Betsy Duffey - Fürchtet euch nicht

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In der Kirche von Pastor Jeremy Higgins stehen Renovierungsarbeiten an. Beim Ausräumen der Abstellkammer begegnen ihm alte Bekannte: die lebensgroßen Krippenfiguren, die alle Jahre wieder den Rasen vor dem Gotteshaus zieren. Doch wohin mit den Figuren während der Renovierung? Als sich schließlich einige Gemeindemitglieder bereit erklären, die Figuren in ihrem Zuhause zu beherbergen, ahnen sie nicht, dass ihre besonderen Gäste sie auf völlig neue Weise mit der Weihnachtsbotschaft in Berührung bringen werden …
Eine ganz besondere Weihnachtserzählung, die zu Herzen geht.

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„Und die Leute kaufen die unglaublichsten Dinge“, ergänzte Sue.

„Aber“, fuhr Julius fort, „ich habe noch nie erlebt, dass jemand Jesus weggibt.“

Er lachte.

Sue war gerade dabei gewesen, die neuesten Kisten auszupacken, die sie gespendet bekommen hatten. Altes Geschirr und alte Vorhänge. Dinge, die häufig bei ihnen abgegeben wurden. Und in einer dieser Kisten hatte sie das Jesuskind gefunden.

„Also dann: Hallo, Jesus“, sagte sie. Ihr Blick ruhte auf seinem sanften, freundlichen Gesicht.

„Was mache ich jetzt mit dir?“

Sie hielt ihn eine Weile im Arm.

In welcher Abteilung soll ich Jesus unterbringen?, fragte sie sich.

Beim Spielzeug?

Nein, sie konnte ihn nicht zum Spielzeug räumen. Es erschien ihr nicht richtig, ihn zu den Puppen und den Teddybären zu legen.

Haushaltwaren?

Sie schüttelte den Kopf.

Gemischtwaren?

Okay. Sie ging in die Krimskrams-Abteilung und platzierte die Krippenfigur zwischen einer Lavalampe und einer Brotmaschine.

Doch mit einem Mal fühlten sich ihre Arme seltsam leer an, und ihr Blick wanderte erneut zu dem Baby.

Sie wollte es nicht zurücklassen.

Seit Jahren hatte Sue nicht mehr an Jesus gedacht, aber als sie ihn jetzt anschaute, bohrte sich ein tiefer Schmerz in ihr Herz. Da war so eine nicht greifbare Sehnsucht in ihr. Wonach, das wusste sie nicht so genau.

Vielleicht fehlte etwas in ihrem Leben.

Vielleicht hatte dieses Baby, dieser Jesus ihr etwas zu sagen.

„Aber was denn?“, fragte sie ihn.

Er schaute sie unverwandt an, die Arme nach ihr ausgestreckt.

Als sie Feierabend hatte, ließ Sue Jesus im Laden zurück, aber auf der Heimfahrt musste sie unentwegt an ihn denken.

Ihr Weg führte sie an einer Kirche vorbei. Am Kirchengebäude hing ein Schild, das einlud, mittwochs zum Abendessen hereinzukommen. Heute war Mittwoch.

Hunderte Male war sie an dieser Kirche vorbeigefahren, doch dieses Mal fuhr sie auf den Parkplatz und beobachtete die Leute, die in das Gebäude strömten.

Vielleicht gab es hier ja doch etwas für sie. Sie stieg aus und ging Richtung Eingang.

Kapitel 2

Der Hirte

In dieser Nacht bewachten draußen auf den Feldern vor Bethlehem einige Hirten ihre Herden.

Lukas 2,8

„Hallo, Buck!“ Pastor Higgins stand in der Tür und winkte dem jungen Mann zu, der gerade den Rasen vor der Kirche mähte.

Buck winkte zurück. Die Sonne auf seinem Rücken tat ihm gut. Er erledigte gern die Gärtnerarbeiten rund um das Kirchengebäude. So kam er wenigstens mal raus aus seinem kleinen Zimmer im Wohnheim auf dem Collegecampus. Und es lenkte ihn von seinen negativen Gedanken ab. Die Arbeit auf dem Kirchengelände und das Rudern auf dem Fluss waren die beiden Dinge, die ihn antrieben. Dinge, die ihm halfen, nicht den Verstand zu verlieren.

Der Lärm des Rasenmäher-Motors übertönte alle anderen Geräusche, und das ständige Vor und Zurück mit dem Rasenmäher half ihm dabei, ein wenig abzuschalten. Rasenmähen war ähnlich wie rudern auf dem Fluss. Buck mochte Dinge, bei denen man nicht allzu viel nachdenken musste.

Als er heute früh am Morgen rudern gegangen war, war die Welt noch am Schlafen gewesen. Auch seine Muskeln mussten erst wach werden und sich an die Belastung gewöhnen, doch schon bald fand er seinen Rhythmus. Seine Füße waren in die Halterungen im Inneren des Bootes gepresst, seine Arme zogen die Ruder zurück und das Boot glitt vorwärts. An der Oberfläche wirkte das Wasser friedlich, doch Buck wusste, dass die Strömung darunter heimtückisch war, ähnlich wie die Emotionen im Inneren eines Menschen.

Auch das Rasenmähen war eine friedliche Tätigkeit. Das gleichmäßige Schieben des Mähers quer durch den ganzen Garten und der Geruch des frisch geschnittenen Grases taten seiner aufgewühlten Seele gut.

Erneut schaute er zu Pastor Higgins hinüber, der inmitten einer Gruppe von Plastikfiguren stand. Er hatte die Hände in die Hüfte gestemmt und schüttelte den Kopf. Vermutlich war er gestresst wegen der anstehenden Renovierungsarbeiten.

Am Ende der Rasenfläche angekommen, wendete Buck den Rasenmäher und schob ihn ein paar Meter versetzt wieder zurück. Ein hellgrüner, ebenmäßiger Graspfad blieb zurück.

Fürchtet euch nicht - изображение 6

Buck sog erneut den Duft des frisch gemähten Grases ein. Die warmen Sonnenstrahlen genoss er heute ganz besonders.

Am Morgen auf dem Fluss war es recht kühl gewesen. Bereits um fünf Uhr war er zum Bootshaus gefahren. Er besaß einen Schlüssel und konnte das schmale Boot ohne Hilfe herausholen.

Der Fluss war ganz ruhig. Das Wasser schlug nur sanfte Wellen, da so gut wie kein Wind herrschte. Die Morgensonne ging auf, und die vom Wasser zurückgeworfenen Strahlen blendeten ihn. Die beiden Enten, die ihn eine Weile begleitet hatten, gaben auf und flogen davon.

Das Ruderboot schnitt so sauber durch das Wasser wie ein Messer. Die Ruder in seinen Händen fühlten sich gut an, und er zog und zog und zog. Wenn er morgens allein auf dem Fluss ruderte, war er mit sich im Reinen. Alles war gut.

Er liebte jeden Meter dieses Flusses und kannte ihn gut. Die Weide nahe beim Ufer, auf der zwei Rotschimmel grasten, mochte er besonders gern. Jedes Mal, wenn er daran vorbeifuhr, erfreute er sich an der ländlich-friedvollen Atmosphäre.

Buck zog und zog, bis er die Weide hinter sich gelassen hatte und zum angrenzenden Wald gelangte. Am Flussufer watschelte ein Murmeltier zum Wasser, tauchte seine Nase hinein und schüttelte sich das Wasser aus dem Fell.

Er nahm immer den Zweier. Der Einer war ihm zu kurz. Und zu einsam.

Als er das Boot wieder ins Bootshaus zurückbrachte, traf er auf Ken. „Du bist wirklich unglaublich!“, staunte der. „Ein wahrer Frühaufsteher.“

Ken konnte natürlich nicht wissen, dass Buck so gut wie nie richtig schlief. Er brauchte meist Stunden, um einzuschlafen. Und wenn er dann endlich schlief, kamen die Albträume, und er schreckte schwitzend, zitternd und manchmal sogar schreiend aus dem Schlaf hoch.

Da war es besser, so wenig wie möglich zu schlafen und morgens früh aufzustehen.

„Würdest du morgen mal einen der Jungs mitnehmen?“, fragte Ken. Auf der anderen Seite des Flusses fand gerade ein Rudercamp für Jungen im Teenageralter statt. Sie waren laut und ausgelassen, boxten und schubsten sich ständig. Ken hatte beim Training alle Hände voll zu tun.

„Nein, lieber nicht.“ Buck schüttelte den Kopf. Er mochte den leeren Platz vor sich.

Fürchtet euch nicht - изображение 7

Pastor Higgins winkte Buck zu sich, der mit seinem Rasenmäher sogleich Kurs auf ihn und die Krippenfiguren nahm.

„Soll ich die wegbringen?“

„Nein, Buck, wegen der Renovierung mussten wir den Lagerraum ausräumen. Einige Gemeindemitglieder haben sich bereit erklärt, eine Krippenfigur bis Weihnachten mit nach Hause zu nehmen.“ Er hielt kurz inne und fragte schließlich: „Könntest du auch eine von ihnen mitnehmen?“

Buck betrachtete die Figuren. Er war es nicht gewohnt, mit einbezogen zu werden. Er mochte es, allein zu sein. Das war sicherer. Aber er mochte auch Pastor Higgins.

„Ich weiß nicht“, erwiderte Buck. „Ich wohne immer noch im Wohnheim.“

„Kein Problem. Ich finde sicher jemand anderen.“

„Nein, nein“, ruderte Buck zurück, „ich möchte Ihnen helfen. Ich nehme ihn.“ Er deutete auf den jungen Hirten, der sich schwer auf seinen Hirtenstab stützte. In der freien Hand hielt er ein kleines Lamm.

Buck stellte sich vor, wie der Hirte in seinem winzigen Zimmer im Wohnheim stand. Es würde eng werden.

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