Alexandre Dumas der Ältere - So sey es
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»Nun, so lass hören.«
»Armer Max« Du bringst mir ein großes Opfer!«
Alfred zog ein Papier aus seinem amtlichen Portefeuille, entfaltete es mit wichtiger Miene und las:
»Küchenzettel zu dem Diner, welches der Präfect des Departement de l’Eure den Generalräthen gibt.«
»Du mußt wissen, setzte er erläuternd hinzu, »daß ich mich um meiner Tanten willen dieser mühevollen Redaktion unterzogen habe.«
Ich nickte bejahend.
Alfred athmete tief auf, als er dieses gelehrte gastronomische Verzeichniß zu Ende gelesen hatte.
»Was sagst Du zu meinem Küchenzettel, lieber Freund,« fragte er.
»Ich zolle Dir meine aufrichtige Bewunderung.«
»Du bist ganz geblendet, wie ein nasser Hund durch das Wasser, das er abschüttelt.
»Wie sagst Du?«
»Nichts, ich citire Hugo. Von Zeit zu Zeit protestire ich durch eine Pariser Reminiscenz gegen die Provinz, aber in aller Stille; zu viel Aufsehen würde meiner Carriere schaden. – Wie findest Du Reuilly?«
»Es ist ein reizender Landsitz, lieber Freund.«
»Hierher werde ich mich zurückziehen, wenn ich Deputirter und zu lebenslänglichem Gefängniß verurtheilter und begnadigter Minister gewesen bin,« d. h. wenn ich meine Carriere vollbracht habe.«
»Diablel Du hast ja sehr weitreichende Pläne —«
»Wir haben ähnliche Beispiele an Polignac,« Montbel, Peyronnet. Die Diplomaten sind gegen die Minister im Vortheil: sie leisten blos einen neuen Eid und gehen ohne Weiteres von der älteren Linie zur jüngeren über.«
Ein Diener meldete, daß die Tafel gedeckt sey.
»Ich habe Niemand eingeladen, lieber Max, setzte Alfred hinzu, »ich möchte recht ungehindert mit Dir plaudern. Unser einziger Tischgenosse wird mein erster Secretär seyn; ich würde ihm längst den Platz eines Unterpräfekten verschafft haben, wenn ich kein Egoist wäre. Nach Tische werden zwei gesattelte Pferde für uns bereit stehen, wenn Du nicht etwa lieber ausfährst.«
»Ich reite lieber.«
»Ich dachte es wohl. – Also zu Tische!«
Alfred, der stets unruhig und aufgeregt war und nach jedem Lächeln seufzte, nahm meinen Arm und führte mich in den Speisesaal.
Der Abend wurde durch einen Spazirritt ausgefüllt; um neun Uhr kamen wir wieder nach Hause, der Thee erwartete uns.
Nach dem Thee führte mich Alfred in eine Bibliothek von zwei- bis dreitausend Bänden.
»Ich weiß, sagte er, »daß Du nie einzuschlafen pflegst, ohne eine Stunde gelesen zu haben. Du wirst hier von Allem etwas finden, von Mallebranche bis Viktor Hugo, von Rabelais bis Balzac. Ich lese Balzac sehr gern, er hinterläßt wenigstens keine Täuschungen, und wer behauptet, er habe seinem Zeitalter geschmeichelt, sieht die Dinge nicht im rosigen Lichte. – Jetzt gute Nacht!«
Alfred verließ mich.
Ich nahm Josselin von Lamartine und ging in mein Schlafzimmer.
Ich hatte sonderbare Gedanken. Ich dachte, welcher Unterschied zwischen diesem oder jenem Schmerze, je nach der Quelle, aus welcher er hervorgegangen« stattfinden könne.
Mein Schmerz, der aus den heiligsten Gefühlen hervorgegangen und dessen Ursache eine unersetzliche war, hatte den gewöhnlichen Verlauf genommen. Anfangs war er heftig, ergreifend, mit Thränen benetzt gewesen und allmälig in tiefe thatlose Trauer, dann in wehmüthige Betrachtung der Kämpfe in der Natur, dann in den Wunsch einer Ortsveränderung und endlich in das noch halb unbewußte Bedürfniß der Zerstreuung übergegangen. In diesem letzten Stadium war er noch.
Ob Alfreds Schmerz mehr oder minder heftig war, weiß ich nicht, aber er lachte noch eben so und folglich war sein Inneres noch eben so wund wie bei unserem Zusammentreffen in Brüssel.
Am andern Morgen sah ich ihn nur wenige Augenblicke beim Frühstück; er mußte sich auf die Präfectur begeben und hatte überdies noch mit seinem Diner zu thun. Man erwartete mich um halb sieben, bis dahin war ich frei.
Ich wollte nicht bei der Tafel erscheinen, aber Alfred nahm meine Weigerung nicht an, und da ein officielles Diner in einer Provinzstadt im Grunde etwas Neues für mich war, so ließ ich mich leicht erbitten.
Als ich mit Alfred in den Speisesaal ging, flüsterte er mir zu:
»Ich habe Dir deinen Platz bei Herrn von Chambray angewiesen; er ist der Intelligenteste in der Gesellschaft, man kann von allen Dingen mit ihm sprechen. Ich dankte ihm für seine Aufmerksamkeit und suchte meinen Zettel.
Mein Nachbar zur Rechten war wirklich Herr von Chambray, zu meiner Linken saß ein Herr, dessen Name mir nicht mehr erinnerlich ist.
Der Leser kennt den Küchenzettel; das Diner war glänzend, mein Nachbar zur Linken war ausschließlich mit der Befriedigung seines Gaumens und Magens beschäftigt.
Mein Nachbar zur Rechten zollte jeder Speise ein wohl verdientes, verständigen Lob.
Wir sprachen von Reisen, von Industrie, Politik, Literatur und Jagd. Alfred hatte Recht, ich fand einen Mann, der von Allem zu sprechen wußte.
Ich machte übrigens die Bemerkung, daß die meisten großen Grundbesitzer Gegner der Regierung waren.
Beim Dessert wurden Toaste ausgebracht.
Nach Tische ging die Gesellschaft in den Salon, um den Kaffeh zu nehmen; neben dem Salon war das Rauchzimmer, welches die Aussicht in den Garten der Präfektur bot.
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