Klaus Willmann - Todesmarsch durch Russland

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Todesmarsch durch Russland: краткое содержание, описание и аннотация

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Trotz Krankheit wird Lothar Herrmann einer Gebirgsjägerdivision zugeteilt und 1944 an die Ostfront geschickt. Als die Stellungen gegen die Russen nicht mehr gehalten werden können, erfolgt ein chaotischer Rückzug. Mit einigen Kameraden verliert Lothar den Anschluss an die Truppe. Gemeinsam kämpfen sie sich durch die unwirtliche Landschaft. Völlig entkräftet werden sie schließlich aufgegriffen und geraten in russische Kriegsgefangenschaft. Auf einem langen Todesmarsch sieht Lothar viele Gefangene sterben und verliert doch selbst nie die Hoffnung auf Heimkehr. Aber erst nach fast sechsjähriger Gefangenschaft wird er endlich wieder nach Hause kommen.

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Natürlich wurden wir neugierig und konnten nicht widerstehen. Wir besichtigten aber nicht nur die Damen des horizontalen Gewerbes, sondern auch den Invalidendom, Notre Dame, den Triumphbogen und natürlich Montmartre.

Doch unsere Zeit beim RAD ging rasch zu Ende. Am 7. Oktober wurden wir in Lagerlechfeld entlassen. Heute noch erscheint es mir kurios, dass ich zu Hause in Garmisch meinen Einberufungsbefehl zur Gebirgsartillerie für den 2. Oktober 1940 vorfand. Am nächsten Tag begab ich mich sogleich zum Wehrmeldeamt, bei dem ich registriert war, seit ich in Garmisch wohnte.

So wurden wir Soldaten

Der Beamte im Wehrmeldeamt hatte schon angegraute Schläfen. Er musterte mich freundlich, amüsiert, vielleicht auch ein wenig spöttisch, als ich ihn fragte:

»Was soll denn das? Die haben mich doch erst gestern entlassen …«

Lachend hob er die Hände und unterbrach mich.

»Sie sind nicht der Erste, der mir das heute erzählt. Wahrscheinlich kommen später auch noch andere. Einer der zwei anderen aus Garmisch meldet sich am 14. Oktober bei den Jägern in Garmisch und der andere in Mittenwald.« Er warf einen kurzen Blick auf den auf seiner Schreibtischplatte liegenden RAD-Entlassungsschein und stellte gemütlich fest: »Herr Lothar Hermann ist angeblich für die Gebirgsinfanterie nicht so geeignet wie seine Kameraden. Sie melden sich am 14. hier bei der Gebirgsartillerie! Geben Sie mir bitte Ihren Einberufungsbefehl zur Wehrmacht, damit ich ihn ändern kann. Nicht jeder hat das Glück, so heimatnah einrücken zu dürfen, und die paar freien Tage werden Ihnen guttun.«

Am Morgen des 14. Oktober 1940 stand ich etwas aufgeregt vor dem Posten der Kaserne in der Maximilianstraße. Das aus Holz gezimmerte Wachhäuschen am Eingangstor war mit schwarz-weiß-roten Streifen bemalt.

»Wo soll ich mich denn melden?«, fragte ich den Wachposten. Der stand mit leicht gespreizten Beinen und geschultertem Karabiner vor mir und deutete lediglich schweigend mit dem behelmten Kopf in Richtung der Wachstube.

Das solide gemauerte Haus am Tor und die anderen hell gestrichenen Gebäude der Kaserne im Tal vor den dahinter aufragenden Bergen wirkten auf mich zwar nicht gerade einladend, aber ich müsste lügen, wenn ich heute behaupten würde, dass ich sie als abweisend empfunden hätte.

Schon vor dem ersten Mittagessen im Speiseraum unserer Batterie war ich komplett eingekleidet und hatte mein Köfferchen mit meinen Zivilklamotten und meiner Heimatanschrift Danielstraße 20 in Garmisch abgegeben. Der Unteroffizier meiner Korporalschaft war nur einige Jahre älter als ich und zeigte mir in der mir zugewiesenen Bude, wie ich meinen Spind nach HDV einzuräumen hatte. Dabei erfuhr ich zudem, dass unsere Batterie in vier Züge aufgeteilt war.

»Die beiden ersten Züge bedienen die Geschütze, wir sind der dritte, der Nachrichtenzug. Im vierten dienen die offiziell als Tragtierführer bezeichneten Kameraden. Wir nennen sie ganz allgemein die Mulitreiber. Die brauchen zur Pflege unserer manchmal als störrisch verrufenen Mulis im Stall Drillichanzüge. Wir haben das nicht nötig. Unser Batteriechef ist Hauptmann Raimund Lang, und zusammen mit den zwei anderen Batterien bilden wir eine Gebirgsartillerieabteilung. Genug für’s Erste, jetzt zurück zu uns. Hier in meiner Bude hat’s bisher noch keinerlei Stunk gegeben.« Nach dieser Feststellung lächelte Unteroffizier Zimmermann selbstgefällig und fragte mich: »Nun, wie gefällt Ihnen unsere Bude? Das Einzelbett gleich dort neben dem Fenster gehört selbstverständlich mir.«

Nochmals durchstreiften meine Blicke den kleinen Raum. Ich betrachtete die jeweils doppelstöckigen Bettgestelle rechts und links an den Wänden neben der Tür und die neun Spinde, bevor ich antwortete: »Mir gefällt es hier ganz gut. Aber als gelernter Dekorationsmaler würde ich die kahlen Wände gern etwas verschönern.«

Unteroffizier Zimmermann lachte und meinte:

»Ach, sieh einmal einer an. Sie werden doch nicht etwa künstlerisch veranlagt sein?« Er blickte auf seine Armbanduhr und fuhr fort: »Kommen Sie mit mir. Wir gehen zum Essen. Dort unten lernen Sie die anderen kennen. Die sitzen mit Ihnen an einem Tisch. Ihr Platz war bisher verwaist. Ich sitze natürlich bei den anderen Unteroffizieren und Wachtmeistern.«

Die »anderen« nahmen mich wenige Minuten später kameradschaftlich in ihren Kreis auf. Bei ihnen fühlte ich mich vom ersten Augenblick an wohl. Während wir einen sehr schmackhaften Fleisch-Gemüse-Eintopf verzehrten, erfuhr ich, dass wir zunächst alle lernen mussten, wie wir uns künftig in gerader Haltung zu bewegen hatten. Auch wurde uns beigebracht, dass wir Vorgesetzte mit angewinkelten Armen und an die Schläfen angelegten Händen zu grüßen hatten. Natürlich mussten wir auch den Drill wieder über uns ergehen lassen, der uns schon vom RAD bekannt war.

»Unser Ausbilder, Unteroffizier Koch, ist ein sturer, aber irgendwie gerechter Kerl«, stellte Heiner Munz fest und deutete dabei unauffällig mit seinem Kopf zur Tür. »Er steht gerade dort drüben an der Tür. Du lernst ihn noch früh genug kennen. Erst wenn uns das und anderes in Fleisch und Blut übergegangen ist, bekommen wir in vier Wochen zum ersten Mal Ausgang. Ich glaube aber, dass du das schon gewusst hast.«

Zwei Monate waren für unsere Grundausbildung vorgesehen. In den ersten vier Wochen übten wir bis zum Erbrechen das schon erwähnte aufrechte Gehen, Grüßen, Marschieren, Singen, Griffe klopfen, Robben mit vorgehaltenen Karabinern und natürlich die Pflege all der uns anvertrauten Gegenstände, Gerätschaften und Waffen. Nach etwa vier Wochen hielten uns unsere Herrn Vorgesetzten offensichtlich für vorzeigbar. Zwei Tage vor unserem ersten Ausgang wurden wir vereidigt. Dabei waren auch einige mir unbekannte Zivilisten zugegen.

Wir standen exakt ausgerichtet in Dreierreihen. Selbstverständlich waren unsere genagelten Bergstiefel blank gewienert und mit den darüber gewickelten, kurzen, grauen Gamaschen als Abschluss versehen. Wir waren mit Keilhosen und Mänteln bekleidet, unsere Stahlhelme funkelten im fahlen Licht der Herbstsonne, und nach einem kurzen Trommelwirbel sprachen wir ernst den uns vorgesprochenen Treueschwur nach.

Es klang irgendwie schauerlich über den Kasernenhof, als wir »Auf Führer Adolf Hitler, Volk und Vaterland« vereidigt wurden. Es mag bei manchen meiner Kameraden anders gewesen sein, aber bei mir hinterließ dieser Vorgang keinen tieferen Eindruck.

Beim ersten Ausgang empfand ich die Überprüfung durch den Unteroffizier am Kasernentor fast erniedrigend. »Fingernägel vorzeigen! Das nennen Sie eine saubere Unterhose? Zurück in Ihre Bude! Kommen Sie nachher noch einmal! Zeigen Sie mir Ihren Taschenkamm!«

Als wir diese Prozedur hinter uns hatten und das Gelände der Kaserne verlassen durften, schimpfte einer auf der Straße ergrimmt:

»Die Kerle dort hinter uns haben uns gefilzt und behandelt wie den letzten Dreck! Wenn ich nach dem Krieg einem von denen begegnen sollte, dann kann er was erleben!«

Natürlich hatte unser Zug schon vor der Vereidigung begonnen, Funksignale zu senden und zu empfangen oder Telefonkabel zu verlegen. Dabei rannten wir mit den auf Tragen befestigten Kabelrollen in steilerem Gelände umher und spulten so die Leitungen ab. Der »Esel«, ein Berghang nicht weit von der Kaserne entfernt, schien unseren Ausbildern für diese Übung besonders geeignet zu sein. Viele von uns hassten dieses Gelände. Trotzdem entwickelte sich zwischen den Gruppen so etwas wie Rivalität.

»Ihr Langweiler!«

»Wir waren heute viel schneller als ihr Brennnesseldatscher.«

Solche oder ähnliche Bemerkungen schwirrten fast nach jeder dieser Übungen durch unsere Reihen, bevor wir wieder singend in die Kaserne zurückmarschierten.

Auch wir »Nachrichtler« mussten mit Geschützen vertraut gemacht werden. Als ich erstmals an einer Kanone stand, erklärte Oberwachtmeister Wörle:

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