Frei, Max - Einfache Zauberdinge
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- Название:Einfache Zauberdinge
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»Auch wenn es Ihnen merkwürdig vorkommt: Ich möchte Sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit sprechen. Ich habe so große Neuigkeiten, dass wir uns am besten im Büro treffen.«
»Unsinn, Max. Glaub mir, wir können uns auch im Fressfass problemlos über die größten Geheimnisse unterhalten.«
»Ich muss gehen«, sagte ich zu Techi. »Und ich fürchte, der Tag wird anstrengend. Vielleicht siehst du mich in ein paar Stunden wieder, vielleicht aber kehre ich erst in einem Jahr mit langem Bart zurück.«
Ich zog eine Grimasse, denn mir war Kapitän Gjata eingefallen. Auch seine Geschichte musste ich verfolgen.
»Das geht nicht so schnell«, sagte Techi. »Wenn du dich mit einer Haarpracht schmücken willst, die dir bis zur Taille reicht, musst du sehr viel länger verschwinden. Aber so einen Rauschebart würde ich dir nicht empfehlen.«
»Das will ich auch hoffen!«
Nachdem der von einem Geist besessene Lonely-Lokley meinen Wagen zerstört hatte, war ich in einem A-Mobil-
Geschäft gewesen, um mir ein neues Gefährt zu kaufen. Dort hatte mich die Auswahl so begeistert, dass ich mehrere Modelle erstanden und sie an verschiedenen Orten von Echo geparkt hatte. So war es für mich nun kein Problem, rasch an einen eigenen Wagen zu kommen, obwohl ich mich am Vortag mit dem Dienst-A-Mobil nach Hause hatte bringen lassen.
Zwar hatte ich mich daran gewöhnt, ein mächtiger Zauberer zu sein, aber mein Reichtum überraschte mich noch immer.
Im Fressfass wartete Sir Juffin an unserem Lieblingstisch auf mich.
»Du bist schnell wie immer«, sagte er unbeeindruckt mit auf die vor ihm stehende Tasse gerichtetem Blick. Dann sah er auf und lächelte listig. »Anscheinend willst du mir etwas Unglaubliches mitteilen. Ist Lojso Pondochwa auferstanden?«
»Sie wissen es also?«, fragte ich baff.
»Eigentlich sollte das ein Witz sein«, meinte Sir Juffin achselzuckend. »Und ich hoffe, dabei bleibt es auch.«
Ich erzählte ihm alles von dem Moment an, da ich mich entschieden hatte, das Kissen mit Techi zu teilen. Und als Krönung präsentierte ich ihm die Kratzwunden an den Händen.
»Warum hast du das Gras überhaupt angefasst?«, fragte mein Chef. »Um Beweise für mich zu haben?«
»Für so klug halten Sie mich sicher nicht«, entgegnete ich. »Im Traum hätte ich fast einen Hitzschlag erlitten und habe unwillkürlich nach dem Gras gegriffen, um nicht immer schneller den Hügel hinabzurollen. Wenn Sie wüssten, was dort für Temperaturen herrschen!«
»Das weiß ich«, sagte Juffin ruhig. »Ich war schon dort. Aber eigentlich freue ich mich, dass es Lojso Pondochwa gutgeht, denn ohne ihn wäre die Welt sehr langweilig. Was hast du für einen Eindruck von ihm?«
»Er hat mir gefallen«, sagte ich nachdenklich. »Natürlich weiß ich, dass es den echten Lojso nicht gibt und er seinen Gesprächspartnern stets in der Gestalt erscheint, in der sie sich am liebsten sehen. Und Sie haben Recht: Er weiß sich hervorragend an die Wünsche seines Gegenübers anzupassen. Aber wie ist er wirklich? Hatten Sie stets nur mit einer Kopie Ihrer selbst zu tun, oder hat er Ihnen sein wahres Gesicht gezeigt?«
»Manchmal. Wir hatten viele gemeinsame Bekannte. Und auch Maba Kaloch war eng mit ihm befreundet. Lojso war launisch und oft aggressiv - nicht böse eigentlich, eben aggressiv. Wenn man mit dem echten Lojso zu tun hatte, wusste man nicht, ob er alles ringsum zu Kleinholz schlagen oder selbst explodieren würde. Er war oft charmant, konnte aber schnell unerträglich werden. Seine alten Freunde aus der Höheren Zauberschule erzählten mir, er sei zwar vergöttert worden, doch alle hätten Distanz zu ihm gehalten. Er war einfach eine zu starke Persönlichkeit, als dass sich andere in seiner Gegenwart wohlgefühlt hätten. Aber auch Lojso sehnte sich nicht nach Gesellschaft, sondern war der geborene Einzelgänger.«
»Sie sind anscheinend geradezu begeistert von Ihrem alten Feind«, sagte ich und lächelte vorsichtig.
»Irgendwie schon«, pflichtete mein Chef mir bei. »Ich mag seltsame Menschen, und Lojso Pondochwa war nicht nur ein exzentrischer Psychopath, sondern auch ein genialer Zauberer. Es heißt, er habe früher zaubern als laufen gelernt, und das glaube ich sogar. Zum Glück hatte ich einen ziemlichen Vorsprung, was das Erlernen der Reinen Magie anlangt. Übrigens haben wir uns den lustigsten Kampf in der Geschichte der Traurigen Zeit geliefert. Wir waren befreundete Magier, die sich nicht gegenseitig umbringen wollten, den Kampf aber beenden mussten und gleichermaßen neugierig darauf waren, wie er ausginge.«
»Warum haben Sie sich überhaupt diesen Titanenkampf mit Lojso geliefert?«, bohrte ich nach. »Schließlich haben Sie ihn gemocht - und er Sie.«
»Das war mein Auftrag und gehörte zu meinen Pflichten«, sagte Juffin achselzuckend. »Lojso hätte diese Welt vernichten können und hatte sogar schon erste Schritte dazu unternommen. Außerdem glaube ich nicht, dass wir je wahre Freunde geworden wären, denn das Schicksal hat uns stets gegensätzliche Rollen zugewiesen.«
»Verstehe«, sagte ich seufzend. »Aber was soll ich jetzt tun, Juffin? Wie soll es mit mir, Lojso, meinen Träumen und Techi weitergehen?«
»Selbst auf die Gefahr hin, dass du vom Stuhl fällst: Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle solltest du ein eigenes Kissen benutzen. Anscheinend kann Lojso nur über seine Tochter mit dir kommunizieren, denn als sein letztes lebendes Kind ist sie sein Fenster in unsere Welt. Ich hatte von Anfang an den Eindruck, deine Beziehung zu Techi sei eine Falle, die Lojso dir gestellt hat.«
»Aber sie hat doch nicht die leiseste Ahnung von alldem«, wiederholte ich.
»Das ist ja das Problem. Würde sie die Lage durchschauen, würde ich mich viel sicherer fühlen. Techi ist sehr nett; eine bessere Frau findest du nicht. Und du hast dir umsonst Sorgen gemacht, Max: Ich verlange nicht, dass du sie verlässt. Aber leg deinen Kopf in Zukunft nicht mehr auf ihr Kissen.«
»Das wird mir schwer fallen, aber ich verspreche es«, sagte ich und spürte meine gute Laune zurückkehren.
»Vielleicht wird dir alles noch viel schwerer fallen als du glaubst«, sagte Juffin nachdenklich. »Du weißt ja nicht, was dein Körper tut, wenn du in die Träume anderer schlüpfst. Jedenfalls kannst du leicht wieder mit dem Kopf auf Techis Kissen geraten. Dafür reicht es ja schon, dich mit Schwung auf die Seite zu drehen.«
»Das passiert nur selten«, sagte ich betrübt. »Techi und ich schlafen zu verschiedenen Zeiten und meist in getrennten Betten. Die letzte Nacht war eine Ausnahme.«
»Warten wir's ab«, meinte Juffin skeptisch. »Jedenfalls bin ich überzeugt, dass die Bekanntschaft mit Lojso dir noch Probleme bereiten wird. Er ist mächtig genug, einen Weg zu finden, dich auch ohne den Umweg über seine Tochter zu erreichen. Und weil er es auf dich abgesehen hat, wird es auch keine Rolle spielen, auf welchem Kissen dein Kopf liegt. Lojso ist zwar gefährlich, aber du bist auch kein Waisenknabe. Und ich glaube, du bist gespannt darauf, dich mit ihm zu messen.«
»Sehr gespannt sogar«, sagte ich lächelnd. »So sehr, dass mir bei diesem Gedanken schwindelt. Lojso hatte Recht, als er vom kleinen Silberfuchs Tschifa erzählte. Ich glaube, wir zwei sind uns sehr ähnlich.«
»Aber du bist noch neugieriger als ich.«
»Ich habe noch nicht viel Erfahrung, und man kann mich mit einem einfachen Zaubertrick locken. Genau das macht der alte Lojso offenbar gerade.«
Wir schwiegen nachdenklich. Dann unterbrach ich die Stille. »Wissen Sie, Juffin, ich bin überzeugt, dass Lojso Pondochwa mir wenig anhaben kann. Sonst hätte sich eines meiner Herzen gemeldet. Sorge bereitet mir nur, dass ich ihn eines Tages besuchen und nicht mehr zurückkehren könnte.«
»Das Leben ist eine Reise ohne Rückfahrkarte«, sagte mein Chef brüsk. »Wer etwas anderes sagt, der lügt. Und damit soll es für heute genug sein mit Lojso Pondochwa. Behandle das, was heute Nacht geschehen ist, streng vertraulich. Niemand darf etwas davon erfahren, auch Techi nicht. Es betrifft zwar auch sie, doch sie könnte versuchen, dich künftig von ihrem Vater fernzuhalten.«
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