Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Hasard ließ sich nicht beeindrucken, winkte Ben heran und sagte: „Ein blinder Schuß aus der Drehbasse. Unsere Freunde müssen bereit sein. Wir werden den Dons keine echte Chance lassen. Klar?“

„Völlig klar, Sir.“

Die Zwillinge und Al Conroy gingen ohne Hast daran, die Abdeckungen der Culverinen zu entfernen und zu verstauen. Die Mündungsdeckel blieben noch eingesetzt, es gab zuviel Spritzwasser.

Ben Brighton holte sich unter Deck eine Lampe, schützte die Flamme und entzündete eine Lunte. Er lief zum Grätingsdeck, riß die Persenning von der Drehbasse und senkte das Rohr, bis die Ladung in seine Hände rutschte. Jan Ranse half ihm, sammelte das gehackte Metall in einer Pütz, und Ben richtete das Rohr auf die „Isabella“ aus.

Die Lunte knisterte und glühte auf. Funken fraßen sich ins Pulver im Zündloch. Dann dröhnte ein dumpfer, fast puffender Schlag über das Wasser hinüber zu den beiden Schiffen. Aber noch während der Pulverdampf davongetrieben wurde, bemerkte der Erste, daß die Freunde auf der „Wappen von Kolberg“ und der „Isabella“ die Manöver der Dons sehr genau beobachteten. Daß die Geschütze bereit waren, hielt er aus langer Erfahrung für selbstverständlich.

Von den Decks winkten die Mannen. Sie hatten genau verstanden. Eigentlich war das Signal überflüssig gewesen.

Ben eilte wieder zurück auf die Kuhl und steckte den Luntenstab in die sandgefüllte Pütz.

„Alles in Ordnung!“ rief er. „Die Dons können antanzen.“

„Das tun sie auch, verlaß dich drauf“, antwortete der Seewolf.

Al Conroy und Hasards Söhne versetzten die langen Culverinen in Schußbereitschaft, rannten sie aber noch nicht aus.

Hasard stemmte die Fäuste in die Seiten und schaute sich prüfend um. Er dachte an das kurze Gefecht mit den beiden Karavellen und sagte sich, daß die Dons eigentlich mit weit offenen Augen in ihr Verderben segelten. Drei schwer bewaffnete Schiffe mit feuerbereiten Geschützen gegen eine vergleichsweise hilflose Karavelle und eine Galeone, die allerdings als Gegner zählte.

„Das gleiche Manöver wie vor einem halben Tag“, sagte er. „Wir kümmern uns um die Galeone.“

„Verstanden, Sir.“

Die Schebecke schob sich stampfend durch das Wasser. Die Wellen schienen sich schwarz färben zu wollen. Der Himmel war voller treibender Wolken, eine riesige Fläche in Grau und Schwarz. An einem halben Dutzend Stellen sah man die schrägen Schatten schwerer Regenfälle, die aufs Meer niedergingen. Unverändert stark wehte der Wind aus dem südlichen Sektor.

Die Karavelle segelte vor der Galeone auf die Mitte des Konvois zu. Beide Schiffe lagen schwer über, aber sie waren in guter Fahrt unterwegs.

Pete Ballie erschien an Deck und fragte den Seewolf, ob er Blacky ablösen sollte.

„Laß dir Zeit“, erwiderte der Seewolf und grinste kalt. „Wenn es soweit ist, legst du Ruder nach Backbord. Kurz bevor sie in Schußentfernung sind. Wir versuchen, sie zwischen uns zu nehmen. Klar?“

„Aye, aye, Sir.“

„Also die Steuerbordkanonen“, brummte Al Conroy und zog die Zwillinge an die Culverinen der anderen Bordseite. „Verdammte Spanier.“

Es wurde immer dunkler. Die „Salvador“ hatte bereits Lichter gesetzt. Sie waren nicht sonderlich deutlich an der Spitze des weit auseinandergezogenen Verbandes zu sehen. Auch jetzt schienen die spanischen Kapitäne dem falschen Capitán de Vilches uneingeschränkt zu vertrauen und waren nicht verwundert, daß sie von ihren eigenen Landsleuten bedrängt wurden.

„Al?“ rief der Seewolf schließlich.

„Sir?“

„Ziele gut, schieße genau. Wir bringen die Schebecke herum, damit du auch die Backbordculverinen abfeuern kannst. Ich will mich nicht länger als unbedingt nötig aufhalten lassen. Hast du ein paar Kettenkugeln in deiner Auswahl?“

„Drei Paare, Sir“, antwortete Al Conroy und nickte begeistert. „Sie werden nach Hause pullen müssen, wenn sie den Fight überleben. Ich denke da an die Fünfundzwanzigpfünder unseres lieben Freundes drüben.“

„Ich auch. Wenn sie nahe genug herangelangen.“

„Das ist eine Sache für Pete und die Arwenacks, die an den Schoten ziehen.“

„Sie gelangen nahe genug heran, Sir“, bemerkte Ed Carberry. „Sie wollen uns schließlich von den Wellen wegblasen.“

„Wahrscheinlich hast du recht“, entgegnete der Seewolf. „Al! Denkst du an deine Brandsätze?“

„Gleich. Wenn ich mit meinen Lieblingen fertig bin.“

Etwa drei Seemeilen trennten die Schiffe noch voneinander. Die Abenddämmerung schlich heran, hinter den Wolken sank die Sonne dem Horizont entgegen. Der feuchte Wind, der bisher nur kalt gewesen war, wurde fast eisig. Mittlerweile waren alle Arwenacks an Deck und sahen zu, wie sich von Atemzug zu Atemzug die Positionen der Schiffe änderten.

Soweit dies noch in der abnehmenden Helligkeit zu erkennen war, arbeiteten in den Wanten und an Deck aller fünf Schiffe die Männer wie die Besessenen. Was sich hinter den Bordwänden und dem Schanzkleid verbarg, konnte nur geahnt werden – aber es handelte sich um Vorgänge, die jeder Seewolf im Schlaf beherrschte.

Sowohl die Karavelle als auch die Galeone hatten die Stückpforten hochgeklappt und die Geschütze ausgerannt.

Das gleiche geschah auf der „Wappen“ und der „Isabella“. Al Conroy, die Zwillinge, Bob Grey, Gary Andrews und Piet Straaten zerrten an den Brooktauen und rissen die Mündungsstopfen, bevor sich die Culverinen drohend nach außenbords schoben, aus den Rohren.

Pete Ballie stand jetzt an der Pinne und hatte im schwindenden Licht gleichzeitig alle Einzelheiten im Auge. Auch er wartete auf die Befehle Ben Brightons und des Seewolfes.

Gespannte Erwartung, Unruhe und das Bewußtsein, daß die eigenen Vorstellungen und Erwartungen durchaus nicht eintreffen mußten, breiteten sich unter den vierunddreißig Seewölfen aus.

Higgy brachte die Überlegungen zu Wort – was kaum jemand verstand –, indem er, auf der Back kauernd, einen langen, wohlklingenden und vermutlich schauerlichen irischen Fluch ausstieß.

„Recht hat er“, sagte Old Donegal, der Admiral, obwohl er rein gar nichts davon verstanden hatte.

Die Karavelle rauschte heran. Der scharfe Bug schnitt durch die gischtenden und aufspritzenden Wellen. Weißer Schaum lief an den Flanken des Schiffes heckwärts. Der Wind riß die weißen Spritzer der Gischt fast waagerecht von den Wellenspitzen und wirbelte sie davon. Das Meer färbte sich an der Oberfläche weißgrau. Die Segel aller Schiffe waren zum Zerreißen prall, sie sahen aus, als wären sie aus Holz wie die Planken.

Schwarz, naß, fast als drohender Schemen, folgte die „Aragon“ dem kleinen Schiff mit den Lateinersegeln. Sämtliche Stückpforten waren offen. Jede Mündung schien auf einen Kopf der Arwenacks zu zielen, jedenfalls hatten die Seewölfe diesen Eindruck.

Sie hockten sich in den fragwürdigen Schutz des Schanzkleides und hoben die Köpfe.

Auch ihr Schiff stampfte und arbeitete sich schwer durch die kochenden Wellen. In der Nacht würde sie der Sturm erst richtig treffen. Aber schon jetzt ahnten sie etwas von der Wucht des zu erwartenden Windes. Andererseits: der Wind beschleunigte die Fahrt, auch der schwerfälligen Galeonen, denen ein Schicksal drohte, das keiner der Spanier auch nur ahnen konnte.

„Pete!“ schrie der Seewolf.

Der Augenblick der richtigen Entfernungen und der erwartenden Positionen stand unmittelbar bevor. An Deck der Schwesternschiffe verschwanden die Köpfe der Seeleute.

„Hier, bei der Arbeit!“ brüllte Pete zurück.

„Zwei Strich nach Backbord“, befahl Hasard.

Die Seewölfe sprangen an die Leinen und Schoten.

Al Conroy blies bedächtig auf eine seiner Lunten. Die langen Läufe der bronzenen Geschütze waren so gut ausgerichtet wie möglich. Er würde wieder dergestalt zielen, daß er die Bewegungen des Schiffsrumpfes abwartete.

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