Ulrich Hammer - Grundloses Moor

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Unheimliche Mördersuche unter Geocachern.
Der Rostocker Rechtsmediziner Dr. Karsten Brandenburg wird zu einem speziellen Fall gerufen: Im Grundlosen Moor bei Bad Doberan hat ein Jäger eine Leiche gefunden, die er obduzieren soll. Das Smartphone des Opfers zeigt, dass es sich bei dem jungen Mann offenbar um einen GeoCacher handelte, der gewaltsam ums Leben gekommen ist. Da Brandenburg dieses Schatzsucher-Hobby teilt, fällt es ihm schwer, sich aus den Ermittlungen herauszuhalten. Kurz darauf wird es unheimlich. Jemand verfolgt den Arzt. Und auch Kommissarin Kerstin Semlock berichtet von mysteriösen Begegnungen mit Mitarbeitern einer Berliner Firma.
Der Autor Ulrich Hammer, dessen Alter Ego bereits mehrfach in der erfolgreichen Ostseekrimi-Reihe «Mörderisches Schwerin» auftritt, arbeitete selbst viele Jahre als Rechtsmediziner. Spannend, realistisch und bildhaft verwebt er seine beruflichen Erfahrungen in den spannungsreichen Kriminalfall.

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An Gegenwehr war überhaupt nicht zu denken. Zum einen waren die zwei Brüder keine routinierten Straßenkämpfer, zum anderen ließen die körperliche Dominanz der Angreifer und das Überraschungsmoment sowie die eigene Alkoholisierung keinen derartigen Gedanken zu. Als man die bis eben zugepressten Münder wieder freigab, keuchten diese ihre Angst, ihren Schmerz und ihren Schock heraus und ihre Gehirne veranlassten, dass die eingetretene Sauerstoffschuld nachgeatmet wurde. Sie lagen völlig wehrlos auf dem Sand eines Weges, den Stadtplaner sorgfältig durch eine Grünanlage hatten legen lassen und auf dem morgen wieder Mütter ihre Kinderwagen schieben würden. Aber jetzt lief noch das Kontrastprogramm, von dem niemand in der näheren Umgebung etwas mitbekam, weil es bereits dunkel war.

»Nun habt ihr die Antwort. Die Fragen stellen wir, denn wir müssen wissen, ob unser Geld gut angelegt ist und der Gegenwert auch geliefert wird.« Dabei leuchtete er mit einer Taschenlampe auf die Ausweispapiere. »Ihr seid also Falk und Mirko?« Dann steckte er die Papiere ein.

Beide wurden an ihren Jacken wieder nach oben gezerrt und auf die Füße gestellt. Sie sagten nichts und warteten ergeben auf den Fortgang der Aktion.

»Hört zu, wenn ihr das könnt! Wir behalten eure Papiere, bis der Job erledigt ist. Was ihr zu tun habt? Hier steht alles drin.« Er reichte den beiden einen Briefumschlag, den er aus der Brusttasche seines edlen, aber sportlich wirkenden Jacketts gezogen hatte. »Darin findet ihr die Anzahlung. Wir wissen jetzt, wo ihr wohnt. Wenn ihr euch mit der Anzahlung verpissen wollt oder rumquatscht, wird’s euch nicht mehr lange geben. Eure scheiß Assi-Bude wird zusammen mit euch in Rauch aufgehen. Unfall beim Zigarettenrauchen, oder so. Denkt nicht daran, uns anzuscheißen! Wir behalten euch im Blick.«

Daraufhin entfernten sich die drei Männer ins Dunkel der kleinen Parkanlage und ließen die Brüder völlig überrumpelt und eingeschüchtert zurück.

»Das war ja eine nette Überraschung.« Mit diesen alkoholbedingt etwas vernuschelten Worten rappelte sich Mirko als Erster auf und klopfte sich den Staub von den Sachen.

Dann erhob sich Falk, um sich an einen der großen Bäume zu lehnen. Vielmehr sackte er in sich zusammen und nestelte den Briefumschlag hervor. »Was wollen die Säcke?«, fragte er in die Dunkelheit.

»Weiß ich doch nicht«, antwortete Mirko, wobei seine Stimme fast weinerlich klang. »Die haben uns am Haken, Mann«, rief er aus. »Fleppen weg, Perso weg – Scheiße! Ich will so etwas nicht!«

Falk nahm 500 Euro und ein Blatt Papier aus dem Umschlag. Er las im Flackerlicht seines Feuerzeuges vor: »Treffpunkt Dienstag, 23 Uhr, Walkenhagen.«

»Walkenhagen? Wo is dat denn?«, rief Mirko.

»Bei der Jet-Tankstelle, die Straße raus, wo die Abwasseranlage is.«

»Hört sich doch an wie ’n Dorf.«

»Dat is keen Dorf, dat is een Teil von Doberan, Mann.«

»Die Dörfer heißen hier doch alle so: Nienhagen, Admannshagen, Bargeshagen …«

»Halt die Klappe, Mann!«, fiel ihm Falk in seine Aufzählung. »Walkenhagen is da, wo ich gesagt hab, wo auch früher die alte Chemiefabrik war.«

»Bist du hier auf einmal der Geschichtsprofessor, du Penner?« Mirko riss ihm den Zettel aus der Hand und drehte und wendete ihn. »Dienstag? Dat is morgen?! Wat soll der Scheiß?«

»Die werden uns nich’ fürs Hinfahren 2000 Euro bezahlen. Wir sollen da irgendwat machen, jedenfalls irgendwat, wat die nich’ selber machen wollen.«

»Und wenn wir da einfach nich’ hingehen?«, fragte Falk.

»Mann, die ziehen uns hoch, die machen uns alle, wir müssen da hin, sonst is dein und mein beschissenes Leben vorbei!«

»Eben, beschissen ist sowieso allet, da kommt’s nich’ mehr drauf an.«

»Vergiss es, Junge! Wir gehen da erst mal hin, wir beide, und dann können wir vielleicht immer noch sehen, wat geht.«

Mit dieser bescheidenen Aussicht, dass vielleicht doch noch etwas gehen würde, trollten sich die beiden Richtung Kammerhof in ihre Wohnung. Auf dem kurzen Weg schwieg jeder vor sich hin.

Kapitel 4

Kammerhof

Falk und Mirko versuchten, sich klar im Kopf zu machen und begossen ein ums andere Mal ihre Gesichter mit kaltem Wasser.

»So sauber hast du lange nich’ ausgesehen«, krakeelte Mirko. »Vielleicht noch die Krawatte um den Hals?«

»Ich dreh dir deinen Hals gleich um, du Knaller. Lass den Schlips in Ruhe. Der soll noch von unserm Alten sein.«

»Mir doch egal«, nölte Mirko zurück und schleuderte das seidige Band mit dem altmodischen Karomuster Richtung Fenster, wo es auf dem Heizkörperventil hängen blieb.

Das sogenannte Wohnzimmer war übersät mit leeren Flaschen, Konservendosen, aus denen lediglich schmutzige Löffel ragten, und angeschimmelten Essensresten auf verdreckten Tellern. Auf dem Couchtisch korrespondierte ein überfüllter Aschenbecher mit zwei braunschwarz verfärbten Kaffeetassen. Zwischen Radio, Fernseher und Steckdose neben der Tür hingen girlandenartig Elektrokabel. Die Tapeten, die Vorhänge, die Lampenschale über dem Tisch waren vom Zigarettenrauch vergilbt.

»Komm jetzt, ich will los«, herrschte Mirko seinen Bruder an.

»Wir ham noch Zeit, Mann. Das schaffen wir dicke.«

Beide nahmen noch ein paar kräftige Schlucke Bier, zogen die Wohnungstür leise zu und tappten vorsichtig die Treppen hinunter, als wäre dies schon der erste Teil der zu erledigenden Aufgabe, die sie noch nicht kannten. Sie überquerten die Nienhäger Chaussee, gingen Richtung Thünenhof und dann vor zur Randstraße. Nun blieben nur noch einige hundert Meter, bis links die Kläranlage in Sicht kam.

»Walkenhagen is ungenau«, sagte Falk. »Dat kann sonst wo hier sein.«

»Lass gut sein«, entgegnete Mirko. Er schaute auf die Uhr: zehn vor elf.

»Wir stehen jetzt ziemlich im Dunkeln. Da vorne wird es heller. Wir können im Moment besser sehen als die«, analysierte Falk.

»Wieso dat denn? Wenn’s bei denen heller is, können die doch besser gucken!«

»Setzen, fünf!«, fuhr Falk fort. »Die gucken vom Hellen ins Dunkel schlechter als wir umgekehrt.«

»An dir is irgendwas verloren gegangen«, stellte Mirko anerkennend fest.

Beide gingen langsam weiter und näherten sich der Kurve vor dem Anstieg zur Jet-Tankstelle und zum Fahrradladen. Vor Beginn der bewachsenen Lärmschutzwand blendete plötzlich von rechts ein Scheinwerferpaar die Brüder, die wie angewurzelt stehen blieben. Der Wagen stand auf dem schmalen Anliegerweg und war durch den Blendeffekt nicht auszumachen. Die Kontur eines großen, kräftigen Mannes schob sich in den Lichtkegel. Falk und Mirko waren erleuchtet, als ob sie die Hauptrolle in einem Theaterstück spielen sollten, und rührten sich nicht. Die Sprechrolle übernahm ihr Gegenüber. »Okay, ihr seid pünktlich gekommen. Nun könnt ihr wieder gehen!«

Die beiden schauten sich fragend an.

»Wir wollten nur sehen, ob ihr funktioniert. Morgen das Gleiche, dann aber keine Übung.«

»Wieder hier?«, fragte Falk scheu.

»Sagte ich doch, das Gleiche.« Damit stieg der unheimliche Geselle zurück in den Wagen. Der rollte langsam vor zur Straße, bog nach rechts und verschwand.

Die beiden standen wie begossene Pudel und ratlos wie bestellt und nicht abgeholt nebeneinander. Falk erlangte zuerst seine Fassung zurück. »Dat is wat Ernstes, du. Dat is viel Geld für wat Großes. Dat machen wir. So eine Gelegenheit würde sich keener entgehen lassen. Dat is dat ganz große Geschäft und wir sind dabei«, monologisierte er vor sich hin, dabei andächtig den Blick zu den Sternen gehoben.

»Du machst mir Angst.« Mirko musterte seinen Bruder scheu.

Kapitel 5

Grundloses Moor

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