Betsy Duffey - Fürchtet euch nicht

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In der Kirche von Pastor Jeremy Higgins stehen Renovierungsarbeiten an. Beim Ausräumen der Abstellkammer begegnen ihm alte Bekannte: die lebensgroßen Krippenfiguren, die alle Jahre wieder den Rasen vor dem Gotteshaus zieren. Doch wohin mit den Figuren während der Renovierung? Als sich schließlich einige Gemeindemitglieder bereit erklären, die Figuren in ihrem Zuhause zu beherbergen, ahnen sie nicht, dass ihre besonderen Gäste sie auf völlig neue Weise mit der Weihnachtsbotschaft in Berührung bringen werden …
Eine ganz besondere Weihnachtserzählung, die zu Herzen geht.

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Jetzt mussten sie sich nur noch die linke hintere Ecke vornehmen.

„Was um alles in der Welt ist das denn?“ Jeremy schob eine alte Leinwand zur Seite und stand vor einem mit einem Tuch bedeckten, sperrigen Gegenstand.

Walter stieß einen leisen Pfiff aus.

Der Pastor trat näher, atmete tief durch und machte sich daran nachzuschauen, was sich unter dem Tuch verbarg. Ein ungewöhnliches Gebilde. So sehr er sich auch anstrengte, ihm fiel nichts ein, was so sperrig war und so viel Platz in Anspruch nahm.

Beherzt zog er das Tuch herunter und stellte fest, dass es sich nicht um einen einzelnen Gegenstand handelte, sondern um mehrere, die man übereinandergestapelt hatte. Jeder Gegenstand war in eine dicke schwarze Plastikfolie eingeschlagen. Jeremy wickelte den ersten aus seiner Verpackung aus. Seine Überraschung hätte größer nicht sein können: Eine Person starrte ihn an, ihre Arme waren ausgestreckt.

Er trat einen Schritt zurück und betrachtete verblüfft den etwa ein Meter zwanzig großen Mann mit Turban, der ein goldenes Kästchen in der Hand hielt. Sein violettes, mit roter Bordüre eingefasstes Gewand verlieh ihm eine königliche Erscheinung.

Einer der drei Weisen.

Jeremy musterte eingehend die anderen Gegenstände, und ihm wurde klar, dass er vor den Krippenfiguren stand, die jedes Jahr zu Weihnachten aufgestellt wurden.

Er schloss die Augen und rief sich in Erinnerung, wie die Figuren auf dem Rasen vor der Kirche standen: Josef blickte hinab auf die sitzende Maria, die die Arme nach dem Jesuskind ausstreckte. Die drei Weisen in ihrer prachtvollen Kleidung, in ihren Händen die Geschenke, die sie für das Kind mitgebracht hatten. Der Engel, der die goldene Posaune an die Lippen hielt. Einige Tiere und die Hirten mit einem Ausdruck des Erstaunens auf ihren Gesichtern. Sie streckten die Hand aus und deuteten auf das Kind.

„Das ist Balthasar!“, sagte er zu Walter.

„Wer?“

„Einer der drei Weisen. Das sind die Krippenfiguren.“

Mit Walters Hilfe befreite Jeremy seine alten Freunde von der Plastikfolie. Zuerst erschien Josef, dann Maria. Die Krippe, so erinnerte Jeremy sich, stand in Saul Haskins Scheune, zusammen mit dem Holzrahmen für den Stall.

Er packte die übrigen Figuren aus. Da waren die beiden anderen Weisen. Der Engel. Ein Lamm. Ein Esel. Ein Hirte und auch ein Kamel, das ganz hinten gestanden hatte, kamen zum Vorschein.

„Nun“, sagte Jeremy, während er zurücktrat, um die Figuren zu bewundern, „jetzt werden wir wohl einen Platz für euch finden müssen, wo ihr bis Weihnachten bleiben könnt.“

„Und dann?“, fragte Walter.

„Dann stellen wir sie auf dem Rasen vor der Kirche auf.“

Nacheinander trugen sie die Figuren hinaus in den Flur.

„Wo wollen Sie sie denn unterbringen, Pastor?“ Walters Blick wanderte über die Krippenfiguren. „Gibt es hier noch einen zusätzlichen Raum? Vielleicht einen Lagerraum, von dem ich nichts weiß?“ Er zuckte mit den Schultern. „Bald wird es hier vor Arbeitern wimmeln.“

„Sie haben recht. Ich werde mich heute Nachmittag ein wenig umhören. Vielleicht finde ich ein paar Gemeindemitglieder, die unseren Freunden bis Weihnachten Asyl gewähren.“

Walter, der sich sonst immer schnell verabschiedete, trat von einem Fuß auf den anderen.

„Was überlegen Sie?“, fragte Jeremy.

„Nun, ich wohne ja in dieser kleinen Wohnung drüben auf der Main Street. Sie ist wirklich klein, und ich kann auf keinen Fall alle nehmen, aber … ich könnte … ich meine, ich würde gern … Also, wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich gern eine Figur mit nach Hause nehmen.“

Verblüfft schaute Jeremy den Hausmeister an. Es erstaunte ihn, dass er eine der Krippenfiguren mit nach Hause nehmen wollte. Aber nach so vielen Jahren als Pastor sollte ihn eigentlich nichts mehr wundern.

„Natürlich können Sie eine mitnehmen.“ Er wandte sich um und ließ den Blick über die Figuren schweifen. „Möchten Sie eine bestimmte?“

„Also, wenn es Ihnen recht ist, würde ich gern Balthasar mitnehmen. Ich fand die Weisen schon immer …“ Er suchte nach dem richtigen Wort. „Nun, weise eben.“

„Eine gute Wahl“, erwiderte der Pastor. „Ich kann mir kein besseres Zuhause für ihn vorstellen.“

„Sind wir hier fertig? Dann nehme ich ihn gleich mit.“ Walter strahlte, als hätte er in der Lotterie gewonnen. Er legte dem Weisen den Arm um die Taille, hob ihn vorsichtig hoch und ging mit ihm davon, als wären sie alte Freunde.

Fürchtet euch nicht - изображение 4

Fünf Minuten später verließ Pastor Higgins gerade den Lagerraum, als die Lindall-Schwestern den Flur entlangkamen.

„Wir haben gerade Walter mit Balthasar gesehen“, erklärte Joy. „Er sagte, Sie suchen nach einem Zuhause für die Krippenfiguren. Wir würden auch gern einen Weisen mitnehmen.“

„Für mehr haben wir leider keinen Platz“, wandte Grace ein.

„Natürlich.“

Die Schwestern tänzelten aufgeregt durch den Flur und begannen, den Refrain von Wir drei Könige zu singen. Jeremy stimmte mit ein, und kurz darauf verabschiedeten sich die Schwestern mit Melchior, dem zweiten Weisen, im Gefolge.

Der Pastor atmete auf. Das würde vielleicht gar nicht so schwierig wie gedacht. Er würde die Figuren auf dem Rasen vor der Kirche aufstellen und die Gemeindemitglieder bitten, sich eine auszusuchen.

Nacheinander trug er die Figuren nach draußen. Gleichzeitig überlegte er, wen er anrufen und bitten könnte, eine von ihnen bei sich aufzunehmen.

Er ließ den Blick über das Krippenensemble schweifen.

Irgendetwas störte ihn. Was war es nur? Die Figuren waren vollkommen intakt und unbeschädigt. Sie sahen wunderschön aus. Aber …

Irgendetwas stimmte nicht.

Und dann fiel es ihm schlagartig auf: Das Jesuskind fehlte!

Er ging zurück in den Lagerraum und suchte den nun leeren Raum ab. Kein Jesuskind.

Wo konnte es nur sein? Er sah das Baby ganz deutlich vor sich. Klein und blass, kaum größer als ein richtiges Neugeborenes. Seine Hände waren ausgestreckt, die Handflächen nach oben gedreht, und es war in weiße Windeln gewickelt. Es konnte nicht aufrecht stehen wie die anderen Krippenfiguren. Vielleicht hatte jemand es eingepackt und in eine Kiste gelegt. Aber in welche? Er hatte doch alle Kisten durchgesehen und jede Ecke und jeden Winkel des Lagerraums abgesucht. Zumindest dachte er das.

Aber da waren noch die Kisten, die sie am Tag zuvor an das Sozialkaufhaus weitergegeben hatten. Altes Geschirr und die Vorhänge aus dem Pfarrhaus, außerdem noch alte Chormappen und anderen Kleinkram. Könnte das Jesuskind in einer der Kisten gelegen haben, die sie weggegeben hatten? Du liebe Zeit!

Pastor Higgins betrachtete die übrigen Figuren, die ihm jetzt sehr traurig vorkamen, als wüssten sie, dass die Hauptfigur in ihrem Stück fehlte.

Sein Herzschlag beschleunigte sich.

Wo war das Jesuskind nur? Es konnte doch nicht sein, dass der Pastor Jesus verloren hatte. Oder doch?

„Wir werden ihn finden“, sagte er zu den anderen Figuren.

Aber als er an die Kisten für das Sozialkaufhaus dachte, war er sich dessen nicht mehr so sicher.

Fürchtet euch nicht - изображение 5

In der Zwischenzeit im Sozialkaufhaus …

„Sieh nur, was wir hier haben.“ Sue Johnson hielt das Jesuskind in die Höhe.

Die anderen Ehrenamtlichen, die die gespendeten Waren sortierten, hielten inne und bestaunten das Baby.

„Wer gibt denn so etwas weg?“ Sue nahm die Plastikfigur in die Arme, als würde sie ein richtiges Baby halten.

„Die Leute geben die unglaublichsten Dinge weg“, bemerkte Julius.

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