Andersen, Christian - Märchen
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Das konnte nun einen ganz hübschen Spaß für die Seele abgeben, im Fall sie zurückkehrte und aller Wahrscheinlichkeit nach den Körper auf der Oststraße suchen, aber keinen finden würde; wahrscheinlich würde sie dann auf die Polizei laufen, daß von dort aus Nachfrage unter den fortgekommenen Sachen darüber angestellt werden könnte, und dann nach dem Hospital hinaus wandern; doch wir können uns damit trösten, daß die Seele am klügsten ist, wenn sie für sich handelt, nur der Körper macht sie dumm.
Wie gesagt, des Wächters Körper kam nach dem Hospital, wurde dort in die Reinigungsstube gebracht, und das erste, was man hier that, war natürlicherweise, daß man die Galoschen abnahm, und da mußte die Seele zurück; sie nahm sogleich die Richtung gerade nach dem Körper, und ein paar Sekunden darauf war wieder Leben in dem Manne. Er versicherte, daß es die schrecklichste Nacht seines Lebens gewesen sei; nicht für einen Thaler wollte er solche Empfindungen wieder haben, aber nun war es ja überstanden.
An demselben Tage wurde er wieder entlassen, aber die Galoschen blieben in dem Hospital.
IV. Ein Hauptmoment.
Eine höchst ungewöhnliche Reise.
Ein jeder Kopenhagener weiß, wie der Eingang zum Friedrichshospital in Kopenhagen aussieht; da aber wahrscheinlich auch einige Nichtkopenhagener diese kleine Schrift lesen, müssen wir eine kurze Beschreibung davon geben.
Das Hospital ist von der Straße durch ein ziemlich hohes Gitter geschieden, in welchem die dicken Eisenstäbe so weit von einander abstehen, daß, wie man sich erzählt, sich sehr dünne Leute hindurchgeklemmt und so ihre kleinen Besuche außerhalb abgestattet haben. Der Teil des Körpers, der am schwierigsten hinauszubringen war, war der Kopf; hier, wie oft in der Welt, waren also die kleinen Köpfe die glücklichsten. Dieses wird als Einleitung genug sein.
Einer der jungen Leute, von dem man nur in körperlicher Hinsicht sagen konnte, daß er einen großen, dicken Kopf habe, hatte gerade die Wache an diesem Abend. Der Regen strömte herab, doch ungeachtet dieser beiden Hindernisse mußte er hinaus, nur eine Viertelstunde; das war ja nichts, was er dem Pförtner zu vertrauen brauche, meinte er, wenn man durch die Eisenstangen schlüpfen könne. Da lagen die Galoschen, die der Wächter vergessen hatte; es fiel ihm nicht im mindesten ein, daß es die des Glückes seien, sie konnten in diesem Wetter recht gute Dienste leisten, daher zog er sie an. Nun kam es darauf an, ob er sich würde durchklemmen können, er hatte es früher nie versucht. Da stand er nun.
»Gott gebe, daß ich den Kopf hinaus bekomme!« sagte er, und sofort, obgleich derselbe sehr dick und groß war, glitt er leicht und glücklich hindurch, das mußten die Galoschen verstehen, aber nun sollte der Körper mit hinaus; hier stand er.
»Ach, ich bin zu dick!« sagte er. »Der Kopf, dachte ich, sei das Schlimmste; ich komme nicht hindurch.«
Nun wollte er rasch den Kopf zurückziehen, aber das ging nicht. Den Hals konnte er bequem bewegen, aber das war auch alles. Das erste Gefühl war, daß er ärgerlich wurde, das zweite, daß seine Laune unter Null fiel. Die Galoschen des Glückes hatten ihn in diese schreckliche Lage gebracht, und unglücklicherweise fiel es ihm nicht ein, sich frei zu wünschen, nein, er handelte, und kam nicht von der Stelle. Der Regen strömte herab, nicht ein Mensch war auf der Straße zu erblicken. Die Pfortenklingel konnte er nicht erreichen, wie sollte er nun loskommen! Er sah voraus, daß er hier bis zur Morgenstunde stehen könne, dann mußte man nach einem Schmied senden, damit die Eisenstäbe zerfeilt werden könnten, aber das geht nicht so geschwind, die ganze Knabenschule gerade gegenüber würde auf die Beine kommen, um ihn am Pranger zu sehen, es würde einen ungeheuren Zulauf abgeben. »Hu, das Blut steigt mir zu Kopfe, sodaß ich wahnsinnig werden muß! – Ja, ich werde verrückt! O, wäre ich doch wieder los, dann ginge es wohl vorüber.«
Sieh, das hätte er etwas früher sagen sollen, augenblicklich, sowie der Gedanke ausgesprochen war, hatte er den Kopf los und stürzte nun hinein, ganz verwirrt über den Schreck, den ihm die Galoschen des Glückes eingejagt hatten.
Hiermit dürfen wir nicht glauben, daß das Ganze vorbei war, nein – es wird noch ärger.
Die Nacht verstrich und der folgende Tag mit, es wurde nicht nach den Galoschen geschickt.
Am Abend sollte eine Vorstellung auf einem Liebhaber-Theater gegeben werden. Das Haus war gepfropft voll; unter den Zuschauern befand sich der junge Mann aus dem Hospital, der sein Abenteuer der vergangenen Nacht vergessen zu haben schien; die Galoschen hatte er angezogen, denn sie waren nicht abgeholt worden, und da es auf der Straße schmutzig war, konnten sie ihm ja gute Dienste leisten. Ein neues Gedicht, »Die Brille der Muhme«, wurde vorgetragen. Das war eine Brille, wenn man diese aufgesetzt hatte und vor einer großen Versammlung von Menschen saß, so sahen die Menschen wie Karten aus, und man konnte aus diesen alles, was im kommenden Jahre geschehen werde, prophezeihen.
Der Gedanke beschäftigte ihn, er hätte wohl eine solche Brille haben mögen; wenn man sie richtig gebrauchte, könnte man vielleicht den Leuten gerade in die Herzen hineinschauen, das wäre eigentlich noch hübscher, meinte er, als zu sehen, was im nächsten Jahre geschehen werde, denn das bekomme man doch zu wissen, das andere dagegen nie. »Ich denke mir nun die ganze Reihe von Herren und Damen auf der ersten Bank, – könnte man ihnen gerade in das Herz sehen, ja, da müßte eine Öffnung, eine Art von Laden sein; wie sollten meine Augen im Laden herumschweifen! Bei jener Dame dort würde ich sicher einen großen Modehandel finden, bei dieser da ist der Laden leer, doch würde es ihm nicht schaden, gereinigt zu werden. Würden da auch gute Läden sein? Ach ja,« seufzte er, »ich kenne einen, in dem ist alles gut, aber da ist schon ein Diener darin, das ist das einzige Übel im ganzen Laden! Aus dem einen und dem andern würde es schallen: Treten Sie gefälligst näher! Ja, könnte ich nur wie ein kleiner, niedlicher Gedanke hineinschlüpfen!«
Sieh, das war das Stichwort für die Galoschen, der junge Mann schrumpfte zusammen, und eine höchst ungewöhnliche Reise begann mitten durch die Herzen der vordersten Reihe der Zuschauer. Das erste Herz, durch welches er kam, war das einer Dame; doch glaubte er augenblicklich in einer Heilanstalt, in dem Zimmer zu sein, wo die Gipsabgüsse der verwachsenen Glieder an den Wänden hängen; nur war hier der Unterschied der, daß sie in der Anstalt genommen werden, wenn der Kranke hineinkommt, aber hier im Herzen waren sie genommen, und aufbewahrt, indem die guten Personen hinausgegangen waren. Es waren Abgüsse von Freundinnen, deren körperliche und geistige Fehler hier aufbewahrt wurden.
Schnell war er in einem andern Herzen, aber dieses erschien ihm wie eine große Kirche. Die weiße Taube der Unschuld flatterte über dem Altar; wie gern wäre er auf die Knie niedergesunken! Aber fort mußte er, in das nächste Herz hinein, doch hörte er noch die Orgeltöne, und er selbst kam sich vor, als wäre er ein neuer und besserer Mensch geworden, er fühlte sich nicht unwürdig, das nächste Heiligtum zu betreten, welches ihm eine ärmliche Dachkammer mit einer kranken Mutter zeigte. Durch das offene Fenster strahlte Gottes warme Sonne, herrliche Rosen nickten von dem kleinen Holzkasten auf dem Dache, und zwei himmelblaue Vögel sangen von kindlicher Freude, während die kranke Mutter um Segen für die Tochter flehte.
Nun kroch er auf Händen und Füßen durch einen überfüllten Fleischerladen, das war Fleisch und nur Fleisch, worauf er stieß, das war das Herz in einem reichen, geachteten Manne, dessen Name allgemein bekannt ist.
Nun war er in dem Herzen der Gemahlin desselben, das war ein alter, verfallener Taubenschlag. Das Bild des Mannes wurde als Wetterfahne benutzt, diese stand in Verbindung mit den Thüren, und so gingen diese auf und zu, so wie der Mann sich drehte.
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