Katinka Uhlenbrock - Männerbacken

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Ein sinnliches Wunder, ein erotischer Traum oder doch die Liebe fürs Leben?
Als Jeanine zum Geburtstag von ihren Freundinnen ein Backset geschenkt bekommt, ist sie begeistert. Ein Traumprinz zum Selberbacken ist ja fast zu verführerisch, um wahr zu sein. Erst Recht, als besagter Prinz plötzlich zum Leben erwacht und mitten in der Nacht nackt in ihrem Zimmer steht. Leider mit einer Haltbarkeit von sieben Tagen. Ein sinnliches Wunder, ein erotischer Traum oder doch die Liebe fürs Leben?

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»Himmel, Herrgott und eins«, keuchte ich nach dem freiwillig geschluckten Absinth. »Ich glaube, der Alkohol ist schon in meiner Blutbahn.«

»Gut, dann fangen wir an!«, befahl Lucy.

»Womit?« Ich hatte jetzt schon das Gefühl, alle Farben in meiner Küche hätten an Intensität zugenommen. Kleine Noten tanzten durch die Luft und sogar die Wahrnehmungsfähigkeit von Gerüchen schien sich nicht mehr bloß auf meine Nase zu beschränken. Beinahe eine bewusstseinserweiternde Erfahrung.

Benommen sah ich mich um und stellte fest, dass sich alle anderen deutlich schneller bewegten als ich. Auf jeden Fall hielt Lucy plötzlich einen Zettel in der Hand und allein Gott wusste, wo sie auf einmal den Stift hergezaubert hatte, der noch vor Sekunden nicht dagewesen war. Ich schwöre!

»Optik!«, befahl Lucy.

»Was?«, blaffte ich, in einem Versuch ihren geistigen Sprüngen zu folgen und ihr wenigstens eine verbale Erklärung abringen zu können.

»Raus aus meiner Freundin, Frau Mayer«, verlangte Lucy.

»Was?« Ich blinzelte, konnte jedoch keinen Zusammenhang zwischen mir und Lucys Worten finden, was hatte ihr Satz mit meinem »Was?« zu tun und … »Oh!«

»Was?«, kicherten die drei unisono, als sich auf meinem Gesicht anscheinend langsam die Erkenntnis abzuzeichnen schien.

»Wie bitte?«, korrigierte ich mich höflich. »Wessen Optik?«

»Na, die von deinem Traummann«, erklärte Lucy, als sei das das Selbstverständlichste der Welt. »Den backen wir nämlich jetzt!«

Rike schwenkte eine Backmischung.

»Ist eine Spezialanfertigung.«

»Sieht aber aus wie bei Amazon bestellt!«, meinte ich skeptisch.

»Nein, ist absolut einmalig!«, bestätigte Anja. »Haben wir von einer Hexe.«

Ich kicherte, weil mein Blick ungewollt zu Rike glitt und dann ein zweites Mal, da mir ein weiterer Gedanke kam.

»Frau Mayer stellt Backmischungen her?« Ich konnte es nicht fassen. Die nette alte Frau Mayer.

»Quatsch!«, maulte Lucy. Genervt davon, dass ich mich ablenken ließ. »Wir haben die Adresse von einer Freundin bekommen, und der Hexe haben wir ein Foto von dir geben müssen und eine Charakterliste und einige Details zu deinem Leben.«

»Intime Details?«, hakte ich entsetzt nach.

»Natürlich nur die sexistischen.« Lucy grinste freundschaftlich-gehässig.

»Dann ist ja gut!«, behauptete ich. »Dann passt ja wenigstens auch der Traummann zu meinem Charakter.«

»Komisch! Das hat die Hexe auch gesagt«, nickte Anja und fuhr mit den Fingern durch die braune Annie-Lennox-Frisur, was für noch mehr Haarchaos auf ihrem Kopf sorgte. Nur mühsam gelang es mir, mich nicht ablenken zu lassen, sondern bei der Hexe, dem Traummann und meinem Charakter zu bleiben.

Super. So weit war es also schon mit mir gekommen. Ich war notgeiler Single, dabei mir einen eigenen Traummann zu backen und bekam Zustimmung von Hexen. Als nächstes würde ich dann wohl meine Seele für einen anständigen Fick verkaufen.

»Und? Wie back ich ihn?«, erkundigte ich mich. »In Teilen? Erst den Kopf oder erst das beste Stück?«

Ich formte einen schönen, großen Penis in der Luft und erntete ein belustigtes Kichern.

»Und da soll mal einer sagen, es käme nicht auf die Größe an«, kommentierte Lucy trocken.

»Alles Lüge!«, stimmte ich zu. Zu meiner Überraschung schluckte Lucy und meinte dann: »Uh! So genau hatte ich das eigentlich gar nicht wissen wollen.«

»Ha …!«, verkündete Rike, die sich einen Spaß daraus machte, unappetitlich-sexistisch-erotische Fakten zu sammeln: Wieder ein Punkt für »99 Dinge, die ich nicht über Sex hatte wissen wollen – aber gezwungen wurde zu erfahren

»Bitte?«, hakte ich nach.

»Na, ist doch ganz klar!«, erklärte Rike. »Meine Freundinnen haben nur aus einem einzigen Grund Doppelbetten. Weil sie billiger sind!«

»Genau!« Ich verdrehte die Augen. »Und an Gänseblümchen denken hilft gegen sexuelle Gelüste.«

»Ihr kennt doch den Film American Pie, oder?«, meinte Lucy unschuldig und lockte das Niveau noch ein wenig tiefer.

Aber ich würde es nicht, nie und niemals mit einem Stück Kuchen treiben, egal, wie lecker er roch!

Ich vertrieb meinen unanständigen Gedanken an körperwarmen Teig mit einem weiteren Schluck Sekt und hoffte, dass sich meine Libido geschlagen gab.

»Du backst in einem Stück«, befahl Lucy resolut und kramte die Form des Mannes aus der Packung.

»Super!« Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. »Wächst der auch noch?«

Ich schielte auf das einzige Teil, was mich im Moment wirklich interessierte. Zwei Monate Abstinenz hatten schließlich Spuren hinterlassen. Außerdem war ich kein Kind von Traurigkeit, bin ich nie gewesen. Ich hielt Sex für einen wichtigen Bestandteil des Lebens. Nicht nur in der Werbung oder in Frauenzeitschriften. – Nein, in echt. Ich fand Sex toll!

Dazu kam, dass ich nie verstanden habe, warum andere Frauen immer von der großen Liebe sprachen, oder davon, dass sie Sex nur mit Männern »die was bedeuten« hatten. Sex ist geil. Punkt. Da muss man doch nicht lange drüber diskutieren, oder sich rechtfertigen, oder?

Und warum sollen sich nur Männer so ungezwungen amüsieren dürfen? Und Frauen werden gleich als Schlampe tituliert?

Egal, was soll’s? Dann bin ich halt die freundliche, verfickte Schlampe von nebenan.

Ich füllte den Fertigteig in die Form und sah zu, wie sich das klebrige Zeug langsam ausbreitete, das wichtigste Teil ausfüllte und dann in die Höhe wuchs. Und auf einmal war der Geruch des Teigs verlockend. Es mochte an dem Alkohol liegen oder an meiner Dauergeilheit, aber es roch nicht mehr nach Essen, es roch nach Mann.

Hatte die Hexe Pheromone dazugegeben?

Ich grummelte leise und dippte meinen Finger in den Teig, um ihn anschließend abzulecken. Er war weich und warm und eine Mischung aus würzig und salzig und schmeckte eindeutig nach Penis.

Grundgütiger! Es fehlte mir. Der Geschmack, die Fülle und besonders der Gesichtsausdruck, wenn ich meinem Freund – meinem Exfreund! – sein bestes Stück bis zum Ende geblasen hatte.

Wieder begann es zwischen meinen Beinen verdächtig zu pochen und nur, weil ich mir noch einen Absinth gönnte, gelang es mir, nicht mehr an Porno zu denken, an nackte Körper, verschwitzte Bettwäsche und heiße Sexorgien.

»Und jetzt gucken wir uns Stars an und machen eine Liste, wie dein Traummann aussehen und sein soll!«, befahl Lucy. »Schließlich musst du den Typen morgen und die nächsten sieben Tage lang ertragen.«

Sie zog mich fort von der salzigen Köstlichkeit und meiner Fantasie – um mich direkt in die nächste zu stoßen.

Backprinz Ich saß aufrecht im Bett und das Rauschen des Blutes in meinen Ohren - фото 5

Backprinz

Ich saß aufrecht im Bett und das Rauschen des Blutes in meinen Ohren verdrängte jedes andere Geräusch. Angst ließ mein Herz so laut klopfen, dass man es sicher im ganzen Haus hören konnte.

Da war ein Geräusch gewesen!

Obwohl ich nichts außer dem Blut und meinem Herzschlag hören konnte, war ich mir hundertprozentig sicher, von etwas geweckt worden zu sein.

Nicht sicher war ich mir, ob ich vielleicht geträumt hatte. Und wenn ja, von was. Vermutlich von dem gebackenen Traumprinzen.

Doch trotz dieses beruhigenden Gedanken blieb das nagende Gefühl bestehen und zog weiterhin vehement an meinen Nerven. Etwas stimmte nicht!

Ich schlug die Decke zurück und schwang die Beine über die Bettkante. Während ich mich aufsetzte, rechnete ich beinahe damit, dass jemand, der unter meinem Bett lag, nach meinen Füßen griff.

Als wäre ich ein Kleinkind und keine frischgebackene Dreißigjährige!

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