Robert Silverberg - Der Racheschwur

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Seine Mission ist der Tod — für andere und für sich selbst.

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»Einen einfachen Flug nach Vyapore«, sagte er zu dem untersetzten, breitgesichtigen Gurzmanno-Angestellten, der ihn durch die Scheibe des Schalters musterte.

»Sie brauchen ein Visum für Vyapore«, sagte der Mann. »Diese Visa werden nur selten an einen ganz bestimmten Personenkreis ausgegeben. Ich kann Ihnen also leider kein…«

»Ich habe ein Visum«, unterbrach Herndon ihn und zog das Genannte hervor. Der Angestellte blinzelte ein paarmal, dann überzog sich sein blasses Gesicht tief rot.

»Das haben Sie also«, bemerkte er. »Es scheint in Ordnung zu sein. Der Flug kostet Sie eintausendeinhundertfünfundsechzig Stellars.«

»Ich nehme einen Flug der Dritten Klasse«, sagte Herndon. »Hier ist ein Gutschein für einen solchen Flug.«

Er schob ihn den Mann hinüber. Der Angestellte studierte ihn lange und sagte dann: »Sie haben alles sorgfältig geplant. Ich akzeptiere den Gutschein. Hier.«

Herndon erhielt ein Ticket für einen Flug nach Vyapore an Bord des Frachters Zalasar.

Die Zalasar war ein altmodisches Schiff, das an allen Enden buchstäblich klapperte, als es startete, das durchgeschüttelt wurde, als es die Transition in den Nullraum vornahm, und das Zittern, das es durchlief, hörte die ganze Woche, die die Reise von Molleccogg nach Vyapore dauerte, nicht auf. Es war tatsächlich ein Schiff der Dritten Klasse. Seine Ladung bestand aus Maschinen — aus fünfundsiebzigtausend Trockenfiltern, achttausend Pumpen, sechzigtausend Mehrfachsicherungen, das alles bewacht von einer Gruppe von acht schweigsamen Ludvuri. Herndon war der einzige Mensch an Bord — Menschen erhielten nicht oft Visa nach Vyapore.

Nach siebeneinhalb Tagen erreichten sie Vyapore. Die Bodentemperatur betrug gut über vierzig Grad im Schatten, die Feuchtigkeit und Schwüle in der Luft wirkte wie eine Mauer auf Herndon. Herndon hatte sich über Vyapore informiert — etwa fünfhundert Menschen lebten hier, der Planet besaß einen Raumhafen, eine Vielzahl tödlich gefährlichen Lebens und mehrere tausend Bewohner nicht-humanoider Art, wovon einige allen möglichen Geschäften nachgingen, wieder andere nach Sternsteinen suchten.

Ja, Herndon war bestens informiert. Er hatte auch eine Kontaktadresse dabei, und sein erster Weg war zu dieser Anschrift.

Auf Vyapore gab es nur eine feste Ansiedlung, und weil sie die einzige war, besaß sie keinen Namen. Herndon fand in einer billigen Pension, die von einem Dombruun geleitet wurde, Quartier, wusch sich dort mit dem unangenehm riechenden Leitungswasser den Schweiß aus der Stirn.

Dann trat er hinaus vor das Haus und in die brütende Mittagshitze. Der Geruch verfaulender Vegetation kam von dem nahegelegenen Dschungel herüber. Herndon wandte sich an den Mann hinter der Rezeption. »Ich suche einen Vonnimooro namens Mardlin. Ist er hier irgendwo?«

»Dort drüben«, erklärte der Pensionsbesitzer mit ausgestreckter Hand.

Mardlin, der Vonnimooro, war ein kleines, wieselartiges Geschöpf mit einem hervorstehenden Mund, unsteten gelben Augen und dem kieselbraunen Pelz seines Volkes. Er schaute auf, als Herndon sich ihm näherte. Als er sprach, war es in Lingua spacia, und die Laute kamen zischend aus ihm hervor.

»Sie suchen mich?«

»Kommt darauf an«, sagte Herndon. »Sie sind Mardlin?«

Der Fremde nickte. Herndon ließ sich auf einen Sitz neben ihm nieder und sagte ruhig: »Bollar Benjin schickt mich zu Ihnen. Hier ist meine Legitimation.«

Er schob eine kleine, milchweiße Schachtel über den Tisch. Mardlin ergriff sie hastig mit seinen klauenbewehrten Fingern und betätigte den Mechanismus daran. In der Tiefe des Gerätes erschien Bollar Benjins Gesicht, und eine leise Stimme sagte: »Benjin spricht. Der Inhaber dieser Identifikation ist mir bekannt, und ich vertraue ihm voll in allen Angelegenheiten. Tun Sie dasselbe. Er wird Sie mit den Waren nach Borlaam begleiten.«

Die Stimme erstarb, Benjins Bild verschwamm. Der Fremde schaute finster drein, murmelte dann: »Wenn Benjin einen Begleiter für die Ware hat, warum muß ich dann mit?«

Herndon zuckte die Schultern. »Er möchte, daß wir beide die Reise machen, wie es scheint. Was soll's — Sie werden ja auch dafür bezahlt, oder?«

»Genauso wie Sie«, sagte Mardlin. »Und es sieht gar nicht nach Benjin aus, zwei Leute für den gleichen Job zu bezahlen. Und ich mag Sie gar nicht, Söldner.«

»Das beruht auf Gegenseitigkeit«, erwiderte Herndon freundlich. Er stand auf. »Meine Befehle lauten, daß ich morgen abend mit dem Frachter Dawnlight nach Borlaam zurückfliege. Wir treffen uns hier eine Stunde vorher, um die Ladung zu inspizieren.«

Herndon machte an diesem Tag noch einen Besuch. Brennt war Juwelenhändler und diente als Verbindung zwischen den eingeborenen Sternsteingräbern und Benjins Kurier, Mardlin.

Herndon zeigte Brennt ebenfalls eine Identifikation, und als er sich zufriedenstellend ausgewiesen hatte, sagte er: »Ich würde gern die Unterlagen über die letzte Lieferung prüfen.«

Brennt schaute ihn wütend an. »Wir führen über Sternsteine keine Bücher, Sie Narr. Was wollen Sie wissen?«

Herndon runzelte die Brauen. »Wir haben unseren Kurier im Verdacht, einige Steine in seine eigene Tasche abzuzweigen. Leider können wir ihn nicht überprüfen, weil wir schließlich für die Steine keine Begleitpapiere ausstellen können.«

Der Vyapraner zuckte die Schultern. »Alle Kuriere stehlen.«

»Sternsteine kosten uns achttausend Stellars das Stück«, sagte Herndon. »Bei dem Preis können wir uns nicht erlauben, welche zu verlieren. Sagen Sie mir, wieviele Steine für die nächste Lieferung vorgesehen sind.«

»Ich erinnere mich nicht«, sagte Brennt.

Mit finsterem Blick erklärte Herndon: »Sie und Mardlin stecken wahrscheinlich unter einer Decke. Wir müssen seinen Auskünften glauben, wenn er uns Steine bringt — aber jedesmal fehlen uns drei oder vier Steine. Wir hören, daß er, sagen wir, vierzig Steine von Ihnen kauft, er zahlt Ihnen dann dreihundertzwanzigtausend Stellars von einem unserer Konten, und dann nimmt er drei oder vier aus der Lieferung heraus und ersetzt sie mit beschädigten oder fehlerhaften Steinen, die pro Stück höchstens einhundert Stellars wert sind. Er macht also bei jeder Lieferung mehr als zwanzigtausend Stellars Gewinn.

Oder«, fuhr Herndon fort, »Sie verkaufen ihm absichtlich fehlerhafte Steine. Aber Mardlin ist kein Narr, und wir sind es auch nicht.«

»Was wollen Sie wissen?« fragte der Vyaporaner.

»Wieviele einwandfreie Sternsteine gehören zu der nächsten Lieferung?«

Schweiß stand auf Brennts Gesicht. »Neununddreißig«, sagte er nach langer Überlegung.

»Und haben Sie Mardlin mit einigen fehlenden oder fehlerhaften Stücken unter diesen neununddreißig beliefert?«

»N… nein«, sagte Brennt.

»Seht gut«, fuhr Herndon fort und lächelte. »Tut mir leid, wenn ich Ihnen Unannehmlichkeiten bereitet habe, aber wir mußten diese Informationen erhalten. Nehmen Sie meine Entschuldigung an und reichen Sie mir die Hand darauf?«

Er streckte einen Arm aus. Brennt schaute unsicher auf die dargebotene Hand, ergriff sie dann. Mit einem kurzen Druck drückte Herndon eine kleine Nadel in den Daumen des Mannes. Die schnellwirkende Droge brauchte nur Sekunden, um den gewünschten Effekt hervorzurufen.

»Also«, sagte Herndon. »Das Vorspiel ist vorbei. Ihnen ist unsere bisherige Unterhaltung bewußt. Sagen Sie mir jetzt, wieviele Sternsteine Mardlin Ihnen bezahlt.«

Brennt verzog qualvoll die Lippen, aber er kam gegen die Droge nicht an. »Neununddreißig«, sagte er.

»Zu welchem Preis?«

»Dreihundertzwölftausend Stellars.«

Herndon nickte. »Wieviel dieser Sternsteine sind tatsächlich voll funktionsfähig?«

»Fünfunddreißig«, sagte Brennt zögernd.

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