Frei, Max - Einfache Zauberdinge

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Einfache Zauberdinge: краткое содержание, описание и аннотация

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»Was könnte sie denn unternehmen?«

»Da gibt es Möglichkeiten genug. Sie hat ein gespaltenes Verhältnis zu ihm, und die Gefahr, dass sie sich einmischt, ist groß. Die Tochter von Lojso Pondochwa fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut. Dabei kenne ich viele Menschen, die gern an ihrer Stelle wären.«

»Nur wenige fühlen sich wohl in ihrer Haut. Die Haut der anderen hat eine fast magische Anziehungskraft.«

»Du klopfst ja heute schlaue Sprüche! Ich mache mir Sorgen um dich«, sagte mein Chef und lächelte listig.

Ich war beruhigt, denn solange Juffin sich Spott erlaubte, drohte der Welt keine Katastrophe - was auch immer Lojso Pondochwa unternehmen mochte.

»Jetzt haben wir aber genug über meine Klugheit geredet! Gestern Nacht ist noch etwas Seltsames geschehen«, sagte ich und wollte meinem Chef die Geschichte von Kapitän Gjata erzählen, doch er schüttelte energisch den Kopf. »Damit kannst du zu Kofa gehen.«

»Woher wissen Sie, was ich Ihnen habe berichten wollen?«, fragte ich erstaunt.

»Ich habe keine Ahnung, worum es geht, doch mein Herz sagt mir, dass Kofa der ideale Ansprechpartner ist. Dachtest du etwa, nur dein Herz könne kluge Ratschläge erteilen?«

»Schon gut. Dann kann ich Ihnen beim Essen aber leider keine Gesellschaft leisten. Wer bei Kofa etwas erreichen will, muss Speis und Trank mit ihm teilen.«

»Willst du etwa behaupten, du könntest keine zwei Essen nacheinander verputzen?«, fragte mein Chef lächelnd. »Was hat dieser Lojso bloß heute Nacht mit dir angestellt?«

Ich kicherte und meldete mich per Stummer Rede bei Kofa: »Ich sterbe vor Hunger. Außerdem habe ich ein Geheimnis, das nur für deine Ohren bestimmt ist.«

»Denk dir, auch ich habe eine interessante Neuigkeit. Ich weiß nur noch nicht, ob sie eher für dich oder für Melifaro geeignet ist. Wo treibst du dich rum?«

»Ich sitze im Fressfass und betrachte den leergegessenen Teller von Juffin«, antwortete ich.

»Gut, lass auch noch Melifaro kommen, und bestellt euch was. Ich bin gleich da«, sagte Kofa.

Kaum hatte ich die Stumme Rede beendet, stand mein Chef auf. »Gut, Max, bis bald. Ich nehme an, du bleibst hier, um dich mit deinen Kollegen zu treffen.«

»Vielen Dank, dass Sie mich hinsichtlich Lojso Pondochwa beruhigt haben.«

»Das war doch selbstverständlich«, sagte Juffin, winkte mir vom Ausgang her zu und verschwand.

Nach kaum einer Minute öffnete sich die Tür zum Fressfass, und Melifaro kam herein. Diesmal trug er einen nagelneuen, grellroten Lochimantel. Fast wäre ich ohnmächtig geworden, doch mein Kollege fühlte sich in seiner Neuanschaffung offenbar sehr wohl.

»Habe ich Juffin verjagt?«, fragte er. »Das wäre ganz was Neues. Ist etwas Wichtiges passiert? Dann muss ich doppelt so viel essen, denn vielleicht komme ich lange nicht mehr dazu.«

»Wenn Kofa uns seine Neuigkeiten erzählt, sage ich auch etwas dazu. Du solltest sicherheitshalber eine ordentliche Portion bestellen.«

»Ein großartiger Rat! Was würde ich ohne dich nur tun?«

»Ohne mich würdest du nur Dummheiten anstellen, aber das weißt du ja«, sagte ich und lieferte ihm damit beiläufig die Pointe, auf die er es abgesehen hatte.

Melifaro nickte nur und musterte mich. Ich merkte, dass er bester Laune war.

»Bei dir läuft's gut, was?«, fragte ich neugierig.

»Ich kann nicht klagen«, gab Melifaro zurück und widmete sich dann ausschließlich dem Essen.

Schau dir diesen Schönling an, sagte ich mir. Und mach dir klar, dass auch dein Gesicht, wenn du frisch verliebt bist, diesen idiotischen, überglücklichen Ausdruck hat. Vielleicht sieht es sogar noch schlimmer aus, denn du neigst zu Übertreibungen, Max.

»Was gibt's da zu glotzen?«, fragte Melifaro.

»Ach, nichts Besonderes, mein Freund. Ich mache mir nur Gedanken über mich. Du kommst zwar auch darin vor, aber ganz am Rande.«

»Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Betrogene Ehemänner können sich solche Späße erlauben.«

»Bin ich so schnell zum Hahnrei geworden?«

»Was noch nicht ist, kann sehr bald werden«, erklärte Melifaro nachdrücklich. »Nach deinem gestrigen Auftritt kann es jeden Moment so weit sein. Die drei Mädchen wirkten nach deiner Freiheitsrede so erleichtert, dass ich nur Mitleid mit dir haben kann«, sagte er und wandte sich zur Tür. »Ah, da kommt ja unser Meister des Verhörs! Hallo, Kofa.«

»Hallo«, gab Kofa Joch zurück und setzte sich zu uns. »Heute ist gar kein schlechter Tag für mich, muss ich sagen. Warum esst ihr nicht?«

»Wir waren zu beschäftigt«, sagte Melifaro. »Wir haben uns über Frauen unterhalten.«

»Zu diesem interessanten Thema kann ich leider nichts beitragen, doch es gibt noch andere spannende Dinge, zum Beispiel die Arbeit. Max, sind deine Neuigkeiten für mich wirklich so wichtig?«

»Das weiß ich noch nicht. Fang du am besten an.«

Kofa ließ den Blick über den üppig gedeckten Tisch wandern, kniff die Augen zu und lehnte sich zurück. »Seit wir uns mit Kekki ausführlich über den Koffer von Ande Pu unterhalten haben, muss ich ständig an dieses Gepäckstück denken. In solchen Fällen tragen meine Beine mich unbewusst dorthin, wo ich Genaueres darüber erfahren kann. Das ist eines meiner nützlichsten Talente. Als ich noch bei der Polizei gearbeitet habe, habe ich diese Fähigkeit jeden Tag unter Beweis gestellt. Doch auch heute kann ich mich nicht beklagen, denn in Echo gibt es viele Wirtshäuser, und ich gerate immer in das richtige. Was wäre ein Mann in meiner Funktion ohne dieses Talent schon wert? «

»Donnerwetter!«, bemerkte ich und pfiff durch die Zähne. »Deine Arbeit hab ich mir ganz anders vorgestellt.«

»Daher diese Erklärung. Außerdem wollte ich dir zeigen, dass meine Neuigkeiten etwas mit deiner Koffergeschichte zu tun haben dürften.«

Kofa machte eine Pause, denn er bekam das bestellte Essen gebracht. Nachdem er sein Gericht gemustert hatte, fuhr er fort: »Gestern Abend habe ich deine drei Frauen nach Hause gefahren. Danach bin ich noch spazieren gegangen und habe mir weiter über die Geschichte mit dem Koffer den Kopf zerbrochen. Meine Beine taten ihren Dienst, und ich landete im Wirtshaus Trunkener Regen.«

»Dort ist es sehr nett«, mischte sich unser Experte Melifaro ein.

»Schöne Freunde seid ihr! Da kennt ihr seit Jahren ein nettes Lokal und sagt mir kein Sterbenswörtchen davon«, beklagte ich mich.

»Da kommst du schon noch hin. Aber jetzt unterbrich mich nicht weiter«, sagte Sir Kofa mit ungeduldiger Handbewegung. »Im Trunkenen Regen war es ziemlich leer. Es herrschten also ideale Bedingungen, um einen alten Bekannten anzusprechen - Secha Modorok nämlich, der einst beim Orden der Grünen Monde beschäftigt war.«

»Für diesen Orden haben auch Vater und Großvater meines lieben Freundes Ande Pu gearbeitet, und zwar als Köche - nachdem sie die Piraterie an den Nagel gehängt und sich in Echo angesiedelt hatten«, stellte ich fest. »Beide starben, als die Armee von König Gurig VII. die Residenz des Ordens in Flammen aufgehen ließ.«

»Nur Ordensmitglieder, die sich nicht in der Residenz aufhielten, überlebten den Brand«, berichtete Kofa. »Einige davon - durchweg jüngere Magister - verließen das Vereinigte Königreich sofort und in großer Eile. Die übrigen Überlebenden - Dienstpersonal des Ordens - blieben erstaunlicherweise unbehelligt. Zu ihnen gehörte Secha Modorok. Schon in der Traurigen Zeit war er ein Dieb, und auch nach Verabschiedung des Chrember-Gesetzbuchs konnte er nicht von seinen Fischzügen lassen. In den ersten Jahren der neuen Epoche gab es auffällig viele Diebstähle, bei denen Unerlaubte Magie zum Einsatz kam. Das gefiel der Stadtpolizei natürlich gar nicht, denn am Anfang seiner dortigen Karriere war General Bubuta Boch noch unbedarfter als heute und hatte keine so ausgezeichneten Helfer wie Hauptmann Apur Blaki oder den verstorbenen Schichola. Mein Gespräch mit Secha lief so wunderbar, dass ich beschloss, den netten jungen Mann zu überlisten. Er ist übrigens wirklich nett - ihr solltet mal seine ratlosen blauen Augen und seine Stupsnase sehen. Seit seiner Jugend hat er sich kaum verändert. Selbst als er wegen zweifachen Mordes ins Cholomi-Gefängnis eingeliefert wurde, sah er noch aus wie die Unschuld selbst.«

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