Robert Silverberg - Der Racheschwur
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- Название:Der Racheschwur
- Автор:
- Издательство:Erich Pabel
- Жанр:
- Год:1981
- Город:Rastatt
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Der Erste-Klasse-Aussichtsraum war auch als ein Hort für verschwiegene Stelldicheins bekannt. Hier, im Schutz der Dunkelheit, konnte eine Lady auch mal einen Koch lieben, konnte ein Lord sich mit einem Dienstmädchen beschäftigen. Ein mutiger Spion mit einer Nachtkamera könnte ein Vermögen damit verdienen, heimlich Bilder zu machen und dann seine Opfer zu erpressen. Aber Detektoren am Eingang verhinderten das Einschmuggeln solcher Geräte.
Herndon stand da und starrte auf das goldene und grüne Schimmern der nächstliegenden Sterne, hatte der Tür den Rücken zugewandt, als er plötzlich hinter sich eine weibliche Stimme flüstern hörte.
»Barr Herndon?«
Er wandte sich um. Bei dem schlechten Licht war schwer zu erkennen, wer da mit ihm sprach; er erkannte dann ein Mädchen von der Größe der Lady Moaris, aber trotz des schwachen Lichtes, das von draußen hereinfiel, sah er, daß es nicht die Lady selbst war. Das Haar des Mädchens war stumpf-rot; Lady Moaris hatte goldenes Haar. Und er konnte die weißen Brüste des Mädchens erkennen — das Kleid der Lady, wenn auch sehr offenherzig, war doch etwas dezenter gewesen.
Dies war eine Hofdame, vielleicht verliebt in Herndon, vielleicht von Lady Moaris als Nachrichtenübermittler geschickt.
»Ja, ich bin es«, sagte Herndon. »Was möchten Sie?«
»Ich bringe eine Nachricht von… einer feinen Dame«, kam ein Flüstern zur Antwort.
Herndon lächelte und sagte: »Was hat Ihre Herrin mir zu sagen?«
»Ich kann es nicht aussprechen. Drücken Sie mich fest an sich, so, als ob wir verliebt wären; dann werde ich Ihnen geben, was Sie brauchen.«
Herndon fügte sich und nahm die Nachrichtenübermittlerin in seine Arme. Ihre Lippen trafen sich, ihr Körper war dicht an seinem. Herndon spürte, wie eine Hand des Mädchens nach seiner tastete und ihm etwas Kühles, Metallisches hineindrückte. Ihre Lippen lösten sich von seinen, näherten sich seinem Ohr und flüsterten:
»Das ist ihr Schlüssel. Seien Sie in einer halben Stunde dort.«
Sie trennten sich. Herndon nickte zum Abschied, dann widmete er seine Aufmerksamkeit wieder dem Weltall draußen. Ohne einen Blick auf den Gegenstand in seiner Hand zu werfen, steckte er ihn in eine seiner Taschen.
Als nach seiner Meinung fünfzehn Minuten vergangen waren, verließ er den Aussichtsraum und begab sich auf das Hauptdeck. Der Tanz war immer noch im Gange, aber von einer Wache erfuhr er, daß Lord und Lady Moaris sich bereits zum Schlafen zurückgezogen hatten und daß das Fest sehr bald beendet sein würde.
Herndon ging in einen Waschraum und untersuchte den Schlüssel, denn das war es tatsächlich gewesen, was man ihm zugesteckt hatte. Es war ein Signalöffner, und auf seinem kleinen Griff war die Nummer 1160 eingraviert.
Plötzlich war seine Kehle trocken. Die Lady Moaris lud ihn für die Nacht in ihr Zimmer ein — oder war das eine Falle, und Moaris und seine Leute würden schon darauf warten, ihn niederzuschießen und sich dabei köstlich zu amüsieren? Unter solchen Herrschaften war so etwas nicht unmöglich.
Aber dann erinnerte er sich wieder an ihre klaren Augen und die Schönheit ihres Gesichts. Er konnte einfach nicht glauben, daß sie bei einer solchen Gemeinheit mitmachen würde.
Herndon wartete noch die letzten fünfzehn Minuten ab. Dann schlich er sich vorsichtig durch die vornehmeren Korridore des Prominentendecks, bis er vor Zimmer 1160 stand.
Für einen kurzen Augenblick lauschte er. Drinnen war alles still. Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, störte ihn in seinen Gedanken. Dies war sein erster großer Versuch, ein möglicher Zugang zu all seinen Hoffnungen, und es irritierte ihn sehr, daß er Anspannung verspürte.
Dann hielt er vorsichtig den Signalschlüssel an die vorgesehene Stelle. Das Material der Tür verschwamm plötzlich, verschwand, als die Energiebarriere, aus der es bestand, sich auflöste. Schnell trat Herndon hindurch. Hinter ihm wirkte der Durchgang wieder solide verschlossen.
Das Licht im Zimmer war gedämpft. Lady Moaris erwartete ihn; sie trug ein luftig, duftiges Kleid, lächelte Herndon ein wenig gequält an. Auch sie stand also unter Spannung.
»Sie sind also gekommen.«
»Sollte ich anders handeln?«
»Ich… ich war mir nicht sicher. Es ist nicht meine Gewohnheit, solche Dinge zu tun.«
Herndon unterdrückte ein zynisches Lächeln. Solche Unschuld war sehr rührend, aber höchst unwahrscheinlich. Er schwieg, als sie weitersprach. »Ihr Gesicht faszinierte mich — es hat so etwas Rauhes, Schreckliches an sich, das mich berührte. Ich mußte nach Ihnen schicken, um Sie näher kennenzulernen.«
Ironisch sagte Herndon: »Ich fühle mich geehrt. Eine solche Einladung hatte ich nicht erwartet.«
»Sie… Sie halten mich doch nicht für ordinär, oder?« fragte sie schüchtern. Das waren kaum die Worte, die Herndon aus dem Mund einer adligen Dame erwartet hatte. Aber als er jetzt ihren schlanken Körper betrachtete, der unter dem durchsichtigen Kleid zu erkennen war, begriff er, daß sie selbst vielleicht gar nicht so edler Abstammung war. Er erkannte sie als das, was sie vermutlich in Wirklichkeit war: ein junges Mädchen von großer Schönheit, verheiratet mit einem Edelmann, der sie nur dazu benutzte, sich mit ihrer Schönheit in der Öffentlichkeit zu brüsten. Das mochte die nächtliche Einladung erklären.
Er nahm ihre Hand. »Ich bin auf dem Höhepunkt all meiner Ambitionen, Mylady. In dieses Zimmer hier — wohin sonst sollte ich noch wollen?«
Aber es war natürlich leere Schmeichelei, was er da sagte. Vorsichtig verdunkelte er das Zimmer. Indem ich Sie erobere, Lady Moaris, dachte er, habe ich den ersten Schritt zur Vernichtung des Seigneurs Krelling getan!
4.
Der Flug nach Molleccogg dauerte eine Woche Schiffszeit. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht hatte Herndon nur noch zweimal Gelegenheit, die Lady Moaris zu sehen, und beide Male wich sie seinen Blicken aus und tat, als sei er gar nicht da.
Das war verständlich. Allerdings hatte Herndon ihr Versprechen, daß sie ihn in drei Monaten, wenn sie nach Borlaam zurückkehrte, wiedersehen würde; und sie hatte darüber hinaus versprochen, daß sie ihren Einfluß auf ihren Mann geltend machen wollte, daß Herndon an den Hof des Seigneurs eingeladen wurde.
Die Lord Nathiir kehrte ohne Probleme aus dem Nullraum zurück in das normale Universum und wurde vom Landefeld des Raumhafens von Molleccogg erfaßt. Durch die Aussichtsscheibe auf seinem eigenen Deck konnte Herndon die farbige Vielfalt des Vergnügungsplaneten erkennen, zu dem sie sich jetzt im Landeanflug befanden.
Er hatte allerdings nicht vor, länger auf Molleccogg zu bleiben.
Kurz darauf suchte er den Chefsteward auf und bat ihn um Entlassung aus den Diensten von Lord Moaris, ohne daß er eine Bezahlung verlangte.
»Sie sind doch gerade erst zu uns gestoßen«, sagte der Steward protestierend. »Jetzt wollen Sie schon wieder fort?«
»Nur für kurze Zeit«, erklärte Herndon. »Ich werde vor Ihnen allen auf Borlaam zurück sein. Ich habe noch einige Geschäfte auf einer anderen Randwelt zu erledigen, und dann verspreche ich, auf eigene Kosten nach Borlaam und in die Dienste des Lord Moaris zurückzukehren.«
Der Chefsteward jammerte noch eine Weile, fand aber nichts Stichhaltiges, was Herndons Wünschen entgegengestanden hätte; zögernd erlaubte er schließlich dem Zweiten Steward, die Dienste des Lord Moaris vorübergehend zu verlassen. Herndon verpackte seine Uniform und zog wieder seine gewohnte Kleidung an. Als das Luxusschiff schließlich in Danzibool Harbor auf Molleccogg aufsetzte, war Herndon reisefertig. Innerhalb von Minuten befand er sich im Gewühl der Menschen in der Ankunftshalle des Raumhafens.
Bollar Benjin und Heitman Oversk hatten ihn sorgfältig auf das vorbereitet, was er jetzt zu tun hatte. Herndon drängte sich an einer Gruppe übelriechender, gelbgesichtiger Nnobonner vorbei und suchte nach einem Kartenschalter. Schließlich fand er einen und zog dort die bereits von Benjin bezahlten Reisegutscheine vor.
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