Betsy Duffey - Fürchtet euch nicht

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In der Kirche von Pastor Jeremy Higgins stehen Renovierungsarbeiten an. Beim Ausräumen der Abstellkammer begegnen ihm alte Bekannte: die lebensgroßen Krippenfiguren, die alle Jahre wieder den Rasen vor dem Gotteshaus zieren. Doch wohin mit den Figuren während der Renovierung? Als sich schließlich einige Gemeindemitglieder bereit erklären, die Figuren in ihrem Zuhause zu beherbergen, ahnen sie nicht, dass ihre besonderen Gäste sie auf völlig neue Weise mit der Weihnachtsbotschaft in Berührung bringen werden …
Eine ganz besondere Weihnachtserzählung, die zu Herzen geht.

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„Reservieren Sie ihn für mich. Wenn ich fertig bin, nehme ich ihn mit.“

Er hoffte nur, dass der Hirte in seinen Jeep passte.

„Vielen Dank!“ Pastor Higgins lächelte ihn an.

Buck lächelte zurück, so gut er konnte, und machte sich wieder an die Arbeit. Er zog an dem Seil und startete den Motor.

Auf der anderen Seite des Rasens stand der Hirte und schaute ihm zu.

Fürchtet euch nicht - изображение 8

Als Kinder hatten Buck und sein Bruder Bruno beim Krippenspiel in der Kirche mitgewirkt. Sie hatten zwei Hirten gespielt.

Wie stolz Buck gewesen war! Er trug den hellblauen Bademantel seiner Mutter, auf dem Kopf ein Geschirrtuch, das mit einem Lederschnürsenkel festgebunden war, und natürlich durfte auch ein typischer Hirtenstock nicht fehlen. So verkleidet warteten er und Bruno im hinteren Teil der Kirche auf ihren großen Auftritt.

Zuerst betraten Maria und Josef, die immer von den größeren Kindern gespielt wurden, die Bühne. Maria hielt eine in ein Tuch gewickelte Babypuppe im Arm.

Dann kam der zottelige Esel in seinem braunen Kostüm durch den Gang geschlendert. Danach drei Schafe, die von den Kindergartenkindern gespielt wurden. Sie trugen Kostüme, die mit Wattebäuschen besetzt waren, und Kopfbänder mit weiß-rosa Ohren.

Und schließlich hatten auch die Hirten ihren großen Auftritt.

Buck erinnerte sich noch, dass es immer mindestens zwei in ihrem Krippenspiel gegeben hatte. Sein Blick wanderte zu seinem Hirten, der zwischen den anderen Krippenfiguren stand. Er wirkte irgendwie einsam. Er brauchte einen zweiten Hirten, der ihm Gesellschaft leistete, so wie Bruno –

Buck zwang sich, nicht an seinen Bruder zu denken. Das tat er immer, wenn ihn schmerzliche Erinnerungen einzuholen drohten …

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Buck konzentrierte sich wieder auf das Rasenmähen. Vor und zurück. Wenn er an den Figuren vorbeikam, schaute er zu seinem Hirten hinüber.

Für das Krippenspiel hatte ihre Sonntagsschullehrerin den Hirten die Gesichter mit Asche eingerieben und auch ihre Gewänder damit bestäubt, damit sie schmutzig wirkten, wie richtige Hirten eben. Im Vergleich zu den drei Weisen in ihren feinen Gewändern sahen sie schäbig und verlottert aus.

„Die Hirten waren unrein“, hatte ihre Lehrerin ihnen erklärt. „Sie durften die Stadt Bethlehem nicht einmal betreten.“

Was für eine Ehre und Überraschung musste es für diese abgezehrten und schmutzigen Hirten gewesen sein, als die Engel zu ihnen gekommen waren. Ausgerechnet zu ihnen!

Die Stimme des Erzählers der Weihnachtsgeschichte klang noch in seinem Kopf nach. In dieser Nacht bewachten draußen auf den Feldern vor Bethlehem einige Hirten ihre Herden.

Und dann waren sie durch den Gang gekommen, Buck und Bruno und die kleinen Schafe mit ihren Wattebauschkostümen, und es war irgendwie genau richtig gewesen. Bruno und er hatten nie in die Kirche gepasst. Aber die Rolle der Hirten beim Krippenspiel war absolut perfekt für sie gewesen.

Das alles war schon lange her, und seither war viel geschehen.

Dr. Morgan hatte Buck ermutigt, das Rudern beizubehalten. Sie meinte, das sei eine „therapeutische“ Maßnahme. Und Buck konnte ihr nur zustimmen. Für ihn bedeutete das Rudern Frieden, ein paar Stunden, in denen er seine bedrückenden Gedanken verdrängen und einfach nur sein konnte. Ein paar Stunden Erleichterung von dem Zorn, der immer wieder in ihm hochstieg.

Der Fluss war wie sein Leben. Äußerlich heiter und ruhig. Buck konnte viele Seminare gleichzeitig belegen, Vorlesungen und Prüfungen und Hausarbeiten mit Leichtigkeit schaffen. An der Oberfläche wirkte er gelassen, aber in seinem Inneren versteckten sich tückische Strömungen.

Niemand wusste um seine Nächte. Niemand wusste um den Stress, unter dem er stand. Niemand außer Dr. Morgan.

Der Trainer seiner Rudermannschaft hatte Buck gedrängt, Dr. Morgan aufzusuchen, nachdem es geschehen war. Bucks Wutausbruch hatte ihn hellhörig werden lassen.

Bei seinem ersten Besuch in Dr. Morgans Praxis war Buck sehr zornig gewesen. Zornig darüber, dass er zu einem Psychiater gehen sollte. Einen Seelenklempner aufsuchen, was sollte das schon bringen? Er war wütend auf die ganze Welt. Deshalb setzte er sich erst gar nicht hin, sondern lief wie ein Tier im Käfig in dem kleinen Sprechzimmer auf und ab.

„Möchten Sie etwas trinken?“

Er warf der Therapeutin einen finsteren Blick zu. „Ich bin doch nicht zu einer Teeparty hier!“, fuhr er sie an.

„Warum sind Sie denn hier?“, fragte sie ruhig.

Ihre Ruhe entfachte seinen Zorn erst recht.

„Sie wissen doch genau, warum ich hier bin“, antwortete er. „Mein Trainer hat mich hergeschickt.“

„Was meinen Sie, warum er Sie hergeschickt hat?“

Bucks Zorn wurde so groß, dass er ihr keine Antwort geben konnte. Er stürmte aus dem Sprechzimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Er rannte die Treppen hinunter zum Parkplatz, wo er seinen Jeep geparkt hatte, setzte sich ans Steuer und legte den Kopf auf das Lenkrad.

Warum hatte er das gemacht? Warum hatte er die Tür hinter sich zugeschlagen und war dann abgehauen?

Er wollte nicht so empfinden. Er wollte nicht so handeln.

Er stieg die Treppe wieder hoch und klopfte an Dr. Morgans Tür. Sie öffnete ihm und blickte ihn freundlich an. Als wäre er nie weggelaufen.

„Warum sind Sie hier?“, fragte sie erneut.

Dieses Mal nahm er auf dem Ledersofa Platz.

„Ich habe jemanden geschlagen“, gestand er. Und dann fingen sie an zu reden.

Seine Gefühle waren wie der Fluss. Tiefe Unterströmungen zerrten an ihm. Oberflächlich schien alles in Ordnung zu sein, aber tief unten herrschte Dunkelheit.

Fürchtet euch nicht - изображение 10

Während er den Rasenmäher zur Gartenhütte zurückschob, dachte er über den Hirten nach. Dieser einfache Mann aus Plastik hatte die Erinnerungen an seinen Bruder und das Krippenspiel zurückgebracht. Gute Erinnerungen. Ein warmes Gefühl durchströmte Buck.

Er dachte an sich und seinen Bruder in dem großen, massiven Ruderboot, das sein Großvater immer an den Bootssteg des Santee Rivers angebunden hatte. Damit ruderten sie Tag für Tag hinaus, um Krabbenfallen auszulegen oder Barsche zu angeln. Seite an Seite saßen sie auf der verwitterten Bank und griffen nach den Rudern, die in den verrosteten Metallringen hingen, dann setzten sie das Boot in Bewegung.

Ihre nackten Füße waren gegen das feuchte Holz auf den Boden des Bootes gedrückt. Mit aller Kraft kämpften sie gegen den Widerstand des Wassers an, während ihnen die Sonne auf ihre gebräunten Rücken schien.

Diese Zeit erschien Buck heute unschuldig und sorgenfrei. Zwei Jungen an einem sonnigen Tag auf dem Wasser.

Von klein auf waren sie zusammen rudern gegangen. Das Ziehen der Ruder einte sie, und sie ruderten im selben Rhythmus, beinahe so, als wären sie ein und dieselbe Person. Vier gebräunte Hände umklammerten die beiden Ruder. Vier dünne Ärmchen zogen mit vereinten Kräften. Zwei blonde Köpfe beugten sich gemeinsam hinunter und kamen wieder hoch. Zwei strahlende Gesichter mit Sommersprossen, die sich auf den vor ihnen liegenden Weg konzentrierten.

Nacheinander überprüften sie die Krabbenfallen. Buck zog das Seil hoch, bis die Falle aus dem Wasser auftauchte. Bruno öffnete die Holzkiste hinten im Boot, und gemeinsam schüttelten sie die Krabben aus der Falle in die Kiste und warfen schnell den Deckel zu, damit die Scheren der Tiere sie nicht erwischten.

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