Edit Engelmann - Vom Licht ins Leben

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Im Zusammenhang mit dem Tod stellen sich für uns Menschen Fragen über Fragen. Während unseres gesamten Lebens gibt es immer wieder Momente, die uns direkt oder indirekt mit dem Tod konfrontieren und zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema drängen.
Wenn wir es zulassen macht es uns nachdenklich …
Wie ist das Sterben wirklich?
Kommt etwas danach, wie es viele Religionen und Mythen erzählen?
Gibt es eine Reinkarnation? Gibt es mehr als ein Leben?
Was passiert nach dem Tod?
Wie ist das Leben – oder Sein – nach dem Tod?
Wie schlimm ist Sterben? Was sind Seelen?
Was ist Bewusstsein? Was sind Geister?
Edit Engelmann ist diesen Fragen und den Antworten darauf für Sie nähergekommen:
"Wenn ich es vorher nur theoretisch wusste, jetzt weiß ich es sozusagen praktisch und aus eigener Erfahrung: Im Himmel ist die Hölle los …"

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Inkarniert im Menschen ist sie zwar immer noch Bewusstsein, „vergisst“ aber alles – das Woher und Warum –, um den geplanten Lebensplan leben zu können. Gewöhnlich verhält sie sich ziemlich zurückhaltend und meldet sich selten lautstark und direkt von selbst – und gewöhnlich nur, wenn ihr die Diskrepanz zwischen unserem Leben im Menschsein und ihrem ursprünglichen Lebensplan zu groß wird. Dann macht sie sich verstohlen oft nur durch Krankheiten physischer und psychischer Art bemerkbar.

Krankheiten können also letztendlich ein Zeichen sein, dass die Seele mit Macht versucht, uns etwas zu sagen. Viele Metaphern im täglichen Sprachgebrauch bringen diesen Umstand zum Ausdruck. Unfälle und Krankheiten sind zumeist ein Zeichen dafür, dass die Seele schon viel zu lange mit etwas nicht einverstanden war. Es gilt herauszufinden, was das sein könnte und es zu ändern. Erst dann ist übrigens auch die Krankheit besiegt und nicht nur das Symptom bekämpft.

Da die Seele so zurückhaltend und rücksichtsvoll ist, ist sie natürlich auch sehr empfindsam. Auf Traumata reagiert sie mit Rückzug, und damit dieser auch vollständig ist, verschließt sie die Erinnerung mitunter so gut, dass man als Mensch bewusst gar nicht mehr daran kommt. Man hat ein Erlebnis komplett vergessen. Indigene Völker sagen, dass dann ein Teil der Seele verlorengegangen ist. Und das bleibt er auch, wenn man ihn nicht irgendwann wieder integriert. Dies kann durch eine Seelen-Rückholung geschehen, aber auch, wie bei mir, unbeabsichtigt auf einer Bewusstseinsreise:

Das Gesicht des Löwen – eines wahren Königs der Löwen. Groß und gewaltig. Ein Riesenlöwe. Leise frage ich: „Warum treffe ich dich?“ Er schaut mir tief in die Augen und ich versehe: Ich soll wieder lernen zu brüllen. Dann nimmt er mich an die Hand und geht mit mir zu einem Felsen. Wahrscheinlich hat sich diese Szene aus „König der Löwen“ bei mir so festgesetzt, dass ich sie jetzt als Bühne in diese Traumreise einbaue. Auch dieser Gedanke flatterte aus der Realität mit hinein.

Jedenfalls sitze ich zusammen mit dem Riesenlöwen auf dem Felsen, meine Beine baumeln über dem Abhang und ich brülle. Ich brülle immer wieder. Im Einklang mit dem Löwen. Laut und aus vollstem Herzen. Ich fühle, wie gut mir das tut. Es ist so schön und frei, und ich fühle mich rundherum wohl. Jetzt weiß ich auch, warum ich den Workshop für das Obertonsingen besucht habe. Auch dort ging es um das Öffnen der Stimme und das Brüllen.

Dann zeigt er mit das Tal. Das alles ist Macht, begreife ich. Macht ist nicht Macht ausüben über etwas, Macht ist etwas machen, frei und offenen Herzens machen können. Das ist das Wichtige, was es zu verstehen gilt. Es ist die Kraft, die in mir steckt und mich ermächtigt, mein Leben zu machen. Ich soll einmal laut brüllen. Ob ich das verstanden habe? Er schaut mir in die Augen.

Er ist nicht unfreundlich, aber auch nicht ganz lieb. Zur Macht braucht man Mut. Ich fühle mich unbehaglich. Mein Herz schmerzt plötzlich. Ich habe Angst. Weiß aber nicht, wovor und warum. „Was bedeutet das?“, frage ich ihn. „Zeige es mir bitte.“

Das Bild der Wüste und des Felsen verschwindet. Vor meinen Augen taucht ein Affenschädel auf. Sieht irgendwie auch „König der Löwen“-mäßig aus. Der Film muss mich ja wahnsinnig beeindruckt haben. Was will der Affe mir sagen?

„Was hast Du mit Mut zu tun?“, frage ich ihn. Ich habe keine Angst vor dem Affen. „Zeig mir Affe, was es mit der Angst zu tun hat.“ Mein Herz schmerzt immer stärker. Die körperlichen Symptome einer Angst stellen sich jetzt physisch bei mir ein. Ich atme schwerer. Noch immer weiß ich nicht, woher diese Angst kommt. „Zeig es mir, Affe. Zeig mir den Grund für die Angst.“

Der Affe greift sich an seine Nase – und zieht nach oben über die Stirn hinweg eine Maske ab. Langsam. Darunter ist noch eine Maske. Auch die zieht er herunter. Wieder eine Maske. Er zieht sie ab, diesmal schneller. Masken um Masken erscheinen. Immer schneller zieht er sie ab. Endlich wirft er die letzte auf den Boden. Was kommt dahinter zum Vorschein? Nichts. Der Affe ist verschwunden.

Die Angst sind Masken, hinter denen nichts ist. Sie kommt in den unterschiedlichsten Masken, mal heiter, mal froh, mal düster, mal horrormäßig. Aber es sind immer Masken, Verkleidungen. Dahinter ist nichts.

„Was hat das mit mir zu tun, liebe Masken?“ Du musst begreifen, dass hinter der Angst nichts ist. Es verinnerlichen. Dann müsste der Herzschmerz aufhören.

„Tut er aber nicht“, rufe ich in das Bild. „Woher kommt diese Angst dann?“ Ich möchte sie loswerden. Ich möchte das nicht mehr fühlen. Diesen Krampf im Magen, diesen rasenden Puls. Immer wenn ich in Situationen gerade, wo ich Menschen nicht kenne, wenn ich alleine in einem Raum Unbekannter stehe. Von wegen Small Talk und Zugehen auf Menschen. Ich ersticke in diesen Moment in Angst.

Wusch! Wie mit einem Wisch sind die Masken verschwunden. Dort steht ein kleines Mädchen. Blond, mit zwei Zöpfen, einem roten Kleid und grauen Strumpfhosen. Ich. Ungefähr 6,7 oder 8 Jahre alt. Das war die Zeit als ich aufgehört habe zu brüllen wie der Löwe. Das war die Zeit, als ich meine Kraft eingepackt und mich nicht mehr getraut habe, mich zu äußern, meine Meinung kund zu tun, für mich einzustehen. Stattdessen habe ich geschluckt. „Warum war das so?“ Auf diese Fra-ge erhalte ich keine Antwort. Es wird also wohl nicht wichtig sein, dass ich den Anlass kenne.

„Kann ich jetzt wieder brüllen?“ Vielleicht nicht gleich, aber ich kann es sicherlich lernen. Ich nehme das kleine Mädchen in den Arm. „Komm wieder zu mir.“ Plötzlich wird mir bewusst, dass hier gerade eine Seelenrückholung stattfindet. Ein Teil meines Selbst, der sich vor langer Zeit abgespalten hat, kommt zu mir zurück. Wenn es denn wirklich will. Um wieder brüllen zu können, brauche ich dieses kleine Mädchen in mir.

„Wie kann ich Dich wieder integrieren?“ Vor meinem geistigen Auge erscheint ein Baobab, einer dieser afrikanischen Riesenbäume mit den unendliche vielen Ästen. Er öffnet von selbst seine Rinde, so dass ich eintreten kann. Von drinnen sehe ich das kleine Mädchen draußen stehen. Es ist nicht mit hinein gekommen. Ich knie mich an die offene Rindentür und lade es ein, strecke meine Hände nach ihm aus. Und ja, ich kann fühlen, wie ich dieses kleine Kind liebe und wie gern ich es wieder bei mir haben möchte. Zögerlich kommt es näher. In dem Moment, wo es in den Baum tritt, verwandelt es sich in lauter bunte Frühlingsbänder, die sich durch den gesamten Stamm des Baumes bis in jeden Ast hinauf züngeln. Auch ich selbst bin plötzlich ein wuseliger Haufen bunter Bänder. Wir verschlingen uns ineinander, probieren einander aus. Es ist als ob wir beide es wollen, aber einander noch nicht recht vertrauen können. Es braucht Zeit, brummt der Baobab. Gewöhnt euch aneinander – auf dieser Ebene und im richtigen Leben. Das Bild entschwindet. Ich bin nicht mehr Teil des Baumes, sehe ihn und seine Umgebung in der Unendlichkeit verschwinden.

Langsam tauche ich wieder auf – komme aus der Traumzeit der Meditation zurück in die Wirklichkeit. Ich habe einen Teil meiner Seele wieder. Es wird wohl spannend, was jetzt in der Wirklichkeit, der Realität des Lebens passieren wird. Ich stehe auf. Mein Herz schmerzt noch immer. Auch jetzt hier in der Wirklichkeit. Ich versuche mich an das Mädchen zu erinnern, zu fühlen wie sie bei mir ist. Hat sich meine Empfindung gegenüber der Macht, der Kraft und der Angst geändert? Im Moment ist es noch nicht zu ergründen. Es braucht Zeit.

Der Geist ist einerseits eine Anzahl kognitiver Fähigkeiten, die wir bewusst oder unbewusst einsetzen, um die Erlebnisse und Erfahrungen auf unserem Lebensweg zu beurteilen, Entscheidungen zu treffen und die nächsten Schritte einzuleiten. Doch den Geist nur als das Kognitiv zu bezeichnen, greift zu kurz. Jeder Gedanke erzeugt unweigerlich, wahrnehmbar oder unbewusst bleibend, eine dazu entsprechende Emotion, die im Anschluss eine entsprechende Aktion auslöst. Im Sinne der Qualität dieses Konstruktes lohnt es sich für unser Bewusstsein immer, sich die Frage zu stellen: Welcher Geist durchdringt denn gerade meine Gedanken? Entsprechend sind unsere Aktionen und Interaktionen mit unserer Umwelt ausgerichtet. So betrachtet sind wir es, die über unseren Geist die Materie schaffen oder beeinflussen. Im spirituellen Sinn ist der Geist nur vage und schwierig zu benennen. Vielleicht kann man salopp sagen, unser Geist ist wie eine Art Treibgas, das sowohl für unsere Seele als auch für unsere Persönlichkeit formbar und nutzbar ist. Das andere Ende des Geistes, eben auch unseres Geistes, ist nach den spirituellen Lehren verbunden mit dem Bewusstsein.

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