F. John-Ferrer - Mit Rössern in den Untergang

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Mit Rössern in den Untergang: краткое содержание, описание и аннотация

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Juni 1941. Unfreiwillig wird Robert Benz zu den Fahrern der bespannten Artillerie versetzt. Als das Regiment nach Polen verlegt wird, ändert sich seine ablehnende Haltung. Er lernt die Pferde als treue Kameraden schätzen und freundet sich mit den anderen Fahrern an.
Nach dem Überfall auf Russland zerschlägt sich schnell die Hoffnung auf einen baldigen Sieg. Ross und Wagen ziehen durch die Weiten des fremden, kargen Landes von den Pripjetsümpfen bis zum Dnjepr immer weiter Richtung Moskau. Hunger und Erschöpfung sind ihre ständigen Begleiter. Zusehends schwindet die Zuversicht, denn das unwegsame Gelände und widrige Wetterbedingungen fordern ihren Tribut.

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»Aus Ulm.«

»Festes Verhältnis oder nur so …?«

»Festes«, murmelte Benz, und er wusste plötzlich, dass er nicht mehr sagen konnte, dass er nicht prahlen durfte, wie es sonst üblich war.

»Wie lange werden wir denn am Bahnhof bleiben?« fragte Benz.

»Na, sagen wir halt – drei Stund mindestens.« Hirtz grinste breit von einem abstehenden Ohr bis zum anderen. »Hau ab. Ich pass schon auf’n Toni und ’n Tino auf.«

Benz ergriff Hirtzens Hand und drückte sie. »Das vergess ich dir nie, Xaver.«

»Geh, spinn net so!«

Die Junisonne schien warm. Am Horizont war kein Wölkchen zu sehen. Die Kornfelder dufteten, und Lerchen sangen im Blau des Himmels. Benz schaute auf die Uhr. Noch zehn Minuten Zeit. Noch lange zehn Minuten! Eine kleine Ewigkeit musste er noch warten.

Er blieb noch bei Hirtz, Berger und Fritz Abel. Man unterhielt sich über den Zeitpunkt des Abtransportes, man rätselte wieder, wohin es gehen würde. Fritz Abel tippte auf Frankreich. Er meinte, dass es ganz sicher dorthin ginge, um irgendeine andere Abteilung im Besatzungsgebiet abzulösen.

Hirtz schüttelte den Kopf.

»Stimmt alles net, Buam. Ich sag, es geht nach Osten! Der Russ’ soll über hundert Divisionen längs der Grenz aufgezogen haben. Da kann leicht was zum Brandeln und Stinken anfangen, sag i.«

Woher Hirtz das wisse?, fragte der Abel. Worauf Hirtz meinte, er habe es halt gehört.

In diesem Augenblick pfiff in der Ulmer Richtung der Zug, und Hirtz wandte sich an Benz.

»Verschwind jetzt, hörst«, sagte er und versetzte Benz einen sanften Rippenstoß. »Nimm dei Madl und verkrümel dich. Grüß sie von mir.« Er grinste gutmütig.

Benz ging rasch zum Bahnhofsgebäude. Die drei Fahrer schauten ihm nach.

»Was haltet ihr von ihm?«, fragte Abel.

»Prima Bursch«, sagte Hirtz. »Er traut sich was, und das imponiert mir, er lässt sich net den Butter vom Brot nehma.«

»Jetzt kann’s uns passieren«, ließ sich Berger vernehmen, »dass wir den Schimanek andauernd am Hals haben und schikaniert werden.«

Hirtz lachte.

»Der frisst schon koan Heuwagen, Buam.«

»Dem Benz kommt’s aber doch hart an, dass er zu uns versetzt worden ist«, sagte Abel.

»Na ja«, gab Hirtz nachdenklich zu, »einfach ist’s für ihn net, aber er wird dran aa net kaputtgehen. Barras bleibt eben Barras, und Schnaps ist Schnaps!«

»Du meine Fresse!«, rief Berger erschrocken und deutet mit dem Kopf zur Straße, die zum Bahnhof heranführte. »Guckt mal, wer dort kommt!«

Wachtmeister Schimanek kam auf einem Fahrrad herangeradelt.

Hirtz runzelte die Stirn und murmelte: »Bazi, du hättest aa wegbleiben könna.«

Der Personenzug aus Ulm kam pünktlich. Benz stand auf dem Bahnsteig und war sehr erregt. Sein Herz hämmerte gegen die Rippen, als er die Waggonschlange entlangspähte. Die Türen sprangen auf, Reisende und ein paar vom Urlaub zurückkehrende Landser stiegen aus. Nur wenige Zivilisten stiegen ein. Plötzlich hörte Benz hinter sich eine bekannte Stimme:

»Gefreiter Benz, was machen Sie hier?«

Benz fuhr herum. Schimanek stand da. Sein dunkles Gesicht sah unbeweglich und dienstlich aus.

Benz knallte die Hacken zusammen und würgte den Kloß, der im Halse stak, krampfhaft hinunter.

»Herr Wachtmeister, ich erwarte meine Braut.«

Dessen Gesicht verzog sich zu einem Grinsen.

»Und wer hat Ihnen erlaubt, hier zu sein?«

»Ich bin zum Abholen der Futtermittel abkommandiert, Herr Wachtmeister. Wir warten noch aufs Abladen. Ich darf annehmen, dass es mir erlaubt ist, meine Braut …«

»Robert!«

Benz drehte sich um. Hinter ihm stand Gerti, schlank, jung, dunkelhaarig, in einem hellen Kostümchen und weißen Schuhen, weißer Handtasche, über dem Arm einen hellen Staubmantel.

Sie schlang die Arme um seinen Hals und küsste ihn mitten auf den Mund.

»Ich hab mich so gefreut! Als ich dein Telegramm erhielt …«

»Bitte, sei still«, sagte er rasch.

Gertis tiefblaue Augen, die einen reizenden Kontrast zu ihrem dunklen, halblangen Haar abgaben, sahen an Benz vorbei.

»Das ist Wachtmeister Schimanek«, stellte Benz vor; seine Stimme klang frostig. »Mein Zugführer, Gerti.« Und zu Schimanek: »Gestatten Sie, dass ich eine Stunde mit meiner Braut beisammenbleiben darf?«

Schimaneks helle, kalte Augen glitten über die schlanke Figur des Mädchens hinweg, erfassten alles an ihr, taxierten sie von Kopf bis Fuß.

»Es wäre nett von Ihnen, Herr Wachtmeister«, sagte Gerti mit reizendem Grübchenlächeln. »Oder gönnen Sie uns das Zusammentreffen etwa nicht? Ist es verboten?«

Schimaneks Miene wurde zu einer grinsenden Maske der Höflichkeit. »Es ist keinesweg verboten, Fräulein.« Und zu Benz sagte er mit halbdienstlich klingendem Organ: »Es wäre besser gewesen, Benz, wenn Sie mir Ihre Absichten vorher gemeldet hätten.«

Mit diesen Worten machte Schimanek kehrt und verschwand vom Bahnsteig.

Benz sah blass aus. Doch Gerti schob ihren Arm unter den seinen und schmiegte sich an ihn.

»Freust du dich, Robert?«

»Ja, sehr«, murmelte er.

»Was hast du?«

»Ach – nichts weiter.«

»Und wohin gehen wir?«, fragte sie und hängte sich schwer an seinen Arm.

Er sah sie an und vergaß allen anderen Kummer. Er küsste sie, während der Zug abfuhr, und dann fragte er sie mit leuchtenden Augen:

»Willst du lieber ins Bahnhofslokal, oder spazieren wir ein bisschen durch die Felder?«

»Gehen wir spazieren, Robert«, flüsterte sie, und in ihr reizendes Gesicht stieg rosarote Röte.

Arm in Arm verließen sie den Bahnsteig, gingen durch die Bahnhofshalle und strebten im Gleichschritt den sonnenbeschienenen Feldern zu, wo die Kornfelder dufteten und Lerchen im Blau sangen. Sie wollten die Zeit festhalten, auf einem schmalen Grassaum und hielten sich fest umschlungen.

»Du, ich habe Angst, wenn du fortgehst«, flüsterte sie mit Tränen in den Augen.

»Ich komme zurück«, flüsterte er ihr zu und küsste sie wieder und wieder. »Du musst daran glauben, hörst du! Ich muss spüren, dass du an mich denkst!«

»Ich werde immer an dich denken, Robert.«

Er schaute auf die Uhr.

In einer Viertelstunde kam der Gegenzug, der nach Ulm zurückfuhr.

»Müssen wir schon gehen, Robert?« Die Tränen in ihren Augen glänzten.

»Ja, Liebes, wir müssen!« Er half ihr auf, er zog sie noch einmal in die Arme. »Sobald ich Urlaub kriege, heiraten wir, Gerti. Setz dich inzwischen mit meinen Eltern in Verbindung.«

»Ja, Robert«, sagte sie.

Dann gingen sie zum Bahnhof zurück, standen wieder auf dem Bahnsteig und warteten auf den Zug in Richtung Ulm.

»Die Adresse meiner Eltern hast du ja, Liebes?«

»Ja, Robert.« Sie hing schwer an seinem Arm und kämpfte mit den Tränen.

Von den Verladerampen her ertönten raue Rufe, brüllte plötzlich jemand, wieherte ein Gaul.

Robert Benz hatte ihr nichts von dem erzählt, was ihm das Dasein in der Truppe versauerte. Sie hatte auch nicht gefragt, sie wollte anscheinend nichts davon wissen, obwohl sie zu spüren schien, dass etwas geschehen war. Aber jetzt, als sie plötzlich stumm blieben und sich anscheinend nichts mehr zu sagen hatten, obwohl ihre Herzen zum Überlaufen voll waren, drückte sie seinen Arm und fragte leise:

»Was ist dieser Wachtmeister Schimanek für ein Mensch?«

»Nicht der beste, Liebes.«

»Ihr mögt euch nicht?«

»Wir konnten uns noch nie riechen. Aber bitte – reden wir nicht davon, Liebes.«

Sie sah besorgt zu ihm auf.

»Er hat so harte Augen … er ist nicht gut.«

»Ein alter Kommisskopp eben!«, lachte Benz. »Nichts anderes gelernt als zu drillen und herumzubrüllen.«

»Er hat mich so komisch angeschaut, Robert … ich weiß selber nicht wie …«

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