Frei, Max - Einfache Zauberdinge
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- Название:Einfache Zauberdinge
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»Eher Letzteres ... obwohl - was soll's? Von Ihnen geht keine Gefahr aus. Im Moment jedenfalls nicht.«
»Schau an! Im Moment spürst du keine Gefahr, aber dem lässt sich abhelfen.«
Ich musste lächeln, denn Lojso Pondochwa kopierte meine Sprachmelodie und meine Gesten - genau wie seine Tochter. Was das anging, hatte mein Chef wirklich Recht gehabt. In meiner Beziehung mit Techi war das nur ein interessantes Detail, aber der strenge Blick, mit dem ihr Vater seine Mimikry begleitete, ließ mir den Atem stocken.
Die Lage entspannte sich aus einem einfachen Grund: Es wurde mit jeder Minute heißer. Die Temperatur bestätigte meine Vermutung, dass Lojso nur einen kurzen Ausflug aus der Hölle gemacht hatte.
»Schön und gut, aber ich würde jetzt gern aufwachen«, sagte ich und wischte mir erneut den Schweiß vom Gesicht. »Mir ist nämlich heiß, und wenn ich länger hierbleiben soll, muss ich mir einen Ventilator oder wenigstens ein Eis aus der Ritze zwischen den Welten angeln.«
»Es ist allenfalls warm, aber du bist noch nicht lange genug hier, um den Unterschied zu merken. Wenn du aufwachen willst, musst du einfach die Anhöhe verlassen. Es ist sehr leicht, Max, von mir wegzugehen«, sagte er sanft. »Ob du es glaubst oder nicht: Ich will mich ganz und gar nicht mit dir streiten. Du bist der Erste, der mich besucht, seit der schlaue Fuchs aus Kettari mich hierhergelockt hat.«
»Er hat mir erzählt, er habe Sie in eine verschwindende Welt gelockt, damit Sie mit dieser Welt vergehen. Offenbar ist das misslungen.«
»Wie du siehst, verschwindet niemand für immer aus Echo. Auch wir zwei befinden uns in einer vom Verschwinden bedrohten Welt, die aus den Jugendträumen einer Frau besteht - einer schrecklichen Ziege, unter uns gesagt. Im All gibt es viele Welten, die so entstanden sind. Sie existieren, solange ihre Schöpfer leben. Als mich Juffin hierherlockte, hatte sich diese Frau zu sterben entschlossen, und dazu war es auch höchste Zeit. Aber ich bin nicht mit dieser Welt verschwunden, denn Juffin hatte nicht damit gerechnet, dass ich Kraft genug hatte, das Sterben dieser Frau und ihrer Welt hinauszuzögern. Ich weiß zwar nicht, wie lange ich diesen Schwebezustand noch aufrechterhalten kann, aber ich werde sicher länger leben als jeder andere Mensch. Die Erben dieser Frau tun mir ein wenig leid, aber was kann ich dafür?«
»Ich hätte nie gedacht, dass ich Juffin mal erzählen würde, mit Ihnen gesprochen zu haben. Wissen Sie, Lojso, ich habe die Angewohnheit, meinem Chef alles zu berichten - das ist wie ein nervöser Tick.«
»Natürlich erzählst du ihm das alles«, sagte er lächelnd. »Immerhin habe ich dich nicht ohne Hintergedanken hergelockt. Ich habe mich hier ganz gut eingelebt und hatte auch viel Zeit dafür. Juffin hat dafür gesorgt, dass ich diese Welt nicht verlassen kann, und ich habe mich bemüht, dass niemand ohne meine Einladung hier erscheint. Erzähl ihm also, was du willst. Du kannst gern übertreiben. Dein Chef ist wirklich ein Sonderling. Weißt du, wie man ihn früher nannte?«
Ich sah ihn nur fragend an.
»Tschifa«, sagte er achselzuckend. »Natürlich weißt du nicht, was das bedeutet. Tschifas sind kleine Silberfüchse in den Bergen der Grafschaft Schimara. Sie sind sehr schlau, und es ist kaum möglich, sie zu fangen. Doch sie sind neugierig, und wer sich ihre Neugier zunutze macht, kann sie erwischen. Ihr Jäger muss etwas Außergewöhnliches beherrschen, Kopfstand zum Beispiel oder Jonglieren. Dann besteht die Chance, dass ein Tschifa seinen Bau verlässt ... Aber solche Tricks können nur sehr junge Tiere begeistern. Unter den Jägern von Schimara gab es viele gute Zauberer, die sich einiges einfallen ließen. Ich glaube also nicht, dass Juffin von deinen Neuigkeiten sehr beeindruckt sein wird. In der Tiefe seiner Seele hofft er ohnehin auf ein Zeichen von mir. Er will nur kurz seinen Bau verlassen, mich beobachten und wieder verschwinden. Auch mir gefällt diese Einstellung.«
»Mir auch«, sagte ich lächelnd. »Das interessiert mich sehr, aber das hiesige Klima bekommt mir nicht. Ich fürchte, ich werde Ihrem Rat folgen und die Anhöhe verlassen. Ich kann mir gut vorstellen, in welchem Zustand ich aufwachen werde.«
»Geh, geh, natürlich«, pflichtete er mir bei. »Wir sehen uns noch.«
»Ist das eine Einladung oder eine Warnung?«
Ich war innerlich gespalten, und nur meine Zähigkeit ließ mich aufstehen. Fast hätte ich Lojso Pondochwa gebeten, mich vom Hügel zu tragen. Er gefiel mir, und ich wollte mich von der besten Seite zeigen.
»Meine Worte kannst du so oder so verstehen«, sagte er. »Aber ich weiß schon, dass ich mich nicht sonderlich bemühen muss, dich wieder hierherzulocken. Du bist noch neugieriger als dein Mentor und außerdem ein junger Tschifa.«
»Wenn Sie es sagen«, antwortete ich. »Für unser nächstes Wiedersehen möchte ich Ihnen empfehlen, sich im Fundus meiner jugendlichen Träumereien ein besonders schrilles Bild meiner selbst auszusuchen. Wenn Sie in meinem Gedächtnis stöbern, werden Sie sicher fündig. Vielleicht werden Sie mir dadurch noch sympathischer.«
Allmählich wurde ich frech, aber das zeigte nur, wie schlecht es mir ging.
»Es lohnt nicht, in deinem Gedächtnis zu stöbern«, meinte Lojso Pondochwa. »Du liebst dich über alles auf der Welt.«
»Was bin ich nur für ein egoistischer Unmensch!«, rief ich theatralisch und machte den ersten Schritt bergab. »Aber ich kann ja nichts dafür, dass ich so ein hübsches Gesicht hatte.«
In meinem Kopf rauschte es, und ich torkelte wie ein Betrunkener. Dennoch ging ich weiter, bis ich umfiel und im trockenen Gras abwärtsrollte.
Erleichtert atmete ich endlich wieder normale Luft ein. Den Magistern sei Dank: Ich lag in Techis halbdunklem Schlafzimmer unter einer Decke. Meine Freundin atmete neben mir, und das war wunderbar.
Als ich aus dem Fenster sah, ging gerade die Sonne auf. Offenbar hatte ich nur eine Stunde geschlafen. Wer hätte das gedacht! Dann betrachtete ich meine Hände und stellte fest, dass sie voller Kratzer waren, die ich mir offenbar im Traum bei dem Versuch zugezogen hatte, nicht weiter durchs trockne Gras zu kugeln.
Was hatte ich denn erwartet? Dass es sich bei meinem Treffen mit Lojso Pondochwa um einen harmlosen Traum gehandelt hatte, den ich meinem Psychoanalytiker genüsslich auf der Couch erzählen konnte? Ich schob die lädierten Hände unter die Decke und legte den Kopf zurück auf mein Kissen. Nach dem kurzen, aber intensiven Ausflug in die persönliche Hölle des Großen Magisters Lojso Pondochwa fühlte ich mich so zerschlagen, als käme ich von einer anstrengenden Nachtschicht zurück.
Es gelang mir, erneut einzuschlafen. Diesmal hatte ich keine Träume, und das war auch besser. Bald aber weckte mich Techis sanfte Hand. Ich fühlte mich wunderbar erfrischt und hielt es für besser, ihr nichts von meinem Treffen mit ihrem unglaublichen Vater zu erzählen. Sie durfte auch nicht erfahren, dass ich ihr Kissen benutzt hatte, um in ihre Träume zu dringen. Sie musste ohnehin ihr Leben lang für ihren Vater büßen, und ich wollte ihr keine weiteren Probleme bereiten. Meine Geschichte war allein für Juffins Ohren bestimmt.
Aufmerksam blickte ich in Techis sanfte, etwas schläfrige Augen und lauschte auf meine zwei Herzen, die ganz gleichmäßig schlugen. Offenbar ahnte meine Freundin nicht, dass ich ihren Vater getroffen hatte.
Ich hielt mich an mein Versprechen, Juffin erst mittags zu wecken - egal, was passiert sein sollte.
Als ich mich per Stummer Rede bei ihm meldete, bestürmte ich ihn: »Ich muss dringend mit Ihnen zu Mittag essen, Sir.«
»Wirklich? Manchmal habe ich den Eindruck, du möchtest auf meine Kosten ein wenig sparen.«
»Nein, Sir, ich habe Ihnen einiges zu erzählen, und es ist wichtig.«
»Das habe ich mir schon gedacht - sonst hättest du dich sicher nicht mit Stummer Rede gequält. Ich bin seit ein paar Minuten im Fressfass. Komm dorthin.«
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