Klaus Willmann - Todesmarsch durch Russland

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Trotz Krankheit wird Lothar Herrmann einer Gebirgsjägerdivision zugeteilt und 1944 an die Ostfront geschickt. Als die Stellungen gegen die Russen nicht mehr gehalten werden können, erfolgt ein chaotischer Rückzug. Mit einigen Kameraden verliert Lothar den Anschluss an die Truppe. Gemeinsam kämpfen sie sich durch die unwirtliche Landschaft. Völlig entkräftet werden sie schließlich aufgegriffen und geraten in russische Kriegsgefangenschaft. Auf einem langen Todesmarsch sieht Lothar viele Gefangene sterben und verliert doch selbst nie die Hoffnung auf Heimkehr. Aber erst nach fast sechsjähriger Gefangenschaft wird er endlich wieder nach Hause kommen.

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Später, als wir auf freiem Feld anhielten, standen plötzlich zwei kleine Mädchen vor unserer Wagentür. Wir vier hatten bisher Karten gespielt, einen zünftigen »Schafkopf« gedroschen. Die beiden sahen allerliebst aus. Sie waren mit weißen Kopftüchern, blauen Blusen und bunt bestickten Schürzen über knöchellangen Röcken bekleidet. Die jungen Damen erweckten sogleich unsere Aufmerksamkeit.

Unser Unteroffizier rief lachend zu ihnen hinaus:

»Na ihr zwei Schönheiten, möchtet ihr etwa auch Zigaretten?«

Die beiden verstanden ihn jedoch nicht. Die etwas größere von ihnen knickste und hielt uns einen Strauß bunter Wiesenblumen entgegen, den wir gern annahmen und mit einer Tafel Schokolade belohnten. Als wir langsam weiterrollten, standen die beiden immer noch neben den Gleisen und winkten uns nach.

An einer kleinen Bahnstation in der weiten Ebene war bei einem längeren Aufenthalt große Wäsche an einem Pumpbrunnen angesagt. Wir konnten warmes Essen fassen, das unser Koch auf seinem von einer Plane überdachten Küchenwagen zubereitet hatte, und nahmen Kommissbrot, Hartwürste, einige Konservendosen und Zigaretten in Empfang. Wir waren durchweg froh gelaunt, obwohl das Rätselraten darüber nicht enden wollte, wohin unsere Reise führen sollte.

Kurz vor Budapest war die Donau über die Ufer getreten. Vom erhöhten Bahndamm aus konnten wir den etwa einen Kilometer weit entfernten Strom sehen, und ich dachte einige Sekunden lang daran, dass sich in dem Wasser der überschwemmten Wiese auch einige Tropfen der Loisach befinden könnten.

Von Budapest sahen wir lediglich das langsam an uns vorübergleitende, prachtvolle Parlamentsgebäude. Danach hielten wir kurze Zeit, ohne die Wagen verlassen zu dürfen. Wir hielten immer wieder, wobei wir abwechselnd unsere Notdurft verrichten konnten. Der Zug rollte mit uns durch die Pässe der Karpaten, während wir Karten spielten oder die draußen an uns vorbeiziehende Landschaft und bald schon die Dörfer Siebenbürgens bewunderten.

Irgendwann schlief ich fest ein. Horst aber rüttelte mich wieder wach:

»Aufstehen, du Schlafmütze, wir halten gerade in einem Vorortbahnhof von Bukarest. Dort ist zwar keine Stadtbesichtigung angesagt, aber so, wie ich dich kenne, wärst du mir böse, wenn ich dich schlafend durch die Hauptstadt unserer Waffenbrüder fahren ließe. Frag mich ohnehin immer, gegen wen die mit uns verbündet sein wollen.«

»Das würde ich auch gern wissen!«, rief Wachtmeister Kurz. »Der Führer hat mit den Russen einen Nichtangriffspakt geschlossen. Hier herrscht doch tiefster Frieden. Sollen wir etwa Löcher ins Schwarze Meer ballern?«

Gegen Abend des dritten Tages erreichten wir Galaz (Galati) am nördlichen Ufer der Donau, und wir vermuteten, dass wir hier ausgeladen werden sollten.

»Falsch gedacht!«, rief Hans Maul, als unser Zug nur kurz anhielt, um danach nordwärts wieder aus dem Bahnhof zu rollen.

Inzwischen war es Nacht geworden, und wir alle schauten uns verdutzt an, als wir neben einigen Bretterbuden anhielten. Auf dem uns gegenüber liegenden Bretterbau war ein Name zu lesen: Fulgaresti.

»Wachen für die Nacht einteilen!«

Diese laute Stimme gehörte zweifelsohne unserem Hauptmann. »Die Schreibstube kommt in das Haus neben dem Bahnhofsgebäude!«

Täuschte ich mich, oder klang in der Betonung des Wortes »Haus« leichter Spott mit?

»Spieß und Schreiber bleiben hier! Der Rest der Batterie marschiert zwei Kilometer weiter. Dort werden wir auf einer Wiese vor einem Waldhügel Zelte aufbauen. Etwas Bewegung wird uns allen guttun!«

In unserer »Schreibstube« hing eine nackte Glühbirne an einem wenig Vertrauen erweckenden Leitungsdraht an der Decke. Als der mürrisch um sich blickende Hauptwachtmeister den Drehschalter neben dem Eingang betätigte, huschte eine Ratte unter dem Lattenrost und der Bretterwand ins Freie.

»Hervorragend! Allein müssen wir hier jedenfalls nicht schlafen. Hängt alles Essbare an diesen Balken dort hinten. Warum, das brauche ich wohl nicht zu erklären. Unser Gastland hat aber an alles gedacht.« Er deutete auf drei alte Kisten, die als Schreibtische dienen sollten, Stühle und Feldbetten im Hintergrund und fügte in gelassenem Tonfall hinzu: »Morgen bekommen wir Telefon. Vielleicht finden wir schon bald etwas Besseres.«

Wir hatten schon während der Fahrt gegessen, waren rechtschaffen müde und froh, nicht als Wache eingeteilt zu sein. Jedenfalls schlief ich sofort ein und musste am Morgen herzlich lachen, als mir Hans zurief:

»Die nächste Ratte, die ich in der kommenden Nacht in diesem Schuppen herumtrampeln höre, stirbt den Heldentod!«

Anderntags begann die Entladung ohne jede Eile. Die Mannschaft und auch unsere Offiziere bezogen Quartier in der Schule und etlichen Häusern von Roscani, einer nahegelegenen kleinen Ortschaft. Das Dorf lag sauber eingebettet in einer leicht gewellten, fruchtbaren Kulturlandschaft. Wir, die Schreibstube, fanden Platz in einem aus Lehmziegeln errichteten und mit Stroh gedeckten Haus am Dorfrand. Wir wunderten uns, weshalb einige rumänische Offiziere so um unser Wohlergehen besorgt waren. Wieder einmal rätselten wir:

»Sollen wir etwa hier den Bauern helfen?«

»Es ist doch friedlich.«

»Wahrscheinlich verlegen die uns bald irgendwohin an die Schwarzmeerküste.«

Solche und ähnliche Vermutungen waren überall zu hören, wo mehrere Landser zusammentrafen.

Wir befanden uns schon fünf Tage in Roscani, als angeordnet wurde, aus Gründen der Hygiene unsere individuelle Haarpracht in Glatzen zu verwandeln. Manche von uns trennten sich nur ungern von ihren Locken oder dem korrekt gezogenen Scheitel. Wir »Schreibstubendragoner« nahmen es aber von der lustigen Seite. Was solls? Wir freuten uns darüber, dass am selben Tag ein Obergefreiter unserer Batterie zum Unteroffizier ernannt und ich mit einigen anderen zum Gefreiten oder Obergefreiten befördert wurde. Das musste doch ausgiebig gefeiert werden.

Nur Horst Ulmer war sauer:

»Jetzt haben die mich wieder vergessen.«

Schon nach wenigen Stunden lag er als Bier-, Wein-, oder Schnapsleiche im Obstgarten hinter unserem Haus. Dabei bemerkte er nicht, wie sehr sich die etwa 18 oder 19 Jahre alte Tochter unserer Gastgeberin um ihn bemühte. Der jungen, etwas drallen Rumänin schien es nur schwer verständlich zu sein, dass keiner von uns versuchte, mit ihr anzubandeln.

In der zweiten Juniwoche erfuhr ich als einer der Ersten in der Schreibstube, dass unsere Artillerieabteilung dem rumänischen Heer unterstellt war.

»Was soll das denn wieder bedeuten? Ist jetzt etwa der rumänische König unser Dienstherr?«

Irgendwie waren wir verunsichert.

»Das sind doch unsere Waffenbrüder. Aber gegen wen?«

»Wollen die etwa die Russen angreifen?«

»Das kann Hitler nicht zulassen. Wir haben doch einen Nichtangriffspakt mit denen!«

»Die Russen liefern doch Getreide ins Reich.«

»Die sind doch viel zu schwach, um gegen Russland zu ziehen.«

»Aber doch vielleicht mit uns zusammen?«

Heftig debattierend stand eine Anzahl von uns Artilleristen auf dem Dorfplatz von Roscani zusammen. Unterschwellig erwartete fast jeder, dass es mit der bisherigen Ruhe bald vorbei sein könnte. Keiner widersprach deshalb dem 19-jährigen Kanonier Heiner Kunz, als dieser euphorisch in unsere Runde hinein rief:

»Wir werden siegen, bevor der Iwan uns angreifen kann! Frankreich haben wir für seine Kriegserklärung schon bestraft. Nicht wir werden den Rumänen helfen, sondern diese uns! Ganz sicher ist aber eins: Wir liegen mit unseren Geschützen nicht zufällig hier in Stellung! Es kann jede Stunde losgehen.«

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