Frei, Max - Einfache Zauberdinge
Здесь есть возможность читать онлайн «Frei, Max - Einfache Zauberdinge» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Год выпуска: 2013, Жанр: Старинная литература, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Einfache Zauberdinge
- Автор:
- Жанр:
- Год:2013
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Einfache Zauberdinge: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Einfache Zauberdinge»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Einfache Zauberdinge — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Einfache Zauberdinge», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
»Wurde er kürzlich aus dem Gefängnis entlassen?«, wollte Melifaro wissen. »Wann hast du ihn erwischt?«
»Im 26. Jahr des Chrember-Gesetzbuchs. Erst vor wenigen Monaten wurde er entlassen. Ich muss gestehen, dass ich ihn ganz vergessen hatte, aber im Wirtshaus habe ich ihn sofort erkannt. Er hat noch immer dieses schüchterne Lächeln, als wolle er nach der Uhrzeit fragen. Ich dachte gleich daran, dass Secha die Verwandten deines Freundes Ande Pu kennengelernt haben mochte, als er mit ihnen vor vielen fahren für den Orden des Grünen Mondes arbeitete. Sofort war mir klar, dass Secha etwas mit dem Diebstahl zu tun haben könnte. Er hatte mich beim Eintreten nicht erkannt, denn natürlich hatte ich mein Aussehen geändert. Als ich aber an seinen Tisch trat, zeigte ich ihm mein wahres Gesicht. Secha schrak zusammen, doch ich blieb freundlich. Wenn du einen nicht gerade klugen Menschen zum Reden bringen willst, brauchst du ihm nur zu verstehen zu geben, er sei nicht der Beschuldigte, sondern bloß ein Zeuge. Dann wird er sich vor Erleichterung sicher schnell verplappern. Das ist eines meiner Berufsgeheimnisse - und soeben habe ich es euch kostenlos verraten.«
»Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, Kofa«, bemerkte Melifaro lächelnd. »Dieses Berufsgeheimnis habe ich von dir nun zum 666. Mal erfahren.«
»Vielleicht solltest du meine Ratschläge nicht zählen, sondern befolgen.«
»Schön und gut, aber woher soll ich die beschränkten Menschen nehmen, auf die dein Ratschlag immer wieder zielt? Ich habe leider fast ausschließlich mit hochintelligenten Verbrechern zu tun.«
»Lass mich trotzdem weitererzählen«, sagte Melifaro und seufzte tief. »Ich habe Secha auf seinen alten Bekannten Soma Pu angesprochen. Er hat nur das Gesicht verzogen und getan, als könne er sich nicht an ihn erinnern. Das war ein Fehler, denn die Küche ist in jedem Orden der behaglichste Ort, und es ist ausgesprochen unglaubwürdig zu behaupten, man könne sich nicht an den Namen des Kochs erinnern. Dann sagte ich Secha, dieser Koch habe ein furchtbares Geheimnis. Natürlich hatte ich nicht vor, ihn direkt auf den Koffer anzusprechen. Also bat ich ihn,
mir über den Orden alles, woran er sich erinnern könne, zu erzählen. Ich versprach ihm sogar eine kleine Belohnung, natürlich rein hypothetisch. Prompt wusste Secha, worauf ich hinauswollte. Er erzählte mir viele Einzelheiten aus seiner Jugend und war so gut gelaunt, dass er uns Drachenfeuer bestellte, die Spezialität des Lokals. Plötzlich merkte ich, dass er sich in einen ungemein ramponierten Lochimantel gewickelt hatte. Das entsprach nicht dem Bild, das ich von ihm hatte, denn er stammte nicht nur aus recht wohlhabendem Hause, sondern seine Eltern hatten ihm auch jeden Diebstahl verziehen und ihn immer wieder in die Familie aufgenommen. Als ich ihn aber nach seiner finanziellen Lage fragen wollte, erklärte er plötzlich, er sitze im Durchzug, stand auf und ging zur Tür. Dann geschah etwas Unfassbares.«
»Ist dir etwa der Appetit vergangen?«, fragte Melifaro atemlos.
»Schlimmer noch - mir ist die Person abhandengekommen, die ich den ganzen Tag beobachtet hatte! Und das in einem geschlossenen Raum! Fragt sich nur, wie. Mein Magieanzeiger jedenfalls hat nicht ausgeschlagen.«
»Hat der Verdächtige etwa die Dunkle Tür genommen«, fragte ich interessiert.
»Eben nicht. Das hätte ich sofort bemerkt.«
»Moment mal«, sagte Melifaro. »Ich hab hier etwas nicht verstanden. Willst du ernstlich behaupten, Secha Modorok sei vor deinen Augen verschwunden?«
»Nicht ganz, denn für einen Moment hatte ich ihn nicht beobachten können. Das klingt sicher etwas seltsam, aber ein paar Sekunden lang war ich abgelenkt. Danach konnte ich mich wieder auf den Tisch konzentrieren, an dem der Mann eben noch gesessen hatte, und musste feststellen, dass er nun nicht mehr im Lokal war. Ich bin sofort auf die Straße gelaufen, aber er war nirgendwo zu sehen.«
»Soll ich mir deine Geschichte zu Ende anhören oder mich gleich auf die Suche nach dieser seltsamen Gestalt machen?«, fragte Melifaro kühl.
»Du brauchst ihn nicht zu suchen«, sagte Kofa seufzend. »Und gleich wirst du verstehen, warum. So was ist mir wirklich noch nie passiert. Ich war wütend auf mich, schwor mir aber, das Vereinigte Königreich so lange zu durchkämmen, bis ich den Mann gefunden hätte. Ich kehrte an meinen Tisch zurück, um mich auf die Suche nach Secha zu konzentrieren. Aber auch das half mir nicht. Also versuchte ich daran zu denken, welches Unheil er schon angerichtet hatte, und nach wenigen Minuten trugen meine Füße mich auf das Linke Ufer, genauer gesagt zur Villa des alten Sir Tschafa Ranwara. Ich war überzeugt, Secha habe etwas mit diesem Haus zu tun. Da es schon spät war und ich weder den Hausbesitzer noch seine Diener stören wollte, meldete ich mich per Stummer Rede bei Kekki, die mir erzählte, dort sei vor vier Tagen ein Diebstahl geschehen. Verschwunden waren Geld und einige seltsame Gegenstände, erstaunlicherweise aus einem Zimmer, das mit einem Spezialschloss gesichert war, dessen Schlüssel allein der Hausherr besaß. Es gab auch keine Einbruchsspuren, und obwohl sehr viel Personal im Haus beschäftigt war, hatte keiner etwas bemerkt. Ich fragte Kekki, ob in letzter Zeit etwas Ähnliches vorgekommen sei, und siehe da: Kürzlich ist etwas Geld aus dem Kronschatz verschwunden.«
»Nicht schlecht«, meinte Melifaro und pfiff durch die Zähne. »Warum weiß der Kleine Geheime Suchtrupp nichts davon?«
»Die Summe war zu klein, als dass die Stadtpolizei sich an uns hätte wenden müssen. Na schön, nachdem ich das alles erfahren hatte, ging ich zu Lady Modorok, der Mutter von Lady Techi, um ihr alles zu erzählen und sie zu fragen, ob sie womöglich wisse, wo sich ihr Sprössling herumtreibe. Aber das war vergebliche Liebesmüh. Unter uns gesagt: Manchmal werden Nachkommen den Eltern zum Verhängnis. Das einzig Interessante bei dem Besuch war, dass ich in Sechas Schlafzimmer auf eine kleine Tür stieß, hinter der sich Sachen befanden, die er Tschafa Ranwara gestohlen hatte. Dort lag auch das aus dem Kronschatz gestohlene Geld. Ich befahl den Polizisten, es dem Eigentümer zurückzubringen, und blieb im Hause Modorok, um auf Secha zu warten. Offenbar liebte er die Hauptstadt und seine Mutter über alles und hielt sich obendrein für jemanden, der nicht zu fangen war. Er war dumm genug zu glauben, er könne seinen Verfolgern immer wieder ein Schnippchen schlagen. Ich wartete einige Stunden im Sessel auf ihn, schlief dann aber ein. Plötzlich wachte ich auf und trat mit dem sicheren Gefühl, Secha sehr bald zu erwischen, auf die Straße. Ich ging zum Haus an der Brücke, stieg in mein A-Mobil und fuhr los. Plötzlich hörte ich einen Schrei, den ich nie vergessen werde. Ich sprang aus dem Wagen und sah Secha Modorok auf der Straße liegen. Er war tot. Eine magische Kraft musste ihn und mein A-Mobil zusammengeführt haben. Dann ließ ich Sir Skalduar van Dufunbuch kommen, um die Todesursache feststellen zu lassen. Ich begriff, dass der arme Secha allein nicht die Kraft gehabt hätte, all diese Diebstähle zu begehen.
Während Skalduar den Toten untersuchte, nahm ich mir seine Kleidung vor - und seht mal, was für einen Schatz ich gefunden habe«, sagte Kofa, zog einen verschlissenen Lochimantel hervor und legte ihn sich um, doch nichts geschah.
»Gut, Jungs, hier am Tisch funktioniert der Trick nicht, aber ich werde jetzt tun, als wollte ich gehen, und ihr schaut mir dabei zu.«
Das taten wir gern. Ich beobachtete seinen Rücken, merkte aber plötzlich, dass mir etwas ins Auge geraten war, und konnte mich nicht mehr auf Kofa konzentrieren.
»Max, ich glaube, ich spinne. Wo ist er? Siehst du ihn?«, fragte Melifaro verwirrt.
»Nein, ich sehe ihn auch nicht.«
Es stellte sich heraus, dass Kofa die ganze Zeit neben unserem Tisch stehen geblieben war.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Einfache Zauberdinge»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Einfache Zauberdinge» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Einfache Zauberdinge» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.