stellt damit einmal mehr unter Beweis, dass seine Romane zum Besten gehören, was die Science Fiction derzeit zu bieten hat.

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Das Meer bildete den Horizont hinter Belltower und dem Qualm der Papiermühle. In der Stille des Nachmittags hörte Tom das Getschilpe von Spatzen, während sie über ihnen ihre Kreise zogen, und das Rattern eines Trucks auf dem Highway.

Joyce ließ sich auf einem Felsvorsprung nieder, zog die Beine an und schlang die Arme darum. »Hier oben ist es schön.«

Er nickte. »Weit weg von den Nachrichten.« Weit weg von 1962. Weit weg von New York City. »Wie gefällt dir die Zukunft?«

Die Frage war nicht so beiläufig, wie sie klang. Sie antwortete langsam, nachdenklich. »Nicht so aufregend, wie ich erwartet habe. Hässlicher, als ich dachte. Ärmer. Bösartiger. Kurzsichtiger, selbstsüchtiger und verzweifelter.«

Tom nickte.

Sie blickte stirnrunzelnd in die Sonne. »Viel vertrauter, als ich es mir ausgemalt hatte.«

»Das ist es wohl«, sagte Tom.

»Es sieht gar nicht so schlimm aus.«

»Nein?«

Sie schüttelte heftig den Kopf. »Ich habe mit Ben darüber geredet. Die Dinge verändern sich. Er sagt, tolle Dinge passieren in Europa. Die nächsten beiden Jahrzehnte würden ziemlich wild.«

Tom bezweifelte das. Er hatte sich in diesem Frühling im Fernsehen die Ereignisse auf dem Tiananmenplatz angesehen. Riesige Panzer. Zerbrechliche Menschen.

»Alles ändert sich«, beharrte Joyce. »Die Politik, die Umwelt… das Klima. Er sagt, wir leben zufälligerweise auf dem einzigen Kontinent, wo Selbstzufriedenheit immer noch möglich ist, aber nur noch für eine kleine Weile. Das ist unser Unglück.«

»Das ist es wohl. Was hat er dir gesagt? Dass die Zukunft eine Art Paradies ist?«

»Nein, nein. Die Probleme sind riesig, beängstigend.« Sie schaute hoch, strich sich die Haare aus den Augen. »Der Mann, der Lawrence getötet hat, gehört ebenfalls zur Zukunft. All die schrecklichen Dinge. Wehrdienst und Hunger und alberne kleine Kriege.«

»Ist es das, womit wir rechnen müssen?«

»Schon möglich. Aber nicht unbedingt. Ben kommt aus einer Zeit, die auf all das herabblickt und es als eine Form von Wahnsinn betrachtet. Aber der Punkt ist der, Tom, dass es die Zukunft ist — es ist noch nicht passiert, und vielleicht muss es das auch nicht, zumindest nicht auf diese Weise.«

»Das ist nicht logisch, Joyce. Der Eindringling ist von irgendwoher gekommen. Wir können uns nicht einfach wünschen, dass er nicht mehr existiert.«

»Er ist eine Tatsache«, gab Joyce zu. »Aber Ben sagt, dass jeder, der in die Vergangenheit reist, das Risiko eingeht, seinen Platz zu verlieren, den er verlassen hat. Ben selbst zum Beispiel. Wenn die Dinge anders ablaufen, könnte er zur Waise werden. Er will vielleicht nach Hause zurückkehren und stellt fest, dass sein Zuhause gar nicht mehr da ist, jedenfalls nicht so, wie er es in Erinnerung hat. Es ist nicht wahrscheinlich, aber es ist möglich.«

»Demnach kann man über die Zukunft nichts wissen.«

»Ich denke, die Zukunft ist so etwas wie ein hohes Gebäude im Nebel — man weiß, dass es da ist, und man kann sich herantasten, aber man kann sich seiner Existenz nicht sicher sein, bis man nahe genug herangekommen ist, um es zu berühren.«

»Damit stehen wir also im Dunkeln«, stellte Tom fest.

»Der Ort, wo du stehst, ist immer die Gegenwart, und das ist alles, was du wirklich hast. Ich glaube nicht, dass das eine so schlechte Sache ist. Ben sagt, der einzige Weg, um die Vergangenheit zu besitzen, besteht darin, sie zu achten… indem man sie nicht in etwas Kurioses oder Lächerliches oder Pastellfarbenes oder Bittersüßes verwandelt. Sie ist ein realer Ort, an dem reale Menschen leben. Und die Zukunft ist real, weil wir sie aus realen Stunden und realen Tagen zusammenfügen.«

Sie ist keine Welt neben der Welt, dachte Tom.

Kein Eden und kein Utopia, sondern nur das, was du berühren kannst, und die Berührung selbst.

Er ergriff ihre Hand. Sie blickte über die Kiefern und über die Stadt hinweg zum Meer. »Ich kann nicht hierbleiben«, sagte sie. »Ich muss zurückkehren.«

»Ich weiß nicht, ob ich mit dir gehen kann.«

»Ich weiß nicht, ob ich möchte, dass du das tust.«

Sie stand auf. Sie ist wunderschön, mit dem Licht der Nachmittagssonne auf den Haaren, dachte Tom.

»Hey«, sagte sie. »Sieh mich nicht so an. Ich bin es nur. Ein verrücktes Huhn aus Minneapolis. Nichts Besonderes.«

Er schüttelte den Kopf und blieb stumm.

»Ich war ein Gespenst für dich«, sagte sie. »Das Gespenst einer Idee davon, wie das Leben war oder wie es sein könnte. Aber das bin ich nicht. Doch das ist schon okay. Vielleicht warst auch du ein Gespenst. Ein Gespenst von etwas, das ich in der Stadt zu finden hoffte. Jemand Geheimnisvolles, Weises, vielleicht auch Wildes. Nun, die Umstände sind sehr seltsam. Aber da sind wir nun, Joyce und Tom, zwei ziemlich durchschnittliche Menschen.«

»Überhaupt nicht so durchschnittlich.«

»Wir kennen uns kaum.«

»Das kann sich ändern.«

»Ich weiß nicht«, sagte Joyce. »Ich bin mir nicht sicher.«

Diese letzten Stunden — ehe der Eindringling angriff oder die Zeitmaschine repariert war, was immer zuerst eintrat — waren eine Art Altweibersommer.

Archer fuhr zum Burger King am Highway und holte etwas zum Abendessen. Sie picknickten auf dem Rasen im späten Sonnenschein. Der Alarm würde ertönen, sagte Ben, falls irgendetwas im Haus passierte.

Ben, der kein zubereitetes Essen zu sich nahm, war eine onkelhafte Erscheinung am Rand des Festes. Er humpelte des Öfteren hinüber zum Holzzaun, wo er einen rechteckigen Streifen Land mit einer Schnur abgesteckt hatte. Es war schon zu spät im Jahr, um noch einen Garten anzulegen, sagte er, aber dort sei die Stelle, wo einer sein müsste. Tom überlegte, fragte aber nicht nach, ob er die Absicht hatte, im kommenden Jahr damit anzufangen, oder ob er das von jemand anderem erwartete.

Nach Einbruch der Dunkelheit ging Archer mit Tom hinunter in den Keller — jedenfalls in das, was vom Keller noch übrig war. Die Wand vor dem Tunnel war vollständig entfernt worden, ebenso eine der Fundamentmauern. Zum Vorschein gekommen war etwas, das aussah wie eine komplizierte Maschinerie, weißliche und bläuliche Kristalle, auf denen es von kybernetischen Helfern wimmelte. Das war das Herz dieser Zeitreisestation, und die Maschineninsekten, so nahm er an, reparierten es gerade. Immer wieder stieben Funken hoch.

»Wir veranstalten ein Wettrennen«, sagte Archer. »Je länger dieser Hurensohn sich in Manhattan nicht rührt, desto eher gelingt es uns, ihn total auszusperren.«

»Wie lange dauert es noch, bis alles fertig ist?«

»Bald, sagt Ben. Vielleicht morgen um diese Zeit. Da…« Er öffnete eine Schublade unter der Werkbank. Es war Toms Werkbank, die er aus Seattle mitgenommen hatte. »Ben sagte, Sie sollten eine von denen an sich nehmen.«

Archer reichte ihm eine Strahlenpistole.

Kein Zweifel, dachte Tom, das war wirklich eine Strahlenwaffe. Sie wog etwa ein Pfund, war aus rotem und schwarzem Polystyrolplastik hergestellt, und auf der Seitenfläche stand die Inschrift SPACE SOLDIER.

Er betrachtete die Waffe, dann schaute er Archer an.

»Wir mussten sie aus irgendetwas herstellen«, sagte Archer. »Ich hab ein paar von den Dingern im K-mart in der Pinetree Mall mitgenommen. Die Maschinenkäfer haben sie ein wenig umgebaut.«

Der Abzugsbügel schien aus Stahl zu bestehen, und auf der Laufmündung steckte eine gläserne Verlängerung, die fein geformt war und nicht zur restlichen Waffe passte. »Wollen Sie mir weismachen, dass sie funktioniert?«

»Sie gibt einen gebündelten Impuls ab, der möglicherweise die Rüstung unseres Freundes ein wenig bremst, vielleicht aber auch nicht. Benutzen Sie sie, aber verlassen Sie sich nicht darauf. Wir alle haben eine.«

»Mein Gott, Doug. SPACE SOLDIER?«

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