Alexandre Dumas der Ältere - Die Prinzen von Orleans
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»Ich glaube, gnädige Frau, daß, da ich Ihnen meine Ansicht über diese Sache vorgestellt habe, ich nicht hinzuzufügen brauche, wie leicht ich mich in die Gesinnungen derer, die in jenem Lande das Vertrauen des Königs besitzen, fügen würde. Ich habe ihm also meinen Wunsch vorgestellt, und er hat mir etwas geantwortet, was mich um so mehr überrascht hat, als ich mich weder für totalentvoll, noch für so hochstehend halte, um solche Eifersucht einflößen zu können.
»Der König sagte mir mit einer Güte und einem Vertrauen, wovon ich tief gerührt bin, daß er mich völlig fähig zu dem Posten, zu dem ich mich erböte, glaube, daß aber der König von Spanien einigen Argwohn aus meiner Ernennung dazu schöpfen könne.
»Sollte es möglich sein, daß einige Jahre mehr dem Könige von Spanien solche Empfindungen eingeflößt hätten, da derselbe doch überzeugt sein kann, daß, der Bande des Bluts gar nicht zu gedenken, meine Ehrfurcht und Anhänglichkeit für den König und ihn, mir einen Ruhm jederzeit theurer als den meinigen machen werden? Machen Sie, gnädige Frau, nach Ihrer vortrefflichen Einsicht Gebrauch von dem, was ich Ihnen so eben in Bezug auf das Gelingen der Sache und die Zufriedenheit des Königs vorgestellt habe. Nur nach Seinem Willen wünsche ich den meinigen zu lenken, und sollte. Er je für gut befinden, mich nach jenem Lande zu schicken, so werde ich, gewohnt, mich der Beweise Ihrer Güte zu erfreuen, überzeugt sein, daß ich auch diese neue Gunst nur Ihnen zu danken habe, und werde dieselbe als die wichtigste, die mir Zeit meines Lebens zu Theil geworden ist, betrachten, weil fiel mir vielleicht die einzige Gelegenheit gibt, mich im Dienste des Königs aufzuopfern, und demselben so die Ehrfurcht, die Dankbarkeit, und wenn ich es auszusprechen wagen darf, die Zärtlichkeit zu beweisen, die ich für seine Person hege.
»Ich beschwöre Sie, gnädige Frau, Rücksicht darauf zu nehmen und überzeugt zu sein, daß nichts meine Ehrfurcht und Dankbarkeit für Sie übersteigt und ich mit diesen Gesinnungen lebenslänglich sein werde« 2c.2c.
Die Redensarten, Listen, Schmeicheleien, ja Erniedrigungen fehlten jenen Fürsten nicht, wenn es ihnen darauf ankam, sich einem Throne zu nähern! Sie wußten allen Denjenigen zu schmeicheln, von denen sie Förderung ihrer herrschsüchtigen Pläne erwarteten.
Frau von Maintenon erhielt vom Könige, was der Ehrgeizige von ihr erbeten hatte. Orleans wurde nach Spanien geschickt, wo der Herzog von Berwick, der die französische Armee kommandierte, ihn mit großer Auszeichnung empfing; er brauchte sich nur vor Bayonne, Valencia und Saragossa zu zeigen, um alle Thore sich öffnen zu sehen. Die Belagerung von Lerida allein verdient erwähnt zu werden. Die Stadt ward von französischen Truppen genommen; diese Truppen bestanden größtentheils aus fremden Abenteurern, die Ludwig XIV. anzuwerben genöthigt gewesen war, indem Frankreich, gänzlich erschöpft, nur noch Kinder in den Kampf zu schicken hatte. Der Herzog von Orleans gab die Stadt der Plünderung dieser Miethlinge Preis. Bei seiner Rückkehr nach Frankreich ward er wieder mit den Lobprüchen des Hofes überhäuft, darauf ging er wieder nach Spanien zurück. Aber sein Naturell, einen Augenblick bezähmt, gewann bald die Oberhand; er empörte, den Hof von Madrid durch seine unbezähmte Neigung zu Vergnügungen und Orgien. Bei einem Souper erlaubte er sich sogar sehr schlechte, gemeine Spöttereien über Frau von Maintenon und Frau von Ursins, die Geliebte Philipp V. Diese leichtsinnigen Witzeleien wurden beiden königlichen Buhlerinnen hinterbracht, und sie nährten seitdem einen tiefen Unwillen gegen den Herzog.
In dieser Zwischenzeit kam es an den Tag, daß Orleans die Sache, zu deren Vertheidiger er sich aufgeworfen hatte, verrathend, den erniedrigenden Vorschlägen des Wiener Hofes ein geneigtes Ohr geliehen hatte. Niemand wunderte sich darüber. Gleichzeitig erfuhr man, daß er sich durch Lord Stanhope, einen Gefährten seines Leichtsinns, überreden, auch durch das Gold Englands hatte verführen lassen. Auch wurde es bekannt, daß er die Absicht habe, sich seiner Gemahlin zu entledigen und die verwitwete Königin von Spanien zu heirathen; das Wort Gift gehörte zu denen, die schon damals den Namen Orleans brandmarkten.
Die Gefechte, welche zwischen den beiderseitigen Truppen. Statt fanden, waren von geringer Bedeutung. Orleans, wie die andern Prinzen, zogen die Degen nicht; denn die Fürsten halten sich, einem groben Irrthum unterliegend, der die Republiken stand macht, und ihnen Aussichten in die Zukunft gewährt, während der Kämpfe fern von der Gefahr. Wer kann sagen, wie weit Hochmuth und Wahnsinn, wenn sie sich des beschränkten Gehirns der Könige bemächtigt haben, führen können?. . .
Als Orleans nach Madrid zurückkam, sah er sich ernsten Befragungen unterworfen; anscheinend ganz harmlos schwatzend, fühlte man ihm auf den Zahn; man verlangte Rechenschaft über seine Unterhandlungen mit den Feinden. Er war gezwungen, gehaßt und verachtet abzureisen. In Madrid ließ er einen seiner Genossen, einen gewandten Spion, Namens Renaut, der, indem er für Orleans wirkte, ein solches Aergerniß gab, daß Ludwig XIV., von seinen Schleichwegen in Kenntniß gesetzt, seinem Neffen befahl, Renaut zurückzuberufen. Nun schickte Orleans einen andern seiner Emissaire, Namens Flotte, hin, welcher auf Befehl des Marquis d’Aquilar in dem Augenblicke verhaftet wurde, wo man ihn mit Renaut confrontierte. Das Gerücht von diesen Ereignissen kam an den französischen Hof und erweckte eine allgemeine Empörung gegen den Namen Orleans. Man hatte Beweise, daß er nach der Krone Spaniens getrachtet und mit England unterhandelt hatte, während er es zu bekriegen schien. Dazu flüsterte man einander noch in die Ohren, daß seine chemischen Kenntnisse ihm förderlich sein würden, sich bald seiner Gemahlin zu entledigen: es wird den Ehrgeizigen leicht, die, welche ihre Pläne durchkreuzen, zu beseitigen. Seine Gemahlin, die zu der Zeit grade schwanger war, bekam eine sehr heftige Kolik, welches den Argwohn verdoppelte.
Spanien schwieg noch immer über die den beiden Agenten des Herzogs abgenommenen geheimen Papiere. Ludwig XIV., der unter vier Augen die Usurpations-Pläne seines Neffen gebilligt hatte, befand sich in großer Verlegenheit; er wagte nicht, ihn zu strafen, was der König von Spanien verlangte, und konnte doch auch dem allgemeinen Geschrei, welches Orleans anklagte, sein Ohr nicht verschließen. Der König versuchte die Sache zu vermitteln, Er schrieb an Philipp V., die Agenten des Herzogs seien Intriguanten, die ein unvernünftiger Eifer beseelt habe, die aber nie von seinem Neffen in ihren Absichten ermuthigt gewesen wären. Ihre Mitschuldigen im Stiche zu lassen, ist Sitte unter den Großen der Erde. In Frankreich wünschte man allgemein, daß der Herzog wegen seiner Verräthereien zum Tode verurtheilt werden möge. Am Hofe verlangten der Herzog von Maine, die Condé’s und der Dauphin selbst, daß der Herzog in Anklagestand versetzt werde. Der König sah sich genöthigt, der allgemeinen Entrüstung nachzugeben: der Prozeß des Herzogs wurde eingeleitet. Von da an lebte der Prinz, den Alles mit Abscheu floh, allein. Um sich über diese verdienten Beschimpfungen zu trösten, überließ er sich den unerhörtesten Ausschweifungen. Sein Palais, von welchem schon seit langer Zeit alle rechtlichen Leute fern geblieben waren, wurde mehr denn je der Sammelplatz der scheußlichsten Laster. Ein einziger Freund, Saint-Simon, war bei dem Herzoge geblieben und suchte ihn den Ränken und Schwelgereien abwendig zu machen. Der Marschall von Bezons unterstützte ihn in diesen Besserungsversuchen. Sie zeigten dem Herzoge den Abgrund, in welchen er versunken war und verhehlten ihm nicht, daß seine unmoralische Verbindung mit Frau von Argenton viel Schuld an seiner Ungnade sei. Saint-Simon, der es zuerst übernommen hatte, freimüthig mit ihm zu sprechen, hat es mit eben so viel Geschicklichkeit als Festigkeit. Er verbarg ihm nicht, daß er allgemein verabscheut, daß der entehrte Name seines Hauses gebrandmarkt sei. Er deckte ihm, so zu sagen, seine eignen Pläne und Absichten auf, entwarf ihm ein treues Gemälde seiner Lage; er erinnerte ihn, daß das Gewicht der schwersten Anklagen auf ihm laste, und daß er durch seine eigne Schuld von der Nation und seiner eignen Familie abgesondert dastehe. Der Herzog versuchte sich zu rechtfertigen, und behauptete verleumdet zu sein. Nun kam auch Bezons Saint-Simon zu Hilfe, und nach noch vielen Versuchen dieser Art versprach der Prinz, jenes Weib zu verabschieden, die ihm geholfen hatte, sich zu entehren. Nicht ohne schweren Kampf entschloß er sich zu der Trennung von ihr. Sie zog sich nach der Picardie auf eines seiner Güter zurück, und ließ dem Herzog den Sohn, den sie von ihm hatte. Dieser Sohn machte, getreu den Familien-Traditionen der Orleans, später sein Glück durch Mittel, welche die Rechtschaffenheit verwirft.
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