Klaus Willmann - Todesmarsch durch Russland

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Trotz Krankheit wird Lothar Herrmann einer Gebirgsjägerdivision zugeteilt und 1944 an die Ostfront geschickt. Als die Stellungen gegen die Russen nicht mehr gehalten werden können, erfolgt ein chaotischer Rückzug. Mit einigen Kameraden verliert Lothar den Anschluss an die Truppe. Gemeinsam kämpfen sie sich durch die unwirtliche Landschaft. Völlig entkräftet werden sie schließlich aufgegriffen und geraten in russische Kriegsgefangenschaft. Auf einem langen Todesmarsch sieht Lothar viele Gefangene sterben und verliert doch selbst nie die Hoffnung auf Heimkehr. Aber erst nach fast sechsjähriger Gefangenschaft wird er endlich wieder nach Hause kommen.

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»Arbeitsmänner! Als Anerkennung für unseren guten Arbeitseinsatz wurde uns erlaubt, zwei Tage lang die Maginotlinie zu besichtigen. Wir marschieren in einer halben Stunde ab und werden kommende Nacht dort unsere Zelte aufbauen.«

Weil einige von uns wegen dieses angekündigten Gewaltmarsches halblaut zu murren begannen, hob er beschwichtigend seine Hand und rief:

»Ruhe! Ich kann Ihre Freude gut nachempfinden! Ich denke, dass auch Sie daran interessiert sind, diese Linie kennenlernen zu dürfen, die unser Führer mit seiner genialen Strategie so erfolgreich zu umgehen verstand! Wegtreten!«

So gern wie an diesem Tag marschierte ich selten, denn diese so berühmte Verteidigungslinie unseres westlichen Nachbarlandes interessierte mich doch brennend. Kaum hatten wir auf einer Wiese neben einer Straße aus je vier Zeltplanen unsere quadratischen Viermannzelte aufgebaut, da kam auch schon der Befehl zum Abmarsch.

Am Nachmittag bestaunten wir einige unüberwindlich aussehenden Betonbunker, die entlang einer Straße in einen bewaldeten Hang hinein gebaut waren. An ihrer Vorderfront waren Spuren von Granateinschlägen zu erkennen, die offenbar kaum Wirkung gezeigt hatten. Dazu bemerkte Hans Meißner aus Murnau geringschätzig:

»Das war doch nur ein Scheinangriff von den Unseren. Die Panzer waren doch längst im Hinterland der Franzosen!«

»Trotzdem!«, entgegnete ihm Heiner Manz. »Strategisch sind diese Dinger auf alle Fälle gut angelegt!«

»Ach was denn!«, rief eine andere Stimme, »was verstehst denn du schon von Strategie? Du siehst doch, was es den Franzmännern geholfen hat.«

Am Abend saß unser Trupp sechs vor einem flackernden Lagerfeuer vor unserem Zelt. Wir sangen nicht nur laute Soldaten-, sondern auch einige melodische Heimatlieder. Immer mehr junge Arbeitsmänner versammelten sich um unser Feuer. Auch unser Oberstfeldmeister und der an diesem Abend sehr leutselige Feldmeister Brutscher saßen im Schneidersitz auf dem Boden und sangen mit.

Anderntags marschierten wir zum getarnt in die Landschaft eingebauten rückwärtigen Eingang der Bunkeranlage auf der anderen Seite des Hügels. Die kurze Führung durch einen Teil der Anlage hinterließ wohl bei jedem von uns unvergessliche Eindrücke. Kurz bevor wir den Befehl zum Abmarsch erhielten, meinte Franz Burg leise:

»Lothar, der Franzmann muss aber einen Riesenrespekt vor uns gehabt haben.«

»Das Ergebnis liegt doch klar auf der Hand!«, rief einer hinter uns.

»Ruhe!«, ertönte es laut, bevor der Befehl erteilt wurde: »Im Gleichschritt Marsch.«

Wieder auf unserem Schulhof angelangt, teilte der Oberstfeldmeister seiner Mannschaft mit:

»Männer! Wir sind als Wacheinheit nach Versailles beordert. Morgen fahren wir mit der Bahn ab! Näheres wird Ihnen dort mitgeteilt!«

Leises Raunen ging durch unsere Reihen.

»Paris.«

»Fesche Französinnen.«

»Von dort können wir vielleicht zum Eiffelturm.«

»Wenn sie uns Zeit dafür lassen.«

»Schöner als arbeiten.«

»Was wollt ihr eigentlich? Unser halbes Jahr ist ohnehin bald vorbei.«

Und einmal mehr erklang der laute Befehl:

»Ruhe! Wegtreten!«

Über dem Schlossgebäude von Versailles wehte die Hakenkreuzfahne. Nicht weit entfernt davon führten drei Treppenaufgänge hinauf zu den Eingangstüren der komfortabelsten Unterkunft, die uns bisher zugewiesen worden war. Unser Koch Hannes betrat schmunzelnd einen komplett eingerichteten Küchenraum im Erdgeschoss neben einem großen Speisesaal. Wir bezogen zu je sechs Mann Räume im Obergeschoss, die mit zwar einfachen, aber sehr einladend aussehenden Einzelbetten und Kleiderschränken ausgestattet waren. Auf der anderen Seite des Flurs stand uns ein Waschraum mit zwar einfachen, aber zweckmäßigen Waschbecken mit fließendem Warm- und Kaltwasser zur Verfügung.

»Jetzt weiß ich, warum es immer heißt: ›Wir leben wie Gott in Frankreich!‹ Schade, dass unsere RAD-Zeit bald vorbei ist!«

Kaum hatte Heiner Klotz dies ausgerufen, da entgegnete ihm Anton Sieß laut:

»Heiner, sei vorsichtig! Unsere Arbeitsherren wissen wahrscheinlich längst schon, wie sie dafür sorgen können, dass wir hier nicht übermütig werden.«

»Wer war denn vor uns hier einquartiert?«, rief Franz Struss mit seiner dünnen Tenorstimme.

Und Heiner Klotz stellte lachend fest: »Egal Franz! Jetzt sind wir jedenfalls hier. Besser können wir es doch nicht haben.«

Anderntags wurden wir mit Stahlhelmen und den uns schon bekannten französischen Karabinern ausgestattet und in Gruppen von jeweils 15 Mann eingeteilt. Unteroffiziere der Wehrmacht führten uns alle durch das künftig von uns zu bewachende Gelände rund um das Schloss. Wir sollten hier rund um die Uhr als Doppelposten Streife gehen und verhindern, dass Unbefugte den hohen Herren der Wehrmacht im Schloss und seinen Nebengebäuden zu nahe kommen konnten. Besonders wichtig schien es aber, französische Zivilisten daran zu hindern, das Bahnhofsgebäude unkontrolliert zu betreten. Außerdem hatten wir dafür zu sorgen, dass sich außer den dazu befugten uniformierten und mit Sonderausweisen ausgestatteten Bahnangestellten niemand auf den Schienensträngen aufhalten konnte.

Ein schon etwas betagter Oberfeldwebel der Wehrmacht schärfte uns während seiner Führung mehrmals ein:

»Wir müssen Tag und Nacht sicher sein, dass hier kein Unbefugter Schaden anrichten kann. Sollte irgendjemand Ihrem Anruf, stehen zu bleiben, nicht Folge leisten, dann hat jeder von Ihnen von der Waffe Gebrauch zu machen! Wehe Ihnen, wenn Sie sich in so einem Fall als nicht treffsicher erweisen!«

Als uns noch am Spätnachmittag dieses Tages der Dienstplan für die folgende Dekade mitgeteilt wurde und jeder wusste, wann, mit wem und wo er seine Patrouillengänge zu verrichten hatte, hörte ich, wie Anton Sieß den neben mir sitzenden Heiner Klotz leise fragte:

»Na Heiner, was sagst du jetzt?«

»Ach du kannst mich doch kreuzweise! Außerdem sind unsere Tage beim RAD gezählt.«

Auch wenn für jeden von uns die Kontroll- und Wachgänge sehr bald zur Routine wurden, hatte ich wieder einmal Glück, denn ich wurde mehrmals zum Schreibstubendienst eingeteilt. Wieder einmal kam mir mein grafisches Talent zugute. Unser »Schreibstubenhengst« hatte zudem erfahren, dass ich stenografieren konnte. Daher war ich sonntags nicht zum Wachdienst eingeteilt.

An diesen Tagen fuhr ich zusammen mit Anton Sieß, Heiner Klotz und Franz Wölpl mit Bussen der Wehrmacht nach Paris. Jeder, der nicht zum Wachdienst eingeteilt war, konnte damit fahren. Auch Landser und manchmal deutsche Wehrmachtshelferinnen in ihren schmucken Uniformen fuhren mit. Einige unserer Kameraden nannten uns vier »die Unzertrennlichen«, und es war tatsächlich nicht ganz zufällig, dass wir jedes Mal gleichzeitig dienstfrei hatten. Denn der mir sehr wohlgesinnte »Schreibstubenhengst« hatte beim Erstellen des Dienstplanes ein bisschen mitgewirkt.

Natürlich konnten wir an diesen wenigen Tagen nicht alle Sehenswürdigkeiten der Weltstadt kennenlernen. Der Eiffelturm mit dem davor angebrachten Denkmal seines Erbauers war unser erstes Ziel. Den Blick über die wunderbare Hauptstadt Frankreichs werde ich zeitlebens nicht vergessen. Bei seinem Anblick fragte ich mich, warum sich die Menschen seit alters her nicht vertragen können und sich immer wieder bekriegen.

In einem uns empfohlenen Erfrischungsraum der Wehrmacht konnten wir preisgünstig essen, was unsere schmalen Geldbörsen schonte. Dort sprach uns ein munterer Gefreiter der Infanterie in unverwechselbarer Berliner Mundart an:

»Es wäre mir eine Ehre, wenn ich euch Jungs aus den bayerischen Bergen unser Freudenhaus zeigen dürfte. So wat Duftes gibt’s selten. Dieses amouröse Haus ist extra für uns reserviert und wird medizinisch überwacht. Na was ist?«

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