Wilkie Collins - Die Frau in Weiss

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»Gewiß nicht,« entgegnete Miß Halcombe.

»Hat sie Sie gesehen?«

»Nein!«

»Dann also sah sie Niemanden aus dem Hause außer einem gewissen Mr. Hartright, der ihr zufällig auf dem Gottesacker begegnete?«

»Weiter Niemand.«

»Mr. Hartright war in Limmeridge als Zeichenlehrer beschäftigt, wie ich glaube? Ist er ein Mitglied eines der Aquarellistenvereine?«

»Ich glaube, ja,« entgegnete Miß Halcombe. Er hielt einen Augenblick inne, wie wenn er ihre letzte Antwort erwäge, und fügte dann hinzu:

»Erfuhren Sie, wo Anna Catherick während ihres Aufenthaltes in dieser Nachbarschaft wohnte?«

»Ja. Auf einem Gehöfte in der Haide, Todd’s Ecke genannt.«

»Wir sind es Alle diesem armen Geschöpfe schuldig, ihr nachzuforschen,« fuhr Sir Percival fort. »Sie hat vielleicht in Todd’s Ecke etwas gesagt, das uns helfen mag, sie wiederzufinden. Auf die Möglichkeit hin will ich hingehen und Nachfragen anstellen. Unterdessen, da ich es nicht über mich vermag, über diesen peinlichen Gegenstand mit Miß Fairlie zu sprechen, möchte ich Sie bitten, Miß Halcombe, ihr den nöthigen Aufschluß darüber zu geben, natürlich aber erst, wenn Sie Antwort auf jenen Brief erhalten haben werden.«

Miß Halcombe versprach ihm, seinen Wunsch zu erfüllen. Er dankte ihr, nickte uns freundlich zu und verließ uns, um von seinem Zimmer Besitz zu nehmen. Als er die Thür öffnete, steckte das mürrische Windspiel seine spitze Schnauze unter dem Sopha hervor und knurrte und bellte ihm nach.

»Eine gute Morgenarbeit, Miß Halcombe,« sagte ich, sobald wir allein waren. »Ein sorgenvoller Tag hat bereits gut geendet.«

»Ja,« erwiderte sie, »ohne Zweifel. Ich bin sehr froh, daß Sie befriedigt sind.«

»Ich! Nun, mit jenem Briefe in der Hand sind Sie es gewiß doch auch?«

»O, ja – wie könnte es anders sein? Ich weiß, es konnte nicht sein,« fuhr sie mehr zu sich selbst als zu mir sprechend fort; »aber ich wollte, Walter Hartright wäre lange genug hier geblieben, um bei der Erklärung gegenwärtig zu sein und den Vorschlag zu hören, auf den hin ich diesen Brief schrieb.«

Ich war ein wenig verdrossen, vielleicht gar gereizt über diese letzten Worte.

»Die Begebenheiten brachten allerdings Mr. Hartright auf sehr bemerkenswerthe Weise mit der Geschichte des Briefes in Verbindung,« sagte ich, »und ich gebe bereitwillig zu, daß, Alles wohl bedacht, er sich mit vielem Zartgefühl und großer Discretion benommen. Aber ich begreife durchaus nicht, inwiefern seine Gegenwart einen nützlichen Einfluß in Bezug auf den Eindruck ausgeübt hätte, den Sir Percivals Erklärung auf Sie und mich gemacht.«

»Es war nur eine Idee,« sagte sie zerstreut. »Es ist unnöthig, noch weiter darüber zu sprechen, Mr. Gilmore. Ihre Erfahrung ist der beste Führer, den ich mir wünschen könnte.

Es gefiel mir nicht besonders, daß sie so entschieden die ganze Verantwortung auf mich lud; die entschlossene, klarsehende Miß Halcombe war die letzte Person, von welcher ich erwartet hätte, daß sie den Ausdruck ihrer eigenen Meinung umgehen würde.

»Falls Sie noch irgendwie durch Zweifel beunruhigt sind,« sagte ich, »warum theilen Sie mir solche nicht sogleich mit? Sagen Sie nur aufrichtig, haben Sie irgend welche Gründe, Sir Percival zu mißtrauen?«

»Durchaus gar keine.«

»Sehen Sie irgend etwas Unwahrscheinliches oder Widersprechendes in seiner Erklärung?«

»Wie kann ich das nach dem Beweise, den er mir von der Wahrheit gegeben? Gibt es ein Zeugniß, das mehr zu seinen Gunsten sprechen könnte, als das Zeugniß der Mutter des Mädchens, Mr. Gilmore?«

»Es gibt kein besseres. Falls die Antwort auf ihre Nachfrage befriedigend ausfällt, so sehe ich meinestheils nicht, was ein Freund Sir Percivals noch ferner von ihm verlangen kann.«

»Dann wollen wir den Brief abschicken,« sagte sie, indem sie aufstand, um das Zimmer zu verlassen, »und die Sache ruhen lassen, bis die Antwort kommt.«

Sie verließ mich schnell. Ich hatte sie seit ihrer frühesten Kindheit gekannt, und als sie heranwuchs, hatte ich sie von mehr als einer schweren Familienkrisis geprüft gesehen, und meine lange Erfahrung ließ mich ihrer Zögerung unter den hier erzählten Umständen eine Wichtigkeit beilegen, welche ich sicherlich nicht gefühlt hätte, wäre sie irgend ein anderes Weib gewesen. In meiner Jugend hätte mich die Aufregung meines unklaren Gemütszustandes geärgert und ungeduldig gemacht. In meinem Alter war ich klüger und ging hinaus, um ihn mir durch einen Spaziergang zu vertreiben.

II

Bei Tische trafen wir Alle wieder zusammen.

Sir Percival war bei so lauter, munterer Laune, daß ich ihn kaum als denselben Mann wieder erkannte, dessen ruhiger Takt, feine Bildung und klarer Verstand in der Unterredung am Morgen einen so günstigen Eindruck auf mich gemacht. Die einzige Spur seines früheren Selbst, die ich bemerken konnte, erschien hin und wieder in seiner Art und Weise gegen Miß Fairlie. Ein Blick oder ein Wort von ihr unterbrach seine heiterste Rede und genügte, daß er sofort seine ganze Aufmerksamkeit ihr zuwandte. Obgleich er sie nie offenbar in die Unterhaltung zu ziehen suchte, so ließ er doch auch nicht die geringste Gelegenheit vorübergehen, sie zufällig mit hineinzuziehen und ihr unter diesen günstigen Verhältnissen solche Worte zu sagen, wie ein Mann von weniger Tact und Zartgefühl ihr gerade in dem Augenblick gesagt hätte, wo sie ihm einfielen. Ziemlich zu meinem Erstaunen schien Miß Fairlie sich seiner Aufmerksamkeiten bewußt, ohne dadurch eben besonders berührt zu sein. Sie war von Zeit zu Zeit ein wenig verwirrt, wenn er sie ansah oder zu ihr sprach; aber sie wurde nie wärmer gegen ihn. Rang, Vermögen, feine Bildung, gutes Aussehen, die Achtung eines Gentleman und Verehrung eines Liebenden wurden ihr demüthig zu Füßen gelegt, aber, dem Anscheine nach, Alles vergebens.

Am folgenden Morgen, Dienstag, ging Sir Percival in Begleitung eines der Diener als Führer nach Todd’s Ecke. Seine Nachfragen, wie ich später erfuhr, blieben ohne Erfolg. Nach seiner Rückkehr hatte er eine Unterredung mit Mr. Fairlie, und Nachmittags ritt er mit Miß Halcombe aus. Nichts ereignete sich weiter, das des Erwähnens werth wäre. Der Abend verging wie gewöhnlich.

Die Post am Mittwoch brachte die Antwort von Mrs. Catherick. Ich nahm eine Abschrift von dem Documente, die ich hier anführen will. Es enthielt Folgendes:

»Madame!

Ich habe die Ehre, Ihnen den Empfang Ihres Briefes anzukündigen, in welchem Sie mich fragen, ob meine Tochter mit meinem Mitwissen und meiner Einwilligung unter ärztliche Aufsicht gestellt und ob Sir Percival Glyde’s Antheil an der Sache derart gewesen, daß er den Ausdruck meiner Dankbarkeit verdiente. Genehmigen Sie auf beide Fragen meine bejahende Antwort und erlauben Sie, daß ich mich zeichne

gehorsamst

Jane Anna Catherick.«

Kurz, und bestimmt: der Form nach für eine Frau fast zu sehr ein Geschäftsbrief, dem Inhalte nach die deutlichste Bestätigung der Angabe Sir Percivals. Dies war meine Ansicht und mit gewissen unbedeutenden Vorbehalten auch die von Miß Halcombe. Sir Percival schien über den kurzen, scharfen Ton des Briefes nicht erstaunt, als wir ihm denselben zeigten. Er sagte uns, Mrs. Catherick sei eine scharfsichtige, gerade, phantasielose Person, die ebenso kurz und deutlich schreibe wie sie spreche.

Die nächste Pflicht, die uns oblag, da jetzt die Antwort angelangt, war die, Miß Fairlie mit Sir Percivals Erklärung bekannt zu machen. Miß Halcombe hatte dies übernommen und das Zimmer verlassen, um zu ihrer Schwester zu gehen, als sie plötzlich wieder zurückkehrte und sich neben dem Lehnstuhle niedersetzte, in welchem ich die Zeitung las. Sir Percival war einen Augenblick vorher hinausgegangen, um sich die Pferdeställe anzusehen, und es war niemand als wir Beide im Zimmer.

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