F. John-Ferrer - Mit Rössern in den Untergang

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Juni 1941. Unfreiwillig wird Robert Benz zu den Fahrern der bespannten Artillerie versetzt. Als das Regiment nach Polen verlegt wird, ändert sich seine ablehnende Haltung. Er lernt die Pferde als treue Kameraden schätzen und freundet sich mit den anderen Fahrern an.
Nach dem Überfall auf Russland zerschlägt sich schnell die Hoffnung auf einen baldigen Sieg. Ross und Wagen ziehen durch die Weiten des fremden, kargen Landes von den Pripjetsümpfen bis zum Dnjepr immer weiter Richtung Moskau. Hunger und Erschöpfung sind ihre ständigen Begleiter. Zusehends schwindet die Zuversicht, denn das unwegsame Gelände und widrige Wetterbedingungen fordern ihren Tribut.

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»Herr Wachtmeister, das Wort ist mir nur so herausgerutscht!«

Die grauen Augen Schimaneks sprangen auf.

»Aha! Sie geben es also zu?«

»Jawohl!«

»Und Sie werden es auch vor dem Chef zugeben?«

»Jawohl, Herr Wachtmeister.«

»Sie wollen sich dafür bestrafen lassen?«

»Jawohl, Herr Wachtmeister.«

Sie sahen sich starr in die Gesichter.

Schimanek trat einen halben Schritt zurück, räusperte sich rau und nickte plötzlich.

»Gut. Ich werde dafür sorgen, dass der Rapport nicht stattfindet, Benz. Wir tragen das unter uns aus. Einverstanden?«

Benz begann zu hoffen. Er nickte.

»Wie lange sind Sie jetzt schon Richtkanonier, Benz?«

»Seit meiner Ausbildung am Geschütz, Herr Wachtmeister.«

Schimanek legte den Kopf etwas schief und grinste noch um einen Grad tückischer.

»Über zwei Jahre also schon?«

»Jawohl, Herr Wachtmeister.«

»Das reicht, Benz. Ab heute sind Sie Mittelfahrer am Lafettenfahrzeug. Däubler wird zum Tross versetzt. Am Geschütz wird Emmerich die Funktion des Richtkanoniers übernehmen.«

Benz war es, als zöge ihm jemand den Boden unter den Füßen weg, als fiele er in einen tiefen Brunnen.

Was Schimanek eben ausgesprochen hatte, kam einer Degradierung gleich! Mittelfahrer, auch »Brackenschiss« genannt, wurden jene Landser, die sich geistig nicht sehr hervortun konnten. Und jetzt sollte er auf diese Stelle gesetzt werden.

Wie Schimanek grinste! Er sah, dass der Gefreite kreidebleich geworden war und nach Worten suchte.

»Wir sind quitt, Benz«, sagte Schimanek, drehte sich um, versetzte dem Gaul einen Klatsch auf die Kruppe und verließ den Stand.

Benz stand noch immer entgeistert da und ließ die Arme hängen. Da schob sich die vierschrötige Figur des Stangenfahrers heran. Hirtz runzelte die Stirn und nickte.

»Es wird dir scho bei uns gefallen, Robert. Ganz gewiss! Reiten kannst ja, wie i weiß!« Er schlug Benz auf die Schulter. »I bin net traurig, dass der Däubler Franz zum Tross versetzt wird. Der Däubler war scho immer a Hirsch.«

Nun hatte der Gefreite Benz doch seine Strafe bekommen, eine sehr empfindliche sogar, eine weitaus schwerere, als wenn ihn Hauptmann Schröder zu drei oder acht Tagen Bau verurteilt hätte.

Im Stall wieherte ein Ross.

Benz hörte es wie aus weiter Ferne. Ihm war elend zumute, so elend, dass er am liebsten geheult hätte. Und er dachte dabei an Gerti.

Ob er sie noch einmal sehen würde?

3

Die Umgruppierung eines vorzüglichen Richtkanoniers in den Fahrerdienst ging natürlich nicht ohne Kommentar über die Bühne. Die Bedienungsmannschaft des 1. Geschützes wunderte sich über die Versetzung ebenso sehr, wie Benz sich darüber grämte, obschon er nach außenhin so tat, als sei er bereit, sich mit dieser Schikane abzufinden.

»Mensch, geh doch dagegen an!«, rief Emmerich, dem es besonders leidtat, Benz zu verlieren und im Haufen der Fahrer zu sehen. »Meld dich doch beim Alten zum Rapport.«

»Hat keinen Zweck«, meinte Benz. Denn ihm schien jeder Protest nur eine Verschlimmerung der Lage und des Verhältnisses zwischen ihm und Schimanek bringen zu können.

Gleich nachdem sich diese Versetzung vollzogen hatte, kam auch Unteroffizier Brenner auf die Stube. Er knöpfte sich Benz vor und sagte mehr kameradschaftlich als schikanös, dass er sich in die Entscheidung des Zugführers fügen und vorerst nichts dagegen unternehmen solle.

Benz wechselte um elf Uhr in die Fahrerstube über und packte seine Klamotten nur flüchtig in den Spind.

»Du denkst eppa, bei uns wär’s net gemütlich?«, sagte Hirtz, der Rosenheimer. »Mir san die Gäul liaba als wia alle Heinis mitnander. Auf einen Gaul kannst dich verlassen, der trägt dir aa nix nach, wenn du ihm eins überziehst.«

Sechs Fahrer lagen auf der Stube 4, Lafettenfahrer und Rohrwagenkutscher alle beisammen. Däubler siedelte ziemlich gleichgültig zum Tross um und verschwand ohne viel Getue. Vielleicht war er auch froh, aus Xaver Hirtz’ Nähe zu kommen, weil dieser ihn oft in seiner gutmütig groben Art anraunzte und selten mit seiner Fahrkunst zufrieden war.

Benz dachte im Augenblick weniger an die Umstellung als an das Treffen mit Gerti. Die Minuten rasten nur so dahin, und es bestand nicht die geringste Aussicht, nach Münsingen auf den Bahnhof zu gelangen.

Aber das Schicksal schien es mit ihm gut zu meinen und bescherte ihm Punkt zwölf Uhr mittags eine Sonderüberraschung in der Form, dass plötzlich vier Fahrer zum Bahnhof abkommandiert wurden, um dort ein paar Waggons aus dem Allgäu eingetroffenen Pferdefutters, Heu und Hafer, umzuladen.

Unteroffizier Brenner stellte das Kommando zusammen, und Benz vergaß seinen Kummer, als er mit Hirtz, Berger und dem Rohrwagenfahrer Fritz Abel kurz darauf zum Lagertor hinaustrabte und einen leeren Munitionswagen nach Münsingen hinunterkutschierte.

Man fuhr einspännig. Das Pferdepaar, das Benz übernommen hatte, hieß Toni und Tino, zwei kräftige, hochbeinige Halbblütler, Hannoveraner, dunkel im Fell, mit etwas zu lang geratenen Köpfen. Aber sie waren tüchtig und gut im Futter. Das Sattelpferd hatte einen ruhigen Trab, und als Benz so die Gangart des Pferdes in sich aufnahm und den Blick über Wald und Flur schweifen ließ, wollte es ihm vorkommen, als sei die Versetzung zu den Fahrern gar keine Strafe, sondern eine Abwechslung, die vielleicht guttat und dem Alltag neue Würze bringen könnte.

Was ist schon dabei?, ging es Benz durch den Sinn, als die Muni-Wagen bergab polterten und eine Staubwolke aufwirbelten. Hirtz und Berger sind feine Burschen! Nicht schlechter und nicht besser als Emmerich, Stöger und wie sie alle heißen, mit denen ich über zwei Jahre lang beisammen gewesen bin! Und außerdem – wir sind ja nicht getrennt. Wir gehören nach wie vor zusammen! Der eine braucht den anderen. Na schön, dann richte ich eben kein Geschütz mehr ein und fahre dafür die Lafette in der Mitte!

Seine Laune hatte sich beträchtlich gebessert, und die ihm auferlegte Schikane eines gewissen Portepeeträgers dünkte ihm immer weniger peinlich oder schmerzhaft.

Benz sah Hirtz vor sich reiten, geschmeidig jeden Tritt des Gaules mit dem Hintern wahrnehmend, breit in den Schultern, schmal in den Hüften, das Krätzchen schief auf dem runden Kopf.

Hirtz! Auch ein lieber Kerl! Und er versteht etwas vom Fahren! Ich werde mich nicht dümmer anstellen, dachte Benz, als Däubler!

Dann, als der Bahnhof auftauchte, schweiften seine Gedanken ab. Gerti kam in knapp einer Stunde … dort, auf einem der silbrig schimmernden Gleise!

Gerti!

Die Gespanne trabten zum Güterbahnhof. Dass eine Truppenverlegung im Gange war, sah Benz aus den bereitstehenden langen Transportzügen. Offene Loren, Güterwagen, Personenwaggons in langen, langen Reihen!

An die Güterrampe war der Heutransport aus dem Allgäu herangefahren. Auch die anderen Batterien hatten ihre Fahrzeuge geschickt, um das Pferdefutter zu übernehmen.

Benz sah die untersetzte Figur des Stallmeisters, hörte dessen lautes, bayerisch klingendes Organ: »Ihr damischen Ritter, da geht’s her … da geht’s her, Kruzinesennoamol!«

Benz schwang sich aus dem Sattel, Hirtz ging bereits auf Unteroffizier Brechtmann zu und redete mit ihm, dann deutete Brechtmann zur lang gestreckten Güterhalle, worauf Hirtz nickte und herankam.

»Wir müssen noch warten«, sagte er. »Wir könna derweil in der Bahnhofswirtschaft a Bier trinka.«

Benz spürte, dass ihm die Freude die Kehle zuschnürte, dass er jetzt keinen Schluck Bier trinken konnte. Er musste mit Hirtz reden, ob man eine Stunde wegbleiben könnte.

»Du, mein Mädel kommt kurz vor zwei Uhr«, sagte er zu Hirtz. »Ist es möglich, dass ich sie abholen und mit ihr ein Weilchen sprechen kann?«

»Dein Madl?«, Hirtz grinste. »Wo kommt s’ denn her?«

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