Ларс Кеплер - Der Hypnotiseur
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»Nichts, eine Schulklasse«, antwortete sie verbissen. »Erik«, fuhr sie schnell fort, »Benjamins Verandatür ist aufgebrochen worden, das Fenster wurde eingeschlagen.«
Aus den Augenwinkeln sah ich Maja Swartling aufstehen und pantomimisch fragen, ob sie gehen sollte.
Ich nickte ihr kurz zu und zuckte bedauernd mit den Schultern.
Sie stieß versehentlich gegen den Stuhl, der über den Boden scharrte.
»Bist du allein?«, fragte Simone.
»Ja«, sagte ich, ohne zu wissen, warum ich log.
Maja winkte und schloss lautlos die Tür hinter sich. Ihr Parfüm hatte ich noch als schlichten und frischen Hauch in der Nase.
»Gut, dass du nicht hineingegangen bist«, fuhr ich fort. »Hast du die Polizei gerufen?«
»Erik, du klingst komisch, ist was passiert?«
»Abgesehen davon, dass sich möglicherweise gerade ein Einbrecher in unserem Haus aufhält? Hast du die Polizei gerufen?«
»Ja, ich habe meinen Vater angerufen.«
»Gut.«
»Er meinte, dass er sich sofort ins Auto setzt.«
»Du musst weiter weggehen, Simone.«
»Ich stehe auf dem Fahrradweg.«
»Siehst du das Haus?«
»Ja.«
»Wenn du das Haus siehst, kann jemand, der sich im Haus aufhält, dich sehen.«
»Hör auf«, sagte sie.
»Geh bitte zum Fußballplatz hoch – ich komme nach Hause.«
Ich parkte hinter Kennets schmutzigem Opel und stieg aus. Kennet kam mit verbissener Miene auf mich zu.
»Wo zum Teufel ist Sixan?«, rief er.
»Ich habe ihr gesagt, sie soll auf dem Fußballplatz warten.«
»Gut, ich hatte schon Angst, sie …«
»Sie wäre sonst mit Sicherheit ins Haus gegangen, ich kenne sie, sie kommt auf dich.«
Er lachte und umarmte mich fest.
»Schön, dich zu sehen, mein Junge.«
Wir gingen um die Häuserzeile herum auf die Rückseite. Simone stand nur ein kleines Stück von unserem Grundstück entfernt. Vermutlich hatte sie die eingeschlagene Tür bewacht, die direkt auf unsere schattige Veranda hinausführte. Sie blickte auf, ließ das Fahrrad stehen, kam zu mir, umarmte mich fest, schaute über meine Schulter und sagte:
»Hallo, Papa.«
»Ich gehe jetzt rein«, erklärte er ernst.
»Ich komme mit«, sagte ich.
»Frauen und Kinder müssen draußen warten«, seufzte Simone.
Wir stiegen alle drei über die niedrige Fingerstrauchhecke, überquerten den Rasen und die Veranda mit dem weißen Plastiktisch und vier Plastikstühlen.
Die Treppenstufe und das Blech waren von Glasscherben übersät. Zwischen den Scherben und Glassplittern auf dem Teppichboden in Benjamins Zimmer lag ein großer Stein. Wir gingen weiter in die Wohnung hinein, und ich überlegte, dass ich nicht vergessen durfte, Kennet von der Rute zu erzählen.
Simone folgte uns und schaltete die Karlsson-vom-Dach-Lampe an der Decke an. Ihr Gesicht glühte, und die rotblonden Haare lagen in Locken auf ihren Schultern.
Kennet ging in den Flur, schaute rechts ins Schlafzimmer und dann ins Badezimmer. Die Leselampe im Wohnzimmer brannte. In der Küche lag ein umgekippter Stuhl. Wir gingen von Raum zu Raum, aber es schien nichts gestohlen worden zu sein. Jemand war im Erdgeschoss auf der Toilette gewesen, das Toilettenpapier war über den ganzen Fußboden abgerollt worden. Kennet sah mich mit einem seltsamen Gesichtsausdruck an.
»Hat irgendwer ein Hühnchen mit dir zu rupfen?«, fragte er.
Ich schüttelte den Kopf.
»Nicht, dass ich wüsste«, sagte ich. »Sicher, ich begegne einer Menge labiler Menschen … genau wie du.«
Er nickte.
»Sie haben nichts mitgenommen«, sagte ich.
»Ist das normal, Papa?«, erkundigte sich Simone.
Kennet schüttelte den Kopf.
»Es ist nicht normal, jedenfalls nicht, wenn man ein Fenster einschlägt. Ihr solltet erfahren, dass er oder sie hier gewesen ist.«
Simone stand im Türrahmen zu Benjamins Zimmer.
»Ich finde, es sieht aus, als hätte jemand in Benjamins Zimmer gelegen«, sagte sie leise. »Wie heißt noch dieses Märchen? Goldlöckchen, stimmt’s?«
Wir eilten in unser Schlafzimmer und sahen, dass auch jemand in unseren Betten gelegen hatte. Die Tagesdecke war heruntergezogen worden und das Bettzeug zerknittert.
»Das ist nun wirklich verdammt seltsam«, meinte Kennet.
Es wurde eine Weile still.
»Dieses Ding«, platzte Simone heraus.
»Ja, genau, eben habe ich noch daran gedacht, und dann habe ich es doch wieder vergessen«, sagte ich, ging in den Flur und holte die Rute von der Hutablage.
»Was zum Teufel ist denn das?«, fragte Kennet.
»Das Ding lag gestern vor unserer Tür«, antwortete Simone.
»Darf ich mal sehen?«, sagte Kennet.
»Ich glaube, es ist eine Art Rute«, sagte ich. »Mit den Dingern hat man früher Kinder geschlagen.«
»Gut für die Disziplin«, grinste Kennet und sah sie sich an.
»Das gefällt mir gar nicht, ich finde das wirklich unheimlich«, sagte Simone.
»Ihr seid nicht bedroht worden?«
»Nein«, antwortete sie.
»Vielleicht soll man es ja so verstehen«, sagte ich, »dass jemand der Meinung ist, wir müssten bestraft werden. Ich habe es bisher nur für einen schlechten Scherz gehalten, weil wir Benjamin so bemuttern. Ich meine, wenn man nichts von Benjamins Krankheit weiß, können wir anderen Leuten schon ziemlich neurotisch vorkommen.«
Simone ging zum Telefon und rief in der Vorschule an, um sich zu vergewissern, dass mit Benjamin alles in Ordnung war.

Am Abend brachten wir Benjamin früh zu Bett, und ich lag wie üblich neben ihm und erzählte ihm die Handlung eines afrikanischen Kinderfilms mit dem Titel Kirikou . Benjamin hatte den Film viele Male gesehen und wollte fast immer, dass ich ihm vor dem Einschlafen die Geschichte erzählte. Wenn ich ein Detail vergaß, erinnerte er mich daran, und falls er noch wach war, wenn ich zum Ende kam, musste Simone Wiegenlieder singen.
Nachdem er eingeschlafen war, gossen wir eine Kanne Tee auf und schauten einen Film auf Video. Wir saßen auf der Couch, unterhielten uns über den Einbruch und fragten uns, warum nichts gestohlen worden war und jemand lediglich Toilettenpapier herausgezogen und in unseren Betten gelegen hatte.
»Vielleicht irgendwelche Jugendlichen, die ein ruhiges Plätzchen zum Vögeln gesucht haben«, meinte Simone.
»Nein, die hätten bestimmt ein größeres Durcheinander hinterlassen.«
»Ist es nicht ein bisschen seltsam, dass die Nachbarn nichts gemerkt haben? Adolfsson entgeht doch sonst nichts.«
»Vielleicht war er es ja selbst«, schlug ich vor.
»Der in unserem Bett gevögelt hat?«
Ich lachte, zog sie an mich und merkte, wie gut sie roch, ein ziemlich schweres Parfüm ohne jede einschmeichelnde Süße. Sie presste sich an mich, und ich fühlte ihren schlanken, jungenhaften Körper an meinem. Ich ließ meine Hände unter ihr loses Hemd und über die samtene Haut gleiten. Ihre Brüste waren warm und fest. Sie stöhnte, als ich ihren Hals küsste; ein Stoß heißen Atems strömte in mein Ohr.
Wir zogen uns im Lichtschein des Fernsehers aus, halfen einander mit schnellen, suchenden Händen, nestelten an den Kleidern herum, lachten uns an und küssten uns. Sie zog mich ins Schlafzimmer und schubste mich mit neckischer Strenge ins Bett.
»Kommt jetzt die Rute zum Einsatz?«, fragte ich.
Sie nickte, kam näher, senkte den Kopf, ließ ihre Haare über meine Beine streichen und lächelte mit gesenktem Blick, während sie sich weiter hoch bewegte. Die Locken fielen auf ihre schmalen, sommersprossigen Schultern. Als sie sich rittlings auf meine Hüften setzte, waren ihre Armmuskeln angespannt. Als ich in sie eindrang, liefen ihre Wangen rot an.
Für Sekundenbruchteile flimmerte die Erinnerung an ein paar Fotos in meinen Gedanken vorbei. Ich hatte die Bilder zwei Jahre vor Benjamins Geburt an einem Strand in der griechischen Ägäis gemacht. Wir waren im Bus die Küste entlanggefahren und ausgestiegen, wo es uns am besten gefiel. Als wir erkannten, dass der Strand menschenleer war, verzichteten wir auf Badekleidung. Wir aßen warme Wassermelonen in der Sonne und lagen anschließend nackt im seichten, klaren Wasser und streichelten und küssten uns. Wir liebten uns viermal an diesem Tag am Strand und wurden immer träger und wärmer. Simones Haare waren vom Salzwasser verfilzt, sie hatte diesen schweren, sonnengesättigten Blick und ein in sich gekehrtes Lächeln. Ihre kleinen, straffen Brüste, die Sommersprossen, die hellrosa Brustwarzen. Ihr flacher Bauch, der Nabel, die rötlich braunen Schamhaare.
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