Julian Schwarze - Klangvolle Stille

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Preston lebt als Einsiedler zurückgezogen in den Wäldern. Eines Nachts hat er einen beunruhigenden Traum, den er nicht deuten kann. Er sucht eine alte Freundin auf, um ihren Rat einzuholen. Doch noch ehe sie ihm ihre Geheimnisseenthüllen kann, wird sie ermordet. Auf der Flucht vor den Mördern befolgt Preston ihre letzte Anweisung: Er reitet zu den Elfen … Als er von seiner Bestimmung erfährt, beginnt für ihn eine gefährliche Reise.

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Oros der Mächtige erfuhr von Behemus’ Absicht, und in seiner Wut löste er auf See einen heftigen Sturm aus, doch wenngleich dieser von zerstörerischer Kraft war, so konnte er den Bettas doch nichts anhaben, denn ihr Überlebenswille war zu stark. Sie schafften es, sich auf eine kleine Insel zu retten.

Die Gottheiten verbannten Behemus daraufhin aus ihrem Reich. Oros ließ nun aus den Tiefen der heiligen Quelle im Westen der großen Insel seine eigene Schöpfung steigen: die Oronin. Auch sie waren kleine Wesen mit spitzen Ohren und einem starken Willen. Und wenn sie auf den ersten Blick auch hässlich wirkten, so verbarg sich tief in ihrem Inneren eine unübertreffliche Schönheit. Sie bewegten sich mit großer Eleganz und waren geschickter als alle anderen Lebewesen.

Oros hatte jedoch nicht bedacht, wie die Arasien reagieren würden, wenn sie auf die Oronin stießen.

Natürlich betrachteten die Wächter der Wälder das neue Volk als einen Feind und sie begannen, die Oronin zu jagen und zu hetzen. Die kleinen Kreaturen waren gegen die großen Krieger machtlos, da Oros ihnen keine zusätzlichen Fähigkeiten gegeben hatte, die sie gegen die Arasien einsetzen hätten können.

Aus dem Hass zwischen Arasien und Oronin entstand der längste Krieg zwischen zwei Völkern, der bis zum heutigen Tage andauert.

Da die Arasien den Oronin überlegen waren, zog sich Oros’ Volk nach Norden an die Küste zurück, wo sie sich ansiedelten und auf die Ankunft der Bettas warteten.

Über Jahre und Jahrzehnte hinweg geschah nichts. Einige der Gottheiten hofften bereits, die Bettas wären wieder zu den Hohen Bergen zurückgekehrt, doch sie irrten sich.

Behemus, der nach seiner Verbannung als Sterblicher wiedergeboren worden war, führte sein Volk zum Osten der großen Insel, von wo aus sie unbehelligt nach Westen weiterzogen, den Arasien entgegen.

Wie die einstige Gottheit es beabsichtigt hatte, erwies sich sein Volk als den Arasien überlegen. Sie waren zu klein und zu geschickt, um entdeckt und gejagt zu werden. Doch eines Tages gelang es einem der großen Clananführer, Behemus zu überlisten und ihn zu töten.

Mit einem Schlag war der Wille der Bettas gebrochen, es war, als stünden sie unter einem Bann. Vielleicht aus Angst, da sie nun erkannt hatten, dass selbst der mächtige Behemus ihnen unterlegen war, schlossen sie sich den Arasien an.

Die Kunde von Behemus’ Tod erreichte auch die Oronin, die nun in Scharen von Norden in die Gebiete der Arasien einfielen und die anderen Völker bekämpften.

Auch unter den Gottheiten brach ein Streit aus. Man gab Oros und Arasis die Schuld an den Missständen. Zugleich war es nun kein Geheimnis mehr, wie man neue Völker erschaffen konnte. Renetus der Radikale schuf die Renz, große, zottelige Bestien. Wie die Arasien standen auch sie auf ihren Hinterbeinen und hatten die Pranken für Waffen aller Art frei, doch waren sie nicht als Wächter und Bewahrer geschaffen worden, sondern als Monster mit gewaltigen Stoßzähnen und einem riesigen Maul.

Die Renz zogen in Rudeln durch die Ländereien, mordeten und plünderten. Wenngleich sie niemals so stark waren wie die anderen großen Völker, konnten sie in kleinen Gruppen über all die Jahre hinweg überleben und werden noch heute als Bestien gefürchtet.

In vielen Geschichten steht geschrieben, dass Riefus, der Sohn des Behemus, sich für die Verbannung und den Tod seines Vaters rächen wollte. Deshalb schuf er das mächtigste aller Völker, jenes, das den anderen überlegen war, weil es sich der Sprache bedienen und Handel betreiben konnte.

Er war der Erste, der sein Volk, die Menschen, nicht nach sich selbst benannte und nicht wie die anderen Gottheiten nach Perfektion strebte. Die Menschen waren voller Fehler und Schwächen, doch er stattete sie mit der Fähigkeit aus, einander zu verzeihen, sich zu irren und auch das Scheitern zuzulassen.

Es waren die Menschen, die Liebe empfinden konnten, es waren die Menschen, die unter Kummer litten. Und dennoch wurden sie zum mächtigsten aller Völker, denn sie betrieben Handel und errichteten eine soziale und politische Struktur.

Viele Gottheiten rätselten über Riefus’ Vorgehensweise, sie misstrauten ihm, sie vermuteten einen tückischen Plan. Auch konnten sie sich nicht erklären, wie ein Volk so voller Schwächen so mächtig werden konnte.

Am wahrscheinlichsten allerdings gilt, dass Riefus nicht nach Rache trachtete, vielmehr wollte er die Taten seines Vaters wieder gut machen und die anderen Gottheiten die Kunst des Verzeihens lehren.

Ein ganzes Jahrhundert lang standen die Völker einander im Krieg gegenüber. Als fast schon der gesamte Westen der größten Insel von den Menschen beherrscht wurde, geschah etwas, was sich keiner der Gottheiten – selbst Riefus nicht – erklären konnte: die Verschmelzung zweier Kreaturen durch Magie.

Über dieses Ereignis gibt es zahlreiche Aufzeichnungen, zumal die Menschen der Schrift mächtig waren.

Ein junger Menschen-Mann war einst bis zum See im Herzen des westlichen Teils der großen Insel vorgedrungen, wo er auf eine Oronin-Frau traf. Die beiden Geschöpfe wurden von Liebe zueinander erfasst und ihre Körper verschmolzen durch Magie miteinander. Zwei Seelen waren nun in einem Körper gefangen. Auch das Aussehen dieser neuen Kreatur hatte sich verändert.

Ein neues Volk war entstanden. Weitere Menschen-Männer gerieten in den Bann der Oronin-Frauen, und als jene Verschmelzungen, jene Kreaturen – wie auch immer man sie nennen mag – in die Dörfer der Oronin kamen, sprang die Magie, die in den Geschöpfen steckte und die Seelen an einen Körper band, auf die Oronin über und veränderte auch sie – ohne dass es zuvor zu einer Verschmelzung zweier unterschiedlicher Völker gekommen war.

Über Generationen hinweg hatten sich die Oronin verändert, und ihr Aussehen glich zunehmend dem der Menschen. Sie waren in etwa gleich groß, und wenn sie in einen Umhang gehüllt waren, sahen sich die beiden Völker zum Verwechseln ähnlich. Nur ihre Gesichter waren unterschiedlich geformt. Die Elfen – wie das neue Volk nun genannt wurde – hatten spitze Ohren, einen schmalen Kopf und kühle Augen. Sie waren auch sehr schlank und wendig, waren schnelle Läufer, konnten gut mit Waffen umgehen und hatten einen scharfen Blick.

Von ihren Fähigkeiten her waren die Elfen den Menschen weit überlegen. In ihnen schlummerten starke Kräfte. Sie waren die Einzigen, die die Magie zu bändigen und zu ihrem Vorteil einzusetzen wussten. Diese Fähigkeit ging über all die Jahre und Generationen hinweg zwar langsam verloren, doch in späterer Zeit gelang es erstmals auch den Menschen, Magie zu brechen und einzusetzen.

Die Elfen erlernten bald die Sprache und Schrift der Menschen, und nach einigen Jahrzehnten entwickelten sie sogar eine eigene Sprache, die den Menschen teils immer noch fremd und unverständlich ist.

Der Name der Oronin geriet bald in Vergessenheit, wie auch einige wenige ursprüngliche kleine Oronin selbst – welche nun in den Geschichtsbüchern als »Elfchen« bezeichnet wurden.

Der zunehmende Wohlstand der Elfen führte zu einem weiteren Krieg – angestiftet von den Weisen der Menschen –, und bald waren all die großen Völker miteinbezogen. Bestehende Bündnisse wurden zerschlagen und neue geschlossen. Kaum jemand konnte den Überblick bewahren. Und während die Arasien erneut gegen die Menschen kämpften, zogen sich die Elfen nach Norden und Osten zurück.

Jene von ihnen, die im Norden blieben und den Oronin am nächsten verwandt waren, errichteten inmitten eines Waldes eine kleine Stadt. Sie mussten ständig auf der Hut sein und sich vor feindlichen Truppen verstecken.

Andere, die schon zuvor nach Osten gezogen waren, hatten es besser getroffen. Sie errichteten eine große Stadt nahe den Bergen, wo sie sich fern vom Feind weiterentwickeln konnten. Ihr Gesicht bekam mit der Zeit eine rundlichere Form und auch das Haar, das einst schwarz war, nahm einen leicht rötlichen Farbton an.

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