Robert Silverberg - Der Seher
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- Название:Der Seher
- Автор:
- Издательство:Wilhelm Heyne
- Жанр:
- Год:1978
- Город:München
- ISBN:3-453-30496-9
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
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Doch bevor Autumn und ich soweit waren, wurde ich stundenlang von sanften Händen durch einen Konversationsreigen geschoben, in dessen Verlauf ich - mich in ein Gespräch mit einer Frau vertieft fand, die eine Schwarze war, geistvoll, von umwerfendem Aussehen und einen halben Meter größer als ich; richtig riet ich, daß es sich um Ilene Mulamba handelte, die Präsidentin von Radio Vier; diese Begegnung führte zu einem phantastischen Beratervertrag mit ihrer Gesellschaft, die ich beim Entwurf von Auswahlprogrammen für ethnische Gruppen unterstützen sollte.
- behutsam die spielerischen Annäherungsversuche Ronald Holbrechts abbog, der Abgeordneter im Stadtparlament war, selbsternannter Sprecher der Homosexuellen und der erste Mann außerhalb Kaliforniens, der eine Wahl mit Unterstützung der Homophilen Partei gewonnen hatte.
- in eine Unterhaltung zweier weißhaariger Herren hineinwanderte, die wie Bankiers aussahen, sich aber als Bioenergetik-Spezialisten vom Bellevue und Columbia-Presbyter entpuppten, die Erkenntnisse über ihre laufende Sonopunktur-Arbeit austauschten, wobei es auch um die Ultraschallbehandlung fortgeschrittener bösartiger Knochengeschwülste ging.
- einem Manager von den CBS-Laboratorien lauschte, der einem glotzäugigen, eifrig nickenden jungen Mann von ihren neuentwickelten Charisma-Steigerungs-Biofeedback-Schleifen berichtete.
- erfuhr, daß der glotzäugige junge Mann Lamont Friedman vom undurchsichtigen und mit verwirrend vielfältigen Investitionen befaßten Bankhaus Asgard Equities war.
- mit vielen Leuten unverbindlich plauderte, als da waren: Noel Mclver von der Ganymed-Expedition, Claude Parks von der Drogen-Patrouille (der sein Molekularsaxophon mitgebracht hatte und nicht lange gebeten werden mußte, darauf zu spielen), drei Basketball-Profistars und ein strahlender Footballer, ein Organisator der neuen Gewerkschaft für Prostituierte im Staatsdienst, ein Inspektor der städtischen Bordelle, eine Auswahl weniger schicker Stadtbeamten und die Kuratorien des Brooklyn-Museums für Schnell Überholte Kunst, Meiling Pulvermacher.
- meine erste Begegnung mit einem Proktor des Transit-Glaubens hatte, der zierlichen, aber energiegeladenen Miß Catalina Yarber, die gerade aus San Francisco eingetroffen war und deren Versuch, mich auf der Stelle zu bekehren, ich mich mit fadenscheinigen Entschuldigungen entzog.
- und Paul Quinn kennenlernte.
Ja, Quinn. Manchmal wache ich zitternd und schweißgebadet aus einer geträumten Wiederholung jener Party auf, in der ich mich sehe, wie ich von einer unwiderstehlichen Strömung durch ein Meer jammernder Berühmtheiten zur goldenen, lächelnden Gestalt Paul Quinns gerissen werde, der wie Charybdis, mit glühenden Augen, aufgerissenem Rachen, auf mich wartet. Vierunddreißig Jahre war Quinn damals alt, fünf Jahre älter als ich, ein kurzgewachsener, kraftvoll aussehender Mann, blond, breitschultrig, mit weit auseinanderliegenden blauen Augen, einem warmen Lächeln, konservativem Anzug, einem derben männlichen Handschlag, mit dem er einen sowohl an der Innenseite des Bizeps als auch bei der Hand packte; mit einem fast hörbaren Klick stellte er Augenkontakt und sofortige Beziehung her. Das war alles Standardtechnik von Politikern, und ich hatte die Tour schon oft genug erlebt, niemals aber hatte sie solche Intensität und Macht gehabt. Quinn übersprang die Kluft von Person zu Person so rasch und so zuversichtlich, daß ich schon argwöhnte, er trüge eine jener CBS-Charisma-Steigerungsschleifen hinter dem Ohr. Mardikian nannte ihm meinen Namen, und sogleich bearbeitete er mich mit »Sie sind einer der Menschen, die ich heute Abend unbedingt kennen lernen wollte«, und »Nennen Sie mich Paul«, und »Kommen Sie, Lew, suchen wir uns ein ruhigeres Plätzchen«, und ich wußte, daß ich von einem Experten eingeseift wurde, und trotz dieses meines Wissens war ich gebannt.
Er führte mich in einen kleinen Salon. Präkolumbianische Tonfiguren, afrikanische Masken, Vibrationsschirme, Farbwerfer — eine hübsche Mischung alter und neuer Vorstellungen von Dekoration. Die Tapete war die New York Times, Jahrgang 1980 oder so. »Tolle Party«, sagte Quinn grinsend. Schnell spulte er die Gästeliste herunter und spielte mir schalkhaft ein jungenhaftes Erstaunen vor, sich unter solchen Berühmtheiten zu finden.
Dann verengte er die Brennweite und konzentrierte sich auf mich.
Er hatte sich gut informieren lassen. Er wußte alles, was es über mich zu wissen gab, auf welche Schule ich gegangen war, in welchen Fächern ich Examen gemacht hatte, was für eine Arbeit ich machte, wo mein Büro war. Er fragte, ob ich meine Frau mitgebracht hätte — »Sundara, heißt sie nicht so? Asiatische Abstammung?«
»Ihre Familie kommt aus Indien.«
»Sie soll sehr schön sein.«
»Diesen Monat ist sie in Oregon.«
»Ich hoffe, daß ich sie bald kennen lernen werde. Vielleicht werde ich Sie das nächste Mal, wenn ich nach Richmond hinauskomme, anrufen, ja? Wie gefällt es Ihnen denn auf Staten Island?«
Auch das hatte ich schon früher erlebt, die komplette Behandlung, der computerhafte Intellekt des Politikers in vollem Betrieb, als ob eine Mikrowellenschaltstelle da drinnen klick-klick-klick machte, sobald Fakten benötigt wurden; einen Augenblick lang hatte ich den Verdacht, er müsse eine Art Roboter sein. Aber Quinn war zu gut für eine Maschine. Auf einer Ebene spuckte er einfach nur alles aus, was ihm über mich gesagt worden war, und lieferte damit eine eindrucksvolle Vorstellung, aber auf einer anderen Ebene teilte er auch mit, wie sehr ihn die unerhörte Exzessivität seiner eigenen Einseifungs-Show amüsierte, als ob er mir innerlich zuzwinkerte und sagte, ich muß dick auftragen, Lew, so wird dieses dämliche Spiel nun mal gespielt. Auch schien er die Tatsache zu bemerken und zu reflektieren, daß auch ich über seine Könnerschaft amüsiert war und gleichzeitig erschrak. Er war gut. Er war beängstigend gut. Mein Geist stieg auf automatische Prognosen um und lieferte mir eine Reihe von Times-Überschriften, die ungefähr folgendermaßen lauteten:
BRONX-ABGEORDNETER QUINN GREIFT VERZÖGERUNG BEI DER SLUMSANIERUNG AN
BÜRGERMEISTER QUINN VERLANGT REFORM DES STÄDTISCHEN BODENRECHTS
SENATOR QUINN ERKLÄRT KANDIDATUR UMS WEISSE HAUS
QUINN FÜHRT NEUEN DEMOKRATEN ZU ERDRUTSCHSIEG
PRÄSIDENT QUINNS ERSTE AMTSPERIODE: EINE EINSCHÄTZUNG
Er redete weiter, lächelte die ganze Zeit, bewahrte Augenkontakt und hielt mich wie unter einem Bann. Er fragte mich über meine Arbeit aus, pumpte meine politischen Überzeugungen aus mir heraus, wiederholte seine eigenen. »Es heißt, Sie haben von allen Prognostikern im Nordosten den höchsten Zuverlässigkeitsindex… Ich wette, nicht einmal Sie haben die Ermordung Gottfrieds vorhergesehen… Man muß kein großer Prophet sein, um schon jetzt DiLaurenzio zu bedauern, den armen Trottel, der in solchen Zeiten die Stadt regieren will… Diese Stadt kann man nicht regieren, man muß mit ihr jonglieren… Finden Sie dieses scheinheilige Gesetz zur Sicherung der Wohnbezirke so abscheulich wie ich?… Was halten Sie von Con Edisons Fusionsprojektinder 23. Straße?… Sie hätten die Spendenlisten sehen sollen, die man in Gottfrieds Bürosafe gefunden hat…« Gewandt lotete er nach gemeinsamem Boden in unseren politischen Philosophien, obwohl er wissen mußte, daß ich die meisten seiner Überzeugungen teilte; denn wenn er schon so viel von mir wußte, wußte er auch, daß ich ein eingetragener Neuer Demokrat war, daß ich die Prognosen für das Manifest des Einundzwanzigsten Jahrhunderts und das begleitende Buch, Vorwärts zu einer wirklichen Humanität, erarbeitet hatte, daß ich über Prioritäten und Reformen und den ganzen albernen purtanischen Versuch, Moral gesetzlich zu fixieren, so dachte wie er. Je länger wir sprachen, desto stärker war ich von ihm angetan, um nicht zu sagen — fasziniert.
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