Thomas Frankenfeld - Der bleierne Sarg

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Mehr als drei Jahrhunderte lang hat das Grauen überdauert, eingeschlossen in einen bleiernen Sarg. Eine Chimäre –ein tödlicher Erreger aus den Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs, setzt eine skrupellose Terror-Organisation ein, um einen Massenmörder aus der Haft freizupressen. In einem verzweifelten Rennen gegen die Zeit versuchen ein Archäologe und eine Kieler Hauptkommissarin die Drahtzieher aufzuspüren und zugleich uralte Aufzeichnungen zu finden, die bei der Entwicklung eines Medikamentes helfen können. Währenddessen sterben immer mehr Menschen …
Bioterrorismus gilt neben dem Atomkrieg als größte Gefahr für die Menschheit. In diesem erschreckend aktuellen und packenden Thriller hat Thomas Frankenfeld diese Bedrohung verarbeitet. Während ihrer Suche geraten die beiden Protagonisten immer wieder inKämpfe auf Leben und Tod, die beklemmend realistisch geschildert werden. Ein spannender und beeindruckend recherchierter Thriller mit vielen unerwarteten Wendungen.

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„Ich bin noch in Wedel, werde mich aber gleich auf den Weg zurück nach Schleswig machen.“

„Nein, das werden Sie nicht!“, sagte die Virologin bestimmt. „Ich komme zu Ihnen. Warten Sie, bis ich bei Ihnen bin. Rühren Sie sich nicht vom Fleck! Haben Sie das verstanden?“

Lindberg platzte der Kragen. „Hören Sie, ich fahre, wohin ich will“, knurrte er. „Und zwar jetzt sofort. Es sei denn, Sie geben mir eine zufriedenstellende Erklärung, warum ich meine Zeit damit vertrödeln soll, auf eine wildfremde Frau zu warten.“

Winter schwieg einen Moment.

„Dr. Lindberg, was ich Ihnen jetzt mitteile, unterliegt der Geheimhaltung“, sagte sie dann. „Wenn Sie damit hausieren gehen, können Sie in Ihrem Beruf in Zukunft höchstens noch Zivilisationsmüll der Inuit auf Grönland untersuchen. Wenn überhaupt. Haben Sie das verstanden?“

„Ja. Sie reden ja laut genug. Und jetzt bin ich ganz Ohr“, versetzte Lindberg wütend.

Die Wissenschaftlerin holte tief Luft. „Also: Der Handwerker, der in den Sarg gefasst hat, ist tot. Seine Frau auch. Beide wiesen Symptome eines äußerst aggressiven hämorrhagischen Fiebers auf. Sie wissen schon – Ebola, Marburg, Lassa …“

„Ich weiß, was ein hämorrhagisches Fieber ist“, unterbrach Lindberg sie gereizt. „Aber da müssen Sie sich irren. Der Tote vom Wedeler Kirchhof liegt da vermutlich seit rund dreihundertfünfzig Jahren. Und damals grassierte hier die Pest, nicht Ebola. Außerdem kann nach so langer Zeit nichts mehr infektiös sein. Aber das brauche ich Ihnen als Virologin ja nun nicht zu sagen. Ihren Infektionsherd müssen Sie sich also woanders suchen.“

„Ich kann Ihnen am Telefon keine Einzelheiten nennen“, entgegnete Winter. „Was Sie sagen, ist richtig. Und dennoch haben wir Anlass zu vermuten, dass der Tote aus Ihrer Gruft die Quelle war. Aber ich gebe zu, dass wir einfach noch nicht wissen, womit wir es hier zu tun haben. Und da wir nichts ausschließen dürfen, müssen wir zunächst einmal sicherstellen, dass Sie sich nicht angesteckt haben. Das ist ja wohl auch in Ihrem Interesse. Nennen Sie mir einen Treffpunkt – möglichst in einer wenig belebten Straße. Halten Sie großen Abstand zu Menschen. Ich werde mit einem speziellen Krankenwagen zu Ihnen kommen, wundern Sie sich also nicht.“

„Allmählich wundere ich mich über gar nichts mehr“, sagte Lindberg. Dann gab er einen Straßennamen durch. Nur eine halbe Stunde später hielt ein Notarztfahrzeug neben ihm. Es hatte Blaulicht eingeschaltet, aber kein Martinshorn. Lindberg stieg ein, als sich die Hecktüren öffneten – und fand sich in einem Szenario wieder, das ihn an Katastrophenfilme erinnerte. Eine Gestalt in einem unförmigen weißen Plastikanzug, die wirkte wie ein Michelin-Männchen auf Droge, forderte ihn auf, sich das Hemd auszuziehen und auf die fahrbare Trage zu legen, die wie ein OP-Tisch mitten im Fahrzeug angebracht war. Lindberg sah zu, wie ihm die unheimliche Gestalt die Armbeuge desinfizierte, einen Stauschlauch festzog und ihm mit einer Hohlnadel Blut entnahm. Eine zweite, ebenso in weißen Kunststoff gewandete Person maß bei ihm Fieber und Blutdruck.

Bei dem absurden Gedanken, er könnte sich in der Gruft ein hämorrhagisches Fieber zugezogen haben, wurde Lindberg fast übel. Er kannte die Bilder von Patienten, deren Organe sich bei diesen grauenhaften Infektionskrankheiten geradezu verflüssigten. Die erste Gestalt beugte sich nun dicht über ihn. Unter der Plastikverkleidung konnte Lindberg nun das Gesicht einer Frau erkennen, die ihn mit ernsthaftem Blick aus smaragdgrünen Augen musterte.

„Hallo, ich bin Dr. Winter“, sagte sie.

Irgendwo in einem gerade nicht sehr aktiven Teil seines Gehirns registrierte Lindberg, dass Augen und Stimme etwas sehr Angenehmes hatten.

„Fühlen Sie sich noch wohl?“

„Nein!“, murrte Lindberg. „Ich fühle mich nicht wohl! Gar nicht!“

„Nicht? Ist Ihnen übel – oder schwindelig? Bekommen Sie Fieber?“

„Nichts davon. Aber ich liege in einem Krankentransporter und Astronauten stechen mich mit Nadeln. Ich bin doch kein Fakir.“

Der Blick aus dem Plastikhelm wurde merklich kühler, Lindberg konnte es deutlich erkennen.

„Dr. Lindberg, ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie die Situation ernster nehmen könnten. Es stehen Menschenleben auf dem Spiel. Millionen Menschenleben womöglich.“

Sie trat von der Trage zurück und Lindberg setzte sich wieder auf. „Sind Sie fertig?“

„Mit den ersten Tests ja. Jetzt fahren wir ins Universitätsklinikum. Sie bleiben noch auf der Isolierstation, bis wir Ihre Blutwerte haben.“

„Braucht jemand noch diesen Tag?“, murrte Lindberg missmutig. „Ich glaube nämlich, der kann weg.“

5

Wedel in Holstein

Einen alten Sarg auf einem Friedhof bewachen, und das auch noch die ganze Nacht hindurch – das hatte Menso Sievers gerade noch gefehlt. Für diese beneidenswerte Aufgabe musste der junge Polizeiobermeister eine extra Nachtschicht einlegen. Damit hatte sich auch der Kinoabend mit seiner neuen Flamme erledigt. Na toll. Begeistert war Helene nicht gerade gewesen. Nun konnte er zusehen, wie er das wiedergutmachte. Außerdem ging sie ja auch noch mit diesem gegelten Laffen aus der Werbebranche aus, der mit seinem siebenhundert PS starken Tesla angab wie eine Tüte Mücken. Helene so kurzfristig abzusagen, würde seine Chancen bei ihr nicht gerade erhöhen.

Missmutig starrte Sievers aus dem Fenster des Streifenwagens ins Dunkle, zur Wedeler Kirche hinüber. Sein Kollege Berndt Mahlmann lief gerade eine Runde um das Gotteshaus. Mindestens zum fünften Mal in dieser Nacht. Viel hatte man ihnen nicht über diesen Auftrag erzählt. Nur so viel, dass von dem uralten Sarg in der Gruft eine Gefahr ausgehen könnte. Die Rede war von alten Pesterregern, die aus irgendeinem Grund noch aktiv sein sollten. Die beiden Beamten hatten nun dafür zu sorgen, dass sich niemand der Grabkammer näherte, bevor man die dort gefundene Leiche fachmännisch geborgen und abtransportiert hatte.

Der Bereich um das Loch im Asphalt neben der Kirchenwand war nicht nur unübersehbar mit Trassierband und Warnschildern abgesperrt, die Seuchenexperten vom Bernhard-Nocht-Institut hatten außerdem den Bleisarg unten in der Gruft in eine Kunststoffplane luftdicht eingeschweißt und auch den Einstieg an der Oberfläche mit einer Plane versiegelt. Es war eine vorläufige Schutzmaßnahme nur für diese Nacht, am Morgen sollte der Leichnam aus der Gruft gehoben und ins Institut an der Elbe überführt werden. Die Experten hatten allerdings bereits unter Vollschutz und mit einer Sonde ein paar Gewebeproben aus dem Körper entnommen. Sie sollten noch in der Nacht untersucht werden.

Sievers fragte sich, ob eine jahrhundertealte Leiche tatsächlich noch ansteckend sein konnte. Gewiss, er war kein Experte, aber die alten Friedhöfe in Norddeutschland waren doch voller Gebeine von Pestleichen. Überlebt hatte noch nie ein Erreger diese lange Zeit. Jedenfalls hatte Sievers noch nie davon gehört. Trotzdem war dieser Auftrag irgendwie gruselig.

Der junge Polizeibeamte ließ das Autofenster herunter, um besser sehen zu können. Mahlmann hätte eigentlich längst wieder auftauchen müssen, so groß war die Kirche nun auch nicht und Mahlmanns kahler Schädel leuchtete selbst im Dunkeln.

„Berndt?“, rief er halblaut.

Keine Antwort. Hatte sein Kollege auf der anderen Seite vielleicht etwas Ungewöhnliches entdeckt? Sievers stieg aus dem Wagen, schloss die Tür und schaltete seine Nitecore TM 03 an. Diese kompakte LED-Taschenlampe konnte auf der höchsten Stufe notfalls für eine ganze Viertelstunde mit zweitausendachthundert Lumen leuchten, das reichte beinahe für einen Fußballplatz und ganz sicher für den kleinen Kirchhof.

Der Beamte ging um die erste Kirchenecke herum; das abgedeckte Loch lag nun direkt vor ihm. Alles schien unverändert zu sein. Von Mahlmann war allerdings noch immer nichts zu sehen.

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