Formatio reticularis
Atemzentrum und Kreislaufzentrum
Brechzentrum
Absteigendes motorisches retikuläres System
ARAS (aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem)
Miktionszentrum
Monoaminerge Zellgruppen
Augenbewegungszentren
Wichtige Bahnsysteme des Hirnstamms
Zusammenfassung
Was das IMPP wissen möchte
MC-Fragen
Index
Weiterführende Literatur
8 Cerebellum
Makroskopischer Aufbau
Kleinhirnkerne
Funktionelle Kleinhirnanteile und makroskopische Zuordnung
Funktionelle Verbindungen des Kleinhirns
Pontocerebellum
Vestibulocerebellum
Spinocerebellum
Zusammenspiel von Olive und Kleinhirn
Weitere Kleinhirnbahnen
Entwicklungsgeschichtliche Einordung des Kleinhirns
Histologische Verschaltung des Kleinhirns
Zusammenfassung
Was das IMPP wissen möchte
MC-Fragen
Index
Weiterführende Literatur
9 Telencephalon
Prinzipieller Aufbau des Telencephalons
Topographie des Cortex cerebri
Lobus frontalis
Lobus parietalis
Lobus occipitalis
Lobus temporalis
Gyrus cinguli
Histologie des Cortex cerebri
Histologischer Aufbau des Isokortex
Histologischer Aufbau des Allokortex
Verschaltung der Hippocampusformation
Extrinsische Neuronenschleife
Intrinsische Neuronenschleife
Hippocampus und Gedächtnisbildung
Limbisches System und Papez-Neuronenkreis
Amygdala
Grundlagen zur Gedächtnislehre
Räumliche Trennung verschiedener Gedächtnisinhalte
Konsolidierung
Zusammenfassung
Was das IMPP wissen möchte
MC-Fragen
Index
Weiterführende Literatur
10 Blutversorgung des Gehirns
Grundlagen
Getrennter Verlauf von Arterien und Venen
Circulus arteriosus Willisi
Blut-Hirn-Schranke
Zirkumventrikuläre Organe
Arterielle Versorgung des Gehirns
Arteria carotis interna
Arteria vertebralis
Arteria cerebri anterior
Arteria cerebri media
Arteria cerebri posterior
Capsula interna: Topographie und Blutversorgung
Venöse Versorgung des Gehirns
Zusammenfassung
Was das IMPP wissen möchte
MC-Fragen
Index
Weiterführende Literatur
11 Motorik
Motorische Areale des Zentralnervensystems
Motorik des Rumpfes und der Extremitäten
Hierarchische Gliederung der Motorik und ihr Zusammenspiel
Primärmotorischer Kortex
Motorischer Homunkulus
Pyramidales System der Motorik
Extrapyramidales System der Motorik
Motorik des Kopf-Hals-Bereiches
Tractus corticonuclearis
Frontales Augenfeld
Sprache
Weitere Besonderheiten
Basalganglien
Aufbau und Verschaltung der Basalganglien
Motivation und Belohnung als Elemente motorischen Lernens
Direkter und indirekter Weg der Basalganglien
Heterogenität der medium-sized spiny neurons
Projektionen der Substantia nigra in die Basalganglien
Kleinhirnschleife
Steuerungsmechanismen des Kleinhirns
Zusammenfassung
Was das IMPP wissen möchte
MC-Fragen
Index
Weiterführende Literatur
12 Sensibilität
Rezeptoren der Sensibilität
Einteilung der Sinnesmodalitäten
Rezeptoren der Exterozeption
Rezeptoren der Propriozeption
Weitere Rezeptortypen
Periphere und zentrale Bahnen der Sensibilität
Lemniskales System
Extralemniskales System
Mechanismen der Schmerztransduktion
Übertragener Schmerz
Inhibition der Schmerzweiterleitung
Aufsteigendes propriozeptives System
Sensible Kerngebiete des Rückenmarks
Kortikale Verarbeitung der Sensibilität
Zusammenfassung
Fallstudien zur topographischen Diagnostik
Was das IMPP wissen möchte
MC-Fragen
Lösungen zu den Fallstudien
Index
Weiterführende Literatur
13 Gleichgewicht, Sehen und Hören
Gleichgewicht
Vestibularorgan
Funktionsprinzip der Makulaorgane
Funktionsprinzip der Bogengänge
Zentrales vestibuläres System
Funktionelle Verbindungen der Vestibulariskerne
Sehen
Allgemeiner Aufbau des Auges
Strukturen des Bulbus
Histologischer Aufbau der Retina
Schaltplan der Retina
Rezeptive Felder der Retina
Zellen der Retina
Fovea centralis
Papilla nervi optici
Zentrale Sehbahn
Visueller Kortex
Hören
Ductus cochlearis und Corti-Organ
Hörvorgang
Zentrale Hörbahn
Zusammenfassung
Was das IMPP wissen möchte
MC-Fragen
Index
Weiterführende Literatur
14 Bildgebende Verfahren (unter Mitarbeit von O. Nikoubashman)
Computertomographie (CT)
Magnetresonanztomographie (MRT)
Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
Zusammenfassung
MC-Fragen
Index
Weiterführende Literatur
15 Anhang
Klinische Verweise
MC-Lösungen
Weiterführende Literatur
Index
Abbildungsquellen
Unter Mitarbeit von
Beyer, Cordian, Prof. Dr. hum. biol.
Direktor
Institut für Neuroanatomie
Uniklinik RWTH Aachen
Wendlingweg 2
52074 Aachen
E-Mail: cbeyer@ukaachen.de
Clarner, Tim, Dr. rer. nat.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Institut für Neuroanatomie
Uniklinik RWTH Aachen
Wendlingweg 2
52074 Aachen
E-Mail: tclarner@ukaachen.de
Mayer, Moritz, cand. med.
Student der Humanmedizin
Ludwig-Maximilians-Universität München
E-Mail: mm.moritz.mayer@gmail.com
Nikoubashman, Omid, Prof. Dr. med.
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie
Uniklinik RWTH Aachen
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
onikoubashman@ukaachen.de
Vorwort
Das neuroanatomische Stoffgebiet ist spannend und kompliziert zugleich. In den vergangenen Jahren, in denen ich zuerst an der RWTH Aachen und dann seit 2015 an der LMU München Neuroanatomie unterrichten durfte, musste ich feststellen, dass vielen Studenten vor allem im Bereich der Neuroanatomie der große Überblick fehlt. Das Aufzählen der zwölf Hirnnervenpaare klappt in den Physikumsprüfungen zum Beispiel erfreulicherweise recht gut, die Einordnung des Auswendiggelernten in funktionelle Zusammenhänge hingegen oft weniger. Vor allem in der Neuroanatomie verliert sich der Studierende rasch in Einzelheiten und Details – wohl auch, weil diese leider oft als prüfungsrelevant suggeriert werden. Wichtig erscheint mir jedoch, dass insbesondere das gelernt und verstanden wird, was später für die praktische Tätigkeit als Arzt wichtig ist. Bei genauer Betrachtung fragt das IMPP im Bereich der Neuroanatomie genauso diese „Essentials“ ab. Trotzdem oder gerade deswegen sollte man diese Essentials nicht einfach auswendig lernen, sondern versuchen zu verstehen: Dies ist das erklärte Ziel dieses Buches.
Wo immer es möglich war, haben wir versucht, komplizierte Zusammenhänge oder Fakten anschaulich und nachvollziehbar darzulegen. In enger Zusammenarbeit mit vielen engagierten Studenten ist uns dies hoffentlich auch gelungen. Anatomische Fotografien von echten Gehirn- und Rückenmarkspräparaten werden durch schematische Grafiken und Schaltpläne ergänzt. Dadurch soll das unweigerlich notwendige theoretische Wissen direkt mit der tatsächlichen Realität des Präpsaals und der späteren ärztlichen Tätigkeit verknüpft werden. Teil dieses uns sehr wichtigen Konzepts sind auch unsere Infokästen mit den Verweisen zu Klinik, Wissenschaft und Pharmakologie. Diese sollen es Ihnen ermöglichen, schon während einer frühen Phase Ihres Medizinstudiums die klinische Relevanz der Neuroanatomie zu verstehen.
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