Alexandre Dumas der Ältere - Der Bastard von Mauléon
Здесь есть возможность читать онлайн «Alexandre Dumas der Ältere - Der Bastard von Mauléon» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: foreign_prose, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Der Bastard von Mauléon
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Der Bastard von Mauléon: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Bastard von Mauléon»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Der Bastard von Mauléon — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Bastard von Mauléon», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
»Brechen wir auf,« sprach Don Federigo, »nichts hält mich hier zurück, nun da ich jede Hoffnung, Fernando wiederzusehen, verloren habe,«
Die Karavane setzte sich in Marsch, doch nicht ohne daß der Großmeister und der Ritter sehr oft die Augen gegen den Fluß umwandten, auch sehr oft wie einen schmerzlichen, ihrer Brust entschlüpften Ausruf wiederholten: »Armer Fernando! armer Fernando!«
So wurde die Reise von Don Federigo nach Sevilla fortgesetzt.
Sechstes Kapitel.
Wie Mothril dem Großmeister bei dem König Don Pedro von Castilien zuvorkam
Es gibt Städte, welche durch die Lage, die ihnen die Natur gegeben, durch die Schätze an Schönheiten, mit denen sie durch die Menschen bereichert worden sind, nicht nur der Sache nach, sondern auch dem Rechte nach, Königinnen der Länder, die sie umgeben, zu sein scheinen: so ist Sevilla diese Königin des schönen Andalusien, was wiederum eine von den königlichen Ländereien Spaniens ist. Die Mauren, die es mit Freude erobert, die es mit Liebe behauptet hatten, trennten sich auch mit Schmerz davon, indem sie ihr die Krone des Orients ließen, die sie drei Jahrhunderte hindurch auf ihr Haupt gesetzt hatten. Einer von den Palästen, mit denen sie während ihres Aufenthalts diese Favoritsultanin beschenkt hatten, war der, welchen Don Pedro bewohnte, und in den wir nun unsere Leser versetzen werden.
Auf einer marmornen Terrasse, wo die duftenden Orangen, und Citronenbäume mit den Granatbäumen und Myrthen ein so dichtes Gewölbe bilden, daß die Feuer der Sonne nicht durchdringen können, warten maurische Sklaven, bis die glühenden Strahlen des Tages ihre Flamme im Meere ausgelöscht haben. Dann erhebt sich der Abendwind; Sklaven besprengen die marmornen Platten mit Rosen- und Benzoewasser, und die Brise trägt in die Lüfte die natürlichen und die künstlichen Wohlgerüche fort, welche mit einander vermischt sind, wie der Putz und die Schönheit. Unter die Decke, welche die hängenden Gärten dieses anderen Babylon bilden, bringen maurische Sklaven Betten von Seide und weiche Kissen, denn mit der Nacht lebt Spanien wieder aus, denn mit der Frische des Abends bevölkern sich, die Straßen, die Promenaden und die Terrassen.
Bald hebt sich der Vorhang, der die Terrasse von einem weiten Gemache trennt, und ein Mann erscheint; aus seinen Arm stützt sich eine schöne Frau von vierundzwanzig bis fünfundzwanzig Jahren, mit schwarzen glatten Haaren, mit schwarzen samtenen Augen und einer matten dunkelfarbigen Haut, was die Frische der Frauen des Süden ist; der Mann mag achtundzwanzig Jahre alt sein, er ist blond, hochgewachsen und trägt in seinen blauen Augen und aus seiner Gesichtshaut, welche die Sonne Spaniens nicht zu bräunen vermochte, alle die unvertilgbaren Charaktere der Racen des Norden von Europa.
Diese Frau ist Dona Maria Padilla; dieser Mann ist der König Don Pedro.
Beide schreiten schweigend unter dem grünen Gewölbe vor; doch es ist leicht zu sehen, daß bei ihnen dieses Schweigen nicht von der Abwesenheit, sondern im Gegentheil von der Ueberfülle der Gedanken herrührt. Die schöne Spanierin hat übrigens weder für die Mauren, die aus ihre Befehle warten, noch für alle die Reichthümer, die sie umgeben, Blicke. Obgleich von mittlerem Stande und beinahe in der Armuth geboren, hat sie sich doch mit Allem vertraut gemacht, was der königliche Luxus Glänzendstes zu bieten vermag, seitdem sie, wie ein Kind mit der Klapper spielt, mit dem Scepter des Königs von Castilien gespielt.
»Pedro,« sagte sie endlich, zuerst das Stillschweigen brechend, das jedes von ihnen, wie es schien, zu brechen zögerte, »Ihr habt Unrecht, wenn Ihr behauptet, ich sei Eure Freundin und Eure geehrte Geliebte; ich bin Sklavin und erniedrigt, hoher Herr.«
Pedro lächelte und machte eine unmerkliche Bewegung mit der Schulter.
»Ja, allerdings,« fuhr Maria fort, »Sklavin und erniedrigt. Ich habe es gesagt und wiederhole es.«
»Wie so? Erklärt Euch,« sprach der König.
»Oh! das ist sehr leicht, hoher Herr. Der Großmeister von San Jago soll, wie man sagt, zu einem Turnier, das Ihr ihm bereitet, in Sevilla ankommen. Auf Kosten der meinigen vergrößert, hat man seine Wohnung mit dem kostbarsten Tapetenwerk und den schönsten Gerätschaften ausgeschmückt, welche aus den verschiedenen Gemächern des Palastes dahin gebracht worden sind.«
»Es ist mein Bruder,« sagte Don Pedro.
Dann fügte er mit einem Tone bei, dessen Ausdruck er allein verstand:
»Mein viel geliebter Bruder.«
»Euer Bruder?« erwiderte sie; »ich glaubte, es wäre der Bruder von Enrique Transtamare.«
»Ja, Senora; doch sie sind Beide die Söhne von König Don Alphonso, meinem Vater.«
»Und Ihr behandelt ihn als König; ich begreife es, in der That, er hat beinahe ein Recht aus diese Ehre, da er von einer Königin geliebt wird.«
»Ich verstehe Euch nicht,« entgegnete Don Pedro, unwillkührlich erbleichend, doch ohne daß irgend ein anderes Zeichen, als gerade diese unwillkührliche Blässe andeutete, der Streich habe ins Herz getroffen.
»Ah! Don Pedro I Don Pedro I Ihr seid sehr blind oder sehr Philosoph.«
Der König antwortete nicht, er schaute nur mit einer absichtlichen Geberde nach dem Osten.
»Nun, was schaut Ihr?« fragte die ungeduldige Spanierin; »etwa, ob Euer viel geliebter Bruder kommt?»
»Nein, Senora,« erwiderte Don Pedro. »Ich schaue, ob man von dieser königlichen Terrasse, wo wir sind, die Thürme von Medina Sidonia nicht sehen kann.«
»Ja,« sagte Maria Padilla, »ich weiß wohl, daß Ihr mir antworten werdet, was Ihr mir Immer antwortet, nämlich die ungetreue Königin werde gefangen gehalten; wie kommt es aber, daß Ihr, den man den Justiciar nennt, das Eine bestraft, ohne das Andere zu bestrafen, wie kommt es, daß die Königin gefangen ist, während ihr Mitschuldiger mit Ehren überhäuft wird?«
»Was hat Euch denn mein Bruder Don Federigo gethan, Senora?« fragte Don Pedro.
»Wenn Ihr mich liebtet, würdet Ihr mich nicht fragen, was er mir gethan habe, und Ihr hättet mich schon gerächt. Was er mir gethan hat? Er hat mich verfolgt, nicht mit seinem Haß, das wäre nichts, der Haß ehrt, sondern mit seiner Verachtung, und Ihr müßtet Jeden bestrafen, der die Frau verachtet, die Ihr allerdings nicht liebt, die Ihr aber zu Eurem Lager zugelassen, und die die Einzige ist, welche Euch Söhne geschenkt hat.«
Der König antwortete nicht: es war eine undurchdringliche Seele, in der man unmöglich unter der ehernen Lage, die sie bedeckte, lesen konnte.
»Oh! wie schön ist es, sich mit Tugenden zu schmücken, die man nicht hat,« sprach Maria Padilla mit verächtlichem Tone: »wie leicht ist es für listige Frauen, ihre schmählichen Leidenschaften unter einem schüchternen Blick zu verschleiern, ihr ärgerliches Leben durch das Vorurtheil zu schützen, welches behauptet, die Töchter Galliens seien kalt und unempfänglich im Vergleich mit den spanischen Frauen I«
Don Pedro schwieg fortwährend.
»Pedro! Pedro!« rief die Favoritin gereizt, als sie sah, daß der Spott an dem unverwundbaren Fürsten abglitt, »Pedro, ich glaube, Ihr würdet wohl daran thun, auf die Stimme Eures Volkes zu hören. Hört Ihr es rufen: »,Ah! Maria Padilla, die königliche Courtisane, die Schmach des Landes, seht sie, die Schuldbefleckte, die Verbrecherin; sie hat es gewagt, ihren Fürsten nicht seines Ranges wegen, denn er war verheirathet, sondern seiner selbst wegen zu lieben! Während sich die andern Frauen gegen seine Ehre verschworen, hat sie, auf seinen Schutz und seine Dankbarkeit rechnend, die ihrige preisgegeben. Während seine Gemahlinnen, denn der Christ Pedro hat Frauen wie ein maurischer Sultan, unfruchtbar blieben, hat sie ihm zwei Söhne geschenkt, die sie liebt; welche Schmach! Verfluchen wir die Maria Padilla, wie man die Cava verflucht hat; diese Frauen richten stets die Völker und die Könige zu Grund!« « Das ist die Stimme Spaniens. Hört sie also, Don Pedro! Doch wenn ich Königin wäre, würde man sagen: »Arme Maria Padilla, Du warst sehr glücklich, als Du, noch Jungfrau, mit den Jungfrauen, Deinen Gefährtinnen, am Gestade der Guadalopa spieltest! Arme Maria Padilla, Du warst sehr glücklich, als der König Dir Dein Glück nahm, indem er sich den Anschein gab, als liebte er Dich! Deine Familie war so berühmt, daß die vornehmsten Herren Castiliens um Dich freiten, doch Du begingst den Fehler, daß Du einen König vorzogst. Armes, unerfahrenes Mädchen, das Du noch nicht wußtest, daß die Könige keine Menschen sind; er hintergeht Dich, Dich, die Du ihn nie hintergingen hast, nicht einmal in Gedanken, nicht einmal im Traum! Er schenkt sein Herz andern Geliebtinnen und vergißt Deine Treue, Deine Ergebenheit, Deine Fruchtbarkeit.«« Wenn ich Königin wäre, würde man dies Alles sagen und mich für eine Heilige erklären, ja, für eine Heilige. Ist das nicht der Titel, den man einer Frau gibt, die ich kenne, und die ihren Gatten durch seinen Bruder verrathen hat?«
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Der Bastard von Mauléon»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Bastard von Mauléon» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Der Bastard von Mauléon» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.