Robert Silverberg - Der Racheschwur
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- Название:Der Racheschwur
- Автор:
- Издательство:Erich Pabel
- Жанр:
- Год:1981
- Город:Rastatt
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Seine Pflichten bestanden hauptsächlich darin, dem vornehmen Paar jeden Abend alle Wünsche von den Augen abzulesen, damit es besser aus der Masse der übrigen mitreisenden Aristokraten hervorstach. Die Moaris hatten sich das größte Gefolge mit an Bord genommen, über einhundert Leute, und zwar Diener, Stewards, Köche und bezahlte Sykophanten.
Während des Starts war Herndon allein in seiner Kabine und bei dieser Gelegenheit studierte er seine Papiere. Ein Visum nach Vyapore — dort also kamen die Sternsteine her! Vyapore, der Dschungelplanet unter den Randwelten, auf dem die Zivilisation noch kaum Fuß gefaßt hatte. Kein Wunder, daß das Geschäft mit den Sternsteinen so schwer zu überwachen war.
Als das Schiff gestartet war und die Stasis-Generatoren die Transition in den Nullraum vollzogen hatten, zog Herndon sich sein vorgeschriebenes schwarz-rotes Abendkleid an. Alle Angehörigen des Moaris-Gefolges waren so gekleidet. Dann marschierte er durch den breiten Aufgang in den großen Ballsaal, in dem Lord Moaris und seine Lady während der ersten Nacht des Fluges Hof hielten.
Der Tanzsaal war verziert mit Girlanden aus lebendem Licht. Ein Tanzbär von Albireo XII machte seine plumpen Kunststückchen in der Nähe des Eingangs, als Herndon den Saal betrat. Borlaameser in Uniformen, die seiner glichen, standen als Wachen an der Tür und ließen ihn passieren, nachdem er sich als Zweiter Steward ausgewiesen hatte.
Für einige Momente stand er allein auf der Schwelle des Saales und beobachtete das glitzernde Geschehen. Die Lord Nathiir war ein Tummelplatz für die Reichen, und eine beträchtliche Anzahl solcher Leute von Borlaam war anwesend und wetteiferte mit den Moaris darum, glanzvoller Mittelpunkt des heutigen Abends zu sein.
Herndon spürte einen Anflug von Bitterkeit. Seine Familie stammte von einem weit entfernten Kontinent, aber sein Rang und sein Name berechtigten ihn eigentlich dazu, festlich gekleidet im Ballsaal aufzutreten, nicht aber in der Uniform eines Stewards beiseite zu stehen. Langsam ging er weiter.
Das noble Paar saß auf zwei erhöhten Thronen am anderen Ende des Saales und überschaute von dort die Tanzfläche, unter der man die Gravitation vermindert hatte; die Tänzer schwebten graziös wie Märchengestalten umher, ihre Füße berührten den Boden nur in großen Abständen.
Herndon erkannte Lord Moaris von der Auktion her wieder.
Er war eine kleine, dicke, ernst dreinschauende Gestalt, und für den heutigen Abend hatte er seine besten Kleider angelegt und sich den Bart knallrot gefärbt, wie es derzeit Mode war. Steif und kerzengerade saß er auf seinem Thron, die Hände um die Armlehnen gekrampft, als befürchte er, jeden Augenblick davonzufliegen. In der Luft vor ihm schimmerte das kaum wahrnehmbare Neutralisationsfeld, das ihn vor Schüssen eines potentiellen Meuchelmörders schützte.
Neben ihm saß seine Frau, eine überragend selbstbewußte und hübsche Frau. Herndon war von ihrer Jugend überrascht. Ohne Zweifel besaßen die feinen Herrschaften auf Borlaam Mittel und Methoden, einem alternden Gesicht wieder jugendliche Frische zu verleihen, aber es gab nichts, womit man das jugendliche Blühen so überzeugend wieder herstellen konnte. Die Lady Moaris war bestimmt nicht älter als dreiundzwanzig, vierundzwanzig Jahre.
Ihr Ehemann dagegen war um Jahrzehnte älter. Kein Wunder, daß er sie so eifersüchtig bewachte.
Die Frau lächelte zufrieden und zustimmend zu dem, was sie vor sich sah. Herndon lächelte auch — über ihre Schönheit und den Zweck, zu dem er sie einzusetzen gedachte. Ihre Haut war zart rosa — ein Angestellter ihres Badepersonals, den Herndon auf dem Unterdeck getroffen hatte, hatte ihm erzählt, daß sie zweimal am Tag im Schaum des Ying-Apfels badete. Ihre Augen standen relativ weit auseinander und waren sehr klar, ihre Nase fein geschnitten, ihre Lippen betont sinnlich. Sie trug ein mit Smaragden besetztes langes Kleid — es floß wie ein Lichtschimmer an ihrem Körper herunter. Am Hals war es offen und enthüllte einen festen Busen und kräftige Schultern. In einer Hand hielt die Frau ein mit Diamanten überzogenes Zepter.
Herndon schaute sich um, entdeckte eine Hofdame, die gerade nichts zu tun hatte, und forderte sie zum Tanz auf. Schweigend tanzten sie, mal innerhalb, mal außerhalb des Gravitationsfelds; Herndon hätte das vielleicht sogar als angenehm genossen, wenn sein Trachten nach den angenehmen Dingen des Lebens gewesen wäre. Im Augenblick kam es ihm aber nur darauf an, die Aufmerksamkeit der Lady Moaris zu erlangen.
Und er hatte Erfolg. Es dauerte eine Zeit, aber er war bei weitem der größte und auffälligste Mann unter all dem Gefolge, und es war üblich, daß der Lord und die Lady sich unter ihr Volk mischten, sogar mit einigen Gästen tanzten. Herndon tanzte mit einer Lady nach der anderen, bis er plötzlich der Lady Moaris gegenüberstand.
»Möchten Sie mit mir tanzen?« fragte sie. Ihre Stimme klang wie flüssiges Mariengarn.
Herndon machte eine höfliche Verbeugung. »Es wäre mir die größte aller Ehren, Mylady.«
Sie tanzten miteinander. Sie war leicht zu führen; er spürte ihre Wärme nah bei sich, und er entdeckte etwas in ihren Augen, das ihm verriet, daß nicht alles zum Besten stand zwischen Lord und Lady.
Sie sagte: »Ich erkenne Sie nicht. Wie heißen Sie?«
»Barr Herndon von Zonnigog.«
»Zonnigog, sieh an. Und warum sind Sie fünfzehntausend Kilometer über den Ozean in unsere Stadt gekommen?«
Herndon lächelte und führte sie grazil durch eine Reihe von Pirouetten. »Um Ruhm und Reichtum zu sammeln, Mylady. In Zonnigog lebt es sich gut, aber viel bekannter und berühmter ist die City von Borlaam. Aus diesem Grund bat ich den Heitman Oversk, mich im Gefolge des Lord Moaris anzustellen.«
»Dann kennen Sie Oversk? Und?«
»Nicht sehr gut. Ich diente ihm eine Weile, dann bat ich ihn, mich freizugeben.«
»Und seitdem sind Sie dabei, Ihre früheren Herren zu überflügeln, bis Sie eines Tages auf den Schultern des Lord Moaris und damit an den Füßen des Seigneurs angelangt sind. So ist doch Ihr Plan, nicht wahr?«
Sie lächelte entwaffnend und entzog damit den Worten jegliche Boshaftigkeit. Herndon nickte, sagte mit aller Aufrichtigkeit, der er fähig war: »Ich gestehe, das habe ich vor. Verzeihen Sie mir, wenn ich aber auch sage, daß es Gründe geben könnte, die mich länger in den Diensten des Lord Moaris festhalten könnten, als ich es geplant habe.«
Sie errötete ein wenig — sie hatte ihn verstanden. Fast im Flüsterton sagte sie: »Sie sind sehr aufdringlich. Ich denke, das kommt davon, wenn man gut aussieht und einen starken Körper besitzt.«
»Danke, Mylady.«
»Das war kein Kompliment«, sagte sie, während der Tanz zu Ende ging und die Musik verstummte. »Das war eine Kritik. Aber was soll das — vielen Dank für den Tanz.«
»Werde ich mich bald wieder einmal der Gesellschaft von Mylady erfreuen dürfen?« fragte Herndon.
»Vielleicht — aber nicht zu bald.« Sie kicherte. »Der Lord Moaris ist sehr traurig. Er ist verstimmt, wenn ich zweimal am selben Abend mit einem Mitglied seines Hofstaates tanze.«
Traurigkeit überzog Herndons Gesicht einen Augenblick. »So sei es dann. Aber ich werde jetzt zur Aussichtsplattform A gehen und eine Weile in die Sterne schauen. Falls die Lady Gesellschaft sucht, wird sie dort welche finden.«
Sie starrte ihn nur an und eilte dann ohne eine Antwort davon. Herndon verspürte innerlich große Befriedigung. Sein Plan begann zu funktionieren.
Aussichtsplattform A auf dem ersten Oberdeck war den Passagieren der Ersten Klasse und ihren Bediensteten vorbehalten. Es war ein gigantischer Raum, der ständig dunkel war und durch dessen eine Wand man hinaus zu den Sternen schauen konnte. Während des Fluges im Nullraum war ein verzerrtes Stück des Raumes zu sehen, in dem die Sterne, deren Leuchten verzerrt wurde, atemberaubende Muster bildeten. Hier war nichts mehr geometrisch. Ein funkelndes Panorama erleuchtete den Aussichtsraum.
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